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	<title>Franche-Comté &#8211; Remos.blog</title>
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	<description>Das Leben ist viel zu unterhaltsam, um gewisse Anekdoten nur für sich zu behalten.</description>
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	<title>Franche-Comté &#8211; Remos.blog</title>
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		<title>Salins-les-Bains</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jun 2023 16:45:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Franche-Comté]]></category>
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					<description><![CDATA[Und wieder einmal beginnt der Tag strahlend, kein einziges Wölkchen ist am Himmel zu sehen. Die Region Franche-Comté ist ja nicht für seine Sonnentage berühmt, eher lassen die Wolken den Regen an den Jurahöhen fallen, aso eher regenintensiv hier. Wir sind sehr froh, das es nicht regnet, froh aber auch<a class="moretag" href="https://remos.blog/salins-les-bains/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7866-scaled.jpg" class="size-full wp-image-16746" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7866-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7866-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7866-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7866-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7866-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7866-1536x2048.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Und wieder einmal beginnt der Tag strahlend, kein einziges Wölkchen ist am Himmel zu sehen. Die Region Franche-Comté ist ja nicht für seine Sonnentage berühmt, eher lassen die Wolken den Regen an den Jurahöhen fallen, aso eher regenintensiv hier. Wir sind sehr froh, das es nicht regnet, froh aber auch um einem zünftigen Wind, der uns die ganze Zeit angenehm begleitet hat.</p>
<p>Es war wie am Meer.</p>
<p>Nur statt Möven sind hier Dohlen.</p>
<p>Statt der salzige Meergeruch betäubt die wunderbar duftende Blüte des Lindenbaums die Nase.</p>
<p>Und statt des stetigen Wellengangs hört man hier das Rauschen der Baumwipfel.</p>
<p>Wir könnten uns noch in diese Gegend verlieben, denn es bietet (zwar erst beim genauen Hingucken) dermassen viel, dass man, wenn man es dann auch schätzt, für eine ganze Weile hier sein kann. Wenn du wie ich, Anfangs über die kurligen Ortsnamen geschmunzelt hast, und nie im Leben von denen hörtest, musst du doch nach der Lektüre der letzten sechs Tage zugeben- Da hätt&#8217;s doch noch was für mich drunter, das würde ich auch mal gerne angüxeln, dahin möchte ich auch einmal.</p>
<p>Ich kann es dir wärmsten Herzens empfehlen, die Leute sind sehr freundlich, herzlich und zuvorkommend. Auch wenn dein Französisch noch den Stand von der Oberstufe hat, und sein Gebrauch seit dann nur noch <em>Baguette</em>, <em>Pardon</em>, und <em>Merde</em>! ist, hier bringen sie die Gastfreundschaft von Herzen mit. Das können wir aus eigener Erfahrung bezeugen.</p>
<p>Ein Beispiel gefällig? Das Hotelzimmer in Arbois war ja gebucht und dank unserer Freundlichkeit bekamen wir ja ein kostenloses Upgrade. Das ist doch schon mal toll!</p>
<p>Wenn man den Garagenplatz für Hubi dann auch noch geschenkt kriegt („weil ihr so sympathisch seid…“), dann fühlen wir uns doch sehr geschmeichelt, und bleiben unserer guten Art treu.</p>
<p>Wir halten dies nicht für selbstverständlich- auf keinen Fall- wir geniessen es umso mehr, wie Könige behandelt zu werden.</p>
<p>Aber nun genug der Heucheleien, wir haben heute viel schönes erleben dürfen, drum hier ein kurzer Abriss:</p>
<p>Die erste Etappe nach den Frühstück hiess Salines-les-Bains. Wie der Name sagt, Salinen- also Salzwerke. Hier möchten wir mal sehen, wie man 1200 Jahre lang Salz tief aus der Erde gewonnen hat.</p>
