Lavande, jaune et verde à gógó

Als wir gestern nach Montélimar fuhren, bemerken wir, dass es rechts und links Lavendelfelder hat, welche herrlich blühen. Hmm? Ist das nicht erst weiter südlich in der Provence? Oh nein- wie wir am Abend merken, beginnt genau hier in der Hauptstadt des Nougats eine Lavendelstrasse, welche uns durch die weiten, nun duftenden Felder der violetten Blümchen führt.

Komm mit- wir freuen uns!

Aber erst gibts noch chli Nougat. Wenn wir schon mal hier sind… Es hat jede Menge Fabriken, die einen Laden zum chröömlen anbieten. Und einen söttigen hechten wir an, weil unser Lieblingsnougatladen, welcher in einer Kapelle war- nun leer und zu ist. Ouuuuuu!!! Dafür können wir einen Blick in die Fabrik werfen, wo grad Nougat geschnitten wird.

Wir beginnen unsere Lavendelfeldertour, schrauben gemächlich durch Seitentäler über hüpsche Pässe. Links und rechts immer wieder die Lavendelfelder. So sehen wir drei Blütenstadien: Die einten Felder sind noch ganz zu, die zweiten sind schön weiter und blühen, und dann söttige, deren Violett leuchtet wie grafisch bearbeitet und duftet sowas von herrlich. Es ist wunderschön durch diese Gegend zu gondeln. Kurvenreich und sogar wilde(?) Geissen sehen wir…

Aber auch Weinfelder gabs bis zum Abwinken- Der Côte du Rhône kommt von hier her. Eher nicht unser Ding. Nunja.

Sogar das typische Bild mit den Lavendelfeldern und dem Kloster dahinter haben wir live gesehen- Uh, war das touristisch. Das Kloster ist noch bewohnt, und darf nur nach strengen Vorschriften und Voranmeldung besichtigt werden. 95% der Leute hier werden keinen Schritt da reinsetzen können.

Wir betrachten dafür die Feuerwehr und das Löschflugzeug, welches in der Nähe einen Waldbrand gelöscht hat.

Mittagshalt gabs unter der Pont Julien. Eine alte Brücke mit Veloweg. Herrlich.

Gleich um den Eck ein Früchte- und Gemüsestand. Wir haben soviele Chriesibäume gesehen- Etz möchten wir die auch mal testen. Mmmmmmmmmh!!! Sind aus Bonnieux, also von hier, versichert uns die freundliche Frau. Würkli fein!

Langsam wechselt Lavendel mit Gelb. Ginsterbüsche leuchten uns überall entgegen! Herrlich!

Wir kommen nach einer weiteren Passfahrt nach Manosque. Da werden die Pflegeprodukte von l’Occitane hergestellt. Wir mögen vorallem den Geschmack der Verveine Agrume. Und decken uns damit ein.

Unsere heutiger Etappenort ist Gap. Eine Stadt zmitzt in den Alpen. Mal sehen, was sie uns zeigt.

Jesses! Ist es hier herzig!! Umgürtelt von hässlichen 70er Jahren Mietskasernen, und schlechter Architektur zum abwinken liegt die kleine aber sehr feine Altstadt von Gap. Ist schöner wie Montélimar, weil sie lebt! Wir haben sogar mit dem Pfarrer geplaudert- durften die grossartige Basilika besichtigen.

So ziehen wir durch die Gassen, entdecken immer wieder herziges, und verlieben uns fascht echli in dieses megahüpsche Fleckchen.

Essen tun wir wie Götter in Frankreich. Die Speisen sind frisch, manchmal sogar hausgemacht. Das Fleisch ist frisch, die Salatsauce herrlich selbstgemacht.

Und die Leute, die sind extrem freundlich und zuvorkommend!

Morgen gibts noch ’nen Stop-over. Dann muss noch das mit dem Ohrensessel klappen (Du erinnerst dich?).

Wir freuen uns auf Aix-les Bains?Champery? Grenoble? Annecy? Wissen noni, wo….

Ferien Frankreich

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