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	<title>Trentino &#8211; Remos.blog</title>
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	<description>Das Leben ist viel zu unterhaltsam, um gewisse Anekdoten nur für sich zu behalten.</description>
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	<title>Trentino &#8211; Remos.blog</title>
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		<title>Passo per passo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jun 2022 18:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trentino]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bitte vielmals um Entschuldigung, aber der Cheating-Day gestern, der musste einfach sein. Hoffe bist mir nicht bös, ich hole heute nach. Als wir abends von Feltre am Hotel ankommen, herrscht im Garten eine riesen Party, der DJ legte Musik zum mitwippen und -singen auf, das war Dezibelmässig recht am<a class="moretag" href="https://remos.blog/passo-per-passo-2/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1804-scaled.jpg" class="size-full wp-image-14048" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1804-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1804-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1804-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1804-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1804-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1804-1536x2048.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Ich bitte vielmals um Entschuldigung, aber der Cheating-Day gestern, der musste einfach sein.</p>
<p>Hoffe bist mir nicht bös, ich hole heute nach.</p>
<p>Als wir abends von Feltre am Hotel ankommen, herrscht im Garten eine riesen Party, der DJ legte Musik zum mitwippen und -singen auf, das war Dezibelmässig recht am Rande eines Tinnitus.</p>
<p>Im Allgemeinen fällt mir auf, wenn in den Bars Musik gespielt wird, gibs auch eine Aussenbeschallung via Lautsprecher. Für meinen Geschmack zu deftig, aber es wirkt. Wie die Mücken vom Licht, werden die Menschen von der Musik angezogen.</p>
<p>Egal- Es herrscht eine ausgelassene Stimmung, und das tut doch auch mal gut.</p>
<p>Von dem Zedernwasser als Absacker waren wir dermassen begeistert, dass wir beschliessen es bei der Distillerie zu kaufen. Sie ist im etwa vierzig Minuten entfernten Bassano del Grappa. Die Stadt mit der schönen Holzbrücke, die wir vor wenigen Tagen schon besucht haben.</p>
<p>Nochmals dahin? Macht nix, die Fahrt durch die schöne Schlucht gefällt uns sehr.</p>
<p>Die Distillerie Nardoni befindet sich gleich am Brückenkopf -touristischer gehts echt nüm. Wir liefen das letzte Mal dran vorbei, hätten wirs gewüsst, hätten wir&#8230;.</p>
<p>Naja. Nicht weiter schlimm.</p>
<p>Es ist Samstag, und die Stadt voller Leute. Und Mercato ist auch noch.</p>
<p>Oje&#8230;</p>
<p>Aber wir wissen wo kaufen, und wir wissen was kaufen. Probieren noch den vielgerühmten &#171;<span style=""><a href="https://www.nardini.it/post/mixology/en-cocktail-nardini-mezzoemezzo-nardini.html?lang=en_US">MezzoMezzo</a></span>&#187; ein Aperitif, sowie einen Rhabarberliqeur. Beides nicht so unseres, also belassen wir es beim Acqua di cedro. Und verlassen den heute etwas touristisch ausgelutschten Ort an der Brücke.</p>
<p>Das Märttreiben ist mir e bitz zuviel, bin es mir noch nicht gewöhnt, söfu Leute an so wenig Platz zu haben. Aber wir sind- mit Gratismüsterlis des <a href="https://it.m.wikipedia.org/wiki/Estath%C3%A9">Estathé</a> in der Hand- schnell wieder im Auto, und tuckern zurück ins kühlere Tal.</p>
<p>Wir möchten noch den unteren Teil des Valsugana besichtigen, und das beginnt ja keine zwanzig Minuten von hier.</p>
<p>Die Landschaft ist enorm schön, mir gefallen die tiefen Schluchten, die Wälder bis fast zur Strasse, und was wir auch immer wieder begegnen- der Duft der Lindenblüte.</p>
<p>Herrlich!</p>
