Entdecke die Ecke um die Ecke

Auf was für einem hüpschen Flecken Erde wir leben, wird einem erst bewusst, wenn explizit darauf hingewiesen wird, oder es bereits zu spät ist, der Flecken nicht mehr hüpsch ist, wo er auf Fotos doch mal hüpsch war. Wo ist nur die hüpsche Zeit geblieben?

Drum möchte ich dich darauf hinweisen, wieder einmal bewusst umzusehen-Tut nämmli gut. Und meist reicht ein, zwei Schritte, ein offenes Auge.

Einen söttigen usinnig hüpschen Ecken entdecken wir am Wochenende, wir sind mal wieder mit dem Zweirad unterwegs. Dass uns beiden das so gefällt (Ja, auch das Velofahren)- Nein, das konnte keiner ahnen!

Herrlich, diese Idylle hier!

Seit wir im näheren Umfeld die Asphaltstrassen erkunden, sehen wir immer wieder Neues. Immer wieder müssen wir staunen, oder gar absteigen, weil zB. grad hinter der Hauptstrasse ein wunderschönes ruhiges Quartier liegt, man unbekannte Holzbrücken überquert, oder halt eben, Naturschutzgebiete mit Seeli näben der Autobahn entdeckt werden.

Klar, kann diese ländliche Idylle nicht mit dem pulsierenden Herz wie Berlin, London oder Paris gemessen werden. Aber ich weiss, auch in diesen Grosstädten gibts viele hüpsche Ecken.

Wir, als Paris Fans können dir einige auf den ersten Blick unspektakulär wirkende Orte zeigen, wo auch du dir den Kinnladen halten wirst, ab den Eindrücken.

Zum Beispiel ein (für mich immer noch lohnender Geheimtipp) wunderschöner und lohnender Ausblick auf die City von Paris ist nicht der Tour Eiffel, die vermaledeite Sacre Coeur, oder der tote Pantheon. Nein, du gehst ins Centre Pompidou keine 500 Meter von der Notre Dame entfernt. Löst ein 3- Euro Ticket für die Rolltreppe. Und lässt dich durch die Plexiglasröhren nach oben tragen. Oben, vor dem runden Fenster kannst du dich fast rundum drehen, Paris liegt dir wunderschön zu Füssen. Ohne stundenlang anzustehen. Ohne mühsame Bling-Bling Schrotthändler. Einfach so.

Unspektakulär spektakulär.

Söttigs lieben wir. Nicht die abgelatschten Touristenpfade, aber meist reichen einige Meter oder eine Strasse weiter- und der Ort zeigt dir, was all die Hawaiibehemden, Bauchtäschli und weisse Socken in den Sandalen tragenden Touristen nicht sehen können/wollen. Kann durchaus schön sein, sich in den Gassen von Venedig zu verlieren, um in einem Eisenwarenladen Pfannen, Glühlampen und Elektrogeräte zu begutachten. Das brauchen die Einheimischen nämmli auch. Das sind keine Rokkokokleider tragenden Masken unter Perücken, keine geschlechtslose Individuen- Nein es sind Menschen wie du und ich. Italiener, Ausländer, Bewohner der Lagunenstadt.

Oder wo findet der Römer (oder äben auch du) Ersatz- Glassteine für seinen Kristallleuchter, der länger in der Wohnung hängt als wie er auf der Erde ist? Natürlich unter dem Viadukt am Fluss, denn da herrscht eine Auswahl- Göttlich.

Das ist, was wir lieben! Die Ecken entdecken. Sei es in Paris, oder in Niederwil. Am Ku’damm oder am Bibersee–> http://www.chamapedia.ch/wiki/Bibersee,_Gewässer

Die Welt ist voll davon!

Entdecke!

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Persönliches

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