<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Nordsee &#8211; Remos.blog</title>
	<atom:link href="https://remos.blog/category/ferien/deutschland/nordsee/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://remos.blog</link>
	<description>Das Leben ist viel zu unterhaltsam, um gewisse Anekdoten nur für sich zu behalten.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 08 Mar 2024 10:30:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-CH</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9</generator>

<image>
	<url>https://remos.blog/wp-content/uploads/2020/06/image-150x150.jpg</url>
	<title>Nordsee &#8211; Remos.blog</title>
	<link>https://remos.blog</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">167612990</site>	<item>
		<title>Heimkommen</title>
		<link>https://remos.blog/heimkommen/</link>
					<comments>https://remos.blog/heimkommen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2023 19:45:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordsee]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://remos.blog/?p=17163</guid>

					<description><![CDATA[Nach einer recht ruhigen Nacht in Dinant gönnen wir uns das letzte Mal für heute noch ein feines Frühstück, und sind gestärkt für die doch längere Heimfahrt. Wir vermissen etwas die niederländischen Autobahnen, hier hat es Unebenheiten und Flickereien wie Zuhause in der Schweiz. Auch im Autofahren sind die Belgier<a class="moretag" href="https://remos.blog/heimkommen/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9464-scaled.jpg" class="size-full wp-image-17162" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9464-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9464-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9464-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9464-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9464-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9464-1536x2048.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Nach einer recht ruhigen Nacht in Dinant gönnen wir uns das letzte Mal für heute noch ein feines Frühstück, und sind gestärkt für die doch längere Heimfahrt.</p>
<p>Wir vermissen etwas die niederländischen Autobahnen, hier hat es Unebenheiten und Flickereien wie Zuhause in der Schweiz. Auch im Autofahren sind die Belgier ähnlich wie die Alpenländer.</p>
<p>Ich fahre mal. Der Andere guckt dann schon.</p>
<p>Da sind wir aber was anderes gewohnt gewesen, die Niederlande und auch Deutschland sind da echt bessere Autofahrer.</p>
<p>Kaum auf der Autobahn (etwa 20 Minuten) sehen wir eine Tafel mit einem Schloss drauf.</p>
<p>Kurze Besprechung- Ok, fahren wir hin!</p>
<p>Juhuuu!</p>
<p>Das Schloss (siehe Bild) ist nicht weit von der Autobahn und mit seinen wuchtigen zwei Steintürmen doch recht imposant. Wollen keinen ganzen Tag hier verbringen, denn es ist schon noch ein Stück bis heim.</p>
<p>Wir haben’s aber nicht bereut, zwar ist vom Originalinterieur nicht mehr allzu viel erhalten, aber Chambord ist ja auch unmöbliert. Man hat hier eine Art Jagdmuseum eingerichtet, recht herzig. Nur ist alles e bitz staubig. Da hat man wohl das Gebot „Bitte keine Gegenstände anfassen“ zu ernst genommen, smile.</p>
<p>In den schön umgebauten Stallungen richten sie den Saal für ein Hochzeitsfest. Die Kulisse und die Location ist sicher einmalig.</p>
<p>Wir heiraten aber nicht, drum zurück zum Schloss und dem Rundgang.</p>
<p>Die Kinder können sich als Prinzessin oder Ritter verkleiden und im Schloss umherwandeln.</p>
<p>Das Schloss Lavaux-Sainte-Anne hat einen schönen Garten, Birnen und Äpfel hängen überreif an den Ästen.</p>
<p>Im Kellergeschoss sind Küche und Arbeitsräume des Dienstpersonals dargestellt. Ein Lautsprecher mit entsprechenden Geräuschen unterstützt die Raumatmosphäre.</p>
<p>Die oberen Stockwerke sind schön hell, und in jedem Zimmer hat es ein Cheminée. Viele ausgestopfte Tiere (Vögel/Eichhörnchen/Wildschweine/Rehe/ Enten) sind säuberlich (verstaubt) aufgestellt und beschriftet. Hirschgeweih hat’s unzählige, und ein Raum ist dem interessanten Thema der Falknerei gewidmet. Wir begüxeln auch das Bad und die Kapelle.</p>
<p>Draussen sehen wir ein Gehege mit Rehe und Hirschen. Wir setzen uns an den Bank, aber die Tiere sind zu scheu um hierher zukommen.</p>
<p>Alles in allem ein herziges, schön renoviertes Schlösschen, muss ja nicht immer Versailles sein, oder?</p>
<p>Wir pflücken noch ein paar von den überreifen Äpfel ab dem Baum, es liegen soo viele am Boden und niemand hebt die auf.</p>
<p>Weiter gehts!</p>
<p>Und nun kommt‘s:</p>
<p>Wer mit dem Finger die Strecke nachgefahren ist, es sind doch 3’200 Kilometer, und nun den Weg nach Hause weiterführt, sieht doch da einen roten Punkt aufleuchten.</p>
<p>Wir waren schon mehrmals hier, das letzte Mal im Juni, das vorletzte Mal vor einem Jahr.</p>
<p>Es gibt da wunderschöne Sachen aus Glas, Trinkgläser mit richtig dickem Glas…</p>
<p>Genau- Spontan entscheiden wir uns auf einen kleinen Abstecher in die Glasfabrik La Rochère.</p>
<p>Haben doch noch eine Bestellung offen, die wir mitbringen sollen „wenn ihr dann mal wieder geht“.</p>
<p>Das nehmen wir als Vorwand, ins Gjätt ussen nach Passavant zu fahren. Es ist von keiner Himmelsrichtung „somal schnell“ zu erreichen, kannst mir glauben.</p>
<p>Und wir bereuen es gar nicht, denn mit fünf Schachteln wunderschönster Gläser kehren wir aus dem Shop zurück.</p>
<p>Zwar hat‘s die bestellten Gläser nüm, finden aber was adäquates.</p>
<p>Hoffen wir.</p>
<p>Wir füllen in Lure im funknagelneuen E.Leclerc noch unseren RonRon auf, denn am Zoll pennen die ja eh schon alle.</p>
<p>Die restliche Fahrt nach deheime war wie erwartet chli nervig.</p>
<p>Die Schweizer können nicht autofahren, Zürcher schon grad gar nicht.</p>
<p>Ha!</p>
<p>Ich bedanke mich als Erstes bei meinem Fahrer, der durch jede Stadt fahren würde, und es nicht viele Situationen gegeben hat, in denen ich mich im Hubi nicht wohl gefühlt habe.</p>
<p>Dann sicher bei meiner Reisebegleitung, der jeden Seich, der uns in den Sinn kommt auch mitmacht, und so unsere Ferien zu unseren Ferien macht.</p>
<p>Und auf alle Fälle bei meinen Schatz, der mich überall hinschleppt, aber immer gut auf mich acht gibt.</p>
<p>Ein riesen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> nur für dich mein Liebster!!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://remos.blog/heimkommen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">17163</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Lekker</title>
		<link>https://remos.blog/lekker/</link>
					<comments>https://remos.blog/lekker/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2023 20:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordsee]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://remos.blog/?p=17156</guid>

