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	<title>Normandie &#8211; Remos.blog</title>
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	<description>Das Leben ist viel zu unterhaltsam, um gewisse Anekdoten nur für sich zu behalten.</description>
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		<title>Ein Resumée</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2022 19:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Normandie]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach dreizehn wunderschönen, interessanten, viel neuen Sachen zeigenden Tagen in Frankreich ist es jetzt abschliessend an der Zeit, einen Rückblick und Abschluss zu machen. Wir waren dermassen unsicher, öb ächt das Wetter halten würde, oder ob es dauerschiffen tut. Und lassen uns eine Option offen, falls uns der Himmel auf<a class="moretag" href="https://remos.blog/ein-resumee/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4457-scaled.jpg" class="size-full wp-image-15154" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4457-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4457-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4457-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4457-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4457-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4457-1536x2048.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Nach dreizehn wunderschönen, interessanten, viel neuen Sachen zeigenden Tagen in Frankreich ist es jetzt abschliessend an der Zeit, einen Rückblick und Abschluss zu machen.</p>
<p>Wir waren dermassen unsicher, öb ächt das Wetter halten würde, oder ob es dauerschiffen tut. Und lassen uns eine Option offen, falls uns der Himmel auf den Kopf fallen würde, in eine wärmere Region zu fahren. Der unzuverlässige Wetterbericht sagt jedoch für die gesamte Westküste Italiens Regen, und auch die Ostküste wird dann nicht verschont sein. In Deutschland oder Österreich hat er eben auch schlechtes Wetter, und zu Hause sind die Aussichten ebenso unzuverlässig nass.</p>
<p>Und dass wir bis zum Ärmelkanal (la Mange/the Channel) hinauf wollen, macht unsere Zweifel auch nicht grad kleiner.</p>
<p>Dieser Alternativplan -bei schlechtem Wetter packen wir unseren Hubi und fahren der Sonne nach- war in unseren Köpfen präsent bis wir in Calais bei traumhaftem Spätsommerwetter am Hafen spazieren konnten. Danach wussten wir, Plan B braucht es nicht.</p>
<p>Denn es hat schlussamänd nur einen Tag geregnet, und da haben wir uns damit arrangiert. Ansonsten war es ein absolut Hammerwetter. Oftmals wolkenlos, oder wenn mal eine Regenwolke kam, war sie schwuppdiwupp wieder weg.</p>
<p>Also da hatten wir aber echt richtig Glück, denn uns hat diese Region extrem gut gefallen! Und das von einem Ort zum andern hoppen (&#171;Opp!&#187;) sowieso.</p>
<p>Die letzte Nacht in Frankreich in Dôle war für mich bitzli unruhig, das Bett nicht allzubequem, und Kissen und fehlende Decke&#8230; Hrmmm&#8230;</p>
<p>Das Frühstück war dann wieder in Ordnung, wir tuckern weiter Richtung Montbeliard.</p>
<p>Der französische Jura ist wunderschön, Bäume färben ihre Blätter in herrlichen Herbstfarben, und wir kommen gut voran.</p>
<p>Wollen noch kurz vor der Grenze uns mit Lebensmitteln eindecken, unser treuer RonRon hat zuverlässig seinen Dienst verrichtet. Finden alles Gewünschte (ausser Senfsamen&#8230;), und na bitz drüber mehr.</p>
<p>Aus meiner Bundesrockerzeit kannte ich noch einen unbewachten Zollübergang in die Schweiz. Auch wenn ich absolut kein schlechtes Gewissen habe, zuviel eingekauft zu haben, hab ich echt keine Lust von so wortbanalen Gummirambos am Zoll das Auto ausräumen zu lassen.</p>
<p>Der Zoll war wie erwartet unbewacht (oder schafft beim Zoll am Wochenende keiner mehr?), wir sind unkompliziert in den Kanton Jura, also in die Schweiz eingereist.</p>
<p>Gönnen uns auf der uns bekannten und wunderschönen Raststätte Porrentruy einen Kaffee und Zmittaghalt, und gondeln dann auf der leeren Transjurane bis nach Moutier, Hier gehts dann wieder über Land (mit Halt am Röstigraben) nach Balsthal und auf die Autobahn Richtung Zug. Es hochnebelt schon zünftig, und die Wälder sind bilderbuchmässig herbstlich. Langsam verschlechtert sich das Wetter, Regen zieht auf.</p>
<p>Wieso schiffts das jetzt hier?!</p>
<p>Hallo?</p>
<p>Finden wir aber gar nicht cool, nach all den sonnigen und trockenen Tagen.</p>
<p>Ach Mensch! Ich will wieder weg. Grrr!</p>
<p>Ganz glücklich, wieder gesund zuhause angekommen zu sein, packen wir unseren treuen Hubi aus, füllen zwei Wägen mit Wäsche, Eingekauftem und hüpschen Souvenirs, welche uns auf der Reise in die Hände fielen.</p>
<p>Wir tröimem na ebitz vom Erlebten, und das Eine oder Andere gibt sicher mal wieder schöne Erinnerungen an diese wunderschöne Tour an die Küste der Normandie.</p>
<p>Können diesen Teil Frankreich&#8217;s unbedingt empfehlen, und beschwören- nimm genügend Zeit mit, dann wirds nämmli noch schöner.</p>
<p>Es hat für jeden was, man kann wandern, velofahren, Kurferien machen, Städte besichtigen oder im Meer baden. Sei es alleine, zu zweit, als Familie, egal.</p>
<p>Ich denke, wir sind nicht das letzte Mal da gewesen.</p>
<p>Non, absolutement non.</p>
<p>Damit beschliesse ich meine Ferienberichterstattung. Ich hatte mängisch bis spätabends noch chli zu chnoorzen (mängisch fast zuviel), bis ich mein selber gestecktes Tagessoll erreicht habe, und wollte schon mehrere Male die Flinte ins Korn schmeissen, denn ich war schon immer minimum zwei Stunden absorbiert mit schreiben. Aber eigentlich machts mir ja Spass, und ich lese würkli auch selber gerne in meinen Berichten, was da so alles lief.</p>
<p>Ich hoffe, du verzeihst mir sporadisch auftretende Tippfehler und teils kurlige Satzstellungen. Dies ist der späten Stunde geschuldet, an der die Kondition nicht mehr ausgereicht hat.</p>
<p>Trotzdem bin ich überzeugt, das Lesen hat dir sicherlich auch chli Spass gemacht und ich konnte dich bitz auf unserer Reise mitnehmen. Das Eine oder Andere hat eventuell animiert, zum nähere Infos holen (ich helfe dir da sehr gerne), oder gar an einen Ort, von dem ich berichtete, hinzugehen um sich selber ein gutes Auge davon zu machen.</p>
<p>Nur zu!</p>
<p>Geh!</p>
<p>Entdecke!</p>
<p>Freue dich, lass andere auch daran teilhaben. Geniesse dein Leben, und wenn es dir söttige Ferien schenkt, ist es doch wunderschön!</p>
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		<title>Das passt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2022 12:47:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Normandie]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer denkt, wir stürmen schnurstracks nach Hause, der ist auf der falschen Seite und täuscht sich aber gewaltig, smile. Aber erst mal von vorn. Ich hatte doch in einem meineren früheren Beiträge die Freundlichkeit und den liebenswerten Charme der Franzosen hervorgehoben&#8230; Also entwerder war der Drachen an der Rezeption des<a class="moretag" href="https://remos.blog/das-passt/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4364-scaled.jpg" class="size-full wp-image-15126" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4364-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4364-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4364-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4364-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4364-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4364-1536x2048.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Wer denkt, wir stürmen schnurstracks nach Hause, der ist auf der falschen Seite und täuscht sich aber gewaltig, smile.</p>
<p>Aber erst mal von vorn.</p>
<p>Ich hatte doch in einem meineren früheren Beiträge die Freundlichkeit und den liebenswerten Charme der Franzosen hervorgehoben&#8230;</p>
<p>Also entwerder war der Drachen an der Rezeption des Hotels nicht aus la grande Nation, oder irgendwas muss ihr gröislich über die Leber gelaufen sein. Keine drei Sätze, kein Bienvenue, kein versucht-gespieltes Lächeln, no!</p>
<p>Stattdessen knallt sie den Zimmerbatch auf den Tresen, teilt den Code für das Haupttor mit, und guckt griesgrämig in die Welt.</p>
<p>Allô Madame? Sie sind die Visitenkarte des Hotels, von ihnen hängt es ab, ob der Gast noch zu ihnen später ins Restaurant oder am Morgen zum petit déjeuner kommen will.</p>
<p>A propos- die Frage &#171;avec petit déjeuner?&#187;, habe ich genau so lieb mit &#171;Non.&#187; erwidert.</p>
<p>Das hat sie mir glaub chli übel genommen, müggelig zieht sie den Zimmerpreis (ohne petit déjeuner) ein.</p>
<p>Ein Blick am Morgen in den Frühstückssaal bestätigt meinen Entscheid, hier nicht zu essen.</p>