<p>In Castel Ivano machen wir einen Stop vor der Kirche und Ausfahrt des Feuerwehrmagazins. Die Burg ist leider für ein Hochzeit gebucht, und nicht frei besichtbar.</p>
<p>Und auch in Borgo Valsugana lässt man uns nicht zur wunderschönen Burg hinauf.</p>
<p>Henu.</p>
<p>Wir gondeln weiter nach Levico Terme, hier waren wir vor wenigen Tagen schon einmal, bevor wir die wunderschöne Passstrasse nach Asiago nahmen.</p>
<p>Aber diesmal finden wir einen anderen schönen Weg über Vigolo Vattaro hinunter nach Trento (chli ausserhalb).</p>
<p>Hier brauchen wir ein Schattenplätzli, denn wir benötigen dringend einen Kaffee. Leider finden wir gar nix dergleichen. Und sitzen nun unter einer Autobrücke am Bahngleis und im Gebüsch hats Aluminiumfolie, welches mit einem Feuerzeug erwärmt wurde.</p>
<p>Es tönt schlimmer wie es ist, wir packen die Stühle und den Tisch aus, machen uns einen Sürchelkaffee und trinken ihn aus den neuen Zafferanotasseli, und geniessen die Kühle des Schattens. Draussen an der Sonne sind die 30 Grad erreicht- für uns zuviel. Gut sind wir in keiner Stadt, wo auch die schattigen Mauern nun von der Sonne aufgeheizt werden, und Wärme abstrahlen.</p>
<p>Wir nutzen diesen Ort als Standortbestimmung- Was wir denn nun des Weiteren tun möchten. Dem Wetterbericht nach bleiben uns diese Temperaturen erhalten, für Sonnenhungrige ideal. Es hätte noch ein paar Städte wie Padua oder Treviso, die wir gerne besucht hätten, aber bei diesen Temperaturen wäre es für uns eine Qual.</p>
<p>Wir sind sicherlich nicht das letzte Mal hier, denn uns gefällt es hier u guet.</p>
<p>Weiter südlich gehen heisst mehr heiss- Also für uns keine Option. Das Südtirol lassen wir würkli aussen vor, denn das Wochenende beginnt, und es strömen 10&#8217;000ende Touristen in die beiden Städte Bolzano und Merano und überfluten alles.</p>
<p>Zudem sagt uns das Südtirol echt zuwenig, als dass wir nochmals dahin möchten.</p>
<p>Aber -und das tönt jetzt für dich als Leser vielleicht übel- wir könnten durch die Berge Richtung nach Hause, und die zweite Ferienwoche je nach Wetter und Temperaturen nöimen anderst geniessen?</p>
<p>Anfangs hab ich mich noch chligesträubt, jetzt scho wider hei?? Ach nöö&#8230;</p>
<p>Aber es ist das sinnvollste, und ich muss im nachhinein auch zugeben, es hat sich echt gelohnt.</p>
<p>Wir stellen uns ein Türli zusammen, welches uns abseits des Gardasees und Südtirols wunderschön nach Hause geleitet hat.</p>
<p>Beginnen tut das Tüürli hier unter der &#171;Fixerbrücke&#187;, wir sind auf 198 Meter über Meer. Danach fahren wir das uns bekannte Val di Non (am Castel Thun vorbei) durch Apfelplantagen und schöner Aussicht auf den Lago di Santa Giustina (553 MüM). Im Val di Sole gehts dann stetig obsi bis zum Passo del Tonale (1883 MüM), da wo die drei Hochhäuser faszinierend nicht in die Bergwelt passen. Hier gibts einen Espresso an der Bar, und einen Brunzhalt, bevors wieder runtergeht nach Ponte di Legno (1258 MüM).</p>
<p>In Edolo (720 MüM) fahren wir souverän den Parkplatz der Kirche an- Ich bezeifle, dass das je ein Tourist findet, weils nicht angeschrieben ist. Die Strasse nach Tirano (441 MüM) ist kurvenreich aber megaschön und in einem super Zustand.</p>
<p>Die Stadt im Veltlin wäre als Notfall ein Etappenstopp für heute gewesen, doch mein Fahrer fühlt sich fit und zwäg für den doch immerhin sicher vierstündigen restlichen Weg.</p>
<p>Von hier aus geht ja die unter UNESCO-Welterbe stehende Berninabahn. Eine kühne, und faszinierende Bahnstrecke. Wer weiss, vielleicht schaffen wir mal, die rund zwei Stunden dauernde Fahrt von St. Moritz nach Tirano mit dieser <a href="https://www.bahndampf.de/schweiz/bernina-express/fahrplan-preise-tickets">Zugstrecke</a>?</p>