					<description><![CDATA[Langsam aber stetig geht‘s auch für uns wieder retour nach Hause. Aber nach den Ferien ist vor den Ferien. Und die Niederlande sind tatsächlich nun fix in unserer Ferien-Bucket-List. Bevor wir das Land aber wieder verlassen, gibt‘s noch einen Leckerbissen: Wir wollen ins Käse-Städtchen Gouda (sprich Chauda) und da in<a class="moretag" href="https://remos.blog/lekker/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9407-scaled.jpg" class="size-full" width="1920" height="2560" /></p>
<p>Langsam aber stetig geht‘s auch für uns wieder retour nach Hause. Aber nach den Ferien ist vor den Ferien. Und die Niederlande sind tatsächlich nun fix in unserer Ferien-Bucket-List.</p>
<p>Bevor wir das Land aber wieder verlassen, gibt‘s noch einen Leckerbissen:</p>
<p>Wir wollen ins Käse-Städtchen Gouda (sprich Chauda) und da in ein Käsemuseum.</p>
<p>Das Frühstück im Campanile war erstaunlicherweise reichhaltig und wir sind begeistert von der Lage des Hotels. Man müsste chli am Management schrüübelen, und den Gartensitzplatz gründlich kärchern, dann wärs perfekt. Es war viel Betrieb mit Reisebussen. Anscheinend ein beliebter Übernachtungsort für die Chauffeure.</p>
<p>Schnell sind wir auf der Autobahn Richtung Utrecht und Rotterdam.</p>
<p>Kurz vor der Hafenstadt (auch die ist es wert, angeguckt zu werden) machen wir einen Schlungg. Denn wir möchten eben nach Gouda, mal sehen, was wir da für Käse kriegen.</p>
<p>Auch hier gibt es viele Grachten und Brücken zum hochziehen, voll herzig.</p>
<p>Wir schlendern durch die Altstadt- Wow! Schöön!</p>
<p>Begeistert spazieren wir durch die Gasse, zur wirklich fantastischen Waag, und saugen diese Atmosphäre dieses etwas verschlafenen und leicht künstlerisch angehauchtem Altstädtchens auf.</p>
<p>Dann gibts noch ein Hemd und Socken, bevor wir uns auf die Socken machen und zum <a href="https://www.goudacheese-experience.com/de/" target="_blank" rel="noopener">Cheese Experience</a> Center gehen.</p>
<p>Spielerisch, mit viel vermittelndem Wissen und einer Menge Spass werden wir durch den Herstellungsprozess geführt. Kriegen sogar Milch oder Käse gereicht. Es müssen verschiedene Rätsel gelöst, und auch gut versteckte Stempel gesucht werden.</p>
<p>Als Highlight dann die Verköstigung (Bild). Immer mit einer Prise Humor und Leichtigkeit. Können wir also uneingeschränkt empfehlen für alle, die sich auf so was einlassen können.</p>
<p>Wir sind fast zwei Stunden in diesem Trail, und als Belohnung gabs einen Käsemeister-Button. Well done!</p>
<p>Logisch chrömlen wir Käse, hier gibts den gereiften, würzigen. Nicht nur den labbrigen, löötigen wie daheim.</p>
<p>Wie wir halt sind, kommen wir ins Gespräch mit der Besitzerin, welche sich draussen grad eine Kaffeepause gönnt. Wir bedanken uns für die würkli kurzweilige Führung, und überhaupt die Idee, sowas hier möglich zu machen. Seit 2016 sind sie hier, und Corona hat auch ihnen gewaltig in die Suppe gespuckt.</p>
<p>Thank you well! Es war ein riesiges Vergnügen.</p>
<p>Den Käse gut in RonRon gelagert, übersteht der den Transport sicher (Spoiler: Die Aperohäppchen habens nüm nach Hause geschafft, respektive die haben den Tag nicht mal überlebt…).</p>
<p>Es gab für uns noch einen Schlafhalt in Dinant. Hier waren wir im 2016 schon einmal, es ist etwa auf dem halben Weg zwischen Gouda und Dehei.</p>
<p>Dinant liegt im Süden Belgiens. Also hüpfen wir über die holländisch-belgische Grenze.</p>
<p>Und weil wir wir sind, fahren wir in Brüssel vorbei, parken Hubi unter dem Atomium, und begucken wieder (wie im 2016) fasziniert diese Riesenskulptur.</p>
<p>Können nicht aufhören mit föttelen, ist ja auch perfekt-schönes Wetter!</p>
<p>Was gibt es noch besseres, als unter dem Atomium zu sitzen?</p>
<p>Mit einer Waffel unter dem Atomium zu sitzen.</p>
<p>Leider war der Teig grad aus, uns schien die Enttäuschung wohl so aus dem Gesicht, dass sich ein Kellner anerbot, im Restaurant im Atomium oben selber nach zuschauen, und eventuell Waffeln zu bringen.</p>
<p>Wahnsinn- den Aufwand hätte sich in der Schweiz keiner getan!</p>
<p>Und tatsächlich, nach gut 10 Minuten kam der junge Mann mit einem Behälter, und wir kriegten frische Waffeln gebacken!!!</p>
<p>Wir haben doch eines an der Waffel!</p>
<p>Kann sein, aber fein war sie.</p>
<p>Drehen noch eine Ehrenrunde ums Atomium, und fahren in den Abend nach Dinant.</p>
<p>Dort essen wir die Aperohäppchen, und geniessen mal, dass es hier keine Velos hat!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://remos.blog/lekker/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">17156</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Von Gracht zu Gracht</title>
		<link>https://remos.blog/von-gracht-zu-gracht/</link>
					<comments>https://remos.blog/von-gracht-zu-gracht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2023 20:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordsee]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://remos.blog/?p=17144</guid>

					<description><![CDATA[Nachdem wir uns gestern &#171;kurz&#187; eine Nase voll Amsterdam genehmigen, widmen wir uns heute den ganzen Tag der schönen Stadt. Gönnen uns aber den Luxus und schlafen e bitz aus. So, dass wir grad das Zmörgele im Hotel verpassen, aber in der Stadt gab‘s dann in einer Backstube einen ganz<a class="moretag" href="https://remos.blog/von-gracht-zu-gracht/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9250-scaled.jpg" class="size-full wp-image-17143" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9250-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9250-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9250-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9250-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9250-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9250-1536x2048.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Nachdem wir uns gestern &#171;kurz&#187; eine Nase voll Amsterdam genehmigen, widmen wir uns heute den ganzen Tag der schönen Stadt.</p>
<p>Gönnen uns aber den Luxus und schlafen e bitz aus. So, dass wir grad das Zmörgele im Hotel verpassen, aber in der Stadt gab‘s dann in einer Backstube einen ganz feinen Espresso aus der Marzocco, und das pain au chocolat war so frisch, die Schoggi lief mir noch über den Finger. Mmmh!</p>
<p>Wir wagen einen Blick in eine <a href="https://www.wilhelmina-billards.nl">Billiardtischmanufaktur</a>, und sind dann im plötzlich im bunten Markttreiben am <a href="https://www.mr-amsterdam.de/blog/maerkte/albert-cuyp-markt-amsterdam/">Cuypmarkt</a>. Hier reiht sich die ganze Welt an kulinarischem es gibt mexikanisch bis tibetisch. Käse aus Holland und Kleider aus China. Viele Stoffläden, die wir inspizieren, und das Kurzwarengeschäft hatte zwar alles, von Knöpfen, Overlockfaden zu Reissverschlüssen und Hosenträgern. Aber in diesem leicht puffigen grossen Laden die Inventur machen? Ein Ding der Unmöglichkeit.</p>
<p>Ich finde noch ein paar passende Finken an einem Stand am Ende des Marktes. Cloks aus Filz.</p>
<p>Typisch Remo!</p>
<p>So guet! Also der Markt ist genial. Einfach früh da sein, und Wochenenden meiden (das gilt für die ganze Stadt, hihi).</p>
<p>Wir spazieren alles bis zum Rijksmuseum, und gucken, öbs da beim VanGogh-Museum eine Anstehschlange hat. Flanieren dann durch die Gärten des Rijksmuseum, denn für Museumsbesuche ist es uns einfach zu schönes Wetter.</p>
