Lugano im Januar 

Wir haben das Weekend in Lugano verbracht.

Tessin?

Im Januar?

Spinnst du?

Ist ja alles zu?

Hääää?

Sind das die ersten Gedanken, welche dir durch deinen Kopf schiessen?

Falsch-

falsch-

falsch-

und namal falsch!

Grad eben der Januar ist die wundervollste Zeit, in welcher es sich hier herrlichst geniessen lässt. Ist der Migros nicht von „Zucchinis“ (nichtganzsofreundliche Bezeichnung für Deutschschweizer) überfüllt- nehmen sich die Cameriere in den Bars und Restaurants Zeit für dich, plaudern mit dir. Hat sogar die Dosenbach-Verkäuferin ein ehrlich gemeintes Lob an ihren Arbeitgeber parat.

Und es ist sonnig.

Und warm.

Und nebelfrei.

Und trocken.

Eigentlich bin ich ganz schön blöd, dier dies zu erzählen, weil wenn das nun zuviele machen, mit „Januar im Tessin“, dann ist das Ganze umsonst gewesen. Dann war’s das mit Insidertipp…

Da meine Follower aber sehr (SEHR) überschaubar sind, kann ich es sehr wohl riskieren, hier aus meinem Nähkästchen zu plaudern.

Eigentlich will ich dich hier sogar animieren, unsere Sonnenstube im Winter zu besuchen, es lohnt sich! Schön wäre, wenn du durch meinen Bericht angeregt wirst, die Sonnenstrahlen da unten selber einzufangen, und mir dann davon erzählst. Ich kann- bei Bedarf- auch ein ganzes Repetoire von Sachen zum Angucken, Grotti’s oder sonstige spezielle Plätze dir vorschlagen. Ich garantiere dir, langweilig wird es dir nie werden.

Sei es Skifahrenmein Zoo, oder der Fähre nach Verbania (der AlessiShop ist nüm weit), das Tessin bietet für alle was, und ist mehr wie Boccalino, Merlot und Osolemio. Auch kulturell kann hier durchaus mitgehalten werden. Und auch Grösseres ist möglich: In einer Stunde und neun Minuten fährt ein Zug nach Mailand. 16 mal am Tag. Wie gesagt, ein reiches Sammelsurium abwechslungsreicher Aktionen hätte ich in petto. Musst nur fragen.

Und lass dir gesagt sein- da kann man auch deutsch- also das mit Sprachbarriere, kannste knicken.

Aber zurück zum Weekend:

Eher spontan entschieden wir uns, das Wochenende in Lugano zu verbringen. Das Wetter verhiess Gutes, Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Yess!! In unserem Lieblingshotel ein Zimmer gebucht war schnell. Ebenso schnell war gepackt. Die Fahrt verlief ruhig- kein Stau am Gotthard- zwei Stunden später haben wir bereits eingecheckt. Usinnig Freude hatten wir, weil wir ein Upgrade kriegten, und unser Zimmer eine Suite im obersten Stock wurde. Juhuu! Unerwartet, aber umso toller.

Nun schnell in die Stadt, sie schien uns schon heftigst zu erwarten . Ich wollte unbedingt die neue Standseilbahn, welche knapp vier Wochen vorher eröffnet wurde, testen. Da wir dank dem offerierten GA! freie Fahrt auf dem ÖV- Netz hatten, wollten wir das auch benützen- Koole Idee echt!! Lugano by night ist grad nochmals so schön, es ist einfach friedlich und gemütlich hier. So genossen wir nach einem Spaziergang in der Altstadt ein wunderbares Essen in unserem Heiratsrestaurant direkt an der Piazza della Riforma. Immer noch (!) werden wir erkannt, und es wird nach unserem Empfinden gefragt.

Die Samstagsfahrt mit dem FLP nach Ponte Tresa war auch in besagtem Ticket inklusive- toll! Der Markt war sehr schön- fast schon einheimisch!! Dass ich dies einmal sagen würde, unvorstellbar.

Wir haben Lugano genossen, und uns treiben lassen, von Laden zu Laden. Sogar ein „Beine hoch“ in unserer Suite lag drin, bevor wir abends wieder in die Stadt runtergingen. Fantastisch! Genau unsere Wellenlänge.

Am Sonntag stand ein Ausflug in unser geliebtes Belforte in Varese an- ja, haben wir das genossen! Das ging sogar soweit, dass wir die schöne Strecke von Varese über Capolago nach Ponte Tresa nahmen.

Ponte Tresa! Die mit dem Ekelzoll!

Wir wurden durchgeignoriert- pff!

Den Besuch bei der Schoggifabrik in Caslano nutzte ich für einen Brunzhalt. Irgendwie wäre hier ein gewaltiges Facelifting dringend nötig. Überall machen sie Werbung- und dann so ein schäbiger Laden.. tztttz. Nun gut, wir wissen was wir wollen- drum war der Besuch kurz.

Das Weekend hat uns sehr gefallen, wir konnten abstellen und geniessen. Und uns treiben lassen von spontanen Ideen und mal wieder tun, was wir so gerne tun.

Die Nachhausefahrt war ebenso problemlos und zügig- und ennet dem Gotthard- Wä!! Nebel! Gruusig! Chalt! Brrrr!

Ich freue mich aufs nächste Mal.

Und dir habe ich hoffentlich einen kräftigen Schubs gegeben: Benvenuto in Ticino!

Freizeit

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