<p>Der Pass auf 2328 Meter hält für uns die nötige Abkühlung parat, und wir freuen uns zu frieren. Wir rasten bei paradiesischen Ausblick (Titelbild) auf den Morteratschgletscher und geniessen unseren Mehrgänger mit Asiagokäse, Olivenbrötchen, Chriesi und Apfelpanettone. Wir sind bereits im Engadin und passieren das mondäne St. Moritz (1822 MüM). Den Julierpass mit seinen 2284 MüM ist sehr schnell erklommen. Wir umrunden den <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Juliertheater">Origen-Turm</a>, der eigentlich vor zwei Jahren hätte söllen abgerissen werden. Es ist eine Art Konzerthalle für um die 200 Gäste. Die Bühne ist in der Mitte und kann von oben herab gesenkt werden. Ein sehr kühnes Projekt, leider hatte es zu, aber auch die Umrundung fasziniert extrem. Wir gönnen uns noch einen Sürchelkaffi, geniessen den aufgehenden Mond.</p>
<p>Langsam wird es dunkel, und als wir am Marmorea Stausee (1720 MüM) entglangfahren, sehen wir den Mond wunderschön drin glitzern&#8230;</p>
<p>In Thusis (720 MüM) gehts dann auf die Autobahn und Richtung Deheime (450 MüM). Wo wir kurz nach Mitternacht glücklich und gesund ankommen.</p>
<p>Vielen Dank meinem tadellos fahrenden Chauffeur, ich konnte herrlich entspannen und gucken, was das Auge herhielt!</p>
<p>Bereits sind Pläne für die nächsten Tage gefasst- Es geht morgen weiter.</p>
<p>Wohin?</p>
<p>Tja, das verzelle ich dir morgen, man darf gespannt sein.</p>
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		<title>On tour</title>
		<link>https://remos.blog/on-tour/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2022 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trentino]]></category>
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					<description><![CDATA[Heut sind wir viel im Auto unterwegs. Ich komm nicht dazu, den Bericht zu schreiben. Habe ja schliesslich Ferien. Hole es aber morgen nach, versprochen!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1771-scaled.jpg" class="size-full wp-image-14042" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1771-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1771-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1771-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1771-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1771-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1771-1536x2048.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Heut sind wir viel im Auto unterwegs.</p>
<p>Ich komm nicht dazu, den Bericht zu schreiben.</p>
<p>Habe ja schliesslich Ferien.</p>
<p>Hole es aber morgen nach, versprochen!</p>
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		<title>Verso le alpi</title>
		<link>https://remos.blog/verso-le-alpi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2022 20:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trentino]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach der sehr ruhigen Nacht in der alten Filanda (Seidenweberei) freuen wir uns auf unser heutiges Ziel: Den Spaziergang auf der Ringmauer des Städtchens Cittadella. Noch liegen die Strassen und Geschäfte ruhig da, und wir gehen an dem tollen Restaurant vorbei, welches zwischen dem Wassergraben und der Stadtmauer schön einladend<a class="moretag" href="https://remos.blog/verso-le-alpi/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1672-scaled.jpg" class="size-full" width="1920" height="2560"></p>
<p>Nach der sehr ruhigen Nacht in der alten Filanda (Seidenweberei) freuen wir uns auf unser heutiges Ziel: Den Spaziergang auf der Ringmauer des Städtchens Cittadella. Noch liegen die Strassen und Geschäfte ruhig da, und wir gehen an dem tollen Restaurant vorbei, welches zwischen dem Wassergraben und der Stadtmauer schön einladend liegt (hatten gestern feine Polpette und Melonensaft, mmmmh!).</p>
<p>Wir schlendern zum Nordturm, und steigen nach Bezahlung von je fünf Euro den Turm bis zum Wehrgang hinauf. Oben dann hat man eine wunderschöne Sicht auf die Stadt und aufs umliegende Land, am Horizont mit den beginnenden Alpen. Der Weg auf der Stadtmauer ist gut restauriert, drum ein UNESCO-Welterbe. Diese Stätten sind zwar uhuere schön hergerichtet. Nur hat man immer das Gefühl, an leblosen,toten Orten zu sein. Wir umrunden die kleine, kurlige Stadt (ca. 4,5 Kilometer) und sind echt froh, dass es nicht wolkenlos sonnig ist. Das wäre für uns echt eine Qual.</p>
