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	<title>Ostdeutschland &#8211; Remos.blog</title>
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	<description>Das Leben ist viel zu unterhaltsam, um gewisse Anekdoten nur für sich zu behalten.</description>
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	<title>Ostdeutschland &#8211; Remos.blog</title>
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		<title>Erwin Hymer Museum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 18:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[Und das ist mal wieder was für Eingefleischte. Allen Anderen sagt der Name wahrscheinlich nix. Wenn ich aber mit Namen wie Detleffs, Hymermobil, Bürstner komm, na dann blitzt&#8217;s doch schon auf bei einigen, hm? Hymer ist eine Wohnwagenfabrik. Jaaa, das gibts. Die kann man ja nicht einfach so zum Baum<a class="moretag" href="https://remos.blog/erwin-hymer-museum/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://reisezug.files.wordpress.com/2018/09/img_0912.jpg" class="wp-image-3513 size-full" height="4032" width="3024"></p>
<p>Und das ist mal wieder was für Eingefleischte. Allen Anderen sagt der Name wahrscheinlich nix.</p>
<p>Wenn ich aber mit Namen wie Detleffs, Hymermobil, Bürstner komm, na dann blitzt&#8217;s doch schon auf bei einigen, hm?</p>
<p><a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Erwin_Hymer_Group">Hymer</a> ist eine Wohnwagenfabrik. Jaaa, das gibts. Die kann man ja nicht einfach so zum Baum runter schütteln. Und die sind in Bad Waldsee zuhause. Nun hat da die Erwin Hymer Stiftung auf der anderen Seite der Autobahn ein Museum eröffnet, welches wir heut erforscht haben.</p>
<p>Wir sind gerne- für die Unwissenden unter euch- mit dem Wohnmobil unterwegs. Besitzen kein Eigenes, sondern mieten nach Bedarf eines. So müssen wir nicht mit dem Womo in die Ferien, sondern gehen nur, wenn wir Lust drauf haben. So etwa alle drei bis vier Jahre.</p>
<p>Aber ich schweife ab.</p>
<p>Dieses <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Erwin-Hymer-Museum">Museum</a>, im 2011 eröffnet. nimmt dich mit, auf eine genial umgesetzte Tour. Es fängt schon beim Packen an- Gefällt uns.</p>
<p>Auf einer Route entlang entdeckt man die ganze Welt, immer begleitet von Wohnwagen und passenden Autos. Auch hat es immer wieder coole Einblicke in diverse Regionen. Sehr, sehr gut gemacht.</p>
<p>Was auch kool ist, man kann jederzeit die Route unterbrechen, für Ess-/Rauch-/Pinkelpausen. Und kann dann gestärkt weiter auf Tour. Vier Fotostationen sind unterhaltend gestaltet, die Fotos kann man ausdrucken oder online angucken. So führt der Pfad ins Jetzt, und stellt auch zukünftiges Futuristisches vor.</p>
<p>Der Shop nach dem Besuch ist umfangreich bestückt, und ich bin ganz sicher nicht der Einzige, welcher nach dem Besuch des Museums Lust bekommt, sich so ein Womo zu kaufen&#8230;</p>
<p>Der Ausflug ist top- jedenfalls empfehlenswert für alle die gerne reisen und auch Zeit dazu haben!</p>
<p>Wir haben nochli Zeit, drum wird die Stadt Memmingen noch beguckt. Auch ein hüpsches Städtchen, vorallem weil der Bach noch offen durch die Altstadt fliesst. Wir schaufensterlen wieder e bitz, Nehmen uns Zeit und geniessen die Sonne.</p>
<p>Der Nachhauseweg führt uns nach Friedrichshafen- Wir wollen über den See. So als Abschluss eine Abendfahrt über s Schwäbische Meer. Herrlich, die Sonne geht kitschig-malerisch unter, Der Himmel leuchtet in warmen Tönen- Ein perfekter Abschluss.</p>
<p>WOW!</p>
<p>Wir möchten uns bei allen Deutschen bedanken, welche sich mit ihrer Warmherzlichkeit und ihrer frischen Offenheit total in unser Herz geschlossen haben.</p>
<p>Wir kommen gerne wieder- sehr sehr gerne!</p>
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		<title>Nürnberg</title>
		<link>https://remos.blog/nuernberg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2018 20:56:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[Hmm, machen wir schnell mal ne Umfrage: 1. Wer von euch war schon mal in Nürnberg? Hach- Ich hör&#8217;s massenweise &#171;Ich! Ich! Ich auch! Jaha, hiier!&#187; rufen. Gut! 2. Wer von euch war schon man NICHT in der Vorweihnachtszeit hier? Hach- Diese Stille&#8230; Wo sind alle hin?? Ich hör so<a class="moretag" href="https://remos.blog/nuernberg/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://reisezug.files.wordpress.com/2018/09/img_0893.jpg" class="wp-image-3499 size-full" height="4032" width="3024"></p>
<p>Hmm, machen wir schnell mal ne Umfrage:</p>
<p>1. Wer von euch war schon mal in Nürnberg?</p>
<p>Hach- Ich hör&#8217;s massenweise &#171;<strong>Ich! Ich! Ich auch! Jaha, hiier!</strong>&#187; rufen.</p>
<p>Gut!</p>
<p>2. Wer von euch war schon man <strong>NICHT</strong> in der Vorweihnachtszeit hier?</p>
<p>Hach- Diese Stille&#8230; Wo sind alle hin?? Ich hör so niemanden? Haaaaallooo? Ist da jemand??</p>
<p>Nun gut, Nürnberg mag ja seinen Reiz haben, wenn alles nach Wurst, Glühwein, Zimt und Gewürze riecht. Ich weis es nicht, war ja noch nie da.</p>
