Max, der Löwe

Ich bin Götti eines Löwen. 

Eines ausgewachsenen, echten Löwen. 

Dies schon seit 2005. Das kam so: Im Tessin, da gibt es einen Zoo. (Dies als Anmerkung an all die, welche mich noch nicht kennen- den Anderen hab ichs eh schon unter die Nase gerieben, smile.) Dieser Zoo wurde vor über 40 Jahren hier in Magliaso angesiedelt, und ist seitdem stets an-/um-/eingebaut und modernisiert worden.

Anfangs war, da erinner mich noch gut, der alten Tiger in seinem Planschbecken , die Kragenbären, die Löwen Sahib und Stella. Der Zoo ist nicht gross, für einen Nachmittag mit Kindern genau richtig. Vorallem für die Kinder wird hier sehr viel geboten, hatts viele Spielzeuge, Sandkästen mit Baggern und sogar einen Autoscooter. Und die Tiere sind sehr nah. Auch kann man diese mit abgegebenen Futter füttern.

Der Zoo bekommt keine Subventionen wie zB. der Zoo Zürich oder der Tierpark Goldau. Die Besitzerfamilie muss einiges stemmen, denn die Tiere fressen auch, wenn im Winter selten Besucher vorbeischauen. Im Gegenteil: Einmal öffneten millitante italienische Zoogegner einige Gehege (das von Max liessen sie schön zu-komisch…), und diese Tiere, an die Wildnis nicht gewohnt und nicht überlebensfähig, mussten mühsam eingefangen oder in einzelnen Fällen sogar getötet werden, weil sie eine Gefahr für den Menschen in den umliegenden Dörfern waren- Bravo! Damit habt ihr dem Tier einen Gewaltsdienst erwiesen-„Prima di aprire la bocca, assicurarsi che il cervello sia collegato !“ Auch diese Rückschläge hielten die umtriebige Frau nicht ab, weiterzumachen.

Da wir eh fast regelmässig beim Aufenthalt im Tessin es Bsüechli dem Zoo abstatten, hatte ich eine Idee: Könnte man nicht eine Patenschaft für ein Tier übernehmen, und dem Zoo so etwas unter die Arme greifen? Also sprach ich mit der Scheffin- und ihr gefiel die Idee!

Ich war der erste Patenonkel, und ich hatte mich für den kleinen Löwen entschieden, der ja auch mein Sternzeichen ist. So bezahle ich einen gewissen Betrag jährlich und bin ganz sicher, dass mein Geld auch sinnvoll eingesetzt wird. Mit den Jahren gabs sogar einen Patenausweis, und es wurden der Paten einige. Letzes Jahr konnte im Frühling sogar ein Patentreffen organisiert werden- ein sehr gelungenes Fest- wir durften ganz ganz nah bei „unseren“ Tieren sein, und es wurden Fottos geschossen.

Durch die Erfahrung, auch kulinarisch was zu bieten- auch hier waren wir sowas wie Geburtshelfer der ersten Stunde, als sie für uns den Apero für unsere Hochzeit so fantastisch ausrichteten (Das war UNSER Apero) kann da einiges organisiert werden.

Ich lege dir ans Herz, diesen mit Liebe geführten Zoo zu besuchen, falls dich der Weg mal ins Tessin führt. Und falls du einen ganz unkonventionellen Kindergeburtstag oder sonst ein Fest organisiert haben möchtest- kann ich wärmstens empfehlen, Kontakt aufzunehmen- keine Angst, sie sprechen auch deutsch.

Und grüsse mir Max. Roooooar!

Angeguckt

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