<p>Heute holen wir unser Souvenir, wir habens schon des öfteren auf den Tischen im Trentino und hier gesehen.</p>
<p>Sie heisst Olivia, ist rostig aber <a href="https://www.zafferanoitalia.com/lampesaporter/it/tavolo/olivia">cool</a>. Und der Laden, den wir kurz vor Treviso ausmachen, hat eine grosse Auswahl dieser überaus praktischen Lampe, sie gibts in den koolsten Variationen, die Ständerlampe (natürlich auch aufladbar!) kann auf drei verschiedenen Höhen eingestellt werden. Wir schnappen uns unsere Olivia, bekommen noch 20%! auf den Preis und entscheiden uns zusätzlich noch für zwei hüpsche Espressotassen. Dafür lassen wir die Muranogläser (obwohl wir freundlicherweise eine gute Einführung in die Fabrikation erhielten) sein, sieht eher nach einem misslungenen Resultat eines Glassfusing-Projektes aus, wie die eines Muranomaestros.</p>
<p>Auf der Fahrt hierhin und auch hier unten in der Poebene herrschen trotz Wolken feuchte 30 Grad. Die Luft stockt, das mögen wir nicht so sehr&#8230;</p>
<p>Eigentlich wäre ein Besuch mit Übernachten in der Stadt Treviso geplant gewesen, aber wir scheuen die Hitze, welche uns amig brutal leiden lässt.</p>
<p>Es hätte hier noch erstaunlich viel zum angucken, private Villen sind oftmals geöffnet und Kirchen sowieso. Aber wir hatten bis anhin so schöne frische Luft, dass wir auf einer Parkbank im Parco Manin in Montebelluna entscheiden, wieder in die Berge zu flüchten.</p>
<p>Ein weiser Entscheid, denn hier ist es auch relativ warm, aber einiges angenehmer.</p>
<p>Wir passieren die Weinberge des Proseccos, und fahren sogar nach Valdobbiadene. Hier auf dem grossen Platz im Schatten genehmigen wir uns einen Café (sorry, sind eher aus der Moscato- Fraktion) und geniessen die Entscheidung, in die Berge gefahren zu sein.</p>
<p>So akquirieren wir noch feine Chriesi beim Strassenhändler, mmmh.</p>
<p>Auf dem Weg in unser nächstes Etappenziel Feltre, können wirs nicht lassen, ein nicht mehr praktizierendes <a href="http://www.santivittoreecorona.it/">Kloster</a> oben auf einer Klippe kann besichtigt werden. Wunderschöne Fresken und Malereien an Decke und Wände lassen uns den Mund offen stehen.</p>
<p>Feltre selber ist megaschnusig auf einem Hügel gebaut. Nach Bezug des Zimmers sind wir schnell in der Stadt, und am Aperitivo im Schatten der Türme und Häuser.</p>
<p>Die Osteria kocht megafein, und wir fühlen uns sehr gut aufgehoben. Und zur Krönung, was steht auf dem Tisch?</p>
<p>Genau! Olivia&#8217;s.</p>
<p>So guet!</p>
<p>Wir lassen uns beraten wegen dem Menu, wissen nun, was eine Parmegiana ist, wie gut Pollo alla birra schmeckt, und das Tagliato al vitello war also echt auch der Hammer. Es war alles mega lecker, und wir geniessen den lauen eindunkelnden Abend. Flirten noch mit dem Personal und bekommen als Absacker ein &#171;<a href="https://www.nardini.it/product/19646717/acqua-di-cedro">Zedernwasser</a>&#171;.</p>
<p>Es gefällt uns hier!!</p>
<p>Würkli!</p>
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		<title>Sulla strada panoramica</title>
		<link>https://remos.blog/sulla-strada-panoramica/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 18:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trentino]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist ein ganz besonderer Leckerbissen geplant. Nach den wunderschönen Aufenthalten in Trento, in Pergine und Levico Terme, möchten wir wieder ein Stück weiterreisen und Neues entdecken. Und zwar nehmen dafür wir die Panoramastrasse, welche von Levico Terme nach Bassano di Grappa führt. Es gäbe auch einen Weg undenummen durch<a class="moretag" href="https://remos.blog/sulla-strada-panoramica/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1562-scaled.jpg" class="size-full