Die Zeit läuft

Und wieder neigt sich ein ereignisreiches Jahr dem Ende zu. Bald hängen sie wieder, die Weihnachtsbeleuchtungen, und schon zeitnah müssen wir uns daran gewöhnen, beim Datum die Jahreszahl 2017 einzusetzen…

Ich weis nicht, wie es dir geht, aber an mir rauscht die Zeit vorbei. Grad noch habe ich an meiner Arbeitsstelle den Vertrag unterschrieben mit dem Gedanken- Ach, die Probezeit überstehst nicht, ist nur mal was für provisorisch… und schwupps bist schon zwölf Jahre hier.

Zwölf Jahre.

Ein absoluter Rekord. Nur ein Drittel davon, war meine Lehrzeit, weit abgeschlagen auf zweitem Platz der Dauerstellen. Die anderen Stellen dauerten nie länger wie zwei (Chocolatier) bis drei (Ticino) Jahre.

Waren dies meine Sturm-und Drangjahre? Werde ich nun älter, und unbeweglicher? Werde ich am Änd noch hier an meiner Arbeitsstelle pensioniert (Ui-nei!)?

Verrückt, wie die Zeit rast. Bereits sind es sechs Jahre, in der ich die Abteilung intern wechselte (ein absoluter Gewinn), und schon ein Jahr habe ich wieder mal einen neuen Chef. Die Nummer sechs an diesem Ort. Der Job macht seit dem Chefwechsel wieder Freude, und ich nehme Herausforderungen auch wieder gerne an. Es gibt noch viel Potential, und dies macht auch Spass. Drum finde ich nicht, ich sei zum Sesselkleber mutiert, sondern behaupte, mich auf Änderungen gut einzustellen.

Und trotzdem, ich fange langsam an, mir Gedanken zu machen, was ist in zehn- fünfzehn- zwanzig Jahren? Kann ich meinen erarbeiteten Level behalten? Reicht es, um glücklich zu bleiben?

Ich kann dies natürlich nicht beantworten, und falls ich diesen Blog noch bis zur Pensionierung unterhalten werde- dann kann ich eine Verlinkung machen und berichten, was so abgelaufen ist, die letzten zweieinhalb Dekaden.

Die jetzt ankommende Advendszeit gibt uns Zeit, mal bewusst innezuhalten, mal rückzublicken, mal Pläne zu schmieden. Drum liebe ich die Zeit von Ende November bis Weihnachten. Mit all den Kerzen und feinen Gerüchen. Weil diese Zeit mich immer wieder zurückholen will, zu etwas mehr Ruhe, Besonnenheit und Vorfreude auf Neues.

Es sind bereits die 42.giste Advendszeit, welche ich erlebe- gopf, wie die Zeit rast..!

Täglich

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