<p>Eine Führung beginnt in wenigen Minuten und wir sind eine überschaubare Grösse an Leuten. Stéphane weiss viel, erzählt sehr viel, und wir sind nicht die Einzigen, die nach einer guten Stunde platt vor Informationen waren. Auf jede Frage hatte er die passende Antwort und die Führung wurde dadurch recht kurzweilig. Diese Saline war in ihrer Blüte eine eigene Stadt in der Stadt. Mit eigenen Stadtmauern, Wachtürmen, eigenen Wohnhäusern, einer Verwaltung, einer Gerichtsbarkeit, sogar eine eigene Kirche war auf dem Gelände.</p>
<p>Salines war im 17. Jahrhundert sogar grösser wie Dôle, der damaligen Hauptstadt des Departments.</p>
<p>Erst die französische Revolution und das andernorts günstiger produzierte Salz bedeutete den wirtschaftlichen Untergang Salines. Man versuchte mit dem Bau eines Bades Kurgäste hier hin zu locken, mit direkter Zugverbindung nach Paris.</p>
<p>Mit heute mässigem Erfolg, denn wer kennt schon Salines-les-Bains ?</p>
<p>Äbe.</p>
<p>Wir steigen tief runter in die Katakomben der Saline, schon im 13. Jahrhundert wurden diese Höhlen gebaut um salzhaltiges Wasser aus den Tiefen zu schöpfen und ans Tageslicht hoch zu bringen. Dieses Wasser liegt schon seit Jahrtausenden hier tief in der Erde, als noch ein Meer sich über alles zog.</p>
<p>Die Gewinnung von Salz war schwieriger hier. Statt wie am Meer, einfach Wasser in grosse flache Bassins zu lagern, und dies von der Sonne und dem Wind verdampfen zu lassen, und dann die Kruste als Salz zu gewinnen, musste man sich hier im Jura was anderes überlegen. Erst musste das Wasser tief vom Boden herausgepumpt werden. Dann wurde die fehlende Sonne und Wind ersetzt mit riesigen Pfannen, die mit Feuer beheizt wurden, bis das Wasser kocht und verdampft. Das sich nun bildende Salz musste in harter Arbeit abgeschöpft und getrocknet werden, bevor es abgefüllt wurde. Ein harter Job. Respekt vor diesen Leuten!</p>
<p>Wau!</p>
<p>Diese harte und aufwendige Förderung des kostbaren Salzes musste vor gut zweihundert Jahren aufgegeben werden, es war zu aufwändig, zu teuer, zu unwirtschaftlich. Für eine Tonne Salz bedurfte es zwei Tonnen Holz! Wahnsinn!</p>
<p>Der Einblick in diese wunderbare Welt der Salzgewinnung hat uns sehr gefallen, auch wenn wir Stéphane -als nicht frankophone- auch sprachlich nicht ganz folgen konnten.</p>
<p>Gerne hätten wir hier noch e bitz Salz als Souvenir mitgenommen. Aber hier läuft ja eben seit 200 Jahren keine Produktion mehr.</p>
<p>Das Dorf Salines-les-Bains ist langgezogen, aber auch recht hüpsch, wieder hängen hier kleine bunte Wimpelchen über dem Dorfplatz, welche fröhlich mit dem Wind wehen. Das gefällt uns sehr.</p>
<p>Wäre schon ein weiterer Ausflug wert…</p>
<p>Nun geht es weiter nach Pontarlier, wo wir uns im Supermarché noch mit französischen Produkten, und chli Mampfereien eindecken. Sind grad richtig von der Zeit, denn beim Verlassen des Centers wuselt es langsam zunehmend von Einkaufstouristen.</p>
<p>Die Schweizer Grenze ist keine Viertelstunde weg von hier, man merkt‘s.</p>
<p>Zeit für ein Picknick! Wir erinnern uns an die schönen Bänkli unter Bäumen nach dem Besuch vom Château de Joux (Tschu), da wo die Maitressen die Schulklassen absolut nicht im Griff hatten.</p>
<p>Heute hat‘s hier sehr viele Cars, und Schattenplätzli gabs auch keine.</p>
<p>Hmmm, was tun?</p>
<p>Mir kommt eine Idee, uns begleitete auf unserer Reise des Öfteren der wild mäandernde Fluss Doubs. In Montbéliard, Besançon, Pontarlier… Und seine Quelle (la Source), soll auch hier in der Nähe sein. Da hat’s sicher Bänklis und meist sind die Quellen der Flüsse noch recht hüpsch gemacht mit kleinem Park oder so.</p>
<p>Spontan wie wir sind, machen wir doch das. Das Navi zeigt eine Wegzeit von 34 Minuten an, kommt uns aber länger vor. Unterwegs kehren wir noch bei einer Käserei ein, kurligerweise heisst der Laden <a href="https://lafruitieredeslacs-comte-morbier.com/">Fruitière des lacs</a>… Egal. Wir bekommen vom feinen Comtékäse einen grossen Mocken, und auch den der zwar aussieht wie Gorganzola, aber ein Hartkäse ist. Fein!</p>
<p>Wir erreichen nach kurviger Fahrt die Source du Doubs. Es hat einiges an Betrieb hier heute ä. Es scheint grad ein Veloetappenort zu sein, hier gibts Bananen und Cola für die Gümmeler (??!). Und ein <a href="https://www.camping-mouthe.fr">Campingplatz</a> ist auch noch hier. Mit schönen Cabanes. Einen Skilift gibts auch, wir sind auf fast 1000 Meter über Meer.</p>