<p>Über viele Brücken und Grachten durchqueren wir die Altstadt. Es ist sehr hübsch hier, und es braucht bloss eine Nebengasse weiter zu sein, und schon ist der Trubel ringseltum verschwunden.</p>
<p>Wunderschön hier zu spazieren, und nach Lust und Laune auch mal zu rasten. Kaffee und ein Stück Kuchen ist doch immer fein!</p>
<p>Dann der Blumenmarkt, an dem tonnenweise Tulpenzwiebeln verscherbelt werden, und aufgehängte geruchslose Trockenblumen irgend einen künstlichen mit Ventilator verteilten Lockstoff verstreuen.</p>
<p>Wir steuern den <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Beginenhof_Amsterdam">Beginenhof</a> an. Eine absolute Ruheoase im Getrubel. Sogar in der kleinen Kirche ist es ruhig, wenn da nicht öppert fast zu geschäftig mit den Opferlichtchen rumhantieren würde&#8230;</p>
<p>Weiter gehts an vielen Abfallsäcken und Zigarettenstummeln vorbei, auch Hundehäufchens hat&#8217;s in Amsterdam viel. Da müsste sich die Stadt doch noch bitz rausputzen, denn die Niederlande ist ansonsten sehr sauber.</p>
<p>Chli schad finden wir- Sogar Napoli ist sauberer…</p>
<p>Wir gehen am Anne-Frank-Haus vorbei, und wenden uns chli angewidert ab, als ein Tussi sich mit Duckface in die Instakamera wirft, mit vollmanikürierten Fingernägeln auf die grausam im KZ ermordete Anne-Frank-Gedenktafel zeigt.</p>
<p>Bin ja kein Moralapostel, aber das finde ich zum fremdschämen…</p>
<p>Nach weiteren Pausen, und vorbeigehen am Sex-Museum (da war ich 1993 drin, aber pssssst! nicht weiter sagen, hihihi) steuern wir das von Renzo Piano entworfene Nemo -Museum an. Nicht wegen dem Museum, es ist immer noch herrliches Wetter, nein, man kann auf dem Dach was trinken, und etwas über die Stadt gucken.</p>
<p>Toll!</p>
<p>Werden aber pünktlich zum Ladenschluss rausbeordert, jaja- wir gehen ja.</p>
<p>Eine weitere Pause und wir finden einen Ausflugsort für morgen.</p>
<p>Mehr verrate ich hier noni.</p>
<p>Finden dann eine Pizzeria mit türkischer Musik, aber das Essen war megafein. Die gegessenen Kalorien verpuffen grad wieder, denn wir geraten ins Schaufensterland. Da wo‘s so rote Lichter obendran hat. Ist schon noch interessant, was hier so abgeht, und die Frauen sich aufhüpschen bis zum geht-nicht-mehr.</p>
<p>So, nach 15 Kilometer gehen mögen wir nüm, müssen auch nüm, die Metro bringt uns im Nu zum Hotel.</p>
<p>A propos Metro: Hier brauchst du kein Ticket am Schalter oder dem Automaten zu ziehen. Einfach die Kreditkarte zücken, am Eingang an die Schranke, und am Ausgang ebenso. Schon wird die Fahrt bequem vom Konto abgebucht.</p>
<p>Wer schlau ist, und eine gute Bank hat (mache keine Bankwerbung hier, aber man darf ruhig bei mir nachfragen…) hat weder Zins-/ noch Umrechnungsgebühren drauf.</p>
<p>Dann lohnt sich so ne Karte in jedem Fall.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://remos.blog/von-gracht-zu-gracht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">17144</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Chovertechelen</title>
		<link>https://remos.blog/chovertechelen/</link>
					<comments>https://remos.blog/chovertechelen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 21:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordsee]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://remos.blog/?p=17120</guid>

					<description><![CDATA[Etz sind wir doch-huch- tatsächlich in den Niederlanden gelandet! Und zwar in Leeuwarden. Wohl noch nie davon gehört, gell? Wir nämmli auch nicht. Hubi bringt uns souverän aus Bremen raus, und eir düsen westwärts. Durchqueren ein Gewitter, und sind erstaunt, dass in den Niederlanden die Strassen so ruhig und tipptopp<a class="moretag" href="https://remos.blog/chovertechelen/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9231-scaled.jpg" class="size-full wp-image-17119" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9231-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9231-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9231-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9231-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9231-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9231-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Etz sind wir doch-huch- tatsächlich in den Niederlanden gelandet!</p>
<p>Und zwar in Leeuwarden. Wohl noch nie davon gehört, gell? Wir nämmli auch nicht. Hubi bringt uns souverän aus Bremen raus, und eir düsen westwärts. Durchqueren ein Gewitter, und sind erstaunt, dass in den Niederlanden die Strassen so ruhig und tipptopp in Form sind. Der Grenzübergang ist für uns Schweizerli halt schon noch speziell- denn es gibt hier keinen. Wir merken es nur eben der Strasse und der Sprache auf den Plakaten an, dass wir nüm in good old Germany sind.</p>
<p>Irgendwie passt der jetzige Schritt voll zu uns. Spontan und immer neugierig.</p>
<p>Nicht dass wir Deutschland endgültig den Rücken kehren wollen, neinnein.</p>
<p>Aber diese stolzen Preise hätten wir in urbanen Grosstädten wie Berlin, Hamburg oder München erwartet. Aber sicher nicht in Büsüm, Dorum-Neufeld oder Dunen.</p>
<p>Die deutsche Ostsee-und Nordseeküste hat uns sehr gefallen, eventuell könnte man da noch mehr ostwärts Richtung Polen. (Zu Nina Hagens Hiddensee?). Aber nun wollen wir zur Niederländischen Nordsee. Ma kukn, was die so an Schönem haben.</p>
<p>Vielleicht mögen wir uns noch nicht vom Meer und den groossen schönen Schiffen trennen, die wir staunend gesehen haben?</p>
<p>Wer weiss??</p>
<p>Da wir uns aber überhaupt nicht mit diesem Land befasst hatten vor den Ferien, weil wir es gar nicht in Betracht gezogen hatten, einen Schlunng hier rüber zu machen, ist die Niederlande für uns ein unbeschriebenes Blatt auf der Landkarte. Ich war mal (1993!) mit Interrail in diesem Land, haben es bis dato aber nie geschafft, hierhin zu reisen.</p>
<p>Also nehmen wir quasi auf dem Rückweg noch ein paar Eindrücke von diesem schönen Land mit.</p>
<p>Als erstes fallen uns, wie gesagt, die schönen Strassen auf, und die breiten und gut gekennzeichneten Fahrradwege. Toll! Es ist zwar alles flach, aber das Velonetz ist sehr gut ausgebaut. Es scheint hier eh jeder mit dem Rad unterwegs zu sein, lässig.</p>
<p>Wir rasten in einem Ort, das etwas Auswahl an Hotels hat, denn meist läuft da wo‘s Hotels hat auch was&#8230;.</p>
<p>Leeuwarden heisst das äusserst schnuckelige Städchen, wo wir für heute unsere Zelte aufschlagen. Und der Ort ist richtig hüpsch und rausgeputzt. Es hat sogar Grachten wie in Amsterdam, und es läuft im Gegensatz zu deutschen Städten würkli viel!</p>
<p>Wir essen was Znacht auf einem Boot, und man würde uns-wenn wir dann möchten- sogar einen Heizstrahler einstellen. Nein nein, das ist uns nochli zu früh, aber thank you well.</p>
<p>In der Nacht hats gschiffet wie blöd, aber grad so, dass es am Morgen wieder langsam aufhellt und wir wiederum einen schönen, sonnigen Tag erwarten können.</p>