<p>Wir legten den Batch auf den unbesetzten Rezeptionstresen (bezahlt haben wir ja) und gingen.</p>
<p>Punkt.</p>
<p>Auf einem der hüpschen &#171;Aires&#187; (welche besser Wlan hatten, wie das Hotel!) packen wir Baguette, Anken, Konfi, Käse, Orangensaft und Apfel/Mangomus aus.</p>
<p>Und leckeren Kaffi aus dem Süürchler gabs auch noch.</p>
<p>Mmmmmh! Herrlich!</p>
<p>Auf dem Weiterweg Richtung Tagesziel, kommen wir wie gesagt nahe am Schloss Versailles vorbei.</p>
<p>Wir sind früh dran, es ist sonnig und sehr warm-</p>
<p>Wir biegen ab der Autobahn und steuern Versailles an!</p>
<p>Auf dem grossen Platz vor dem Schloss können wir unseren Hubi parkieren, er soll ja auch was davon haben, hihi.</p>
<p>Es hat jetzt schon um 10.30 Uhr recht viele Leute, aber die meisten wollen ins Schloss, und nicht wie wir in den Garten. Sind jetzt schon das dritte Mal hier, und und fasziniert vorallem die Vielfalt und die enorme Weitläufigkeit des Jardins.</p>
<p>Wenn kein Musik-und Wasserspieltag ist, kann man sogar umsonst in den Garten. Dies als Tipp.</p>
<p>Und es lohnt sich, einen ganzen Tag für den Garten zu planen, er ist sehr gross.</p>
<p>Wir stehen ohne Anzustehen im Garten und können es fast nicht glauben:</p>
<p>Wir sind in Versailles!</p>
<p>Ganz gerührt stehen wir im Schatten des Schlosses und lassen die ruhige Atmosphäre auf uns wirken.</p>
<p>Laufen langsam zur Haupttreppe- Das Panorama ist einfach unbeschreiblich! Wir saugen all die guten Eindrücke auf, die Kulisse des doch untypischen, aber grandiosen Schlosses im Hintergrund. Aus den Büschen kommt klassische Musik (immer die drei, vier gleichen Stücke), bitz Europapark-mässig.</p>
<p>Wir lustwandeln durch die Bosquets, treten zum grand Kanal raus, wo eine grosse Anzahl Gänse im Gras weiden. Tauchen wieder in einen der Bosquets ab, und kommen am anderen Ort wieder raus.</p>
<p>Wir haben chli Durst (hier im Garten sollte man immer etwas Wasser dabeihaben), und gehen in einen der Bosquets um uns einen Kaffee mit TamTam-Kuchen zu genehmigen. Voll tschillig hier!</p>
<p>Kann es immer noch nicht ganz fassen, wieder einmal den Garten von Versailles besucht zu haben.</p>
<p>Wir beobachten eine chinesische (Tanz?) Gruppe, und durchschreiten den Bosquet &#171;Salle de bal&#187;. Wunderbar, einfach genial wie dieses Gesamtkunstwerk angebaut wurde. Und das 1661.</p>
<p>Wow!</p>
<p>Der Gang in die Orangerie ist einfach fantastisch: Hier stehen 1055 Bäume säuberlich in Holzkisten bepflanzt und genau nach Muster ausgerichtet sind. Die schlecht einsehbare Galerie hat eine Raumhöhe von imposanten 13 Metern und wird wohl als Winterdomizil für die Pflanzen genutzt.</p>
<p>Wir bestaunen das neu bemalte goldene Eisengeländer und spazieren langsam die Treppe wieder hoch. Wir stehen wieder beim Schloss oben, und nun- es ist nach Mittag- beginnt der Touristenstrom zu fliessen.</p>
<p>Gut waren wir früh hier.</p>
<p>Das hat sich sowas von gelohnt!</p>
<p>Wir kommen sehr gerne wieder!</p>
<p>Vor uns steht eine längere Fahrt, müssen ums wuslige Paris rum, und durchs gesamte Burgund. Das Wetter spielt super mit und wir kommen gut voran.</p>
<p>Es gibt ein paar Energiepausen, wir gegen mit unserem Tempo voran.</p>
<p>Und immer wieder streifen die Gedanken an den wunderschönen Spaziergang (etwa acht Kilometer, gemäss Uhr) im Garten von Versailles&#8230;</p>
<p>Unser nächstes Ziel und letzte Nacht in Frankreich ist das Städtchen Dôle.</p>
<p>Das bei uns als billiger Rotwein bekannte Städtchen hat aber viel mehr zu bieten, also gehen wir mal gucken.</p>
<p>Die Altstadt-am Doubs gelegen- ist extrem hüpsch, mit grosser Kirche und sogar einer Markthalle. Wir spazieren zum Kanal runter, malerisch liegt hier die Gasse am Wasser.</p>
<p>Und es wären ja nicht wir, wenn nicht folgendes passieren würde: Wir gehen am Wasser entlang und suchen den Durchgang, der aber mit Gittern verschlossen ist. Ein Lieferant/Anwohner macht uns aber die zwei Türen auf, und weist uns den Weg.</p>
<p>So tschent!</p>
<p>Wir können-ähnlich wie die Trabulées in Lyon- trockenen Fusses weiter den Kanal hinauf spazieren, und ein wunderschönes Quartier tut sich uns auf.</p>
<p>Das hätten wir sonst nie gefunden! Un grand bisou, Messieurs!</p>
<p>Wir begegnen hier immer wieder dem Namen Louis Pasteur. Er wurde vor 200 Jahren hier geboren, und im Jubiläumsjahr 2022 sind einige <a href="https://www.doledujura.fr/2022-annee-pasteur">Veranstaltungen</a> geplant.</p>
<p>Aber wer ist dieser Herr? Muss man ihn kennen?</p>
<p>Ich sage klar: Mais oui!</p>
<p>Der Chemiker lebt heute noch in einem ganz bekannten Vorgang zur Haltbarmachung von Lebensmitteln nach:</p>
<p>Denn nach ihm wurde dieser Vorgang <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pasteurisierung">Pasteurisierung</a> genannt.</p>
<p>So was.</p>
<p>Haben wir beide wieder mal was gelernt, hm?</p>
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		<title>Querfeldein</title>
		<link>https://remos.blog/querfeldein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 17:40:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Normandie]]></category>
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					<description><![CDATA[Irgeneinmal gegen Morgen sind die Kuhglocken eingeschlafen, oder eher besser: Der Wind hat nachgelassen und die Schiffe stehen still im Hafen, kein beruhigendes Geklappere mehr. Es ist herrlich, die Sonne erhebt sich bald über der Kathedrale der Stadt, und wir machen uns fertig für einen weiteren wunderschönen Tag in der<a class="moretag" href="https://remos.blog/querfeldein/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4316-scaled.jpg" class="size-full wp-image-15097" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4316-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4316-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4316-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4316-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4316-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4316-1536x2048.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Irgeneinmal gegen Morgen sind die Kuhglocken eingeschlafen, oder eher besser: Der Wind hat nachgelassen und die Schiffe stehen still im Hafen, kein beruhigendes Geklappere mehr. Es ist herrlich, die Sonne erhebt sich bald über der Kathedrale der Stadt, und wir machen uns fertig für einen weiteren wunderschönen Tag in der Normandie. Das Personal des Hotels ist ausnahmslos sehr freundlich, und wir machen eh die Erfahrung, das Franzosen sehr hilfsbereit und trés sympa sind. Wenn man dann nicht grad mit der Touristenarroganz in die Haustüre fällt, ergibt es immer wieder schöne Momente.</p>
<p>Heute beobachte ich die Hotelgäste beim Frühstück, ein Vergleich mit Möven ist sehr naheliegend. Nicht weil sie elegant fliegen oder grazil landen&#8230;.</p>
<p>Sondern sobald das Buffet eröffnet ist, sich drauf stürzen, als ob es gleich nichts mehr gäbe. Ich war in aller Ruhe am Orangensaft rauslassen, als sich eine -sorry- dicke Frau an mir vorbeiwürgen musste, um eines der Croissants mit den Fingern zu schnappen. Sie stiess mich sogar zur Seite.</p>
<p>Freundlicherweise überlässt sie das Fremdschämen mir, ich revanchiere mich und wünsche ihr meine obligaten &#171;3 Wochen F&#8230;pilz&#187;.</p>
<p>Ist doch wahr. Aber wenns ums Essen geht, sind wir Menschen halt auch nur Tiere.</p>
<p>Wir verabschieden uns freundlich von der Frühstücksfrau, denn mit ihr habe ich noch ein paar nette Worte gewechselt.</p>
<p>Also Granville ist auch absolut einen Abstecher wert, die Stadt, der Hafen. Kanns echt nur empfehlen.</p>
<p>Wir tuckern der Küste nach weiter, möchten endlich den Mont Saint Michel sehen, den magischen Mönchsberg, der in der Bucht auf einer kleinen Insel liegt.</p>
<p>Er spannt uns aber auf die Folter, erst nach unzähligen Kurven haben wir ihn weit im Wattenmeer draussen zu Gesicht bekommen.</p>
<p>Es gibt so Orte, an denen es mich wie magisch hinzieht, sei es die Lagunenstadt Venedig, der Nikki de Saint Phalle Park in Capalbio, der Eiffelturm in Paris, und eben dieser Mont Saint Michel hier in der Normandie.</p>
<p>Ich weiss nicht, weshalb mich so Orte anziehen, aber es ist so ein schönes Gefühl wieder da zu stehen und die Atmosphäre zu geniessen.</p>
<p>So stehen wir hier (nach einem Einkauf im Carrefour) und studieren, öb wir ächt noch ungeplant zum Inselberg sollen.</p>
<p>Nach guter Diskussion entscheiden wir uns dagegen, müssen ja noch das Land durchqueren und haben doch so einen Grund mehr zum wiederherkommen, hihi.</p>
<p>Auf dem Weg besuchen wir noch zwei wunderschöne Flecken Frankreich&#8217;s, die du garantiert nicht kennst.</p>