<p>Aber ist auch ohne dies hüpsch so. Ganz ohne Halleluja-Beschallung.</p>
<p>Die Altstadt ist riesig, und wirklich speziell: Durch das, dass im Frühjahr 1945 innerhalb einer halben Stunde sechstausend Bomben und eine Million Brandbomben!! die Innenstadt komplett in Schutt und Asche legten, stand kein Stein mehr auf dem Anderen.</p>
<p>So war man quasi gezwungen, neu aufzubauen. Das sieht heute gar nicht so schlecht aus. Die Kaiserburg sowie der Schutzwall wurde (oder wird) wieder möglichst Original instand gesetzt, und alte Häuser halt, sofern irgendwie möglich. Der Rest kommt im Nachkriegszeit Look, aber gut abgestimmt.</p>
<p>Was uns hier erstaunt- das wussten wir nicht- Nürnberg ist eine riesen Shoppingstadt. Hier gibts nichts, was es nicht gibt. Toll, einfach mal zum schaufensterlen, chröömlen, inengucken.</p>
<p>Stun-den-lang.</p>
<p>Auf dem Hauptmarktplatz, da wo (und nun alle, die &#171;<strong>ich-ich-ich</strong>&#187; riefen) sonst der Christkindlemarkt stattfindet, ist grad Herbstmarkt. Ich nehme an, ein paar Lametta, Glühweinduft, und Glöckchenklang an die Hütten, und schon ist der gleiche Markt bis über die Weihnachtszeit gerettet. Obs im gleichen Stil einen Winter-/ Frühlings-/ Sommermarkt gibt? Sicher, ich denke schon.Der Platz ist doch nie leer. Smile.</p>
<p>Das Meiste der &#171;traditional things&#187;- wie es die Führerin bezeichnete- feilgebotenen Ware lässt uns den Kopf schütteln: Gehäkelte Fernsehdeckchen, Billigplunder aus Schina, minderwertige Kleider-Grosischüüben. Wer kauft noch sowas?</p>
<p>Ach ja. Wir müssen ja nix kaufen.</p>
<p>Aber schaufänschterlen, und das ausgiebigst.</p>
<p>Zur Kaiserburg rauf.</p>
<p>Quer durch die Stadt.</p>
<p>Wie es uns gefällt.</p>
<p>Das Bettlager war in Biberach an der Riss reserviert, ein hüpsches kleines Städchen auf dem Nachhauseweg.</p>
<p>Als wir dort einchecken wollten, gab es lange Gesichter. Das Hotel sei überbucht! Eigentlich ist es gar nicht mehr möglich, zu buchen, man habe alles blockiert. Trotzdem schafften es sicher drei Buchungen, die Schweissperlen der flotten Receptionistin zum glänzen zu bringen. Wir waren Nummer zwei.</p>
<p>Sie agierte sehr souverän, indem sie für uns eine neue Herberge fand, da reservierte und uns dann auch noch einen Drink an ihrer Bar offerierte.</p>
<p>So logieren wir in einem Golf Resort, unter all denn Schniekes. Aber amüsieren uns ab soviel Nase oben.</p>
<p>Morgen gibts für uns noch ein Läckerli- Du darfst gespannt sein.</p>
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		<title>Bamberg</title>
		<link>https://remos.blog/bamberg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2018 19:52:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach der stürmischen Nacht (haha, nicht das was du jetzt&#8230;. oder spätestens jetzt &#8230;. denkst, smile) nehmen wir Abschied von der Silberstadt Freiberg. Hat uns sehr gefallen, auch hier alles sauber und frisch renoviert. Das Hotel war tadellos und das Buffet reichlich. Leider verlassen wir heute den &#171;Osten&#187;, und wir<a class="moretag" href="https://remos.blog/bamberg/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://reisezug.files.wordpress.com/2018/09/img_0874.jpg" class="wp-image-3491 size-full" height="4032" width="3024"></p>
<p>Nach der stürmischen Nacht (haha, nicht das was du jetzt&#8230;. oder spätestens <strong>jetzt</strong> &#8230;. denkst, smile) nehmen wir Abschied von der Silberstadt Freiberg. Hat uns sehr gefallen, auch hier alles sauber und frisch renoviert. Das Hotel war tadellos und das Buffet reichlich.</p>
<p>Leider verlassen wir heute den &#171;Osten&#187;, und wir sagen beide: Thüringen/ Sachsen, wir kommen wieder. Was wir erleben durften, ob heiter oder düster-wir hätten&#8217;s nicht erwartet. Toll, wie freundlich und zuvorkommend mit uns umgegangen wurde- Also da kann unsere Gastfreundschaft aber noch einen ganzen Bitzen davon lernen. Vorallem wenn man an unsere Preise denkt. Und nun soll mir keiner mit hohen Personalkosten/Miete, etc. aberabern- Sorry, heule du einen Anderen an,</p>
<p>Freundlichkeit ist eine Grundeinstellung.</p>
<p>Freundlichkeit ist auch nachhaltig.</p>
<p>Freundlichkeit tut nicht weh.</p>
<p>Aber zurück zu unseren Ferien, die sind nämmli nani fertig: Wir bereisen nun den Freistaat Bayern! Heimat von Blau-weiss, Bier und Brezeln. Grad richtig, das Oktoberfest ist eben gestartet in München. So haben wir genügend Zeit und Platz um Anderes wie München anzugucken. Das Massenbesäuffnis auf der Theresienwiese ist für uns abstossend und eklig.</p>
<p>Wir fahren nach <a href="https://de.m.wikivoyage.org/wiki/Bamberg">Bamberg</a>. Die Stadt, auf sieben Hügeln erbaut liegt am Main-Donau-Kanal und ist extrem hüpsch! Weitläufig und vieles ist autofrei.</p>
<p>Perfekt um unser Velo zu brauchen. Wir brausen in die Stadt- herrlich so ein Göppel. Es hat sehr viele Velowege, und Autofahrer nehmen Rücksicht.</p>