<p>Wir überqueren den Afsluitdijk, einen künstlich aufgeschütteten Deich zwischen Nirdsee und Ijsselmeer. Mich hat dieser Damm schon als Kind begeistert, mit dem Auto über einen söttigen Damm, muss doch ein tolles Erlebnis sein.</p>
<p>Und nun stehe ich tatsächlich selber auf diesem Damm. Ein (seltsamer?) Wunsch ist heute mir in Erfüllung gegangen. Ich hatte mega de Plausch. Wir bewundern die Windkraftanlagen im Meer, und den genial neu gebauten Veloweg. Respektable Ingenieursleistungen.</p>
<p>Nach dem Verlassen des Damms und erreichen von Festland sind wir nach oben Richtung Den Helden gefahren. Da hat&#8217;s einen Fährhafen nach der Insel Texel. Und söttigs zieht uns doch an, hihihi.</p>
<p>Nun gehts chli südwärts zur Hauptstadt der Niederlande.</p>
<p>Amsterdam!</p>
<p>Seit ein paar Jahren der Megahype und wie Venedig hoffnungslos befallen mit Overtourism.</p>
<p>Als ich 1993 hier war, wars noch rauh und gefährlich. Sex und Drogen und Tulpen, huh! Heute ist die Stadt dermassen vermarktet, dass man unter der Last der Touristenwellen quasi kollabiert.</p>
<p>Trotzdem möchten wir es wagen. Es ist keine Ferienzeit, und zmitzt in der Woche. Also eigentlich ideal.</p>
<p>Hotels hat&#8217;s hier unzählige. Man muss jedoch aufpassen und Bewertungen vergleichen. Was da teilweise auf dem Markt ist, das glaubt man kaum. Dazu kommen Parkgebühren von etwa 30-40 Euro, und und und. Ja, in Amsterdam kann man melken.</p>
<p>Wir finden am Stadtrand ein gutes Hotel (ein &#171;Campanile&#187;, wir kennen und schätzen diese Kette), mit Metroanschluss ins Zentrum.</p>
<p>Toll- da nehmen wir doch einen Schluck Stadt, und schlendern durch die Grachten, schaufensterln bitz den willigen Damen zu, und freuen uns riesig, hier gelandet zu sein.</p>
<p>Es geht noch von den Leuten her, klar hats enorm viele, aber das grosszügige Altstadtnetz verteilt die Leute recht gut.</p>
<p>Aber hier ein Velo mieten, würde ich nicht empfehlen, viel zu eng und man muss auf Fussgänger, Autos und blind tschalpende Touristen vorbereitet sein,</p>
<p>Aber auch zu Fuss kriegt man viel mit. Ist gemütlicher.</p>
<p>Und wir sind morgen ja nomol hier!!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://remos.blog/chovertechelen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">17120</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Unverhofft schön</title>
		<link>https://remos.blog/unverhofft-schoen-2/</link>
					<comments>https://remos.blog/unverhofft-schoen-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 19:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordsee]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://remos.blog/?p=17104</guid>

					<description><![CDATA[Nach einer sehr ruhigen Nacht am Hafen (eigentlich haben wir jede Nacht bis jetzt Ruhe gehabt) liegt Bremerhaven etwas im Nebel. Macht nix, waren ja gestern auf dem Aussichtsguck. Und es gab einen Temperatursturz von fast zehn Grad, aber auch mit 19 Grad lässt es sich aushalten und eine Stadtbesichtigung<a class="moretag" href="https://remos.blog/unverhofft-schoen-2/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9163-scaled.jpg" class="size-full wp-image-17103" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9163-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9163-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9163-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9163-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9163-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9163-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Nach einer sehr ruhigen Nacht am Hafen (eigentlich haben wir jede Nacht bis jetzt Ruhe gehabt) liegt Bremerhaven etwas im Nebel.</p>
<p>Macht nix, waren ja gestern auf dem Aussichtsguck.</p>
<p>Und es gab einen Temperatursturz von fast zehn Grad, aber auch mit 19 Grad lässt es sich aushalten und eine Stadtbesichtigung machen. Und bedecktes Wetter?</p>
<p>Das wär ja prima.</p>
<p>Denn wir wollen nach Bremen. Sind gespannt, was uns diese Hansestadt zeigen will.</p>
<p>Es sind doch satte 50 Minuten von Bremerhaven, also schon noch eine Strecke zum fahren…</p>
<p>In Bremen parkieren wir in einem Parkhaus im Zentrum, und heben mal die Nase ussen, wo es schöne Plätze und Gebäude hat.</p>
<p>Oh, grad ums Eck ist der zentrale Marktplatz, wunderschöne Gebäude umschliessen diesen grosszügigen Platz.</p>
<p>Hier finden wir das, was man in Bremen am ehesten sucht: Die Bremer Stadtmusikanten. Eine Statue der vier Viecher Esel, Hund, Katze und Hahn erinnern an ein Märchen aus Kindertagen. Wir werden belehrt, dass man erst die Schnauze und dann die Vorderbeine des Esels berühren soll, das bringe Glück.</p>
<p>Du, wers glaubt?</p>
<p>Uns grüselt es e bitz diese abgewetzten und von tausenden Menschen unterschiedlichen Hygienebewusstseins betatschten Statuen nur schon nahe zu kommen.</p>
<p>Foto muss langen. Hihi.</p>
<p>Dann ist da noch was kooleres, was ich im Internet vorgängig gefunden habe: Das Bremer Loch. Am Rand des Marktplatzes ist ein Gullideckel fest verschraubt im Boden. In der Mitte hat er einen Schlitz. Wenn man hier eine Münze einwirft, dann ertönt einer der vier Stadtmusikanten. Koole unterhaltende Idee. Vorallem weil der Erlös der eingeworfenen Münzen bedürftiger Menschen in Bremen zugute kommt. Und derer hat es hier ungewöhnlich viele.</p>
<p>Wir geben gerne was, eine würkli lustige, unterhaltsame Idee.</p>
<p>Nach einem stärkenden Kaffee (also Plörre hatten wir echt genug in diesem Land) beguckten wir noch den St. Petri Dom.</p>
<p>Was uns jedesmal fasziniert an Kirchen, ist die Ruhe, welche diese im Innern ausstrahlen. Man wird zwar extrem klein gemacht durch die riesigen hohen Kirchenschiffe, aber es ist doch immer ein recht schönes Gefühl, in einer Kirche zu sitzen und die sich wie ein Tuch auf dich herabsenkende Ruhe zu geniessen. Bilder und Kanzeln zu betrachten. Die Orgel zu bewundern. Es braucht gar nicht viel Barock und Gold. Auch Corbusiers Kapelle, welche ganz nüchtern ausgestattet ist und in Ronchamp steht, hat diesen Spirit.</p>
<p>Leider diese Kirche in Bremen absolut nicht. Sie ist dermassen disharmonisch, mir ist es drinn überhaupt nicht wohl. Im Hauptschiff bei der Kanzel ist der Altar an der Seitenwand, die Bänke sind wie ein U drumrum. Völlig quer zum Schiff. Vorne in der Vierung hat‘s zwar auch sowas wie einen Altar, aber die Stuhlreihen sind wiederum nach unten zur Kanzel und weg vom Podium gerichtet. Dann fehlt ein Seitenschiff, und es ist trotz viel Licht an den Leuchtern, düster und wüst. Die Krypta ist recht hübsch, aber völlig unregelmässig bestuhlt. Und die Taufkapelle im hinteren Teil des Kirchenschiffes, nun ja, das Taufbecken sieht eher aus wie ein überdimensionaler Kochtopf. So wie der auf drei Füssen steht…</p>
<p>Ich bin noch selten so konfus und kopfschüttelnd zu einer Kirche raus.</p>
<p>Aber da rein geh ich nimmer. Kann der Turm nochso hoch, die Aussicht nochso schön sein.</p>
<p>Neee, nee.</p>
<p>Schnell verlassen wir diesen unruhigen Ort, und gehen zum Schnorrviertel.</p>
<p>Das ist echt hüpsch! Siehe heutiges Beitragsbild.</p>