<p>&#8211;<a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Domfront_(Orne)">Domfront</a>, ein wunderschöner mittelalterlicher Ort auf einem Hügel, etwa eine Stunde vom Meer entfernt. Hier ist es extrem ruhig, sauber und schön. Wir können sogar die Schals und Jacken im Auto lassen, es ist fast 20 Grad. So schlendern wir durch die mittelalterliche Stadt, vor uns dieses kurlige Gebäude (siehe Bild). Dies ist die Kirche Saint Julien. An für sich nichts spezielles oder? Ausser der Form. Und der Tatsache, dass sie 1924 aus Beton erbaut wurde. Und das inmitten alter Gebäude.</p>
<p>Der Gang ins Kirchenschiff lohnt sich alleweil, denn kein Pfeiler steht im Innenraum. Es ist vom Stil eher eine Byzantinische Kirche, wie ein klassisches Kirchengebäude.</p>
<p>Die Innendekoration wurde vom Pariser Mosaik-und Glaskünstler <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Jean_Gaudin_(Glasmaler)">Gaudin</a> gemacht.</p>
<p>Die Kirche strahlt grosse Ruhe aus, und man fühlt sich hier drin echt geborgen.</p>
<p>Wahnsinnig futuristisch, einen solchen Bau hier hin zu stellen. Aber er hat uns hierhergelockt. Und das es Beton ist, macht die ganze Sache zu was würkli einmaligem.</p>
<p>Also, falls du mal in Reichweite von Domfort bist- unbedingt besuchen!</p>
<p>Der zweite Ort heisst <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dreux">Dreux</a>.</p>
<p>Nein, ich erfinde diese Namen nicht, die existieren tatsächlich, mfall. Dreux ist ein megaschnusiges, verliebenswertes Städtchen, mit neuen Vorstadt-Möchtegernvillen, dem Banlieu (wie der Franzose sagt) und einem regelrecht schönen, alten Zentrum mit Fussgängerzonen. Der Bahnhof ist nicht allzuweit, dafür unser Hotel chli vom Schuss ab (Am Ende des Abstellgleises- Hmmm, wäre das Futter für meinen Krimi?), aber wir können mit dem Auto zurück ins Zentrum fahren, kein Problem.</p>
<p>Das tun wir auch, stellen unseren treuen Hubi sehr zentral ab. Und freuen uns mega, ein so hüpsches Städtchen gefunden zu haben.</p>
<p>Dafür genehmigen wir uns einen Monaco. Und geniessen das Treiben der Leute auf dem Platz.</p>
<p>Wir fühlen uns hier sehr wohl, es ist recht überschaubar und extrem hüpsch!</p>
<p>Finden nach einiger Recherche ein Restaurant, welches uns einerseits ein megafeines Risotto mit Gurken und Gorgonzola, andererseits mit einer leckersten Lasagne serviert!</p>
<p>Was haben wir fein gegessen wieder heute. Einfach der Hammer!</p>
<p>Wir machen noch Pläne für die Heimfahrt und für einen oder zwei längere Momente haben wir mit dem Gedanken gespielt, ins 40 Minuten entfernte Versailles zu fahren, um im Park ein Picknick zu machen. Die Idee ist sehr verlockend, aber es liegen noch mindestens sechs bis acht Stunden Heimfahrt vor uns, und wir möchten nicht alles sn einem Stück durchblochen müssen. Das wäre schad, und ein schlechter Abschluss für unsere megawunderschönen Normandieferien.</p>
<p>So legen wir ein Ziel fest für morgen (mehr sei hier nicht verraten), und planen für übermorgen die restliche Strecke bis nach Hause.</p>
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		<title>Die Kap Strasse</title>
		<link>https://remos.blog/die-kap-strasse/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2022 15:54:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Normandie]]></category>
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					<description><![CDATA[Huh! War das ein Riesenbett. Das war glaub breiter wie lang. Man konnte querewäg liegen, ohne einander in die Quere zu kommen. Ging dafür aber auch schnell verloren. Hihi. Ein absolutes Highlight dieses Hotel, viel Charm und soooooooo ruhig. Die ganzen Ferien hatten wir immer sehr ruhige Zimmer, öb hindeusse<a class="moretag" href="https://remos.blog/die-kap-strasse/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4265-scaled.jpg" class="size-full wp-image-15080" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4265-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4265-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4265-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4265-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4265-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4265-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Huh! War das ein Riesenbett. Das war glaub breiter wie lang. Man konnte querewäg liegen, ohne einander in die Quere zu kommen. Ging dafür aber auch schnell verloren. Hihi.</p>
<p>Ein absolutes Highlight dieses Hotel, viel Charm und soooooooo ruhig. Die ganzen Ferien hatten wir immer sehr ruhige Zimmer, öb hindeusse in den Innenhof, oder zur Hauptstrasse hin. Das hat uns eigentlich noch erstaunt. Kein Halbwüchsiger, der seinen Automotor laut aufheulen liess, keine besoffene Bräutigamsparty, die fremdschämend vorbeijohlt. Einfach Ruhe. Sei es in Calais oder Cabourg, wir haben dieses Mal wirklich Glück.</p>
<p>Dies wird diese Nacht hier in Granville sicher die lauteste, sind wir auf einer Hafenmole domiziliert, mit Hunderten von Segelschiffen, und das Geklimpere der Masten im Wind&#8230; Spass, das stört uns keines Wegs, im Gegenteil, es tönt so nach Kuhglocken auf den Alpweiden.</p>
<p>Muuuh! Smile.</p>
<p>Wir haben ein Zimmer mit Meersicht, weil wir das Meer morgen verlassen werden um uns langsam auf den Heimweg zu machen.</p>
<p>Aber lass mich dir von unserem Tag um die Kap&#8217;s verzellen:</p>
<p>Da wir das Frühstück im Hotel nicht inkludierten, und gestern im Supermarché noch Brot und Croissant&#8217;s kauften, machen wir unser petit déjeuner heute selber. Fahren dafür aus dem hüpschen Dorf, zu einem unscheinbaren Leuchtturm. Da hats einen grossen Platz, die Sicht auf die Stadt, das Meer und andere Leuchttürme ist ungetrübt, und das Beste: Es windet nicht stark.</p>
<p>Also schnell ausgepackt die Stühle, den Tisch. Den Gaskocher und unseren Sürchler. Der Tisch ist -Opp!- gedeckt mit Baguette, Croissants, Käse, Wurst, Anke, Konfi. Sogar Joghurts und Orangensaft hats auf der reich gedeckten Tafel.</p>
<p>Herz-Was willst du mehr? Wir geniessen unser Zmorgen am Meer um so mehr, es ist perfekt!</p>
<p>Danach gehts nochli auf Muschelsuche, indies tut das Wetter zwar unbeständig, aber wir sehen blauen Himmel. Manchmal.</p>
<p>Weiter geht unsere Reise, Möchten noch einen grossen Leuchtturm begüxeln. Leider ist die Route barrée, bis heute Nachmittag. Wir versuchen den Turm über eine andere Seite zu erreichen, aber da er an einem Kap steht, impossible.</p>
<p>Barfleur, das nächste Hafenstädchen ist recht hüpsch, und ist auch unter einer der schönsten Orte Frankreich&#8217;s aufgelistet.</p>
<p>Hauptsache, auf einer Liste, öb &#171;ville fleurie&#187; oder &#171;jumellé avec&#187;. Bei irgendeiner Rangliste ist jedes Kaff in Frankreich dabei.</p>
<p>Wobei ich echt sagen muss: Französische Städte und Dörfer sind sehr adrett und sauber!</p>
<p>An vielen Orten sind diese Niederflurcontainer verbaut, und ihre Déchetterien sind topmodern. Und jedes Dorf hat wenigstens hüpsch bedruckte Glas-oder Kartoncontainer, wo man 24/24h, 7/7 Tage entsorgen kann.</p>
<p>Also hier können wir echt noch was dazulernen.</p>
<p>Einzig Touristenorte sind mängisch chli schäbig, riechen teilweise nach Urin, und Hundegaggel liegen auf den Trottoirs. Aber dafür können die Franzosen ja nichts.</p>
<p>Nein, ich muss echt sagen, gruusige, wüste Orte haben wir keine gesehen, irgendwo hängt immer ein Topf Granium, und die Gärten sind also sehr gepflegt. Nicht mal die Häfen ( und das ist ja der Inbegriff von &#171;Wä!&#187;, &#171;Igitt!&#187; und &#171;eeekerlig!&#187;) sind dreckig. Kann sein, dass man manchmal den Fisch riecht, den am Morgen hier frisch verkauft wurde, aber ey- Das sind Peanuts.</p>
<p>Gemütlich tuckern wir weiter, das Wetter wird wunderbarstens, und stechen immer wieder mal zur Plage, um ein Auge von der Schönheit und Diversität des Meeres und des Strandes zu bekommen.</p>
<p>In Cherbourg sind wir dann -zägg- in der Stadt, und stehen etwas in der Kolonne, weil die Hauptstrasse grad aufgerissen wird. Das gibt uns die Möglichkeit, den riesen Hafen (inkl. &#171;Time-to-say-goodbye- Kutter) zu bestaunen, die vielen Schulen und den Marinestützpunkt.</p>
<p>Das hier die Titanic (1912) vier Tage vor ihrem Untergang noch viele illustre Gäste vom Festland Europas mitnahm, ist meist kaum bekannt.</p>
<p>Uns ist die Stadt zu wuselig, möchten zum nordwestlichsten Punkt der Normandie, zum Phare de Goury. Hierhin gibts eine gut beschriftete Kapstrasse, mit einigen Rastplätzen und Aussichtsplattformen. Ideal für uns. Zumal die Strasse nun wirklich dem Küstenverlauf folgt.</p>
<p>Das Wetter ist gut und wir kommen nach einer wunderschönen Fahrt beim Turm an. Er ist trockenen Fusses nicht erreichbar (siehe Bild), aber imposant allemal.</p>
<p>Auf dem Weg zur Westküste der Normandie sehen wir ein riesiges, eingekerkertes Fabrikgelände. Der erste Zaun ist mit Stacheldraht (oder sind es Rasierklingen?!?) der Zweite ist über drei Meter hoch. Und dazwischen, sehr gut sichtbar, verläuft ein Stromzaun.</p>