<p>Und wie erwartet, die Source ist sehr schön gemacht, leichte Spazierwege und viele Rastbänklis laden ein, hier zu verweilen.</p>
<p>Drum geniessen wir das Picknick umso mehr. Und beobachten die Leute, welche friedlich hier entlang spazieren.</p>
<p>So, nun aber ab über den Zoll, der offizielle Weg würde uns wieder das Tal hinaus in zirka einer Stunde nach les Verrieres führen, da wo die <a href="https://blog.nationalmuseum.ch/2019/09/die-bourbaki-armee/">Bourbakiarmee</a> 1871 Asyl in der Schweiz beantragte und auch bekam.</p>
<p>Es gäbe aber noch einen direkten Weg, über den Hügel- wir wären in 15 Minuten in der Schweiz.</p>
<p>Komm, lass uns das probieren. Und wir wurden echt nicht enttäuscht, eine wunderbare asphaltierte Strasse führt uns über den Col Landoz-Neuve. Wunderschöne Landschaften, mit viel Wald, Wiesen, Kühen und vereinzelt Bauernhöfen.</p>
<p>Plötzlich ein offenes Viehgatter, und ein verlassenes Haus.</p>
<p>Das wäre denn die Grenze gewesen. Ha! Sowas! Nun gehts runter bis nach Yverdon (430 Meter über Meer) und dann auf der Weinbergseite bis nach Biel.</p>
<p>Als guter Abschluss, halt schon wieder ennet dem Röstigraben, beschliessen wir, in der ikonischen Raststätte Deitingen Süd zu essen. Hier ist eines der letzten Cindy‘s Dinner, und wir erfahren, dass sie eh nur noch vier Tage offen haben, danach wird umgebaut zum lauen Schnell-Hamburger-Drive-in.</p>
<p>Schön konnten wir die etwas amerikanische Atmosphäre des Diners nochmals geniessen, mich hat die <a href="https://www.espazium.ch/de/aktuelles/zeitloser-schwung">Betondachkonstruktion</a> von Isler viel mehr interessiert, müsste dem mal wieder nachgehen.</p>
<p>Das Auto proppenvoll und viele schöne Momente in den Erinnerungen erreichen wir noch zur Tageszeit unser Daheim.</p>
<p>Eine unbekannte, in Reiseführer oft nicht erwähnte, aber dennoch extrem lohnende Destination, das Franche-Comté.</p>
<p>Fun fact: Besançon ist in gut 2 1/2 Stunden von hier Zuhause zu erreichen.</p>
<p>Liberté</p>
<p>Egalité</p>
<p>Comté</p>
<p>Passt.</p>
<p>Wir kommen wieder!</p>
<p>Bien sûr!</p>
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		<title>Baume-les-Messieurs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2023 16:36:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Franche-Comté]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute morgen werden wir mit dem reichhaltigsten Zmorge überrascht, es gibt alles was das Frühstücksherz begehrt. Schön! Unser anfangs chli skeptische Zurückhaltung entpuppt sich nun als Insider. Wir geniessen es ausgiebig und können das Frühstück wirklich weiterempfehlen. Unser erster Halt sind die Cascades des Tufs in Baume-les-Messieurs. Die Fahrt dahin<a class="moretag" href="https://remos.blog/baume-les-messieurs/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7784-scaled.jpg" class="size-full wp-image-16738" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7784-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7784-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7784-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7784-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7784-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7784-1536x2048.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Heute morgen werden wir mit dem reichhaltigsten Zmorge überrascht, es gibt alles was das Frühstücksherz begehrt. Schön! Unser anfangs chli skeptische Zurückhaltung entpuppt sich nun als Insider. Wir geniessen es ausgiebig und können das Frühstück wirklich weiterempfehlen.</p>
<p>Unser erster Halt sind die <a href="http://www.baumelesmessieurs.fr/les-cascades/">Cascades des Tufs</a> in Baume-les-Messieurs. Die Fahrt dahin über kurvige Landstrassen macht uns viel Spass. Wenn wir da gewusst hätten, was wir jetzt wissen- Wir wären niemals so entspannt in dieses abgelegene Tal gefahren. Sonder mit viel Ungeduld, hihi.</p>
<p>Am Anfang des Dorfes fragen wir uns noch, wieso man dieses kurlige Kaff zu einem der schönsten Frankreichs erkoren hat, das wäre, wie wenn man Hünenberg das Prädikat sehenswert geben würde…</p>