<p>Dass da noch kein Instragrämmer/Fluenzer hin ist? Das kleine schnukelige Quartier hat die Kriege unbeschädigt überlebt, und ströhmt den ursprünglichen Charme noch voll aus. Jedes Haus hat eine andere Farbe, und es sind viele Handwerksbutiken, welche noch so gerne die Leute über ihre Schultern blicken lässt.</p>
<p>Für mich ein Must-see!</p>
<p>Dann erst die Bremer Stadtmusikanten.</p>
<p>Hihi.</p>
<p>Bei einem weiteren Kaffee beraten wir, wohin unsere weitere Reise nun gehen soll.</p>
<p>Es wären da die ostfriesischen Inseln, welche in jedem norddeutschen Krimiroman vorkommen, und wirklich hüpsch zu sein scheinen. Aber das Wetter ist die nächsten zwei Tage gemäss den unzuverlässigen Wettervorhersagen chli niederschlaghaltig. Und mit der Fähre auf eine Insel, wenns schifft und stürmt??</p>
<p>Not really.</p>
<p>Dann kommt noch dazu, dass wir regelrecht die Kinnlade runterfällt, was hier alles wieviel kostet.</p>
<p>Es sind durchaus Schweizer Preise, die hier geheuscht werden. Und teilweise wirklich ungerechtfertigt. Dann an jedem Strand die Strandgebühr.</p>
<p>Nur für einen Hootsch?</p>
<p>Not really.</p>
<p>So schlagen wir was ganz Kühnes vor, wir satteln unsren Hubi und tuckern aus der Stadt.</p>
<p>Ich kann nun, mit einem türkischen Bier in der Hand auf einem Schiff in einem Kanal sitzend dir sagen:</p>
<p>Diese Fahrt hat sich voll gelohnt!</p>
<p>Mehr gibt es morgen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://remos.blog/unverhofft-schoen-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">17104</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Von einer Havenstadt zur andern</title>
		<link>https://remos.blog/nochmals-zum-strande/</link>
					<comments>https://remos.blog/nochmals-zum-strande/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 2023 21:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordsee]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://remos.blog/?p=17077</guid>

					<description><![CDATA[Ich hätte das nicht gedacht, aber Cuxhaven kriegt ein grosses Herz von mir! Dieses kleine Städchen an der Elbmündung zur Nordsee gefällt mir uhuere guet! Ämu das, was wir gesehen haben, war würkli toll. Das Hotel gleich hinter den Deichen (ich kriege echt noch eine Deichphobie hier..!), ist nahe beim<a class="moretag" href="https://remos.blog/nochmals-zum-strande/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_9103-1-scaled.jpg" class="size-full wp-image-17100" width="1920" height="2560"></p>
<p>Ich hätte das nicht gedacht, aber Cuxhaven kriegt ein grosses Herz von mir! Dieses kleine Städchen an der Elbmündung zur Nordsee gefällt mir uhuere guet!</p>
<p>Ämu das, was wir gesehen haben, war würkli toll. Das Hotel gleich hinter den Deichen (ich kriege echt noch eine Deichphobie hier..!), ist nahe beim Hafen, also bei einem Ort, der wie gestern erwähnt, &#171;Alte Liebe&#187; heisst. Hier seufzte schon Herrmann Hesse prosaisch über die Liebe. Und man kann sich vorstellen, dass hier an der Mole manch Partner(Gendersternchen)in eines Matrosen(Gendersternchen)in mit verheulten Augen zurückgelassen wurde, in Gewissheit, dass das Gendersternchen(in) nie mehr zu einem zurückkehren wird, und dass man nie erfahren würde, wo des Anderen Reise schlussamänd endet.</p>
<p>Hach, ist der Ort romantisch.</p>
<p>Ich für meinen Teil bin immer noch frisch verliebt, und wenn schon Alte Liebe, dann gemeinsam.</p>
<p>Das Frühstück im Dachgeschoss des Hotels war äusserst reichhaltig, und das Personal sehr zuvorkommend. Wir schämen uns mehr wegen den Gästen, teilweise benehmen die sich echt wie Berseker. Harsch, unfreundlich und vordrängelnd. Muss man ein dickes Fell haben als Personal.</p>
<p>Ein kurzer Stopover im Einkaufszentrum Stolz, hier gibt es allerlei Maritimes, und unnützes. Wir konnten‘s nicht lassen, und haben nun eine maritime Dusch-und Badegarnitur aus 100% Baumwolle für zuhause gekauft.</p>
<p>Dann gehts Richtung Kurpark. Logo, jede Küstenstadt die es auf sich hat, hat einen Kurpark, ist doch sonst kein Kurort, oder? Hihi.</p>
<p>Wir wandern über den Deich, und stehen vor dem Wattenmeer. Bald ist die Flut am steigen, wir beobachten.</p>
<p>Die Schiffe, mitunter auch grosse Containerschiffe ziehen vorbei, uns fasziniert dieses Schauspiel extrem.</p>
<p>Im wirklich hübsch gepflegten Zoo hinter dem Kurpark sehen wir nebst einigen Vögeln, Wasserschildkröten, Meerschweinchen und kleinen Affen auch ein paar Pinguine.</p>
<p>Weiter gehts im gewohnten Zickzackkurs auf der Strasse Richtung Bremerhaven. Das mit übersichtlichen Strassen und Beschilderungen, haben wir hier also noch nicht entdeckt. In Dorum gehen wir nochmals ans Meer, da hat&#8217;s noch einen alten, hüpschen Leuchtturm, da möchten wir hin. Wir staunen, denn das riesige Wattenmeer liegt nun vor uns. Der megaweiche Sandstrand ist noch da, aber davor liegen kilometerbreite dunklere Sandpartien. Jene, die zweimal am Tag mit Wasser überspült werden, und dann wieder zweimal am Tag unter Wasser liegen. Hier sind laut Recherche bis zu 40 Würmer pro Quadratmeter unten im Sand und sorgen für Belüftung und sind ungewollt Nahrung gefrässiger Vögel.</p>
<p>Per Zufall können wir noch einen Geocache loggen. Wir haben den gefunden bevor wir überhaupt gesucht haben…</p>
<p>Dann gabs ein Eis in der Waffel für 1,50 Euro.</p>
<p>In Bremerhaven sind wir in einem hüpschen Hotel auf einer Mole am Hafen.</p>
<p>Hattest du schon mal ein Zimmer mit Fernsicht?</p>
<p>Wir hier können durch einen bereitgestellten Feldstecher den Hafen gnauer beobachten. Tolle Idee!</p>
<p>Der Hafen ist eh neu gestaltet, ist warscheinlich die erste Saison, alles ist neu.</p>
<p>Vor uns steht ein Turm dem Burj al Arab nicht unähnlich. Ein 140 Meter hoher Turm steht hier am Ufer der Weser.</p>
<p>Sinn und Zweck dieses 2008 doch recht überdimensional hierhin gepflanzten Hotelkomplex ist, dass man Touristen hierhin locken könne. Bis dahin war es als Hafen und Umschlagplatz bekannt. Nun solle mit ein paar Bauten zahlungskräftige Touristen angelockt werden. Das grad anschliessende &#171;Klimahauses 8º&nbsp;Ost&#187; zeigt den achten Längengrad der Erde, hier können Besucher quasi auf Weltreise gegen, entlang des 8. Längengrades. Man erlebt die Klimazonen der Erde auf spannende und beeindruckende Weise hautnah.</p>
<p>Es wird viel gemacht, um Touristen herzulocken. Nach dem Abzug der amerikanischen Soldaten in den Achtzigerjahren, dem Niedergang der Hochseefischerei und Schliessungen der Werften blieb nur die progressive Flucht nach vorn.</p>
<p>Seltsam, aber irgendwie gelungen.</p>
<p>Bremerhaven muss auch erst mal &#171;erobert&#187; werden, um seine Schönheiten zu sehen. Wir jedenfalls erspähen den Lift in den 20.Stock des Hochhauses, und sind schwuppdiwupp oben!</p>
<p>Was für eine kolossale Aussicht! Wieder strahlen wir zwei, uns liegt die ganze Stadt zu Füssen. Der Abend kommt wieder wie gewohnt wunderschön pastellfarben, und beschert uns tollste Fotos!</p>
<p>Wieder unten auf dem Damm finden wir ein tolles Strandrestaurant, und geniessen den wunderschönen Abend open air sehr.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://remos.blog/nochmals-zum-strande/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">17077</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Robben robben</title>