<p>Wir rätseln, was das ächt sein könnte, denn von hier an geht eine gut ausgebaute Autostrasse ins Innland. Stromleitungen sehen wir keine, Atommeiler auch nicht.</p>
<p>Hmm&#8230;</p>
<p>Das Recherchieren im WWW hilft, es ist eines der weltgrössten <a href="https://www.orano.group/fr/l-expertise-nucleaire/tour-des-implantations/recyclage-du-combustible-use/la-hague/expertise-unique-">Zwischenlager für Atommüll</a>. Aah, jetzt wird mir klar, wieso das Gelände besser als ein reguläres Gefängnis gesichert ist. Und überall Plakate gegen ein weiteres Wasserbecken für das Unternehmen stehen.</p>
<p>Hier ist aber was am brodeln. Hoffen wir nur, dass nie was passieren kann hier, wir wären schneller als bei Tchernobyl betroffen.</p>
<p>Nun beginnt es leider zu regnen, und wir können unsere HoponHopoff-Strategie mit Strand und Strasse nicht nachkommen. Fahren etwas mit dem Gewitter mit- hoffen der Regen lässt chli nach.</p>
<p>Wir machen in Granville einen Halt, scheint noch ein hüpsches Städtchen zu sein.</p>
<p>Machen den <a href="https://cestbeaulamanche.com/idee-balade-granville/">Promenade du Roc</a> oberhalb des Städtchens, und beschliessen, hier zu übernachten. Ein guter Entscheid, denn es ist ein recht hüpsches Städtchen.</p>
<p>Das Hotel ist schnell bezogen, wir begutachten die Stadt. Recht quirlig und lebendig, die Schaufenster gut dekoriert.</p>
<p>Gehen noch kurz shoppen, das heisst ein schigger Vaporisatör (aus Cherbourg) mit Instruktion gehört nun zu uns. Smile.</p>
<p>Zum Znacht gabs Cidre doux (rosé), einen grünen Salat, für mich ein steak haché mit Pommes, für meinen Allerbesten eine Galette mit Käse und Zwiebeln.</p>
<p>Und der Himmel ist wieder klar.</p>
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		<title>Der D-Day</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2022 16:17:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Normandie]]></category>
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					<description><![CDATA[Der heutige D-Day (also Dienstag) war ganz im Zeichen der Geschichte des zweiten Weltkriegs, der sogenannten &#171;Befreiung Europas&#187;. Man kann doch nicht in die Normandie &#8211; wir sind immer noch in Frankreich- reisen, ohne an den Stränden mit den komischen Namen (Omahabeach, Utahbeach, Swordbeach, Junobeach und Goldbeach) gewesen zu sein,<a class="moretag" href="https://remos.blog/der-d-day/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4189-scaled.jpg" class="size-full wp-image-15054" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4189-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4189-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4189-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4189-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4189-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4189-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Der heutige D-Day (also Dienstag) war ganz im Zeichen der Geschichte des zweiten Weltkriegs, der sogenannten &#171;Befreiung Europas&#187;. Man kann doch nicht in die Normandie &#8211; wir sind immer noch in Frankreich- reisen, ohne an den Stränden mit den komischen Namen (Omahabeach, Utahbeach, Swordbeach, Junobeach und Goldbeach) gewesen zu sein, ohne an jeder Ecke ein Memorial zu sehen, oder deutlich drauf hingewiesen zu werden.</p>
<p>So eng das Ereignis vom 6. Juni 1944 mit diesem wunderschönen Strandabschnitt verbunden ist, so wichtig ist es doch, sich damit auseinanderzusetzen.</p>
<p>Ich muss ehrlich zugeben, dieser besagte Tag und das ganze Brimborium hat mir nie viel bedeutet, und von der Schule her wusste ich nur, dass dieser 2. Weltkrieg bis 1945 dauerte. Dabei wäre eine (gerne auch eine kritische) Auseinandersetzung mit dem uns durchaus als neutrale Schweizer auch betreffende Geschichte durchaus spannend.</p>
<p>So wie es recht aufwühlend aber aufschlussreich war, Buchenwald zu besichtigen, ist es grad so wichtig zu begreifen, dass hier an dieser Küste viele junge, unwissende Männer in eine erbitterte Schlacht geworfen wurden. Bevor sie reagieren konnten, fielen zwei Soldaten der eigenen Reihen im Minutentakt.</p>
<p>Trotzdem wird diese Operation &#171;Overlord&#187; als Sieg der Alliierten über Nazideutschland in die Geschichte eingehen. Das Zerbomben von Orten und Städten, mit Grausamkeit und Verderbnis kaum zu überbieten, hat man dem &#171;Frieden&#187; zu liebe zugelassen.</p>
<p>Verrückt, aber genau so ist es doch heute noch in der Ukraine. Ich frage mich, was dem &#171;Sieger&#187; des unsinnigen Zerstörens von Stätten bringen soll. Bis hier alles wieder aufgebaut ist, das dauert Generationen.</p>
<p>Nun gut, wir tuckern nach der ruhigen und erholsamen Nacht im Manoir (mit Gänsen, Hünern, Gockel, Hasen und Minou-Minou, wo bleibt der Pfau?) und feinem Frühstück los Richtung Arromanches-les-Bains. Denn hier sieht man noch Teile der Landungsbrücken im Meer von besagtem D-Day.</p>
<p>Wir parken oben beim Museum, wollen nachher hier noch einen Film über diesen Schlüsseltag gucken. Es ist Ebbe, und wir können die Relikte, welche im Sand stecken umrunden. Recht imposant!</p>
<p>Danach gehts den Berg wieder hoch, zu besagtem 360 Grad Kino. Wir werden in Empfang genommen, und können in einen Saal, der rundum mit einer Leinwand bespannt ist, einen 20-minütigen Film gucken, der uns etwas das Geschehen mit Originalmaterial zeigt.</p>
<p>Nun ja, all zuviel kann man da nicht erwarten, wir werden automatisch nach Filmende in den dazugehörigen Shop geleitet. Finden hier aber nichts, was wir unbedingt haben müssten, und trotten so wieder davon.</p>
<p>Probieren, immer nahe möglich an der Küste entlang zu fahren, was nicht immer gelingt. Passieren so einige Memorials, aber meist sind es eh nur Gedenksäulen.</p>
<p>Eine Gedenkstätte möchten wir unbedingt noch besuchen, den <a href="https://www.france.fr/de/normandie/artikel/normandie-der-amerikanische-soldatenfriedhof-omaha-beach-colleville-mer/amp">Normandy American Cementry</a>.</p>
<p>Hier, grössenwahnsinnig amerikanisch inszeniert an wunderschönster Lage sind um die 10&#8217;000 Grabmäler der damals im Krieg gefallenen Amerikaner. Die Grabfelder sind nur symbolisch, aber machen recht Eindruck.</p>
<p>Aus der Dose ertönt regelmässig die amerikanische Nationalhymne, und der Zapfenstreich. Alles sehr mit Patria übersäht. Die Wiesen zwischen den Gedenksteinen werden grad kurz gemäht und säuberlich von Laub entfernt, das ganze Gelände ist sehr herausgeputzt. Hören auch sehr viele Amerikaner hier, es hat erstaunlicherweise viele Leute. Es verteilt sich aber sehr gut im riesigen Terrain, aber ich möchte keinen D-Day erleben hier!</p>
<p>Non merci!</p>
<p>No thanks!</p>
<p>Wir gondeln weiter, mal näher, mal entfernter vom Strand, das sind wir uns seit Calais gewohnt. Was hier frappierend ändert, ist der Häuserstil. Kein sichtbares Holz mehr an den Häusern (Riegelbau) wie vorher. Auch keine Ziegelsteinhäuser mehr, was doch vorher viel der Fall war. Sondern massive Steinhäuser. So wie wir es aus ganz Frankreich kennen.</p>
<p>Den Omahabeach sind wir noch entlang spaziert, auch ohne Museumsbesuch sehr schön, die Strände sind hier weich und weit. Den Bunker an der Seaside noch geföttelet, auch den in der Kuhweide, verbringen wir den Tag immer wieder mit Stopps, Spaziergängen und Besichtigungen.</p>
<p>Dies ist sehr interessant und passt voll zu unserem Style.</p>
<p>Sind so in einem gemütlichen Tempo unterwegs. Kommen kilometermässig nicht soo weit, dafür sehen wir mehr.</p>
<p>Das Nachtlager -huh, jetzt muss ich den Ort aber nachgucken- schlagen wir in Saint-Vaast-la-Houge auf. Tönt absolut französische, n&#8217;est-pas?</p>
<p>Das Dorf ist megaherzig und im Hafen sind viele Fischerboote. Unser Hotel ist über und über mit Fuchsia bepflanzt. Und das Zimmer ist elegant und sehr ruhig.</p>
<p>Wir parken Hubi gleich gegenüber und bringen unsere Sachen ins Zimmer.</p>
<p>Spazieren gemächlich Richtung Hafen und finden noch eines der geöffneten Restaurants.</p>
<p>Heute gibts gebackenen Camembert mit Pommes, Salat und Charchuterie. Zum Aperitif den Monaco, und danach probieren wir den Cidre sec.</p>
<p>Huh- wä, der schmeckt aber nach Toilettenwasser. Da war der gestern in Cabourg besser. Der war auch &#171;doux&#187;. Diesen gab es hier leider nicht.</p>
<p>Es bestätigt uns, wir sind vom Team Doux. Hihi.</p>
<p>Wieder haben wir unheimlich Glück mit dem Wetter, es nieselt zwar kurz, aber ich kann jetzt noch zur späten Stunde dieses Brichtli draussen im Hof unter Unmengen Fuchsias ins Händy töggelen.</p>
<p>Was für eine wunderschöne Zeit, welche ich mit meinem Liebsten geniessen darf!</p>