<p>Wiederum geniessen wir die Atmosphäre, die wunderschönen Gassen, imposanten Kirchen, herrlich schöne Abende, die Stadt ist wunderschön beleuchtet.</p>
<p>Was braucht es mehr zum glücklich sein? Ein Federnweisser? Ja gerne doch.Wir sind zufrieden und geniessen es mega.</p>
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		<title>JVA Bautzen ll</title>
		<link>https://remos.blog/jva-bautzen-ll/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Sep 2018 19:45:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[Irgendwie hat uns die Geschichte mit der dunklen Vergangenheit Bautzen&#8217;s nicht in Ruhe gelassen. Gerne würden wir mehr dazu erfahren. Nun, man gibt uns die Gelegenheit dazu, die Justizvollzugsanstalt Bautzen ll ist als Denkmal an die fürchterliche Zeit frei für alle zugänglich. Gleich beginnt die Führung- lass uns doch dort<a class="moretag" href="https://remos.blog/jva-bautzen-ll/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisezug.files.wordpress.com/2018/09/img_0858.jpg" class="wp-image-3475 size-full" height="4032" width="3024"></p>
<p>Irgendwie hat uns die Geschichte mit der dunklen Vergangenheit Bautzen&#8217;s nicht in Ruhe gelassen. Gerne würden wir mehr dazu erfahren.</p>
<p>Nun, man gibt uns die Gelegenheit dazu, die Justizvollzugsanstalt Bautzen ll ist als <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Haftanstalt_Bautzen_II">Denkmal</a> an die fürchterliche Zeit frei für alle zugänglich.</p>
<p>Gleich beginnt die Führung- lass uns doch dort anschliessen, ja?</p>
<p>Anfangs 1900 gebaut, war es ein reguläres Gefängnis, erst im 2.Weltkrieg kamen da vorwiegend politische, unbequeme Mitbürger und Ausländer rein.</p>
<p>Teilweise unbegründet.</p>
<p>Nach dem Ende des Krieges, und der Gründung der DDR gings aber erst richtig los: Als Stasigefängnis baute man sich ein Lager auf, was noch gräuslicher war, als die in den Kriegszeiten. Da wurde man (und wiedemal herrscht der Futterneid!) vom Nachbarn denunziert, schwupps von der Strasse weg verschleppt in einen- wir waren drin- sehr, sehr engen Transportwagen, ohne Nahrung, Licht, Toilette.</p>
<p>Abartig.</p>
<p>Mit blauen Flecken, weil es ja rumpelte auf der Strasse, sind die verhafteten Leute dann fernab jedes bekannten Gebietes, eben hier nach Bautzen verfrachtet worden. Und die Fahrt war lange. Sehr lange.</p>
<p>Die Gerüchte um die Stasi, die &#171;Wanzen&#187;- wie man den Abhörgeräten auch sagt, das hinterher spionieren&#8211; Dies wird einem hier im Knast gezeigt, und anschaulich gemacht. Das gab&#8217;s wirklich!</p>
<p>In den zwei Stunden Führung wird sehr viel über persönliche Schicksale hier in Bautzen ll erzählt. Solche, welche glücklich enden, und andere in Sibirien.</p>
<p>Bautzen ll brachte immer wieder Leute nach Buchenwald, wo nach der Nazizeit, die Sowjets das Gleiche machten, wie die SS vor ihnen. Viele landeten in <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gulag">Gulag&#8217;s</a> in der Weite Sibiriens. Und kehrten nie wieder zurück&#8230;</p>
<p>Nach der Führung hängten wir noch ne Stunde an, beguckten die engen Zellen, den Hof, die verschiedenen Ausstellungen. Es gab sehr viele Gemeinsamkeiten mit dem KZ Buchenwald: Auch hier war man eine Nummer, Namen gabs nicht. Es war ebenfalls streng militärisch geführt, und man war auch der Willkür des Wachpersonals ausgeliefert. Der gräuslichste Psychohorror, da wurden Spiele getrieben, unvorherstellbar.</p>
<p>Man musste zum Beispiel Nachts auf der Pritsche auf dem Rücken liegen, die Decke über den Körper ziehen, und die Hände über der Decke legen. Wenn bei einem Kontrollgang der Wächter dies nicht so war, wurde das grelle Zellenlicht an und ausgestellt, oder die Zellentür so laut zugeschlagen, dass es einem fast aus dem Bett haut.</p>
<p>Kannst du dir vorstellen, so regungslos auf dem Rücken zu schlafen? Nächte/-Monate/-Jahrelang?</p>
<p>Was aber noch schlimmer war, ist das gegenseitige Misstrauen, welches gezielt gefördert wurde. Wenn man jemanden verpfeifen konnte, tat man es. Auch das Wachpersonal wurde gegeneinander so bespitzelt.</p>
<p>Traue keinem.</p>
<p>Misstraue jedem.</p>
<p>Schlimm, echt unterste Stufe, wie da der Mensch zum Tier wird. Und sein Wohl über alles stellt, egal wem es da unter Umständen das Leben kostet.</p>
<p>Der Einblick ins erst 1992 aufgelöste Gefängnis war extrem.</p>
<p>Ich meine, Buchenwald hat uns schon tief nachdenklich gemacht, doch Bautzen ll, das war vor 30 Jahren!</p>
<p>Es ist sehr empfehlenswert, diese Gedenkstätte zu besichtigen, und auch genug Zeit mitzubringen.</p>
<p>Um zu verstehen,</p>
<p>um zu begreifen,</p>
<p>um nachzudenken.</p>
<p>Nach dieser durchaus nicht leicht verdaulicher Kost, fahren wir ein Stück weiter. <a href="http://www.freiberg-service.de/sehenswertes/sehenswuerdigkeiten-in-freiberg.html">Freiberg</a> heisst unser nächster Halt. Unglaublich hüpsches Städtchen, breite Fussgängerpassagen, viele verschiedene Läden.</p>
<p>Wow! Hier bleiben wir.</p>
<p>Bis morgen.</p>
