Aller aux îlle’s

Wir sitzen hier am Meer, in Sehweite des Leuchtturms von der Île Vierge und lassen den vergangenen Tag Revue passieren.

Etwas bedecktes Wetter aber trocken begrüsst uns der heutige Tag. Nach einer Jeton-Douche und gemütlichem petit déjeuner sind wir bald wieder startklar. Neben dem Camping wird schiinz ein Schulsporttag abgehalten. Ballspiele, Stafettenlauf, Seilziehen… Les Garçons in grünen, les filles in rosa Übershirts. Und alles fein säuberlich getrennt. Uuuuh, das weckt Erinnerungen.. Dir auch?

Wir tuckern gemütlich los zum Pointe Pen al Lan. Dabei durchqueren wir Morlaix, einen der ehemals wichtigsten Häfen der Bretagne. Sehr hüpsch, blumig und überragt vom dominanten Eisenbahnviadukt. 

Am Aussichtspunkt sehen wir rüber zur Insel Louët, welche ein hüpsches Haus mit Leuchtturm ziert, sowie die kleine Insel mit dem Château Taureau. Schad, wird es heute nicht angefahren, wir hätten das Schloss geentert, smile.

Aber wir haben dafür was ganz spezielles gemacht. Wir sind zur Insel Callot gefahren. Speziell an ihr ist, dass sie nur zur Ebbe über eine Strasse auf dem Meeresgrund erreichbar ist. So nutzen wir die Gunst der Stunde, und fräsen mit unserem Womo rüber. Auf der Insel das Auto parkiert, und flugs die Velos gesattelt. Da hier auf der Insel einige Betuchte wohnen, sind die Stassen asphaltiert, das ist genau richtig für eine Beradlung. Und da es fast keine Autos hat, eine Wohltat für uns. So geniessen wir den Privileg, nicht zu Fuss die wunderschöne Insel zu begutachten. Dank des fehlenden Meeres sind auch Austernbänke sicht- und beguckbar. Wir lassen hier die Seele baumeln, und saugen die verschiedensten Eindrücke zufrieden ein.

Zu unserem Tagesziel, dem Leuchtturm, liegt das  Dörfchen Meneham eh noch drin. Hier wird gezeigt, wie die Bretonen früher in Strohhäusern gelebt haben. Wir haben hier das berühmte Haus, eingequetscht zwischen zwei Felsen erwartet, aber dies ist anderstwo. Im Restaurant gabs Galettes, ein dünner Omelettenteig aus Buchweizenmehl und Wasser. Fein mit Käse und Schinken.

Immer Richtung Tagesziel- eben dem Leuchtturm- wird  dann auch ein kleiner hüpscher Campingplatz gefunden. Der selber  ausgesuchte Stellplatz C19 liegt direkt am Meer.

Grad rechtzeitig aufgestellt, beginnt es zu regnen. Aber wir lassen uns nicht beirren, auch wenns mir diesen Beitrag beim Raufladen gelöscht hat, und ich nun eine zweite Fassung erstellen muss. 

Der Leuchtturm wacht über uns.

Ferien Bretagne

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