<p>Danke, danke, danke!</p>
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		<title>Wir staunen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2022 15:58:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Normandie]]></category>
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					<description><![CDATA[Ganz so wohl war mir also nicht, so allein (waren wir würkli alleine?) in diesem Mehrwohnungenhaus, welches zwar seinen eigenen Charm versprüht hat irgendwie. Aber auch unheimlich war -hat da in der Ecke hinter der Türe würkli was geschnauft?- Aber das Appartement war toll. Hatte alles, was man braucht (ausser<a class="moretag" href="https://remos.blog/wir-staunen/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4096-1-scaled.jpg" class="size-full" width="1920" height="2560"></p>
<p>Ganz so wohl war mir also nicht, so allein (waren wir würkli alleine?) in diesem Mehrwohnungenhaus, welches zwar seinen eigenen Charm versprüht hat irgendwie. Aber auch unheimlich war -hat da in der Ecke hinter der Türe würkli was geschnauft?- Aber das Appartement war toll. Hatte alles, was man braucht (ausser Handtücher), was will man noch mehr.</p>
<p>So verlassen wir nach einem feinen Zmorge das Zimmer, die Klippe, auf dem das Haus steht, ist von Nebelschwaden eingepackt- Wenn wir da nur wieder rausfinden-Hilfe!</p>
<p>Des Nachts wars hier so dunkel, dass man super Photos vom Sternenhimmel und dem regen Schiffsverkehr auf dem Ärmelkanal machen kann.</p>
<p>Und eben das ungute Gefühl, dass sich jemand unbemerkt anschleichen könnte&#8230;</p>
<p>So- genug des Krimifutters! Hier ist die Realität. Wir verlassen den wunderschönen, heute nebligen Ort, und fahren ins 40 Minuten entfernte Etretat. Dieser Ort ist dermassen auf Touristen getrimmt, wir sind echt froh, nicht an einem Weekend hier zu sein. Es hat hier alles, was der Touri begehrt. Hüpsche, pittoreske Häuser, einen Muson-River-Touristenzug, Läden mit billigem Normandieschrott (Made in China), und viel zu überteuerte Gastronomie.</p>
<p>Wollten erst zum Garten von Etretat, doch der scheint unerreichbar zu sein. Bevor wir noch mehr Strafpunkte in Flensburg kriegen, lassen wirs sein.</p>
<p>Eigentlich möchten wir ja eh zu den wunderschönen Fallaises, welche hier sogar Bögen machen (Beitragsbild).</p>
<p>Diese Bilder hat man eh schon einmal irgendwo gesehen, aber so live. Extrem beeindruckend!</p>
<p>Wir können auf dem &#171;schlecht gesicherten und mühsamen Trampelpfad&#187; die Klippen hinauf spazieren. Kurlige Rezessionen hin oder her. Die Aussicht lohnt auf jeden Fall. Vorallem bei wolkenlosem Himmel, so wie wirs erlebten.</p>
<p>Man kann noch zu einer zweiten Klippe spazieren, Wahnsinn wie tief das runtergeht. Gleich hinter dem Trampelpfad ist ein Golfplatz, wir können den Golfern in ihren Wägelchen zusehen, wie sie golfen. Soll schiinz Spass machen, sagt man. Wir sind uns da noch unschlüssig, können uns kein Urteil erlauben, da wir es noch nie ausprobiert haben.</p>
<p>Es ist früher Nachmittag, der vorher noch recht leere (für 2 Euro pro Stunde! Elende Vaganten!), Parkplatz ist nun gefüllt. Und wir sind noch nicht recht zur Parklücke raus, ist diese schon wieder besetzt.</p>
<p>Weiter gehts durch die Landschaft, wir gondeln Richtung Le Havre. Dies ist eine enorm grosse, und auf mehrere Häfen verteilte Stadt. Wir durchqueren die recht moderne Metropole an der Mündung der Seine ins Meer. Diese Stadt alleine wäre schon ein paar Tage Urlaub wert. Wir passieren einen lustigen Tunnel, und fahren am Hafengelände nach Kilometer weit nach dem Landesinneren, denn irgendwie müssen wir doch diese Seine überqueren können&#8230;</p>
<p>Nach einer Extraschlaufe haben wir die Brücke gefunden: Die <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pont_de_Normandie">Pont de Normandie</a>. Sie hat die grösste Spannweite Europas und die Durchfahrtshöhe für Schiffe liegt bei Normalstand des Flusses auf stattlichen 52 Meter. Auf dieser Brücke wird eine Maut erhoben (5.60) und auch Velofahrer/Fussgänger können die recht steile Brücke queren.</p>
<p>Ein tolles Erlebnis!</p>
<p>Wir fahren weiter und gehen bei Villerville am Strand etwas spazieren. Hier ist der Strand flach und sandig. Ganz anders als vorher. Das Meer ist auch extrem ruhig, und es ist deutlich wärmer. Wir können ohne Jacke spazieren, herrlich, wenn man bedenkt, es ist Oktober und wir sind in der Normandie!!</p>
<p>Wir passieren ganz ganz hüpsche Dörflis und Städte, hier scheinen recht Vermögende ihre Sommerfrische zu verbringen. Viele Villen und Landhäuser stehen an fantastischer Aussicht, meist von einem nicht unerheblichen Park umgeben.</p>
<p>Unser heutiges Tagesziel -für die, welche die Route mitverfolgen- ist Cabourg. Ein kleiner Ort, hier lebte einst der französische Schriftsteller Marcel Proust.</p>
<p>Der Ort besitzt eine lange Strandpromenade und ein hüpsches Casino.</p>
<p>Das Zentrum ist unsichtbar wie ein Halbkreis um das Grand Hotel angeordnet.</p>
<p>Wir ergattern uns ein Zimmer in einem Manoir, stilgerecht in einem Park. Mit Hühnern, Gänsen und Hasen. Den Pfau haben wir leider nicht gesehen.</p>
<p>Können sogar noch das Zimmer aussuchen- wir nehmen das mit den zwei Fenstern, hihi. Ein würkli traumhaft schöner Ort.</p>
<p>Still und mit Stil.</p>
<p>Nun wollen wir in den Ort, wollen am Strand flanieren, den Leuten zugucken, vielleicht einen Kaffee to go?</p>
<p>Merken aber schnell- Hier ist echt gar nix los. Cabourg ist ein Kurort. Hier hin kommt man zum Baden.</p>
<p>Basta.</p>
<p>Wenns eventuell gut läuft, gibts noch den Kurschatten dazu&#8230;</p>
<p>Es gibt eine Strasse die vom Grand Hotel wegführt, an welcher die Restaurants liegen. Aber auch hier gibts was aus der ganzen Welt. Je nach Gusto.</p>
<p>Wir hätten Lust auf eine Fritterie am Strand, aber am Strand ist echt nix los.</p>
<p>Weil wir nicht selbst unter 150 Restaurants wählen möchten, lassen wir das Internet für uns suchen. Eine <a href="https://www.tripadvisor.fr/Restaurant_Review-g196642-d4155690-Reviews-La_Creperie_Des_Oursons-Cabourg_Calvados_Basse_Normandie_Normandy.html">Crêperie</a> lässt und das Wasser im Munde zusammenziehen.</p>
<p>Da gehen wir hin.</p>
<p>Und wir werden überhaupt nicht enttäuscht!</p>
<p>Es gab erst einen grünen kleinen Salat, dann eine Galette mit Reblochon Kartoffeln und Speck. Dazu passend ein süsser Calvados. Und zum Dessert ein Crêpe mit Vanillesosse und Apfelmus.</p>
<p>Dazu ein Espresso.</p>
<p>Göttlich.</p>
<p>Wir haben gespiesen wie die Götter in Frankreich (smile!).</p>
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		<title>Geduld</title>
		<link>https://remos.blog/geduld/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2022 17:57:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Normandie]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Zimmer mit Sicht auf Meer und Hafen ist wunderbar, die englisch angehauchten Farben (Hauptsache satt und in beissenden Kombinationen untereinander) sieht man ja beim schlafen nicht. Wir hören durch das geöffnete Fenster, dass es draussen leicht regnen tut. Wir haben uns drauf eingestellt, heute einen Regentag zu haben, aber<a class="moretag" href="https://remos.blog/geduld/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4071-scaled.jpg" class="size-full wp-image-15002" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4071-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4071-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4071-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4071-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4071-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_4071-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Das Zimmer mit Sicht auf Meer und Hafen ist wunderbar, die englisch angehauchten Farben (Hauptsache satt und in beissenden Kombinationen untereinander) sieht man ja beim schlafen nicht. Wir hören durch das geöffnete Fenster, dass es draussen leicht regnen tut. Wir haben uns drauf eingestellt, heute einen Regentag zu haben, aber bei dem bisherigen Glück mit Wetter wäre es sehr vermessen, schon jetzt den Grummli zu haben und mit einem Lätsch rumzulaufen.</p>
<p>Macht nix. Wir haben ja kein fixes Programm. Sind flexibel und gehen wie Igel der Nase nach.</p>
<p>Das Frühstück im wunderschönen Panoramasaal war ok, und wenn man lösliches Kaffeepulver in den angebotenen Lütteri-Kaffee tut, auch einigermassen akzeptabel. Mein armer Chauffeur leidet so, wenn er nicht einen anständigen Kaffee kriegt&#8230;</p>
<p>Wir bepacken unseren Hubi, der gut bewacht im Hinterhof auf uns wartet, und gehen nach dem Checkout nochmals zu Fuss in die Stadt. Wollen noch schnell in den Fischmarkt, denn die Vögel haben wir lautstark gehört, als die vereinzelt eintreffenden Fischkutter frühmorgens mit ihrem Fang in den Hafen fahren.</p>
