Zeitreise

Das Technorama in Winterthur ist für sich schon eine Institution. Bereits im Jahr 1947 eröffnet zeigt es Kindern und Erwachsenen auf spielerische Weise, wie Wissenschaft und Technik funktioniert. Da wird experimentiert, getastet, gefühlt gestaunt, erklärt. Es gibt glaub kein Schweizer Kind, dass noch nie hier war. Sei es auf einer Exkursion, als Schulreisli, oder mit seiner Familie. Es gehört zum „must do“ zusammen mit den beiden Anderen- Hmm- Ich sag mal Highlights, dem Verkehrshaus in Luzern und Swiss Miniatur in Melide (beide offen seit 1959).

Alle drei sind preislich total überrissen- Mit der Familienkarte kommst du in Winterthur auf 84.– Franken, im Verkehrshaus zahlst jede Attraktion (Planetarium / Die Schoggiwelt von Lindt / das Filmtheater, etc) um die 16.–zusätzlich separat zum Eintritt von 32.–, als einzelner Besucher in Melide 21.– Franken.

Völlig jenseits von gut und böse.

Drum, wenn ihrs irgendwie hinbiegen könnt, lasst diese Ausflugsidee den Pädagogen eurer Sprösslinge geschickt einfliessen, da sind andere Tarife. So kommen deine Kinder in den „Genuss“ der drei Institutionen, welche- So finde ich halt doch- zur Grundbildung eines Jeden gehören sollte. Es funktioniert seit Jahrzehnten…

Diese Häuser sind langsam in die Jahre gekommen, obwohl man mit teuren Steuergeldern Faceliftings à gogo betreibt.

Aber ich schweife ab, verlier mich im 1980..

Anlass zu meinem Besuch im Technorama Winterthur und einer Zeitreise war ein Abschied dreier Mitarbeiter im Betrieb, wir „feiern“ hier ihren Ausstand, sie verlassen unser Unternehmen.

Wir wurden zu neunt eingeladen- In einem Escape Room unser Glück und Geschick zu versuchen. Eventuell kennst du diese (von einem Schweizer erfundene) Freizeitbeschäftigung. Man wird mit einem Team in einen Raum gesperrt, und muss gemeinsam miteinander knifflige Aufgaben lösen. Ziel ist es, sich gemeinsam innerhalb einer Stunde aus den Räumen befreit zu haben. Tönt einfacher als es würkli ist.

Wir sind als einzelne Gruppe zu gross, also duellieren wir uns. Eine Gruppe wird auf die Zeitreise in die Zukunft geschickt, und wir müssen sie retten und zurückholen. Mit Handschellen gefesselt, eingesperrt mit vielen Knöpfen, Hebeln, und Musik keine leichte Aufgabe.

Es sei hier nicht viel verraten, aber es hat würkli viel Spass gemacht, und miteinander Rätsel zu lösen erwies sich- Auch trotz des subobtimal zusammengestellten Team als eine würkli lässige, spannende und sehr unterhaltsame Sache.

Kann ich weiterempfehlen!

Zum Anschluss gabs noch einen Apéro und wir durften das fürs Publikum bereits geschlossene Technorama auf eigene Füsse erkunden…

Nur wer auch schon einmal da war- Zwischen Kindergeschrei und Gedränge- weiss in welchen Sphären ich nun schwebte, weil ich das Technorama quasi für mich alleine hatte.

Kann ungehindert alles antööplen, verschieben, verstellen, ausprobieren, die diversen Kugelbahnen laufen lassen, und, und, und!

Wow! Toll! Einmalig!!

Ps: Das ist meine Hand auf der Plasmalampe, Herrlich!

Hab ganz glänzigi Augen.

Eimal 1980 und retour!

Angeguckt

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