<p>Egal-wir fahren tiefer in den Talarm ein, links und rechts erheben sich hohe Felsen, ein sehr ungewohntes Bild. Zuhinterst im Tal dann die Tuffsteinwasserfälle, man sieht sie vom Auto aus, nuja, schön. Aber sind wir deswegen hier hin? Da wos nüm weitergeht, weil das Tal hier endet, und hohe schroffe Felswände sich wie ein Zirkus um dich erheben?</p>
<p>Wir fahren noch es bitz weiter, hier hat’s ein hüpscher Picknickplatz und ein neues Gebäude lädt ein für eine <a href="https://www.baumelesmessieurs.fr/les-grottes-de-baume/">Grottenbesichtigung</a>.</p>
<p>Eine Grotte? Huh?</p>
<p>Wir braucht einen Moment, aber wir gehen die nächste Führung mit. Hier drin sind im Winter um die 5000 Fledermäuse, und einige davon kriegen wir sogar zu sehen, wie sie lautlos durch die Grotten fliegen. Die stündige Führung ist extrem unterhaltsam und wir bekommen sehr viel zu sehen. Gut haben wir ein Jäggli dabei, es ist doch kühle 11 Grad hier drin.</p>
<p>Die Grotten von Beaume-les-Messieurs können wir sehr empfehlen. Am besten unter der Woche und in der Nebensaison.</p>
<p>Wieder draussen ist es angenehme 23 Grad Celsius warm, und ein Lüftchen wie am Meer begleitet uns schon seit Anfangs Ferien.</p>
<p>Einen Halt am Tuffstein-Wasserfall machen wir trotzdem. Ist auch ganz eindrucksvoll. Vorne im Dorf sehen wir, oh! Von dieser Seite ist das Dorf tatsächlich sehr hüpsch. Wir betreten das ehemalige Kloster, den kaputten Kreuzgang, die Kirche. Und genehmigen uns ein Glace mit Caramel salé.</p>
<p>Nun gehts weiter, innerhalb weniger Kurven sind wir oben auf der Höhe der Felsen. Es ist wie auf einem Hochplateau, und das Beitragsbild zeigt heute die Aussicht von einem söttigen Belvedere aus, unten liegt Baume-les-Messieurs, rechts hinten, die Grotten.</p>
<p>Wir müssen nicht zum abgelutschten Grand Canyon nach Amerika! Das haben wir in erfrischendem Grün auch hier! Wahnsinn! Wir gondeln so durch die Hochebene, und halten bei den Belvederes an. Toll! Ein Tag voll nach unserem Gusto!</p>
<p>Wir entscheiden spontan, im Ort Arbois zu übernachten- vorausgesetzt es gefällt uns… Wir fahren durch das recht hüpsche Weindorf mit Beflaggung über dem Hauptplatz. Hmm! Gefällt uns, ist uns aber temperaturmässig noch zu heiss. Also nehmen wir eine Seitenstrasse, die uns „in zehn Minuten“ zu einer weiteren <a href="https://www.grottesdesmoidons.com/">Grotte</a> führt. Huh! Ist das ächt was?</p>
<p>Wir tuckern mal gemütlich dahin, wer weiss, obs überhaupt offen hat, man da rein kann, oder es überhaupt Führungen noch gibt, es ist doch schon 16.00 Uhr.</p>
<p>Wir werden freundlichst empfangen- Es sei in einer Viertelstunde nochmals eine Führung!</p>
<p>Ha! Das Glück, was wir wieder einmal haben!</p>
<p>Dazu kommt, dass wir nur zu sechst (inklusive Guide und Besuchshund) sind, so kann der versierte Führer genauer auf die gezeigten Objekte eingehen, und auch sonst mehr erzählen, als was er sonst amix tut. Hach, wir geniessen die Führung sehr, vom Hund kriegen wir nichts mit, ein sehr ruhiges Tier!</p>
<p>In der letzten Grotte gibts sogar eine „Son et Lumière“-Vorstellung. Franzosen lieben das.</p>
<p>Auch hier sind wir in einer Stunde wieder oben an der Erdoberfläche, diese Grotte war total anders wie die Erste, aber beide sind absolut fantastisch und sehenswert!</p>
<p>So, jetzt geht‘s in den Ort von <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Louis_Pasteur">Louis Pasteur</a>, den wir letztes Jahr schon in Dole begegneten.</p>
<p>Wir können (ist sicher unser Charme..!) noch unser Zimmer auswählen, ist bei Booking sonst absolut nicht möglich. Also nehmen wir das etwas grössere und ruhigere Zimmer zum Hinterhof.</p>
<p>Der abendliche Rundgang durch Arbois bestätigt uns, das wir wieder ein Mal ein gutes Händchen hatten mit der Auswahl des Übernachtungsortes. Aus dem Monaco zum Apero wurde mit einer Planche Comptoise und einem zweiten Monaco unser Znacht.</p>
<p>Passt.</p>