<p>Die Auswahl ist riesig, Fische, Krebse, sogar Hummer, Muscheln in allen Formen und Grössen. Ein echtes Delikatessenbuffet!</p>
<p>Wir brauchen aber nun einen Espresso, den wir uns an der Flaniermeile gönnen. Also das mit Kaffee, das müssen Hotels unserer Ansicht nach schon noch lernen.</p>
<p>So, weiter gehts. Da der ganze Tag Regen verspricht, möchten wir gerne ein Schloss besichtigen. Aber nirgends hats was Anständiges- ist halt nicht das Loiretal, smile. Wir folgen jedoch -so gut es geht- dem Küstenverlauf, eine Küstenstrasse, wie man sich diese klassisch vorstellt, gibt es hier nicht. Man geht immer ins Landesinnere, und bei einem Ort sticht man dann quer zur Plage, dem Strand.</p>
<p>Die Alabasterküste, wie sie hier genannt wird, ist geprägt von Kalkfelsen und bunten Steinen jeglicher Form. Wir staunen jedes Mal, wenn wieder runterstechen und ein Auge voll Meer und Strand und Felsen nehmen.</p>
<p>In Dieppe ist das Wetter zu garstig um einen Spaziergang an der wunderschönen Hafenmole zu machen, aber wir tuckern gemütlich mit Hubi die Promenade entlang. Hoch oben steht ein Château. Das möchten wir besuchen. Die Öffnungszeiten verwirren uns e bitz, eigentlich sollte es an einem Sonntag doch offen haben. Ja, hätte es, wäre da nicht die Mittagspause&#8230; Parbleu!</p>
<p>Wir haben aber nicht gross Lust auf warten im Regen, zumal wir ganz schön angenässt wurden beim letzen Strandbesuch (es schiffte quereweg!), und mein Bester kommt mit der glorreichen Idee, am Meer ein Studio mit Küche zu mieten. Wir freuen uns jetzt schon auf den Teller Pasta, mjam!</p>
<p>Das Wetter ist chli trockener, aber immer noch nicht trocken. Wir brauchen für unseren Znacht noch Teigwaren und Sauce, und fürs Frühstück frisches Brot. Der Sürchler ist ja eh dabei auf der Reise, dann gibts auch anständigen Kafi.</p>
<p>Einen Supermarkt zu finden, der Sonntag Nachmittag offen hat, und nicht gleich in Paris liegt, ist noch schwer, aber wir finden einen, relativ nahe, und fahren den auch mit Hilfe unseres Navis irgendwie an.</p>
<p>Der Laden ist offen, aber wir treffen keine Menschenseele drin an. Die Frischetheke mit Fisch ist leer, und die Alkoholsachen sind abgedeckt, und nicht für den Kauf am Sonntag Nachmittag bestimmt.</p>
<p>Es läuft aber Musik, und die Gesteller sind voll.</p>
<p>Hmmm, ein Hint für einen Krimianfang&#8230;?</p>
<p>Wer weiss&#8230;.</p>
<p>Wir finden alles, was wir brauchen für die Übernachtung, sogar Handtücher (der Vermieter weist drauf hin, dass keine vorhanden seien im Appartement), im maritimen Look. Toll.</p>
<p>Wir gehen zur Kasse, aber auch da nirgends eine Person. Hmm. Nur die selfcheckout Kassen sind grün.</p>
<p>Nun denn, dann scannen wir die Ware und bezahlen problemlos und umrechnungsfrei mit unserer Neon Karte.</p>
<p>Da! Ein Mensch!</p>
<p>Es ist der Shopmanager.</p>
<p>Und Sicherheitsbeauftragter.</p>
<p>Und Auffüller.</p>
<p>Und Putzkolonne.</p>
<p>Er mache dies am Sonntag immer alleine, das sei so von &#171;oben&#187; bestimmt. Sparmassnahmen, wir kennens..</p>
<p>Plaudern nochli mit ihm, und wünschen ihm dann einen schönen Dimanche.</p>
<p>Wir gondeln durch die Gegend, was sich hier sehr lohnt, denn wir sehen viele Schlösser, Landsitze und megahüpsche Häuser, welche beim schnelldurchfahren sonst niemals aufgefallen wären. Hier lohnt sich das langsame Vorankommen, man hat da echt mehr vom Land.</p>
<p>Wir sehen hinter wirklich schönen Landsitzen und Kleinschlössern in Paluel ein Kernkraftwerk, fahren wir mal dahin. Imposant stehen vier Meiler in Form von Riesen Morenköpfen da, alles ist Übermannshöhe mit Stacheldraht grossräumig eingezäunt, das Areal ist enorm gross.</p>
<p>Leider hatte heute das Besucherzentrum zu, und Fotos machen ist hier nicht erlaubt (nicht mal für la grande Gougoule, hier ist alles pixelig). Wären jetzt noch gerne an eine Besichtigung gegangen, aber wir sind da wahrscheinlich zu spontan.</p>
<p>So gehen wir halt ins nächste Küstendorf: Les Petites Dalles. Hier auch wieder links und rechts die hohen Kalkfelsen, man sollte nicht unter den bröckelnden Felsformationen spazieren, die Steilwände sind -wie es sich für Kalk gehört- recht spröde und brüchig.</p>
<p>Ein weitaus bekannterer Zeitgenosse als wir zwei war 1880 hier, ein gewisser Claude Monet hat damals hier diese Felsformationen auf die Leinwand gebracht. Das Original hängt heute in Boston, respektive das Original (in Natura) siehst du hier vor Ort.</p>
<p>Also nicht nur die Gärten in <a href="https://fondation-monet.com">Giverny</a> angüxeln gäll?</p>
<p>Unser Appartement ist in Le Pierre en Port, auch hier ist der Strand links und rechts von eindrücklichen Kalksteilwänden gesäumt, und wir spazieren ausgedehnt bis zum Sonnernuntergang &#8211; es ist nüm bewölkt und regnerisch, im Gegenteil: Alle Wolken haben sich verzogen!- ein wunderbarstes Erlebnis.</p>
<p>Unsere heutige Übernachtungsgelegenheit liegt oben an der Klippe, ein Bau aus den Siebzigerjahren, Backstein und Beton. Das mehrstöckige Haus ist scheinbar leer, Fensterläden sind zu, und wir sehen keine Menschenseele.</p>
<p>Im Eingang stehen ein paar Pflanzen und Briefkästen weisen auf diverse Wohnungen hin. Auf jedem Stock sind etwa zehn Türen, das Treppenhaus leicht heruntergekommen, aber sauber. Die Beleuchtung eher schummrig, und mich beschleicht ein mulmiges Gefühl.</p>
<p>Hier wäre ein weiterer Teil meines Krimis vor passender Kulisse&#8230;</p>
<p>Hoffe, wir wachen morgen auf.</p>
<p>Das Käuzchen ruft.</p>
<p>Gute Nacht!</p>
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		<title>Tréport</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2022 19:35:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Normandie]]></category>
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					<description><![CDATA[Während es gestern leicht aber penetrant schiffte, ist es heute morgen glücklicherweise wieder wolkenlos schön! Was sind wir doch für Glückshasen, (nicht nur vom Wetter her, hihihi), wir sind es uns aber auch würkli bewusst. Der Start in den Tag heute war dafür von diversen Defekten geprägt. Erst ging die<a class="moretag" href="https://remos.blog/treport/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_3936-scaled.jpg" class="size-full wp-image-14973" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_3936-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_3936-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_3936-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_3936-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_3936-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/10/img_3936-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Während es gestern leicht aber penetrant schiffte, ist es heute morgen glücklicherweise wieder wolkenlos schön! Was sind wir doch für Glückshasen, (nicht nur vom Wetter her, hihihi), wir sind es uns aber auch würkli bewusst.</p>
<p>Der Start in den Tag heute war dafür von diversen Defekten geprägt. Erst ging die Handbrause der Dusche nicht, dann war das Wlan nur in der Rezeption verfügbar. Einen Espresso gabs auch nicht (Machine en panne), und der Thermoskaffee war auch leer.</p>
<p>Egal- Wir geniessen das Wetter und die wunderschöne Fahrt durch Felder und Auen.</p>
<p>Wir wollen umbedingt nach Berck. Sagt dir wahrscheinlich nichts, ich könnte grad so gut Merlimont oder Fort-Mahon-Plague sagen, dir sagen diese Orte eh nichts, hm?</p>
<p>Die gibt es aber, kannst googeln, wenn mir nicht glauben tust.</p>
<p>In Berck gibt es aber -meines Wissens- was Einmaliges zu sehen:</p>
<p>Eine Kolonie <a href="https://www.berck-tourisme.com/de/visiter-berck-sur-mer/la-baie-dauthie/les-phoques-de-la-baie-dauthie">Seelöwen</a> in freier Natur. Welche sich bei Ebbe auf Sandbänken sonnen und sich frei bewegen.</p>
<p>Es sollen über 100 Tiere dieser Gattung sich hier tummeln und auf der Sanddünen Energie und Sonne tanken.</p>
<p>Und tatsächlich liegen da ganze Familien rum und sonnen sich auf der Sandbank. Nur wenige Meter trennen die Tiere von uns Menschen, so nahe an dieses Wildtier kommt man echt selten. Im Wasser vor den Sanddünen streckt immer wieder Seelöwen ihre Köpfe aus dem Wasser, es müssen noch einige mehr sein, welche sich in dieser Bucht tummeln. Es ist ein schönes Bild, den Tieren beim spielen zuzugucken, sie zu beobachten, so in freier Wildbahn.</p>
<p>Wir bleiben lange hier, geniessen die Sonne, spazieren jetzt bei Ebbe weit ins Meer hinaus, der Wind weht permanent.</p>
<p>Hier hat es -wie auf unserem ganzen Weg von Calais hierhin- recht viele Wohnmobile. Und Stellplätze hat es auch jede Menge. Also falls mich hier ein Camper- und Allwind(!)geprüfter lesen sollte: Eine sehr schöne und gut erschlossene Gegend wartet mit ganz interessanten Orten auf euch. Jetzt im Oktober sind viele Campingplätze geschlossen, aber Standplätze hats fast überall.</p>