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		<title>Bautzen</title>
		<link>https://remos.blog/bautzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Sep 2018 19:42:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute nehmen wir Abschied von der wunderschönen Stadt Dresden, leider können wir nicht verlängern im Hotel- Macht nix, ist ja keine Weltreise. Da wir nochli Zeit und Lust haben, bleiben wir in Sachsen. Da wo die Menschen diesen komischen Dialekt haben. Da wo die Menschen sehr sympathisch und zugänglich sind.<a class="moretag" href="https://remos.blog/bautzen/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisezug.files.wordpress.com/2018/09/img_0834.jpg" class="size-full wp-image-3456" height="4032" width="3024"></p>
<p>Heute nehmen wir Abschied von der wunderschönen Stadt Dresden, leider können wir nicht verlängern im Hotel- Macht nix, ist ja keine Weltreise.</p>
<p>Da wir nochli Zeit und Lust haben, bleiben wir in Sachsen.</p>
<p>Da wo die Menschen diesen komischen Dialekt haben.</p>
<p>Da wo die Menschen sehr sympathisch und zugänglich sind.</p>
<p>Da wo die Menschen uns mit offenem Herzen empfangen.</p>
<p>Etwas ausserhalb des Zentrum Dresden ist eine tolle Eisenbrücke über die Elbe, das <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Blaues_Wunder_(Dresden)">Blaue Wunder</a>. Diese wollen wir besichtigen, kein Problem mit unserem Auto. Es hat sogar einen Wochenmarkt, schwupps- und wir sind drin!</p>
<p>Mich reizt hier noch was ganz anderes: Die <a href="https://www.dvb.de/de-de/entdecken/bergbahnen/schwebebahn/">Schwebebahn </a>! Und zwar die älteste Bergschwebebahn der Welt. Wusst ich nicht. Du?</p>
<p>Die Fahrt war sehr angenehm und unterhaltsam, schon Wahnsinn, wass da 1901 erstellt wurde. Und heute noch tadellos funktioniert. Also gehört von mir aus genauso ins &#171;must do in Dresden&#187;-Töpfchen wie der Besuch des Zwingers, der Frauenkirche, der Oper.</p>
<p>Der Ausflug lohnt sich auf jeden Fall!</p>
<p>Nun gehts nach Bautzen. Viele können damit nix anfangen, allerhöchstens noch als Ort, wo dieses <a href="https://www.stsg.de/cms/bautzen/geschichte/bautzen_ii">Stasi Gefängnis</a> doch noch war&#8230;</p>
<p>Schade ists so unbekannt, denn das Städtchen schlägt manches Andere, hier hats prächtig schöne barocke Häuser, ein Schloss, hüpsche Plätze mehrere Türme der Stadtbefestigung und Kirchen.</p>
<p>Die St. Petri- Kirche ist extrem speziell: Der gotische Bau knickt nach der dritten Reihe nach rechts- wie eine Banane. Das haben wir doch noch nie gesehen. Sonst sind die Kirchenschiffe doch immer gerade.</p>
<p>Und such sonst weist dieses Gotteshaus eine Sache aus- die haben wir noch nie gesehen: Der vordere Teil ist katholisch, der hintere reformiert. Getrennt nur durch eine Balustrade. Faszinierend!</p>
<p>Wir zirkulieren in der Altstadt, gucken in ein Senfmuseum der <a href="https://www.bautzner.de/de">Bauz&#8217;ner</a> Senffabrik. Und besichtigen die Grabfelder in der Kirchenruine, sehr eindrucksvoll.</p>
<p>Hier sprechen die Leute eine eigene Sprache. Man nennt sie <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sorben">Sorbisch</a>. Speziell. Schon wieder was gelernt.</p>
<p>Toll!!</p>
<p>Der Hammer war unser Nachtessen: In einer Nebengasse ergattern wir in Kerzenlicht einen Zweiertisch. Italienische Küche. Klein, eng und schummrig. <a href="http://www.la-nonna.de/">La nonna</a>. Passt uns.</p>
<p>Dino war auch vor x-Jahren mal Koch in der Schweiz, in Siebnen. Die Welt ist sowas von klein. Und dass er Sarde (kein Italiener!) ist, das merkt man irgendwie. Die Calzone war fantastisch, noch nie so eine gute Pizza gehabt. Und weil wir zwei &#171;Ricolas&#187; es so gut hatten- nein,nein, wir spannen dir deine Frau nicht aus- gabs noch einen gut gestampften Grappa.</p>
<p>Bautzen- wunderschön!!</p>
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		<title>Dresden</title>
		<link>https://remos.blog/dresden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Sep 2018 21:06:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[Nanu- Falsches Bild? Falscher Titel? Hö? Nee, nee det passt scho. Wir sind in Dresden, und zwar auf einer alten Zigarettenfabrik, welche wie eine Moschee aussieht. Und das schon seit über 100 Jahren. Die Geschichte dazu hier, wenn du&#8217;s genauer willst. Man hat eine fantastische Aussicht, und fast keine Touris.<a class="moretag" href="https://remos.blog/dresden/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisezug.files.wordpress.com/2018/09/img_0821.jpg" class="size-full wp-image-3446" height="4032" width="3024"></p>
<p>Nanu- Falsches Bild?</p>
<p>Falscher Titel?</p>
<p>Hö?</p>
<p>Nee, nee det passt scho. Wir sind in Dresden, und zwar auf einer alten Zigarettenfabrik, welche wie eine Moschee aussieht. Und das schon seit über 100 Jahren. Die Geschichte dazu <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Yenidze">hier</a>, wenn du&#8217;s genauer willst. Man hat eine fantastische Aussicht, und fast keine Touris. Ideal für Kaffee und Kuchen, oder auch mehr. Ein Geheimtipp, und der Ausblick ist kostenlos. Und für einen Pit Stop tipptopp.</p>