<p>Wiederum geht ein wunderschöner Tag zu Ende, wiederum haben wir wunderschöne Sachen erleben dürfen und wiederum geniessen wir wunderschöne Momente miteinander!</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Besançon</title>
		<link>https://remos.blog/besancon/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2023 20:30:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Franche-Comté]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind recht gespannt auf die Hauptstadt von Franche-Comté. Bei uns ist die französische Stadt vielleicht noch einigen wenigen bekannt, weil man hier nach der Schule im Überbrückunsjahr französisch lernen konnte, bei einer Familie oder in der Uni ist. Erst mal muss die Stadt-also ich spreche von der Altstadt- erst<a class="moretag" href="https://remos.blog/besancon/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7586-1-scaled.jpg" class="size-full" width="1920" height="2560"></p>
<p>Wir sind recht gespannt auf die Hauptstadt von Franche-Comté. Bei uns ist die französische Stadt vielleicht noch einigen wenigen bekannt, weil man hier nach der Schule im Überbrückunsjahr französisch lernen konnte, bei einer Familie oder in der Uni ist.</p>
<p>Erst mal muss die Stadt-also ich spreche von der Altstadt- erst gefunden werden. Es sind grosse Banlieus um den Kern, und irgendwie führt es uns immer wieder am für uns interessanten alten Kern vorbei. Es ist eh komisch, heute wuselt es enorm von Autos, jeder Parkplatz scheint voll, und es gibt an jeder Ecke Parkplätze. Das erste Mal, dass wir uns fragen, was ist auch los? Heute ist Mittwoch, und wir sind es uns von den vorhergehenden Städten gewohnt, dass wir relativ alleine durch die Orte gehen können, weil man ja arbeiten tut. Nun denn, wir umkreisen die Altstadt, fahren sogar unter der Citadelle durch einen Tunnel.</p>
<p>Schlussamänd finden wir doch noch einen grossen Parkplatz, und stellen Hubi unter die Bäume.</p>
<p>Wir befinden uns am Rande der Altstadt, der Fluss Doubs macht hier eine grosse Schleife fast ringseltum, und in dieser Schleife liegt die alte Stadt. Eine zentrale Strasse führt zmitzt durch und führt auf die Citadelle. Die Stadt beginnt uns langsam zu gefallen, obwohl sie erstaunlich wenig französisch wirkt, sondern eher dem Stil Englands zugewiesen werden kann.</p>
<p>Wir fragen uns immer noch, wieso es söfu Leute hat, aber die Atmosphäre gefällt uns. Wir stöbern durch die Gassen und beobachten, dass auf allen Plätzen Bühnen stehen, Lautsprecher installiert und Soundchecks laufen.</p>
<p>In was sind wir denn da wieder geraten?</p>
<p>„Fête de la musique“, steht da überall— Musikfest. Wir werden aufgeklärt, das heute, am 21.Juni der längste Tag des Jahres sei (stimmt, Sommersonnenwende!), und man den eifach geniessen soll. Am besten mit einem Fest, an dem alle mitfeiern können.</p>
<p>Huh! C‘est sympa!</p>
<p>Dieser Brauch ist in Frankreich weit verbreitet, und wir finden die Sache echt gut. Würde in der Schweiz nie funktionieren. Mimimi, unter der Woche.</p>
<p>Mimimi, ist zu laut,</p>
<p>Mimimi, wer räumt den ganzen Abfall auf.</p>
<p>Mimimi-Mimimi-Mimimi.</p>
<p>Ach, herrje… Schlimmer wie bockige Esel.</p>
<p>Wir geniessen es zufällig da reingeratet zu sein, tut auch mal gut, so unter die Leute.</p>
<p>Wir schlendern die Grand Rue Richtung Citadelle, und erspähen ein spezielles Stoffgeschäft, gleich am Anfang der Steigung hoch zur Festung.</p>
<p>Schon in der dritten Generation wird hier ein geniales Stoffgeschäft geführt. Lauter qualitativ gute und schön massive Stoffe für Vorhänge, Kissen, Überwürfe. Wir sind hier echt verloren in dieser Schatzkammer, und als uns unterbreitet wurde, dass das nochmals ein Stock mit herrlicher Auswahl im Sous-Sol sei, sind wir rettungslos verloren. Sehr kompetent berät uns die Besitzerin zu unseren Fragen, lässt uns aber auch stöbern. Zeigt uns ab und zu einige Sachen. Ist sehr angenehm hier. Wir verlassen den Laden mit vier absoluten Hammerstoffen, welche die Hälfte von dem kosten, was sie in der Schweiz verkauft werden.</p>
<p>Hierhin müssen wir mal, falls wir etwas neu beziehen müssten (Wegzeit nur etwa 2 3/4 Stunde von deheimen!).</p>