		<link>https://remos.blog/robben-robben/</link>
					<comments>https://remos.blog/robben-robben/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Sep 2023 20:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordsee]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://remos.blog/?p=17070</guid>

					<description><![CDATA[Heute steht was ganz Tolles auf dem Plan. Die Seehundauffangstation Friedrichskoog. Wir sind, da Sonntag-recht früh hier. Bereits eine halbe Stunde nach Öffnung der Station stehen wir an den Teichen. Grad gut, denn der Parkplatz ist nicht für grossen Ansturm gedacht. Finden dennoch eine Parklücke vorne beim Eingang. Toll! Hier<a class="moretag" href="https://remos.blog/robben-robben/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8985-scaled.jpg" class="size-full wp-image-17069" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8985-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8985-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8985-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8985-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8985-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8985-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Heute steht was ganz Tolles auf dem Plan. Die Seehundauffangstation Friedrichskoog. Wir sind, da Sonntag-recht früh hier. Bereits eine halbe Stunde nach Öffnung der Station stehen wir an den Teichen. Grad gut, denn der Parkplatz ist nicht für grossen Ansturm gedacht. Finden dennoch eine Parklücke vorne beim Eingang.</p>
<p>Toll!</p>
<p>Hier tummeln sich Seehunde und Kegelrobben, in eigens für sie angelegten Bassins. Gleich findet die Fütterung statt, eine Angestellte kommmentiert wissenswertes über diese süssen Wildtiere.</p>
<p>Sehr geschickt zeigt uns das Museum wieviele Arten von Robben es gibt, wie der Skelettaufbau im Vergleich zum Menschen ist. Wie und wo sie leben, eine riesige Informationsflut, welche hier auch auf Kinder adaptiert abgegeben wird. Es hat zwei grosse Unterwasser Schaufenster, durch die man die Seehunde beim Schwimmen beobachten kann. Das Wasser ist aber momentan zu trüb, als dass man was sehen würde.</p>
<p>Ein toll gemachter Film zeigt uns eine Geschichte anhand eines aufgefundenen Robbenbabys. Die Quarantänestation, das Aufpäppeln, bis schliesslich zum Auswildern. Eine Heidenbüez, aber wer in diese grossen Kulleraugen sieht, der kann doch einfach nicht nein sagen, oder?</p>
<p>Es wird mehrfach darauf hingewiesen, dass man sich keinesfalls einer Robbe nähern soll, es sind Raubtiere, und anhand eines Gebisses wird uns die geballte Kraft dieser Säugetiere gezeigt. Im Wasser sind sie bis zu 35 km/h unterwegs. Und an Land robben sie auch mit beachtlicher Geschwindigkeit.</p>
<p>Ein sehr imposanter Rundgang mit Verweilfaktor, äusserst informativ, und würkli lehrreich.</p>
<p>Der nächste Stop war ja sowas von klar. In Brunsbüttel treffen wir wieder auf den Nordsee-Ostseekanal, dessen Ostsee Ende wir in Kiel besuchten.</p>
<p>Hier läuft der Kanal in die Elbe, respektive in die Nordsee.</p>
<p>Hier läuft einiges. Wir sehen grad einen riesen Tanker aus der Schleuse ins offene Meer fahren. Die kleineren Schiffe passieren die alten Schleusen am andern Ufer, da sind wir chli weit weg.</p>
<p>Aber diese Atmosphäre, der Betrieb fasziniert uns halt schon sehr. Wir nehmen die Kanal-Autofähre- Man erinnert sich, die sind gratis! Und sind in wenigen Minuten auf der anderen Seite. Verlassen Brunsbüttel wieder und machen einen Stop bei einem weiteren Sperrwerk. Nicht ganz soo imposant wie das gestern, aber lohnenswert zum angüxeln auf jeden Fall.</p>
<p>Wir möchten in Glücksstadt auf die Fähre über die Elbe, um nicht den Umweg über Hamburg zu nehmen. Es waren einige Wohnmobile auf dem Heimweg, und die Fährschiffe fuhren im Dauerbetrieb. So vergingen etwa 3/4 Stunden, bis wir als fast Letzte auf das volle Fährschiff fuhren. Macht nix, wir haben ja kein Programm.</p>
<p>In etwa 20 Minuten fuhren wir über die Elbe- eindrucksvoll, aber leider ist das Wasser gruusig trüb. Das fiel uns schon in Hamburg auf. Schade, dass man nicht besser guckt zum Fluss.</p>
<p>Auf der anderen Seite angekommen fahren wir auf einen Parkplatz, denn wir möchten unseren nächsten Übernachtungsort buchen und fixieren.</p>
<p>Da uns Schiffe und Hafen so gut gefallen, werfen wir unseren Anker im hübschen Hafenstädtchen Cuxhaven.</p>
<p>Flanieren da zur alten Liebe, bewundern Containerschiffe auf dem Weg nach New York.</p>
<p>Schön!</p>
<p>Der Abendhimmel ist wunderbar pastell- fast zu kitschig.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://remos.blog/robben-robben/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">17070</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Soo viele schöne Sachen!</title>
		<link>https://remos.blog/so-viel/</link>
					<comments>https://remos.blog/so-viel/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Sep 2023 21:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordsee]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://remos.blog/?p=17035</guid>

					<description><![CDATA[Nach einem guten Frühstück für uns und Hubi gehts ab Richtung Insel Nordstrand. Eigentlich ist es eine Halbinsel, mit Auto drum problemlos erreichbar. Wir sind auf diese künstlich aufgehäufte Insel neugierig, denn hier soll es Strandkörbe auf Wiesen geben. Einen direkten Weg scheint es allgemein hier in diesen Landen gar<a class="moretag" href="https://remos.blog/so-viel/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8963-scaled.jpg" class="size-full wp-image-17034" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8963-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8963-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8963-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8963-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8963-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8963-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Nach einem guten Frühstück für uns und Hubi gehts ab Richtung Insel Nordstrand. Eigentlich ist es eine Halbinsel, mit Auto drum problemlos erreichbar. Wir sind auf diese künstlich aufgehäufte Insel neugierig, denn hier soll es Strandkörbe auf Wiesen geben.</p>
<p>Einen direkten Weg scheint es allgemein hier in diesen Landen gar nicht zu geben, wir fahren da im Zickzack und brauchen für dreissig Kilometer fast eine Stunde. Ist kurlig, aber ist so.</p>
<p>Wir steueren den Fährhafen zu der Insel Pellworm an, der Fährbetrieb fasziniert uns unheimlich. Aber vier Euro für einen lausigen Parkplatz? Nur zum bitz gucken? Sorry, das geht nun gar nicht. Wir sind keineswegs gegen einen Obolus fürs parken, aber das ist uns echt zfill.</p>
<p>Drum steuern wir den nächsten Parkplatz an. Der ist sogar gratis..</p>
<p>Die Wochenende Touristen sind noch nicht wach, nur ältere Semester rentnern da schon rum. Hinter einer Düne parkieren wir Hubi, und sind schwupps auf dem Damm.</p>