<p>Am Morgen nach stärkendem Frühstück sind wir sofort wieder Richtung Altstadt unterwegs. Das, was wir gestern teils im abendlichen Schummerlicht gesehen haben, gibts heut mit strahlendem Sonnenschein. Herrlich, und dazu ein angenehmes Lüftchen, wunderbarstens.</p>
<p>Der Zwinger und die Semperoper, die Frauen- und die Schlosskirche wurden bestaunt. Verrückt, was es da für riesen Renovierungsarbeiten gebraucht hat, nach dem 2. Weltkrieg war ja alles zerstört. Bodeneben.</p>
<p>Die überschaubare innere Altstadt strahlt soviel Ruhe und Zufriedenheit aus, wir fühlen uns wohl. Dann noch den Glockenturm der Kreuzkirche besteigen, weil wir ja äben gerne abengucken.</p>
<p>Die Stadt gefällt uns, hat viele gemütliche Ecken- meist mit Café- und das trotzdem, dass sehr viel renoviert wird, und Spuren des Hochwasser 2013 beseitigt werden müssen, sehen wir den Prunk den Reichtum der Landeshauptstadt Sachsens.</p>
<p>Die Leute sind ausserordentlich nett, zuvorkommend und auch mal für ein Spässchen zu haben.</p>
<p>Wie gesagt- wir fühlen uns wohl.</p>
<p>Abends gehen wir auf Fotopirsch- da sind die schönen Gebäude noch schöner. Und kommen erfolgreich wieder in unser Hotel.</p>
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		<title>Schloss Moritzburg</title>
		<link>https://remos.blog/schloss-moritzburg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2018 20:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Überschrift sagt wahrscheinlich nur denen was, die wie ich &#171;aus dem letzten Jahrtausend&#187; sind. Selbewelche, die jahrelang einmal den gleichen Film sehen. Meist kurz vor Weihnachten. Nein- nicht &#171;Dinner for one&#187;. Aber etwa den gleichen Kultstatus. Es ist der Film &#171;Drei Haselnüsse für Aschenbrödel&#187;. DER Klassiker schlechthin. Die Musik<a class="moretag" href="https://remos.blog/schloss-moritzburg/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisezug.files.wordpress.com/2018/09/img_0790.jpg" class="wp-image-3408 size-full" height="3024" width="4032"></p>
<p>Diese Überschrift sagt wahrscheinlich nur denen was, die wie ich &#171;aus dem letzten Jahrtausend&#187; sind. Selbewelche, die jahrelang einmal den gleichen Film sehen. Meist kurz vor Weihnachten.</p>
<p>Nein- nicht &#171;Dinner for one&#187;. Aber etwa den gleichen Kultstatus.</p>
<p>Es ist der Film &#171;Drei Haselnüsse für Aschenbrödel&#187;.</p>
<p>DER Klassiker schlechthin. Die Musik ist vom tschechischen Tausendsassa Karel Svoboda (Ja, der mit der Biene Maya).</p>
<p>Es soll sogar solche geben, welche die Titelmelodie des Aschenbrödel als Hochzeitstanz gewünscht haben. Ohja.</p>
<p>Ich habe diesen Film nur einmal gesehen, mich hat die Musik etwas genervt. Immer irgendwie dieselbe Melodie. Lalalalala-lalalalalaaa la-laa la-laa lalalaa&#8230;</p>
<p>Aber ein Klassiker ist es immer noch. Die herrliche Filmkulisse- Und nun kommen wir der Sache schon etwas näher- War teilweise eben das Schloss <a href="http://www.schloss-moritzburg.de/de/startseite/">Moritzburg</a> bei Dresden.</p>
<p>Und auf dieses freuen wir uns usinnig.</p>
<p>Wir übernachten extra in der Nähe (in Meissen), damit wir den ganzen Tag uns beschlossen lassen können.</p>
<p>Es strahlt in warmem Gelb, und leuchtet und funkelt- Es heisst uns willkommen.</p>
<p>Schon das erste Zimmer, das <a href="https://www.monumente-online.de/de/ausgaben/2007/2/vollbad-fuer-eine-million-federn.php#.W6PVtqSbHDs">Federnzimmer</a> lässt uns ehrfürchtig werden- Wandbehänge, Baldachin aus Tierfedern.</p>
<p>Tausende!</p>
<p>Tausende!</p>
<p>Tausende!</p>
<p>Noch nie hab ich je was Vergleichbares gesehen! So fein und schön! Und diese Heidenbüez, phänomenal! Das ganze Schloss, halt dem Jagen verschrieben, ist voll Hirschgeweihen, manch einem wird ab der Menge der ausgestopften Köpfe mit Geweih mulmig. Aber das Schloss ist grossartig, statt Seiden-oder Papiertapeten hat man Ziegenhaut genommen, Muster geprägt und mit Silber oder Gold ausgemalt. Haben wir so auch noch nie gesehen.</p>
<p>Der Rundgang ist viel zu schnell vorbei, viel zu schnell stehen wir wieder draussen auf den Stufen des Schlosses. Haben wir einen Trakt ausgelassen? Wir fragen nach, nein, nein, wir haben alles gesehen, was zugänglich war.</p>
<p>So gehen wir halt aussenrum, auf die Suche nach Aschenbrödel&#8217;s Schuh- Du erinnerst dich an den Film?</p>
<p>Ja, da steht, fest an die Treppe angemacht ein Messingschuh, und hintendran ein Geländer zum festhalten, den Jeder, der den Film gesehen hat, steckt seinen rechten Fuss da rein.</p>
<p>Warum eigentlich? Man weiss ja, wem er gehört&#8230; Ich weiss es nicht, ist so, weil ist so.</p>