<p>Wir erklimmen die Citadelle, wo wir uns mit schönster Aussicht einen Aperitif genehmigen. Wieder unten in der Stadt füllen sich die Gassen, das festen hat begonnen. Es ist extrem multikulturell und wir sehen Leute aus allen Herren Ländern.</p>
<p>Geniessen die Atmosphäre des Festes, in das wir so unverhofft reingeraten sind. Herrlich!</p>
<p>Wen wunderts, das es fast keine Hotelzimmer mehr gibt, wir verwütschen noch das Letzte ausserhalb. Mit einem frischen Sandwich in der Hand sitzen wir chli abseits des Trubels auf Bänken an der Doubs.</p>
<p>Wunderschön!</p>
<p>Später abends gehen wir dann zum Hotel.</p>
<p>Da bekommen wir die Hiobsbotschaft, sie seien überbucht, unsere Buchung sei ungültig.</p>
<p>Nei, aso hallo! Das könnt ihr echt mit uns nicht machen!! Wenn ihr doch unsere Buchung seht, und das Zimmer schon weg ist, müsstet ihr uns doch im Minimum Bescheid geben?!??</p>
<p>Es hätte noch ein Hotel weiter unten, aber sie habe die Nummer nicht, wir sollen es da versuchen. Sie scheint kein Internet zu haben, denn ich teile ihr mit, das auch dieses Hotel kein Zimmer mehr habe.</p>
<p>Und erst auf unser Mail reagieren, wenn wir schon an Tresen stehen- sorry, da kriegst du noch kräftig Rüffel über die Buchungsplattform, wir melden uns noch&#8230;</p>
<p>Diese antipatische Rezeptionistin war uns NULL eine Hilfe und überhaupt nicht bemüht uns bei der Hotelsuche zu helfen. Dazu kommt, es ist 22.00 Uhr. Finde da mal was…</p>
<p>Wir weichen auf das 50 Minuten entfernte Pontarlier aus, wollten eh morgen dahin.</p>
<p>Da hats ein Hotel mit self check-in, wir können auch noch nach 23.00 einchecken, und das Hotel geht voll in Ordnung.</p>
<p>Wir mussten da spontan handeln, es war gut so.</p>
<p>Gut sind wir so flexibel.</p>
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		<title>Château d‘ Haroué</title>
		<link>https://remos.blog/chateau-d-haroue/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 18:18:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Franche-Comté]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute gibts wieder mal ein besonderes Schmankerl. Und zwar ein ganz schigges Schloss. Es ist ein bisschen weiter weg vom heutigen Standort, wir müssen fast zwei Stunden fahren, und sind kurz vor Nancy. Hier finden wir einen absoluten Geheimtipp, und hoffen, er bleibt es auch noch ein Weilchen. Das Schloss<a class="moretag" href="https://remos.blog/chateau-d-haroue/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7529-scaled.jpg" alt="" class="alignnone size-full wp-image-16690" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7529-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7529-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7529-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7529-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7529-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7529-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Heute gibts wieder mal ein besonderes Schmankerl. Und zwar ein ganz schigges <a href="https://www.chateau-haroue.fr">Schloss</a>. Es ist ein bisschen weiter weg vom heutigen Standort, wir müssen fast zwei Stunden fahren, und sind kurz vor Nancy. Hier finden wir einen absoluten Geheimtipp, und hoffen, er bleibt es auch noch ein Weilchen. Das Schloss ist in privatem Besitz und wird teilweise immer noch von ihnen bewohnt. Im 2021 öffneten sie einen Teil des Schlosses für die Öffentlichkeit. Und eine Besichtigung lohnt sich auf jeden Fall.</p>
<p>Wir werden freundlich empfangen, und uns wird mitgeteilt, dass wir das Schloss nur mit Führung besichtigen können.</p>
<p>Och nöö!</p>
<p>Aber die nächste Besichtigung in 20 Minuten starten würde.</p>
<p>Toll! Das ist doch gut!</p>
<p>Wir schlendern auf dem Innenhof und besuchen die Schlosskapelle und die Toiletten. Passt.</p>
<p>Es kommt noch eine Gruppe von zehn Besuchern dazu.</p>
<p>Och nöö!</p>
<p>Aber so können wir uns chli hinter der Gruppe verstecken, und das angucken, was wir wollen. Und nicht das, was die Führung langweiliges zeigt.</p>
<p>Toll! Das ist doch gut!</p>
<p>Das wird eh ganz interessant, denn es ist eine Gruppe mit Leuten mit Down-Syndrom. Mal sehen wie gut die Führung darauf eingeht.</p>