<p>Tatsächlich: Da stehen Strandkörbe auf der Wiese. So guet! Passt irgendwie, und sie sind gut ausgebucht.</p>
<p>Wir umhalbrunden die Insel unten am Damm, und sehen mehr von der Insel, wie vom Wattenmeer. Und haufenweise Häuser hinter den Deich geduckt, mit Namen Meerblick (Haha!)</p>
<p>Unser nächster Step ist die Stadt Husum. Es ist eine ganz spezielle Stadt, mit Hafen am Wattenmeer. Die Häuserreihen fein säuberlich aufgereiht, und teilweise mit wunderschön gebogenen Giebeln.</p>
<p>Leute hats recht viel, aber es ist noch ziemlich angenehm zum schlendern. Wir spazieren die Fussgängerzone rauf, und wundern uns, was es hier alles für Geschäfte gibt, die wir noch nie sahen.</p>
<p>Plötzlich stehen wir in einem grünen Park. Drin das Schloss vor Husum. Und das besichtigen wir nun mit einem Audioguide. Ein echt schönes Schloss, wir waren fast alleine&#8230;</p>
<p>Brauchen nach der etwas trockenen Führung dringend einen Kaffee. Schad, hat der wunderschöne Schlossgarten kein Café- wir müssen wieder in die Stadt. Das ist aber kein Problem, wir werden schnell fündig.</p>
<p>Also Husum ist voll schön, da könnt ich wiederkommen.</p>
<p>Weiter gehts Richtung Sankt Peter Ording, der Strand soll da wunderschön sein.</p>
<p>Hier hat‘s mehr Autos, und wir stellen unsren Hubi auf ein Parkfeld am Rand.</p>
<p>Der Spaziergang über die Dünen durch allerweichsten Sand erfreute uns sehr, wir sind gespannt auf den viel gerühmten Strand.</p>
<p>Aber als Erstes sind wir voll geschockt, als wir am Strand stehen: Sicher 1000 Autos stehen hier fein säuberlich aufgereiht, und warten, bis ihre Besitzer wieder zurückkehren. Ein Parkplatz kostet 10 Euro pro Tag. Also eine riesen Geldgrube! Dann ist noch der Eintritt (Sprich Kurtaxe) abzugeben, jeder Strand verlangt so um die zwei bis vier Euro. Finden wir chli fräch, denn für das Geld dürfen wir schon erwarten, das es keine Hundegegel hier hat.</p>
<p>Tut mir leid, aber Hunde gehören nicht an den Strand.</p>
<p>Basta.</p>
<p>Wir wandern nun über festen Sand Richtung Meer. Durch das, dass der Strand über 25 Kilometer lang ist, verteilen sich die Leute aber erstaunlicherweise sehr gut.</p>
<p>Wir staunen.</p>
<p>Dass wir in eine FKK-Zone gelangen, und uns ein nackt rennender Mann vorbeisprintet, da staunen wir gleich nochmals (das tut doch weh beim seckle?).</p>
<p>Nun ja, ein jedem Tierchen sein Pläsierchen, das gibt dann Sand im Getriebe (Hihihi).</p>
<p>So verlassen wir den schönen Strand mit vielen Vollmonden, schon imposant, so ein toller grosser Strand.</p>
<p>Nun gehts natürlich im Zickzack ins Landesinnere, zur heutigen Übernachtungsbeherbergung.</p>
<p>Wir tuckern gemütlich am Deich nach, da tut sich plötzlich ein Tunnel auf, mit Hebeschleusen links und rechts. Wir sehen auch, es gibt einige Action auf dem Gelände: Sie feiern 50 Jahre <a href="https://www.wsa-elbe-nordsee.wsv.de/Webs/WSA/Elbe-Nordsee/DE/1_Wasserstrassen/2_BauwerkeAnlagen/Sperrwerke/EiderSperrwerk/eiderSperrwerk_node.html">Eider-Sperrwerk</a>! Mit einem Tag der offenen Türe.</p>
<p>Also werfen wir nach der Tunnelfahrt den Anker raus, hatten noch eine halbe Stunde Zeit, bis sie die Türen wieder schliessen.</p>
<p>Nutzen die Gelegenheit, zum Tower hoch, und die herrliche Aussicht zu geniessen. Auch in die Kommandozentrale konnte man güxlen, die Angestellten gaben geduldig fachmännisch Antwort.</p>
<p>Dieses technische Meisterwerk begüxeln wir von oben, als wir noch in den Genuss kommen, dass die Schleuse benutzt wurde. Das hiess, die Hebebrücke startet sich zu heben, die vorbeibrausenden Autos müssen nun warten, bis das Schiff in der Schleuse ist und die Brücke sich wieder senkt.</p>
<p>Toll, das aus dieser Höhe beobachten durften. Ein absolutes Highlight!!</p>
<p>Voll fasziniert machen wir uns auf den Zickzackweg zum Hotel. Unser Zimmer war nur durch eine Glastüre von der Dusche getrennt.</p>
<p>Der letzte Schrei, hihihi.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://remos.blog/so-viel/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">17035</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Inselei</title>
		<link>https://remos.blog/inselei/</link>
					<comments>https://remos.blog/inselei/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Sep 2023 20:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordsee]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://remos.blog/?p=17014</guid>

					<description><![CDATA[Da plötzlich stehste vor dieser Insel Sylt. Dem Inbegriff deutscher Inselstrandferien und Schikkimikki à la Schickeria und du weisst nicht, öb du nun dahin sollst oder nicht. Einerseits reizt uns das abgesnobte Gehabe gar nicht, anderseits müssen wir doch gucken, wieso so viele Leute diese Ballerina (der Umriss der Insel)<a class="moretag" href="https://remos.blog/inselei/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8817-scaled.jpg" class="size-full" width="1920" height="2560"></p>
<p>Da plötzlich stehste vor dieser Insel Sylt. Dem Inbegriff deutscher Inselstrandferien und Schikkimikki à la Schickeria und du weisst nicht, öb du nun dahin sollst oder nicht. Einerseits reizt uns das abgesnobte Gehabe gar nicht, anderseits müssen wir doch gucken, wieso so viele Leute diese Ballerina (der Umriss der Insel) auf ihr Auto kleben, und Sylt sooo toll finden.</p>
<p>So bleiben wir für zwei Nächte in Niebüll, von hier geht ein Zug über den Damm nach Sylt. Man könnte mit dem Autozug rüber, aber wir gönnen Hubi eine Pause- Der souverän uns bis hierhin schoffiert hat.</p>
<p>Wir sind gespannt, es soll ne Menge Leute haben, Stehplätze, eng und 7000 Berufspendler täglich und söttigs. Nunja, egal, die Fahrt dauert eine halbe Stunde. Auch im Stehen durchaus machbar.</p>
<p>Der Zug kam-überraschenderweise- pünktlich, und wir waren richtig erstaunt, der war überhaupt nicht voll, es gab überall noch viel Platz- So guet.</p>
<p>Westerland war ganz kurlig- Wir haben ein Inseldorf mit ein paar Häuser erwartet, keine deutsche 0815-Stadt im 70er-Jahre-Stil.</p>
<p>Seltsam, davon spricht keiner.</p>
<p>Egal- wir mieten uns ein E-bike und kommen so tifig vom hässlichen Städchen weg. Sind bitz enttäuscht, man merkt überhaupt kein Inselflair- man könnte überall sein, hier gibt es Umfahrungstrassen, grosse Lastwagen, und Strassenkreuzungen wie auf dem Festland.</p>
<p>Chli konsterniert fahren wir aus Westerland, steuern nordwärts. Die Natur ist toll, und die Hundsrosen tragen reichlich Früchte. Die Insel ist recht flach, und Richung Festland ist das Wattenmeer.</p>
<p>Uns zieht es auf die andere Seite, wir lassen das Velo in den Dünen und erklimmen die Uwe-Düne. Mit 53 Meter die höchste Erhebung der Insel.</p>
<p>Hier sehen wir erst mal über die ganze Insel. Ist doch nicht so übel. Wenn mal von den Autostrassen und schlechten Velowegen absieht. Wir wandern über Holztreppen zu den roten Klippen und stehen schlussamänd auf dem samtweichen, weissen Strand. Hier erstreckt sich das Meer ins Unendliche. Wow!</p>