<p>Wir beschliessen, das Schloss mit dem Fahrrad zu umrunden, eine wunderschöne Velotour. Durch Wald, Felder, Wiesen. Und gelangen so auch zum Fasanenschlösschen- ein Schmuckdruckli sondergleichen. Mit 13 mal 13 Meter Grundfläche sehr klein, und kann nur in Kleinstgruppen geführt besichtigt werden. Was da auf diesem engen Raum gezeigt wird, ist einfach nur fantastisch. Jeder der 13 Räume hat eine andere Ausstrahlung, ist anderst ausgekleidet. Wir geniessen die Führung mit Filzpantoffeln und Baumwollhandschuhen.</p>
<p>Wunderschön ist such die Rückfahrt mit dem Velo zum Auto. Wir geniessen die Ausblicke, und machen Fotos.</p>
<p>Zur Übernachtung gehts heut nach Dresden. Hier bleiben wir sicher zwei Nächte.</p>
<p>Der erste Gang in die abendliche Altstadt ist herrlich wir essen sogar draussen den Znacht- und freuen uns auf einen ereignisreichen und tollen Tag morgen.</p>
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		<title>Altenburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2018 21:24:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[Also wenn mir einer von euch treuen Lesern beweisen kann, dass er auch schon hier war, kriegt von mir einen Stapel Skat. Und weiss auch warum. Dabei ist es hier so schön! Ist wahr! Diese Stadt wurde von den Bombardierungen und Zerstörung der Kriege weitgehend verschont, konnte also seine über<a class="moretag" href="https://remos.blog/altenburg/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisezug.files.wordpress.com/2018/09/img_0784.jpg" class="size-full wp-image-3395" height="4032" width="3024"></p>
<p>Also wenn mir einer von euch treuen Lesern beweisen kann, dass er auch schon hier war, kriegt von mir einen Stapel Skat. Und weiss auch warum.</p>
<p>Dabei ist es hier so schön! Ist wahr! Diese Stadt wurde von den Bombardierungen und Zerstörung der Kriege weitgehend verschont, konnte also seine über 1000-jährige Geschichte nicht nur behalten, sondern auch erhalten.</p>
<p>Eine wunderschöne <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Altenburg">Stadt</a>, die nur seltenst in Reiseführer zu finden ist. Und dies zu Unrecht.</p>
<p>Und zum Wetterglück kam auch noch das Marktglück- Heut ist Wochenmarkttag- Da stecken wir gerne unsere Nase rein. Die Brüderkirche ist recht speziell, fast orientalisch mit den Goldbemalungen. Lohnt sich auch!</p>
<p>Der Gang zum Residenzschloss hoch ist recht anstrengend, bei 29 Grad Celsius. Aber er lohnt sich ebenfalls.</p>
<p>Es ist nicht so berühmt und überlaufen wie Versailles, Neuschwanstein, etcetera. Aber nicht minder interessant. Vieles ist noch nicht restauriert, und kommt erst na-dis-na an die Öffentlichkeit. Das <a href="https://www.residenzschloss-altenburg.de/index.php/veranstaltungsarchiv-263.html">Sibyllenkabinett</a> zum Beispiel wurde erst im Jahre 2000 entdeckt! Dieses und auch das sonst verschlossene Zimmer mit Uhrensammlung mit den verrücktesten Uhren durften wir in einer Sonderführung privat mit dem Aufseher bestaunen.</p>
<p>Uns hat Altenburg <strong>sehr</strong> gut gefallen, es ist alles authentisch, und lebt. Kein &#171;Disney World&#187;, keine Horden von blitzlichtsüchtigen Handyselfiestickhaltern.</p>
<p>So richtig schön authentisch und schön.</p>
<p>Falls du mal dahinkommen solltest, rufe dir das mit dem Skatspiel wieder in Erinnerung.</p>
<p>Das Spiel wurde nämlich hier erfunden. Ja-woll!</p>
<p>Wir hatten heute noch ein Etappenziel vor uns, weil morgen, ja morgen gehts zu einem weiteren Highlight, welches wir kaum erwarten können.</p>
<p>Das Etappenziel heisst Meissen- Ein wunderschönes Altstädchen an der Elbe. Wir lassen Porzellanmanufaktur links liegen- Vielmehr interessiert uns die Häuser, die Kirchen, die Burg. Sehr schön, sauber und aufgeräumt hinterlässt bei uns die Altstadt Meissens beste Eindrücke.</p>
<p>Wo&#8217;s morgen hingeht, welchen Schuh wir versuchen zu tragen&#8230;</p>
<p>Geduld, und bitte schau morgen wieder hier herein<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />.</p>
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		<title>Buchenwald</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2018 21:23:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute folgen wir einem speziellen Teil unserer aller Geschichte. Ich schreib explizit unserer aller, weil; Nur weil wir (also ich meine die Eidgenossen) mal &#171;Neutral&#187; auf unsere Fahnen geschrieben haben, soll dies nicht heissen, dass diese uns nicht von allem Bösen Ablass erteilen kann. Das kann uns nicht nichts angehen,<a class="moretag" href="https://remos.blog/buchenwald/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisezug.files.wordpress.com/2018/09/img_0772.jpg" class="size-full wp-image-3367" height="4032" width="3024"></p>
<p>Heute folgen wir einem speziellen Teil unserer aller Geschichte. Ich schreib explizit unserer aller, weil; Nur weil wir (also ich meine die Eidgenossen) mal &#171;Neutral&#187; auf unsere Fahnen geschrieben haben, soll dies nicht heissen, dass diese uns nicht von allem Bösen Ablass erteilen kann. Das kann uns nicht nichts angehen, auch wir hatten unsere Fäden im Spiel. Wenn auch nur hintergründig. Der 2.Weltkrieg geht uns alle an.</p>
