Freitagsglück

Heute war das Wetter chli ungewiss- verwöhnte uns doch der Sommer bis dahin und bescherte uns und den Belgiern den seit je her schönsten September seit Gedenken. Dass wir der Grund sind- würde ich NIE zu behaupten wagen.. Wie dem auch sei, es hat in der Nacht auf dem Bauernhof chli geregnet, aber jetzt ist wieder trocken. Nach dem ausgiebigen Frühstück gingen wir zu dem Fähnchen, welches wir gestern gesteckt hatten. Dafür brauche ich dich und deine Aufmerksamkeit:

Stell dir vor, du sitzt in einem Café (am See, an der Bahnhofstrasse, an der Lindenbergstrasse 12 in Hünenberg,…) und bestellst einen feinen Kaffee. Dieser wird dir gebracht, und meist- in besseren Café’s- üblich, gibts noch was kleines Süsses dazu. Ein Napolitaine, oder ein Kafiböhnli umhüllt mit Schoggi, oder wenns ganz gut kommt, mit einem Guetsli, im durchsichtigen Päckli mit rotem Schriftzug… Ääh- wie heissen die jetzt schon wieder?… Spekula.. Spekulo.. Lotus! Genau. Die sind doch immer sooo fein. Gibts neu auch als Brotaufstrich. Kalorienbewusst, oder besser Kalorien bewusst.

Uff, jetzt bin ich abgeglitten. Wo war ich?? Ahja, in Lembeke. Und mancheinem geht nun langsam ein Lotusguetsli auf: Genau- wir waren in der Lotus Bakeries !!

Weil- in Belgien!

Weil- die freitags einen Shop offen haben!

Weil- fein.

So haben wir einen Karton Leckereien im Auto- welche darauf warten, mit einem Tasseli aus Sarreguemines gefüllt mit Kafi serviert werden, wärend du das Eigengestell bewunderst (noni fertig, aber bald). Dies so nebenbei..

Es ging nach Gent. Hier wurden wir von einer quicklebendigen wunderschönen Stadt begrüsst, hätten dies echt nicht erwartet. Wärend Brügge intakt und fast museumsmässig wirkt (Neinnein, nicht negativ), ist Gent äusserst lebendig. An jedem Ecken wird gebaut, restauriert und instandgesetzt. Ihr Verhältnis zu alten, und seeeeehr alten Gemäuern ist kool. Da kann es durchaus sein, dass ein Herrenhaus einen modernen Glasanbau kriegt. Und auch noch gut aussieht!! Während in der Schweiz Heimatschutz, Greenpeace und sottigs eine wirtschaftliche Renovation verhindern, läuft dies in Belgien recht gut.

Wir waren auch auf dem Vrijdagsmarkt, und weil Freitag- da Markt. Jee-hay! Am Platz zugestaunt, wie schnell die Anbieter zusammenräumen und der Platz blitzblank war. Sowie einem Altenheimausflug, welches uns quasi einkesselte und es für sie einen Coupe gab, welcher mit Hochgenuss ganz verspiesen wurde- als Anmerkung, der Coupe umfasste 4 Kugeln Glace nach Wahl plus reichlich Rahm (für sagenhafte 7.35 Euro!!!)- es war sehr schön, zuzusehen wie diese wackere Truppe den Ausflug genossen hat. Gent hat auch viele Läden, welche wir besuchten, auf der Suche nach einem Schämpis-Tischflaschenhalter. Erklär das mal auf flämisch, französisch, englisch, wenns schon nicht auf deutsch klappt. Was solls- kriegen wir schon noch hin.

Abends sind wir in Antwerpen, der zweitgrössten Hafenstadt Europa’s. Mal gucken, was sie uns zeigen kann.

Ferien Belgien

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