<p>Wir spazieren entlang der Wasserlinie, beobachten lustige Vögel im Federkleid, und andere Vögel ohne Federkleid (nein, auch keine gelbe Badehose).</p>
<p>Wieder hoch auf den Dünen beim Velo waren es doch immerhin zehn Kilometer spazieren am Strand. Und der ist sooo herrlich!!</p>
<p>Sodann radeln wir Richtung Kampen, hier sind fast alle Häuser mit Stroh gedeckt. Sehr schön und mit viel gepflegtem Garten zringseltum.</p>
<p>Aaaah! Hier wohnen die &#171;Reichen und Schönen&#187;. Also toll ist‘s auf jeden Fall durch diese Quartiere zu radeln, das muss ein Heidegeld kosten, so ein Reetdachhaus zu unterhalten, renovieren und instandzusetzen.</p>
<p>Egal- wir schlängeln uns durch die doch arg schlecht zwägen Velowege, wissen nicht, darf man hier durch, soll man?</p>
<p>Das Auto scheint schon das Hauptbevörderungsmittel zu sein. Es ist würkli kein Unterschied zum Festland spürbar.</p>
<p>Wir suchen eine Gaststätte, möchten was trinken. Mit einiger Mühe finden wir was- Die <a href="https://www.kupferkanne-kampen.de/">Kupferkanne</a>. Ein megaschnusiges Restaurant zwischen Büschen, Bäumen und Ausblick aufs Meer.</p>
<p>Aber hier hats tonnenweise Leute!</p>
<p>Soo viele Autos, soo viele Velos, und die Leute stehen sogar Schlange, um einen Tisch zu kriegen.</p>
<p>Nein, bei aller Liebe- nicht mit uns, das tun wir uns doch nicht an&#8230;.!</p>
<p>Wir spazieren ums Gebäude, es wäre würkli toll gemacht und ein lauschiges Plätzchen.</p>
<p>Aber für einen Kaffee (hier warscheinlich noch im Kännchen, bä!) anstehen? Nöö.</p>
<p>Auf der hinteren Seite des Gebäudes, halt ohne Meersicht, ist auch ein Restaurant. Einfach eines mit Selbstbedienung.</p>
<p>Da steht komischerweise keiner an. Wir genehmigen uns einen kalten Kaffee und ein Stück Rabarberwähe (heutiges Beitragsbild).</p>
<p>Lecker!</p>
<p>Nach über 20 Kilometern radeln auf Sylt geben wir die guten Velos wieder ab, und plaudern mit dem Inhaber, der aus Tatschikistan stammt.</p>
<p>Ein Hootsch durch die Kauf- und Esstrasse bis zum Strand liegt noch drin, bis wir den &#171;Geisterzug&#187; (inkl. Lockführer waren wir zu sechst) die Retourreise antreten. Diese dauerte chli länger, mussten zweimal warten.</p>
<p>Das Abenteuer Sylt hat sich für uns schon noch gelohnt, einfach der erste Blick (die Ankunft in Westerland) war echt schröcklich!</p>
<p>Und schad hatt‘s söfu Autos hier.</p>
<p>Und sind die Velowege schlecht.</p>
<p>Aber ein Strandtag (4Euro Kurtaxen!) liegt alleweil drin,</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://remos.blog/inselei/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">17014</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Knapp an der Grenze</title>
		<link>https://remos.blog/knapp-an-der-grenze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2023 19:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordsee]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://remos.blog/?p=16996</guid>

					<description><![CDATA[￼ Heute bewegen wir uns wegg von der gezeitenunabhängigen Ostsee, und fahren in gut einer Stunde der dänisch-deutschen Grenze nach westwärts zur Ebbe-und-Flut Nordsee. Die Gezeiten faszinieren uns seit je her, wissen aber heut noch nicht, wohin denn das Wasser geht, wenn&#8217;s denn amigs hier am Strand nüm ist. Und<a class="moretag" href="https://remos.blog/knapp-an-der-grenze/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8724-scaled.jpg" class="size-full wp-image-16995" width="2560" height="1920" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8724-scaled.jpg 2560w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8724-scaled-600x450.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8724-300x225.jpg 300w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8724-1024x768.jpg 1024w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8724-768x576.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8724-1536x1152.jpg 1536w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/09/img_8724-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />￼</p>
<p>Heute bewegen wir uns wegg von der gezeitenunabhängigen Ostsee, und fahren in gut einer Stunde der dänisch-deutschen Grenze nach westwärts zur Ebbe-und-Flut Nordsee. Die Gezeiten faszinieren uns seit je her, wissen aber heut noch nicht, wohin denn das Wasser geht, wenn&#8217;s denn amigs hier am Strand nüm ist.</p>
<p>Und wieso die Ostsee oder das Mittelmeer keine Gezeiten haben.</p>
<p>Kann mir keiner so richtig plausibel erklären.</p>
<p>Faszinierend ist es äben trotzdem.</p>
<p>Die Gegend scharf an der dänischen Grenze entlang ist recht flach, man weiss nie so genau, wo Deutschland aufhört, wo Dänemark anfängt.</p>
<p>Viele Windparks sorgen für Strom, was die so für Leistungen (am liebsten Haushalte pro Jahr) bringen, auch das kann mir keiner schlüssig beantworten. Reicht ein Windrad für ein Quartier, ein Dorf, oder für ein Haus? Hmm?</p>
<p>Unterwegs bestaunen wir noch die Kirche von Rodenäs (schiinz die nördlichste Kirche auf deutschem Festland&#8230; ähä, interessant&#8230;?) und drehen die Sanduhr um auf der Kanzel.</p>
<p>Daneben ein hübsches Gebäude- Wunderbox steht da drauf.</p>
<p>Da wundern wir doch rein- Ha! Ein Bring- und Holbrocki! So guet. Leider brauchen wir keine Kinderwiege. Aber die Idee der Wunderbox (das Haus links auf dem Fotti) ist megakool.</p>
<p>Wir besuchen den nördlichsten Punkt auf dem deutschen Festland, überqueren den Deich mit blökenden Schafen (genau wie die aus dem Lied &#171;An der Nordseeküste&#187;) und machen Trainspotting für den Syltzug, der über den Damm rumpelt. Geniessen das Brötchen am Schatten im Nirgendwo, und belohnen uns mit der Hafenbesichtigung von Dagebüll. Trotz guten 31 Grad ist es mit dem leichten Lüftchen recht angenehm.</p>
<p>Aber Cappuccino und Schlagsahne und Erdbeertorte? In der heissen Sonne?</p>
<p>Igitt, wie kann man nur.</p>
<p>Gleich treffen noch wir zwei liebe Kollegen aus Steinhausen. Als wir in der Bretagne waren mit dem Womo, waren sie auch mit Womo da. Nur dass sie auf dem Nachhauseweg fuhren, und wir erst die Ferien beginnen.</p>
<p>Also verpassten wir uns.</p>
<p>Durch Bilder im WhatsApp bin ich neugierig geworden, und fragte: Hey- Wo seid ihr?</p>
<p>Nordsee, war da promt die Antwort.</p>
<p>Ha so gut, das hatten wir doch schon mal? Smile.</p>
<p>An ein Treffen war nur spasshalber zu denken, wir reisen viel zu individuell. Und sie sind zu fünft.</p>
<p>Spasseshalber teilen wir einander Fottis mit, und witzeln über ein Treffen.</p>
<p>Dass wir in Niebüll im gleichen Hotel gebucht haben, da war Fortuna aber extrem stark gefordert.</p>
<p>Also war ein gemeinsames Nachtessen schnell abgemacht.</p>
<p>Und wir freuen uns irgendwie usinnig drauf.</p>
<p>Per Zufall waren wir am Hafen in Dagebüll, als die Fähre von der Insel anlegt. Und noch grösser die Überraschung, als wir Ruedi Ruedi zueheepten!</p>
<p>Die ersten Lacher waren garantiert- und wir geniessen ein sehr geselliges Nachtessen miteinander.</p>
<p>So was!</p>
<p>Ich sags ja: Glücksmöven!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">16996</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