<p>Aber erst mal von vorn: Wir haben gestern, bei der Hinfahrt nach Erfurt mehrere Schilder mit &#171;Umweltzone&#187; gesehen. Hier sollten eigentlich nur Autos durch, welches keine Dreckschleudern sind. Wir denken nicht weiter drüber nach, wieviele sinnlose Bürden wir doch in unserer Heimat haben&#8230;. Äbe ja.</p>
<p>So dringen wir &#8211; oherrje- ohne diese ominöse Umweltplakette in die Stadt. Wer kann da noch ruhig schlafen?</p>
<p>Wir.</p>
<p>Am nächsten Morgen werden unsere Siebensachen gepackt und suchen den TÜV. Die Ausgabestelle der Umweltplakette. Die erste Adresse schaut uns komisch an, schickt uns aber zu der TÜV-Prüfstelle im Norden der Stadt. Also was wir hier unnötigerweise an CO2 rauslassen, das sei mal bei dieser Fahrt nichtganzsowichtigundvöllignebensächlich erwähnt.</p>
<p>Der Prüfer runzelt die Stirn: Ein Schweizer. Nu- tretet doch endlich bei. Jaja- hättens gern. Und dann bezahlen, hm?</p>
<p>Macht 6 Euro. Danke-mersi-wiedersehen.</p>
<p>Sind nun TÜV geprüft. Irgendwie. Und haben Freie Fahrt in deutschen Städten. Ju-hu.</p>
<p>Auf dieser Fahrt nach unserem heutigen Etappenziel Weimar sehen wir linkerhand auf einer Waldlichtung einen riesen Turm. Passt so grad gar nicht in diese liebliche Gegend mit hüpschen kleinen Dörfchens und noch viel hüpscheren Kirchturmdächern.</p>
<p>Ein Vertreter des Brutalismus. Also um Nachkriegszeit. Hmm, da war doch mal&#8230; grübel, hmmm, ääh&#8230;.</p>
<p>Man möge mir als Schweizer verzeihen, dass ich nicht gleich &#171;KZ Buchenwald&#187; schreie, aber wir in der Schweiz- Weisst du- haben noch das Chueli, das Käsli, das Vreneli. Und in der Schule dreimal die Römer als Geschichtsunterricht. Dabei wäre eben das jetzt von uns entdeckte Mahnmal und sein dazugehöriges Lager viel interessanter, lehrreicher.</p>
<p>Wir beschliessen, mit einigen doch etwas mulmigen Gefühlen, da zu dem Hügel rauf zu hybriden, ein seltsames Gefühl von Pietät und Vorsicht schleicht sich uns an. Wollen wir wirklich eines der grausamsten Konzentrationslagern (wie kann man das nur in einer Steigerungsform formulieren- es war jedes der Lager schlimm!) besichtigen? Ist es wirklich nötig, da rumzulatschen, und den Führer zu verdammen?</p>
<p>Etwas verloren stehen wir auf dem grossen Parkplatz, wissen nicht, ob wir uns das antun sollen, oder doch besser wieder gehen.</p>
<p>Da grad eine Führung durchs Gelände stattfindet, schliessen wir uns dieser an.</p>
<p>Wir habens echt nicht bereut! Es war dermassen eindrücklich, wie hier bis zu 84&#8217;000 Leute unter widrigsten Umständen lebten, ausgesetzt der Launen der Bewacher, der individuellen Willkür der SS-Leute ausgesetzt. Hier, im Arbeitslager wurde nicht wie in Auschwitz vergast. Hier arbeitete man sich zu Tode. Oder wurde mit Marschmusik mit einem Genickschuss getötet.Drückte dem Mithäftling die Kehle zu, um eine Kartoffelschale zu kriegen.</p>
<p>Was uns der sehr versierte Herr erzählt hat, lässt mir mehrere Male Hühnerhaut aufkommen, Kannibalismus ist nur eine kleine Gegebenheit, eine unter vielen-Wahnsinn.</p>
<p>Es hatte auch einen Zoo, der war sogar öffentlich zugänglich. Dass da ein Arbeitslager mit 4 Quadratkilometer steht, war in der Stadt bekannt. Dass diese Arbeiter auch in der Stadt arbeiten und der Bevölkerung zur Hand gehen, auch. Aber ebendieser Stadtbevölkerung wurde eingeredet dass die das verdient hätten und dies gut so ist. Und wehe, man stellte sich kritisch gegenüber der Diktatur- schwupps war man auf der anderen Seite des Hochspannungszauns.</p>
<p>Denn es wurde willkürlich ins Lager verfrachtet, wer nicht mit dem Strom lief. Da reichte ein Anruf an die SS, der Nachbar habe ein neues Fahrrad, und schon warst du Teil der namenlosen Nummerierten. Echtetz.</p>
<p>Unsere sehr kompetente Führung hat es gut vermieden, Schuldzuweisungen zu machen. Viel mehr legt er Wert drauf, dass dieses unwürdige Kapitel sich nicht wiederholen soll.</p>
<p>Ich muss echt sagen, ich bin mir da deswegen echt nicht so ganz sicher. Was nützt einem die Hetzjagd auf einige Wenige, welche sich schon lange absetzten. Zur Beruhigung?</p>
<p>Wenn man die echte Gefahr nicht zu Bannen kriegt:</p>
<p>Den Futterneid.</p>
<p>Wieso hat der Andere, und ich nicht? Das ist das echte Problem, auch heute noch. Denn dann ist es ein kleiner Schritt zum denunzieren.</p>
<p>Und wenn das mehrere tun? Ja- dann würde sich diese Gräueltat sehr wohl wiederholen.</p>
<p>Denn die Denunzierung hat erst das gemacht, worauf wir hier stehen.</p>
<p>Denk mal darüber nach.</p>
<p>Aber auf jedenfall hat sich der Ausflug gelohnt, es regt echt zum Nachdenken an.</p>
<p>In Weimar angekommen stellen wir mal das Auto in eine Ecke, und erkunden die Stadt zu Fuss.</p>
<p>Gefällt uns.</p>
<p>Eine Herberge ist auch gefunden, mit Garage sogar! Und subito unsere Zweiräder gepackt, und ab die Post. Ist schon kool, was man mit Velo entdeckt, man kommt viel weiter als zu Fuss. Für eine erste Beguckung und als Orientierung, wo ist was, tipptopp.</p>