<p>Auch viele Belgier und Engländer machen hier Ferien, oder von Paris her sollen Tagesausflüge zahreich sein in der Hauptsaison.</p>
<p>Jetzt ist von dem Gestungg nichts zu spüren, wir kommen überall sehr gut durch, und wenn wir auf die Leute etwas zugehen, geben sie auch bereitwillig Auskunft.</p>
<p>Der nächste Stop ist spontan, wir stechen von der Panoramastrasse ab Richtung Meer, das Dorf heisst Ault.</p>
<p>Wir parken Hubi bei der kurligen Kirche, welche beim Turm gar keinen Spitz hat. Jede Minute stellt sich die Uhr um eine Stunde vor. Ein seltsames Schauspiel, welches scheinbar niemanden stört. Und trotz Anschlag, dass die Kirche offen sei, ist sie doch zu.</p>
<p>Sowasaverauch.</p>
<p>Dafür reissen sie die ganze Strasse auf, wenn das denn mal fertig ist, wird das eine gelungene Sache (gemäss den Plänen).</p>
<p>Wir schlendern zum Strand hinunter, das Meer ist recht wild nun. Links und rechts dem Ort erheben sich enorm hohe weisse Kreidefelsen..</p>
<p>Also wägen diesen musst nüm nach Dover oder Südengland. Das gibts hier genauso schön!</p>
<p>Da hats sogar ein Brocki, das stürmen wir gleich mal, smile. Es hat hüpsche Sachen, aber nichts, dass in die Schweiz mitgenommen werden müsste&#8230;</p>
<p>So landen wir nach der Weiterfahrt anschliessend in einem Supermarkt, in welchem chli ein Gemös und Gstungg herrschte. Wir brauchen nur bitz Trinkwasser, und sind froh, bald wieder draussen zu sein.</p>
<p>Der nächste Stop-over heisst Tréport. Ein hüpsches Hafenstädtchen mit Kreidefelsen links und rechts.</p>
<p>Das Hotel ist in der ehemaligen Poststation, die Zimmer sind auffällig bunt. Aber wir haben sogar sagenhaften Blick auf Kreidefelsen und Meer.</p>
<p>Nach der kurligen Einweisung vom Parkplatz, im Innenhof gleich bei der Nummer 17 und dem Postzeichen, beziehen wir unser Zimmer und befinden uns sehr bald wieder in der Stadt. Denn wir wollen auf den einten Kreidefelsen und runtergucken (Beitragsbild).</p>
<p>Lustigerweise hats als Alternative zu den Treppen eine Standseilbahn -also besser deren vier- welche wie Aufzüge funktionieren. Man kann sie via Knopfdruck holen und in gut 1 1/2 Minuten ist man oben. Die Aussicht ist grandios, das Hotel, welches noch bis 1942 hier stand, wurde von den Deutschen bombardiert, und nachher nüm aufgebaut.</p>
<p>Übrigens: Die Bahnfahrt ist gratis.</p>
<p>Rauf und Runter.</p>
<p>Mfall.</p>
<p>Wäre in der Schweiz nicht möglich.</p>
<p>Nö.</p>
<p>Wieder unten spazieren wir zu den Kreidefelsen und zum Leuchtturm. Und schiessen wieder jede Menge Fotos.</p>
<p>Kriegen einen weltklasse Burger (Medium) oder Lachs plus das obligate Monaco-Bier.</p>
<p>Der Verdauungsspaziergang zum Leuchtturm bringt uns noch zu einem Lichtspektakel, denn die beiden Kreidefelsen werden mit Licht farbig angestrahlt. Weil der Monat Oktober grad begonnen hat, und das traditionell der Monat des Brustkrebs ist, leuchten die Wände in pink.</p>
<p>Tréport, die Stadt mit dem Camperstellplatz oben auf der Klippe bei der Bergstation des Bähnchens.</p>
<p>Lohnt sich.</p>
<p>Ah ja, wir sind ab sofort (ab Tréport) in der Normandie angelangt.</p>
<p>Hier wollen wir hin.</p>
<p>Freuen uns auf weitere wunderschöne Erlebnisse.</p>
<p>Ich werde morgen wieder was zu berichten haben.</p>
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		<title>Es wird recht luftig!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2022 17:41:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Normandie]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute lassen wir das Frühstück ausfallen, 16 Euro pro Person ist eifach zuviel. Und wie es aussieht ist die Auswahl nicht den Preis wert&#8230; Es geht uns nicht darum, zu schmöörzelen, und gönnen uns -da wir Ferien haben- uns sicher auch hie und da mal ein Extra, aber nicht für<a class="moretag" href="https://remos.blog/es-wird-luftig/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/09/img_3832-scaled.jpg" class="size-full" width="1920" height="2560"></p>
<p>Heute lassen wir das Frühstück ausfallen, 16 Euro pro Person ist eifach zuviel. Und wie es aussieht ist die Auswahl nicht den Preis wert&#8230;</p>
<p>Es geht uns nicht darum, zu schmöörzelen, und gönnen uns -da wir Ferien haben- uns sicher auch hie und da mal ein Extra, aber nicht für diesen Preis. Wir kriegen ein feines Croissant und ein Pain de Chocolat und einen Espresso beim Bäcker in der Stadt.</p>
<p>Das reicht.</p>
<p>Wieder ist der Himmel unerwartet wolkenlos, was haben wir echt für Glück, so geniessen wir es hier gleich nochmals.</p>
<p>Den Leuchtturm am Rand des alten Hafens möchten wir noch besichtigen, und just als wir die Anhöhe erklimmen wechselt der nette Herr das Schild von &#171;close&#187; zu &#171;open&#187;.</p>
<p>Werden von ihm herzlich empfangen, er wird uns zweien den Turm zeigen und geht die zweihunderteinundsiebzig Treppenstufen voraus. Zweimal müssen wir innehalten, alle drei sind wir ausser Puste. Im Turmwächterzimmer können wir zur Laterne hochgüxeln, diese Lichtmaschine fasziniert immer wieder aufs Neue. Nun schliesst man uns die Türe auf und wir können auf den Rundbalkon nach draussen treten.</p>
<p>Wau! Was für eine herrliche Rundum-Aussicht über ganz Calais. Wir bekommen einen guten Überblick über die doch recht grosse Stadt. Also eigentlich sind es zwei Städte, die man absichtlich fusionierte: Das Reiche, durch Weberei reich gewordene St. Pierre, und das Arme, durch Fischerei und Hafen geprägte Calais. Zwischen beiden Städten baute man die neue Town Hall, als Zeichen der Verbindung der zwei Städte.</p>
<p>Ah-wenn dir aufgefallen ist, dass ich in einer französischen Stadt englische Begriffe benutze, dann deutet das drauf hin, dass unser äusserst zuvorkommender Guide auf dem Leuchtturm mit uns hauptsächlich in Englisch kommuniziert. Obwohl wir zu verstehen geben, das français voll in Ordnung wäre. Aber er hat genau so Mühe mit Englisch, wie wir, und drum kommt das meiste in Englisch. Der Herr ist hier geboren (zeigt uns von oben auch sein Geburtshaus), und liebt seine Stadt von Herzen. Das merkt man seinen Ausführungen auch gut an. Und wir können auch untouristische Fragen stellen und bekommen eine ehrliche Antwort.</p>
<p>Er war noch nie mit dem Eurotunnel auf die andere Kanalseite unterwegs, zu gross der Respekt vor dem Wasser über ihm. Diesen Satz habe ich schon des Öfteren gehört, kann ich gut nachvollziehen.</p>
<p>Und von mir auf die vor ein paar Jahren eingerichtete Zeltstadt (Dschungel) mit Flüchtlingen, die nach England wollten angesprochen, ist heute auch nichts mehr zu sehen. Aber immer wieder versuchen es Emigranten mit einem Gummiboot über den Ärmelkanal, vor zwei Wochen seien tragischerweise wieder 40 Menschen ums Leben gekommen.</p>
<p>Verrückt.</p>
<p>Dieser Kanal -500 Schiffe passieren täglich diese Enge zwischen Dover und Calais- hat es echt in sich. Sieht harmlos aus bei schönem Wetter, aber die Strömung und der Wellengang bei schlechtem Wetter sind für so mikrige Gummiböötchen der absolute Killer!</p>
<p>Calais hat keine Industrie, ein Kabelhersteller musste eben seine Tore schliessen. Also ist man auf den Fährverkehr angewiesen. Wobei es Fähren gibt, die unter Englischer, Dänischer und Irischer Flagge fahren- eine Französische sucht man vergebens.</p>
<p>Und vom Tourismus leben? Nun ja, Calais ist ein Durchgangsort, hier gibts nicht viel zu sehen (im ersten Augenblick), wer kommt denn schon -ausser uns- hierher, hm?</p>
<p>Aber es wird viel gemacht, der Strand, die Standpromenade und der Hafen ist neu, und sehr sauber.</p>
<p>Und -was wir in der Schweiz nicht schaffen- Der öffentliche Bus fährt gratis.</p>
<p>Das mache mal einer nach.</p>
<p>Ich ziehe elegant meinen imaginären Hut und verabschiede und vom sehr netten Herrn, der uns den Phare de Calais und seine Stadt von oben so liebevoll gezeigt hat.</p>
<p>Wenn er dann würkli ein Candellightdinner auf dem Turm organisiert- Das wäre dann unsere Idee gewesen. Smile.</p>
<p>Wir verlassen Calais Richtung Cap Blanc Nez, das wir gerne besichtigen wollen. Wunderschöne Aussicht und die Kalkfelsen von Dover strahlen weiss von England her rüber. Wunderschön.</p>
<p>Wies typisch für ein Kap ist, windet es hier recht stark. Hui!</p>
<p>Im zweiten Kap, das Cap Gris Nez sehen wir bereits erste Spuren des zweiten Weltkrieges. Viele Bunkeranlagen von Deutschland sind hier gebaut worden, weil man hier einen Angriff der Alliierten vermutet hat.</p>
<p>Der Wind verstärkt sich- eine steife Bise stellt sich uns entgegen, an der engsten Stelle des Kanals.</p>
