Ume See ume

Und wieder einmal will ich dir zeigen, wie schön’s in der Schweiz sein kann. Es braucht nur bequeme Schuhe, was zu trinken, was zum snäcken, und Lust zum Entdecken. So auch wir an diesem strahlenden März-Morgen. Eifig ohni Snäck. Haben wir vergessen.

Unser heutiges Ziel: Der Flachsee bei Bremgarten im Aargauer Reusstal. Durch den Staudamm in Zufikon im 1975 entstanden, bildet hier die erweiterte Reuss ein echtes Paradies! In den vergangenen 40 Jahren konnte sich ein einmaliges Naturreservat bilden, und viele- auch sehr seltene-Vögel nisten, rasten hier auf dem Weg in ihr Revier. 

Die Wanderung ist nicht sonderlich anstrengend, es geht flach um den See. Es geht auch nicht drum, möglichst schnell die ca. 8 Kilometer drumrum abzuspulen, ämel uns nicht.

Im Gegenteil- es wurden immer wieder Aussichtspunkte gestaltet, mit einmaligen Ausblicken auf den See, Flora und Fauna. Es hat sogar einen Beobachtungsposten in einer eigens dafür gebauten Hütte, gedeckt und windgeschützt, mit Sehschlitzen. Kein Wunder, treffen wir Dutzende Leute mit Kameras, Feldstecher und Fernrohren. Ornithologen und einfach söttige, welche gerne die Tierwelt bewundern. Auch Grillstellen hats immer wieder, und Bänke zum Ausruhen. Die neuere gebaute Holzbrücke am unteren Ende des Sees liegt phantastisch. Hinten den See im Rücken, mit Sicht auf Rigi und den Ausläufern des Mutschellens, eröffnet sich flussab ein uriges Bild, könnte doch glatt in Norwegen oder Kanada sein! Die Reuss schlängelt sich hier durch eine tiefe Schlucht, bewaldet und fast unberührt. Linker Hand liegt malerisch das Kloster Hermetswil. Als ob das jemand so hingemalt hätte! Nur schon deshalb lohnt es sich, bis zur Brücke zu gehen. Auch hier Grillplatz, herrlich unter den Bäumen.

Der Retourweg geht anfangs auf und ab, bis dann beim See auf dem Damm der Weg weiterführt. Überall sind interessante Informationstafeln, über hier anzutreffende Tiere wie Biber oder der Eisvogel. 

So verging die Zeit im Fluge, trotz langsam ermüdenenden Beinen. Es gibt viel zu gucken, und wenns nicht so viele Vögel auf dem See hat-um den See hats genügend. 

Die Wanderung ist im Winter (also zum Beispiel äben März) sehr empfehlenswert, im Sommer und an schönen Wochenende ist’s -weil relativ unter freiem Himmel-recht heiss (Sonnencreme und Hut ist immer gut), und das Volksaufkommen sehr sehr sehr stark.

Schön, dieses Juwel so nah zu haben.

Angeguckt

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