<p>Wir werden durch einige Räume, wunderschön eingerichtet geführt, es hören alle gebannt zu, was die Führerin so verzellt.</p>
<p>Mir ging sie recht auf die Nerven, denn das melodiöse Auf und Ab der Stimme war zum zuhören äusserst anstrengend. Und dann das Jahreszahlruntergeleihere…</p>
<p>Mal sehen, wie lange das die Gruppe auch mitmacht.</p>
<p>Die gezeigten Räumlichkeiten sind wunderschön, teils Möbel noch mit Originalstoffbezug und man merkt, dass hier noch gewohnt wird. Man schmeckt, dass das Feuer im Kamin ab und zu brennt. Dadurch wirkt das Schloss lebendig, und nicht zu Tode renoviert.</p>
<p>Mittlerweile sind wir im oberen Stockwerk, Ludovic fragt bei jedem erspähten Teil „C‘est vieux ça?“ -Ist das Ding alt. Wir amüsierten uns köstlich.</p>
<p>Nein, wir lachen ganz nicht über die muntere Gruppe mit Beeinträchtigungen, sondern eher, wie die Führerin langsam ins Schwimmen geriet.</p>
<p>Sie ist sichtlich erleichtert, als sie uns nach gut einer Stunde durch die Gartentür in den Park entlassen kann. Schnell war sie wieder weg, und liess uns im Park alleine.</p>
<p>Der Park ist recht gross und ein Wäldchen aus Obstbäumen schliesst unmittelbar an den Park an. Das Schloss ist zringseltum mit Wasser umgeben, auf einem Kamin nisten die Störche.</p>
<p>Eine Eigenheit habe ich vom Schoss noch mitgenommen. Das Schloss ist symbolisch auf den Jahresverlauf ausgerichtet:</p>
<p>Es gibt 365 Fenster</p>
<p>52 Kamine</p>
<p>12 Türme und</p>
<p>vier Brücken (für die Jahreszeiten) die über den Burggraben führen.</p>
<p>Darauf muss man auch erst kommen…</p>
<p>Also das Schloss Haroué ist echt einen Abstecher wert.</p>
<p>Mal sehen, wie lange es noch als Geheimtipp gilt&#8230;</p>
<p>Wir sind nicht ganz ohne Hintergedanken hier rauf gejettet, denn nur etwa eine Stunde südlich liegt die uns wohlbekannte Glaserei <a href="https://www.larochere.com/">La Rochère</a>. Schon etliche Male waren wir hier im Juhee draussen, um in der ältesten Glasmanufaktur Frankreich‘s (gegründet 1475) uns mit hüpschen Gläser einzudecken. Finden auch heute wieder drei Kartons wunderschöner Trinkgläser, wie können wir da auch widerstehen. Danach gings in die Glasbläserei, und wir schauen den vier Arbeitern gebannt zu, wie sie aus einem harten, trüben Glasstab eine echt schöne Vase zaubern.</p>
<p>&#8230;Und wir holten nochmals einen Karton voll Gläser im Shop. Hihi.</p>
<p>Die Übernachtung in <a href="https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Luxeuil-les-Bains">Luxeuil-les-Bains</a> war erstmal sicher zweckmässig, denn nach Vesoul würde es doch nochmals eine weitere Autostunde gehen zu fahren. Da rasten wir lieber vorher.</p>
<p>Andererseits ist es ein wunderschönes Städtchen dessen mittelalterliche Kern und voll zu begeistern wusste, man es ihm aber auch ansah, dass die Zeiten grosser Thermalbäder hier echt passé waren.</p>
<p>In Führern und Poliglotten findet man sehr wenig von hier.</p>
<p>Uns egal-</p>
<p>Uns gefällts hier!</p>
<p>Es ist sehr ruhig hier!</p>
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		<title>Montbéliard</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2023 20:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Franche-Comté]]></category>
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					<description><![CDATA[Sooli! Etz haben wir unsere zweite Woche Ferien aber sowas von verdient. Durch den Creweinsatz am Rammstein-Konzert meines Allerliebsten wurden unsere ursprünglichen Pläne ans Meer zu fahren chli gröber verändert. Das macht aber gar nix, denn das Meer ist noch länger da. Aber der Einsatz am Konzert eine riesen Chance,<a class="moretag" href="https://remos.blog/montbeliard/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7420-scaled.jpg" class="size-full wp-image-16668" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7420-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7420-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7420-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7420-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7420-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2023/06/img_7420-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Sooli! Etz haben wir unsere zweite Woche Ferien aber sowas von verdient.</p>