<p>Auf der Weiterfahrt fällt uns ein grosses Betongebäude auf, das fahren wir mal neugierigerweise an. Es ist ein privat geführtes Museum in der sogenannten <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Batterie_Todt">Batterie Todt</a>, einer Geschützstellung die 1940/41 erbaut wurde. Der Bunker hat einen Durchmesser von stattlichen 40 Meter, die Mauern sind 3,5 Meter dick. Ausgestattet war sie<span style="caret-color: rgb(32, 33, 34); color: rgb(32, 33, 34); font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont," segoe="" ui="" roboto="" lato="" helvetica="" arial="" sans-serif="" font-size:="" font-style:="" normal="" font-variant-caps:="" font-weight:="" letter-spacing:="" orphans:="" auto="" text-align:="" start="" text-indent:="" text-transform:="" none="" white-space:="" widows:="" word-spacing:="" rgba="" background-color:="" rgb="" text-decoration:="" display:="" inline="" float:=""> mit vier</span><span style="caret-color: rgb(32, 33, 34); color: rgb(32, 33, 34); font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont," segoe="" ui="" roboto="" lato="" helvetica="" arial="" sans-serif="" font-size:="" font-style:="" normal="" font-variant-caps:="" font-weight:="" letter-spacing:="" orphans:="" auto="" text-align:="" start="" text-indent:="" text-transform:="" none="" white-space:="" widows:="" word-spacing:="" rgba="" background-color:="" rgb="" text-decoration:="" display:="" inline="" float:=""><span class="Apple-converted-space"> 38cm Schiffsgeschützen&nbsp;</span></span><span style="caret-color: rgb(32, 33, 34); color: rgb(32, 33, 34); font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont," segoe="" ui="" roboto="" lato="" helvetica="" arial="" sans-serif="" font-size:="" font-style:="" normal="" font-variant-caps:="" font-weight:="" letter-spacing:="" orphans:="" auto="" text-align:="" start="" text-indent:="" text-transform:="" none="" white-space:="" widows:="" word-spacing:="" rgba="" background-color:="" rgb="" text-decoration:="" display:="" inline="" float:="">mit einer Reichweite bis zu 55,7&nbsp;km.</span> Im Innern gibt es zahlreiche Artefakte aus der Zeit, und auch das Gebäude ist sehr interessant und lehrreich zum besichtigen. Wir staunen ab der Grösse der Anlage und die Authentizität, die hier eindrucksvoll gezeigt wird.</p>
<p>Das Wetter schlägt nun passenderweise um, wir können Kitesurfer bei ihren Riesensprüngen und dem fätzen übers unruhige Meer und starkem Wind beobachten.</p>
<p>Schon wirklich eindrücklich, was die Menschen uns da darbieten.</p>
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		<title>Les Hortillonages-Die Gemüsegärten</title>
		<link>https://remos.blog/__trashed/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2022 17:03:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Normandie]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Amiens unser Herz gestern gewonnen hat, so sind wir ab heute in diese Nordfranzösische Stadt verliebt!!! Denn diese Tour, die wir an diesem Morgen absolviert haben, ist dermassen der Hammer! Unerwartet und megamegamegawunderschön! Ich versuche mal, mich bestmöglichst in Worten zu fassen: An den sumpfigen Ufern des Flusses Somme,<a class="moretag" href="https://remos.blog/__trashed/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/09/img_3740-1-scaled.jpg" class="size-full" width="1920" height="2560"></p>
<p>Wenn Amiens unser Herz gestern gewonnen hat, so sind wir ab heute in diese Nordfranzösische Stadt verliebt!!!</p>
<p>Denn diese Tour, die wir an diesem Morgen absolviert haben, ist dermassen der Hammer! Unerwartet und megamegamegawunderschön!</p>
<p>Ich versuche mal, mich bestmöglichst in Worten zu fassen:</p>
<p>An den sumpfigen Ufern des Flusses Somme, an dem Amiens liegt, wurde einst Torf gestochen, und Wasserkanäle durch diesen Sumpf gelegt. Auf verschiedensten Inseln wird seit etwa 700 Jahren Gemüse angebaut, welches dann in der Stadt oben verkauft wird. Diese Gemüsegärten sind heute um die 300 Hektaren gross, kein Vergleich zur ursprünglichen Grösse von über 10000 Hektaren, aber immer noch recht, recht weitläufig.</p>
<p>Es hätten um die tausend Leute hier gewohnt und gearbeitet. Heute sind es bloss noch eine bis zwei Handvoll. Aber immer noch ist eine Fahrt mit einem Nauen durch dieses Wasserlabyrinth recht recht eindrucksvoll!</p>
<p>Wir entscheiden, zu den Gärten (in wenigen Minuten vom Stadtzentrum erreichbar) zu spazieren und mal zu gucken, öb wir so ein Boot inklusive Führung kriegen.</p>
<p>Klar könnte man hier auch zu Fuss oder mit dem Velo ein ganz interessantes Türchen um die Gärten machen, aber zum Innersten kommt man ja eh nicht, weil es ja Inseln sind und die nicht mit dem Umland verbunden sind, nur mit Boot erreicht werden können.</p>
<p>So stehen wir unverhofft sehr schnell mit einem Ticket in der Hand, etwa 30 Minuten später geht die Tour los. Beobachten noch acht Kleinkinder und drei Begleitpersonen welche in ein Boot vor uns steigen und alle eine Rettungsweste tragen.</p>
<p>Ganz süss, die Kleinen.</p>
<p>Wir organisieren uns auf dem vordersten Bank zwei Sitze, und ich fühle mich hier wie ein König. Die hinteren Reihen werden aufgefüllt. Das Boot hat einen Elektromotor und gleitet sehr ruhig durch die Kanäle. Der Guide erzählt und unterhält uns segr gut, und weist immer wieder auf Intressantes hin. Fast eine ganze Stunde und etwa drei Kilometer Wasserweg lassen uns ehrfürchtig staunen vor der Genialität, der Funktionalität und der Originalität der Anlage. Sehen grosse Pflanzblätz mit Gemüse, aber auch viele Häuschen mit wunderschönen Rasen und Blumen werden uns gezeigt. Es ist wie ein Campingplatz. Nur statt den Strassen hats Wasserkanäle.</p>
<p>Wunderschön, ich kanns nur wiederholen, wunderschön!!</p>
<p>Also wenn man in Amiens ist, <strong>MUSS</strong> man hierhin. Denn so etwas, das gibts meines Wissens nicht noch einmal. Die Fahrt ist dermassen eindrucksvoll, man bekommt grad Lust, eine söttige Insel zu kaufen.</p>
<p>Da es auch ein Vogel-/Fischreservat ist, gibts hier die verschiedensten Vögel und Fische welche in Symbiose mit den Menschen leben.</p>
<p>Ein toller Ort, naturnah und extrem beeindruckend.</p>
<p>Amiens- Musst dir merken. Ist ein Geheimtipp. Vielfältig und lebend.</p>
<p>Wir können es dir nur auch ans Herz legen- Es wird dir gefallen.</p>
<p>Nun ziehen wir aber weiter, das Meer ruft, wir möchten nun endlich and Wasser. Und eine Destination, welche schon lange auf meiner Beguck-Liste steht:</p>
<p>Calais.</p>
<p>Du rümpfst die Nase? So aber auch&#8230; Diese Hafenstadt will ich schon längst mal begüxeln, von hier aus erreicht man England via Fähre in 1 1/2h oder teurer durch den Eurotunnel in 35 min. Ganz gäbig, diese 34 Kilometer breite Stelle des Ärmelkanals zu über-respektive unterqueren.</p>
<p>Wir möchten aber nicht nach England, uns interessiert die Stadt Calais.</p>
<p>Die Autobahn bringt uns zügig dahin, und wir fahren an den übelst umzäunten Eingang des Eurotunnels vorbei. Weshalb da so viele Flüchtlinge nach England gelangen wollten, das verschliesst sich meiner Logik.</p>
<p>Nun gut, wir parken unseren treuen Hubi im City Center Parkhaus, schauen mal, was diese Stadt uns bieten kann.</p>
<p>Es hat doch einzelne, ganz hüpsche Gebäude wie eine Oper oder dem Bürgermeisterhaus, aber sonst ist es eine Stadt im Nirvana. Hier wird ja auch nicht gerastet, hier ist man auf der Durchreise.</p>
<p>Schad eigentlich.</p>
<p>Ich will umbedingt in den Hafen, die grossen Fährschiffe begucken,</p>
<p>Die Hafenanlagen sind neu und richtig schön gemacht. Da schlendern wir sehr gerne bis zum Leuchtturm raus, bewundern die einfahrenden und ausfahrenden Fährschiffe und Frachter.</p>
<p>Hier gefällt es uns sehr, das Klima ist sehr angenehm und das Meer recht ruhig.</p>
<p>Till! Und das Ende September. In Nordfrankreich.</p>
<p>Was haben wir für ein Glück!</p>
<p>￼Genemigen uns eine umfangreiche Portion Pommes (zweimal frittiert -The Belgian Way- ) und geniessen grad das Leben nochmal echli.</p>
<p>Retour im Hotel passiert mir das Malheur, dass es mur zwar den Blogtext speichert, aber nicht hochlädt. Fast eine geschlagene Stunde probieren wir den Text wiederherzustellen- No way!</p>
<p>Henu- Wir spazieren nochmals zur Hafeneinfahrt, just, als die Sonne unnatürlich schön mit Schiffen im Hintergrund.</p>
<p>So bleiben und geniessen wir den Ausblick über den Sandstrand und das Meer noch bis zum Eindunkeln hier, sehen den Sendemast von Dover (!) und viele viele Schiffe auf dem Meer kursieren.</p>
<p>Was für ein schöner Ort, was für ein schöner Hafen.</p>
<p>Auf dem Nachhauseweg leisten wir uns für je zwei Euro zwei Riesenglaces.</p>
<p>Die Welt ist nun wieder in Ordnung,</p>
<p>Sobald ich dann den Bericht fertig geschrieben habe.</p>
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