Diese Warterei…

Die zwei E-Bikes hinten im Bild gehören zu uns. Das heisst, ämu das eine, das links. Dieses wurde wunschgemäss ausgeliefert, das Andere, nun ja…. da macht der Detailhändler, respektive der Storeleiter eine etwas, sagen wir mal chli salopp „brutta figura“… 

Gleichentags bestellt wie Bike 1 ist beim Bike 2 chli der Wurm drin. Es will einfach nicht kommen. Der Verkäufer zuckt die Schultern- er könne da nichts machen, und ausserdem sei es noch ausverkauft (Hat euch das der Björn sicher gesagt, odr?). Mittlerweile sind fast zwei Wochen vergangen. 

Warten…

Mag ich eine gewisse Portion Verständnis entgegenbringen. Aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Sich selber keines Fehlers bewusst, ist er nicht mal bereit, andere Stores nach Verfügbarkeit abzugrasen, geschweige denn, sich etwas entgegenkommend zu zeigen.

Warten…

Und es geht hier schliesslich nicht um ein T-Shirt oder ein 1/2kg Weissbrot. Sondern um E-Bikes, für die wir unser Wohnmobil- das wir bald übernehmen- monatelang mieten hätten können.

Warten…

Eigentlich hat uns das Ladenkonzept recht überzeugt, es werden da nur E-Bikes verkauft. So ist eine gewisse Kompetenz vorhanden, weil man sich bewusst auf einen kleinen Teilbereich der Fortbewegung konzentriert. Und dieser Bereich ist an für sich schon für sich riesig- Wahnsinn, diese Auswahl. Und trotzdem, unkompliziert durften wir probefahren, es wurde bereitwillig Auskunft gegeben, ein junges, sportliches Auftreten des Shops hat uns überzeugt. Dass es am Shopleiter etwas hapert, ist eigentlich schade.

Warten…

Aber wir müssen ja da auch nichts mehr bei ihm kaufen- es gibt genügend andere Filialen, oder das Internet. Gerade in der heutigen Zeit ist das gezeigte Desintresse nicht gerade kundenbindend. 

Warten…

Zugute halten müssen wir ihm, dass ich die Wartezeit bis zu meinem Bike einen Ersatz gestellt kriege (ich hoffe mal kostenlos…).

Aber dies erst nach hartnäckiger Nachfrage.

Nichtsdestotrotz sind wir tüchtig am e-biken. Und es macht uhuere megaviel Spass. Bald erreichen wir unsere ersten 100km. Und Angsthügel- das gibts nicht mehr. 

Wichtig beim E-Bike – und das merken wir immer mehr – ist es nicht, immer mit 25-30km/h zu strampeln. Sondern gemütlich mit zirka 15km/h auch Zeit haben, die tausend Kleinigkeiten am Wegrand beobachten zu können. Und dies ist für uns die echte Qualität am radfahren. Nicht wegen des Sportes Willen, sondern weils Spass macht. Und das tut es.

Auch mal abseits von viel befahrenen Kieswegen eine Asphaltpiste zu benützen, welche grad so schnell ist, und weniger Leute sich drauf tümmeln. Unbekannte Gegenden, auch in der eigenen Wohngemeinde zu entdecken, und staunen, wie schön es doch hier ist.

Und vor allem: Ich kann mit dem Göppel in die Stadt, und direkt vor dem Eingang des Shops/Kaffes/Restaurants/Markt/Bank/Badi/Brocki/Kino/Gwafföör/… parkieren. 

Wuu-huuu.

Täglich

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