<p>Durch den Creweinsatz am Rammstein-Konzert meines Allerliebsten wurden unsere ursprünglichen Pläne ans Meer zu fahren chli gröber verändert.</p>
<p>Das macht aber gar nix, denn das Meer ist noch länger da. Aber der Einsatz am Konzert eine riesen Chance, auch hier mal hinter der Bühne zu stehen.</p>
<p>Do it!</p>
<p>Und so krempelten wir unser Ferienprogramm um, wer regelmässig liest, konnte letzte Woche verfolgen, was wir alles Tolles gemacht haben.</p>
<p>Es war abgemacht, dass ich nach Bern fahren werde, und da eine Nacht übernachten tu, und wir dann Montags direkt vom Wankdorf in die Ferien düsen.</p>
<p>Der Plan ging problemlos auf, und das Konzert war würkli Hammer. Ich umrundete das Stadion, und es erzitterte vom Beat der speziellen Rockgruppe. Es war auch für mich draussen ein sehr eindrückliches Erlebnis, wie es auch sicherlich für die 40‘000 Konzertbesucher drinnen war.</p>
<p>Erst nach ein Uhr morgens gingen wir langsam ins Bett, es war ein lauer, wunderschöner Abend draussen vor dem Hotel.</p>
<p>Das Frühstück war sehr reichhaltig, und unüblicherweise musste ich nichts für die Übernachtung bezahlen, bloss die Kurtaxe und das Parkhaus. Toll!</p>
<p>Alles gut- wir tuckern Richtung Jura und sind dann doch mal endlich nahe der Grenze. Posten in Porrentruy noch ein paar Fressalien für unterwegs, und tanken Hubi voll.</p>
<p>Unser heutiges Ziel ist Montbéliard. Liegt nicht weit der Schweizer Grenze, aber ist völlig unbekannt. Sehr schade, denn das hübsche Städtchen vermag seit 985 eine reichhaltige Geschichte zu erzählen. Speziell sicher ist, dass die Familie von Württemberg hier seinen Exklave vom Stuttgarter Hauptsitz hatte. Und bis 1803 Napoleon die Gebiete neu ordnete, fest in derer Hand war. Der deutsche Namen für die Stadt lautete Mömpelgart.</p>
<p>Lach nicht.</p>
<p>Hihihi.</p>
<p>Wir gehen da sehr unvoreingenommen dran, mal gucken wie uns die Stadt gefällt.</p>
<p>Es hat ein Schloss (eben das der Grafen von Württemberg), das nehmen wir als erste Etappe. Die Stadt selber (abgesehen vom historischen Kern) ist halt sehr französisch. Austauschbar, könnte überall sein, grosse Quartiere ohne Gesichter.</p>
<p>Wir umrunden das grosse Schloss zu Fuss, und gehen dann hoch. Oh, das Schloss, es hat geöffnet- kool!</p>
<p>Leider ist nicht mehr viel von der Einrichtung des alten Schlosses da, im EG hat man diverse Stadtmodelle, die Geschichte und die relevanten Köpfe dazu ausgestellt. Im 1. Geschoss eine Kunstausstellung über einen lokalen Maler. Und zuoberst zwar gut gemacht, aber langweilig öd- Die Evolution von der Steinzeit bis biz zu den Römern. Sind da bitz enttäuscht, aber der Eintritt war auch nicht alle Welt.</p>
<p>Nun aber runter in die Altstadt. Hier gefällt es uns, wir fühlen uns hier sehr wohl. Entdecken eine lokale Spezialität, eine Art Citro mit Sirup. Dem gehen wir noch nach&#8230;</p>
<p>Nach dem Hotelbezug unternehmen wir noch einen Spaziergang zum <a href="https://www.montbeliard.fr/mes-sorties-mes-activites/nature-et-sorties-plein-air/parcs-et-jardins-aires-de-jeux.html">Parc Près-la-Rose</a>. Eine wunderschöne Anlage zwischen dem Fluss Allan und dem Rhein-Rhone Kanal.</p>
<p>Nach dem ausgedehnten Parkrundgang gehen wir nochmals in die Altstadt. Es ist alles sehr sauber, und man merkt, dass man sich redlich Mühe gibt, dass die Stadt auch hübsch aussieht. Vieles wird renoviert, instandgesetzt und aufgehübscht.</p>
<p>Obwohl man auch hier stark betroffen vom Lädelisterben ist, hats doch einige Gässchen und Schaufenster, die einen Abstecher lohnen.</p>
<p>Wir essen Znacht in einem Restaurant -also unter freiem Himmel- und geniessen das wunderschöne angenehm warme Wetter.</p>
<p>Der Verdauungsspaziergang führt uns über diverse schöne Altstadtgassen retour ins Hotel, wo es auf der Terrasse noch einen wohlverdienten Schlummi gibt.</p>
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