<p>Wir sind sogar in den <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Park_an_der_Ilm">Stadtpark</a>&#8211; ein riesiger grüner Park mitten in der Stadt. Idyllisch von Ilm, dem Fluss, durchflossen.</p>
<p>Wir lassen den Tag bei feinem Essen ausklingen, besprechen nochmals die &#171;harte Kost&#187; KZ Buchenwald&#8230;</p>
<p>Aber geniessen den Abend in vollen Zügen. Ist herrlich hier. Und die Leute, Leute:</p>
<p>Keiner ist arrogant.</p>
<p>Keiner ist unhöflich.</p>
<p>Keiner ist Schweizer.</p>
<p>Sowas.</p>
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		<title>Baumwipfelpfad Steigerwald</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2018 20:46:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf den heutigen Ausflug ins Holz haben wir uns würkli sehr gefreut. Nach all den Horden bilderwütigen und rumwuselnden Massen tut ein Gang in der guten alten Natur doch ganz gut. Man wird doch wieder geerdet, nach all den Superlativen der sich feilbietenden, irgendwie prostituierenden Stadt. Der Baumwipfelpfad liegt grob<a class="moretag" href="https://remos.blog/baumwipfelpfad-steigerwald/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisezug.files.wordpress.com/2018/09/img_0742.jpg" class="wp-image-3352 size-full" height="4032" width="3024"></p>
<p>Auf den heutigen Ausflug ins Holz haben wir uns würkli sehr gefreut. Nach all den Horden bilderwütigen und rumwuselnden Massen tut ein Gang in der guten alten Natur doch ganz gut. Man wird doch wieder geerdet, nach all den Superlativen der sich feilbietenden, irgendwie prostituierenden Stadt.</p>
<p>Der <a href="http://www.baumwipfelpfadsteigerwald.de/">Baumwipfelpfad </a>liegt grob gesagt zwischen Würzburg und Nürnberg- Mitten wunderschönen Hügellandschaften, dichten Wäldern und vielen Windkraftanlagen, chli abseits, aber wer dies nicht will, kommt auch nicht hierher.</p>
<p>Gespannt nehmen wir den herrlich im Wald gelegenen Kiesweg in Angriff. Noch sehen wir nichts vom Pfad geschweige denn vom Turm. Dabei ist dies doch genau der richtige Einstieg, eben zum Runterkommen, sich auf die Natur einzulassen. Wertvoll. Wer&#8217;s denn schätzt.</p>
<p>Der Pfad selber steigt immer leicht an, man merkt es kaum. Schon stehst du hoch über Boden, ganz geschickt gemacht. Unterwegs hats viele interessante Stationen, welche auch mit dem Handy via QR-Code problemlos abrufbar sind- Es hat Wifi hier, besser wie manches Hotel-pff&#8230; So wird der Umgang mit dem Wald, mit Bäumen sehr gut dargelegt, der Förster, der Jäger zeigen sich von der schönen Seite. Auch Tiere kommen nicht zu kurz, wir sehen wunderschöne Hirsche und dazugehörige Familienmitglieder. Andere hören wir piepsen, gurren pfeiffen in den Bäumen (Warscheinlich keine Hirsche, odr?)</p>
<p>Der Wald, ein leichtes Rauschen- manche vergleichen es mit Meeresrauschen- sonst still.</p>
<p>Es fallen viele Eicheln zu Boden- fast wie früher im Tessin die Marroni. Die Sonne scheint durch die Blätter, Bienen summen.</p>
<p>Herrlich.</p>
<p>Am Turm angekommen, staunen wir erstmal ab seiner Grösse und der genialen Machart. Wie eine Spirale windet sich der Pfad um eine Buche- stetig bis über die Baumkronen. Mit dem Wandern auf der Spirale bekommt der aufmerksame Baumwipfelpfadgänger von jeder Höhe des Waldes ringsum was mit. Und lugt langsam empor, erreicht die Obergrenze.</p>
<p>Der Ausblick über bewaldete Hügel ist beeindruckend, die Seele atmet mit.</p>
<p>So werden Runden an Runden an Runden gedreht- Herrliche Aussicht, unvergleichlich!</p>
<p>Der Gang runter wirkt schneller, wahrscheinlich weil die Spirale gegen unten enger wird. Immer wieder halten wir an, lassen den Wald auf uns wirken.</p>
<p>Toll- ein Abenteuer, welches nicht gleich im Pub vor der Männergang geprotzt werden muss. Trotzdem aber viel Adrenalin und Glückshormone hervorruft.</p>
<p>Der Gang anschliessend durch den Wald ist herrlich, die Wege mit Holzschnitzel ausgelegt- Herrlich.</p>
<p>Falls du mal da in der Gegend sein solltest- Umbedingt tun. Ächtetz.</p>
<p>Vor uns liegt eine zweistündige Autofahrt. denn unser Etappenziel heisst heute Erfurt.</p>
<p>Hier flugs unser E-Bike geschnappt, und runter zur Altstadt. Ganz anders als gewohnt entdecken wir nun die Stadt: Wir sind flugs bei der <a href="https://www.erfurt-tourismus.de/sehens-wissenswertes/sehenswertes/kraemerbruecke/">Krämerbrücke</a>, dem <a href="https://www.erfurt.de/ef/de/erleben/sehenswertes/rathaus/index.html">Ratshaus</a>, dem <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Domplatz_(Erfurt)">Domplatz</a>. Sogar- was sich die wenigsten Tagestouristen antun- auf der Zitadelle waren wir dank Unterstützung schweisslos. Dafür fiel das Fotografieren mit meiner Spiegelreflexkamera aus, viel zu unhandlich, mit Velo und so.</p>
<p>Langsam beginnt es einzudunkeln, unser absolut bevorzugter Zeitpunkt. Denn nun erhellen Lichter die Stadt, die Gebäude erstrahlen im schönsten Licht. Die Stimmung ist wunderschön, so lassen wir es gerne in aller Ruhe ausklingen&#8230;</p>
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