wp-image-14000" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1562-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1562-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1562-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1562-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1562-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1562-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Heute ist ein ganz besonderer Leckerbissen geplant. Nach den wunderschönen Aufenthalten in Trento, in Pergine und Levico Terme, möchten wir wieder ein Stück weiterreisen und Neues entdecken.</p>
<p>Und zwar nehmen dafür wir die Panoramastrasse, welche von Levico Terme nach Bassano di Grappa führt. Es gäbe auch einen Weg undenummen durch das Val Sugana, aber ich habe Fotos vom Aussichtspunkt gesehen, und da wir eh gerne obenabenguggen, wäre dies doch eine schöne Alternative. Zudem es noch ein Leckerli dazwischen hat.</p>
<p>Dazu aber später.</p>
<p>Die Strasse ist relativ eng, aber gut befestigt, und zwei doch recht enge kurze Tunnels lassen uns ohne Kratzer passieren, wir gewinnen sehr schnell an Höhe.</p>
<p>Also hier sollte man die nötige Patienza mitbringen, dann kommt der Genuss schon beim Fahren. Hetzen ist was für Looser.</p>
<p>Nach bereits zwanzig Minuten haben wir den Bellavista-Punkt erreicht, und das heutige Foto zeugt von der absolut fantastischen Aussicht übers Valsugana! Es ist hier würkli megaschön, uns gefällts hier.</p>
<p>Immer weiter hinauf gehts, bis über 1400 Meter über Meer, hier treffen wir auf Sesselbahnen und Skilifte. Anscheinend ein Wintersportgebiet.</p>
<p>Auf der Passhöhe ein Kapelleli, das können wir zu Fuss umrunden. Auf dem Weg weiter begegnen wir zahlreichen Zeugen des Weltkrieges, hier herrschte verbitterter Kampf, zu was man nun gehören soll, sei es das sich neu bildende Österreich oder Italien.</p>
<p>Tünkt mich noch ganz eine interessante Geschichte. Auch dass im Valsugana deutsch gesprochen wurde, hat absolut nichts mit dem Tourismus zu tun, sondern dass es einmal zum deutschsprachigen Königreich Ungarn-Österreich gehörte. Heute ist der grösste Teil italienisch sprechend, jedoch gehört Deutsch zum Grundschulstoff.</p>
<p>Wir verlassen das uns begeisternde Trentino, und wechseln ins Veneto. Der Wechsel ist aprupt, die Wälder werden nahe der Strasse rigoros abgeholzt.</p>
<p>Unser Etappenzwischenziel heisst Asiago.</p>
<p>Genau, Käse.</p>
<p>Wir steuern nach unzähligen Umleitungen und Strassensperren die Käserei an, denn wir möchten einen Schnifel von dem leicht langweiligen Käse direkt vom Caseificio. Wir werden gut beraten und bekommen gut gelagerten Asiago mitgegeben. Mal schauen, öb der besser ist, als die langweilige Ware, welche bei uns angeboten wird.</p>
<p>Kurz vor Mittag besuchen wir noch das <a href="https://www.difesa.it/Il_Ministro/ONORCADUTI/Veneto/Pagine/Asiago.aspx">Kriegsdenkmal</a>, welches wie ein Triumphbogen hoch auf dem Hügel bei Asiago trohnt. Im Innern sind fein säuberlich die Grabtafeln der über 26&#8217;000 gefallenen Soldaten aufgehängt, ein beeindruckendes Denkmal. Leider werden wir zu früh wieder hinausgeleitet, man mache über Mittag zu. Henu.</p>
<p>Wir unternehmen noch einen kurzen Spaziergang durch Asiago, dann gehts stetig runter nach Bassano di Grappa, nicht ohne einen Sürchelkaffihalt an wunderbar aussichtiger Stelle.</p>
<p>Unten in der Stadt angekommen, trifft uns die Zivilisation. Hier hats viel mehr Verkehr, wir deponieren unseren treuen Hubi in einer Tiefgarage im Zentrum und streunen in der würkli hüpschen Altstadt rum.</p>
<p>Die Holzbrücke ist zwar recht touristisch mit Töpferwaren aus China, aber da es nicht so viele Leute hat, geniessen wir es trotzdem würkli.</p>
<p>Und als absoluter Leckerbissen übernachten wir heute in einer ehemaligen Seidenfabrik in der Stadt <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Cittadella">Cittadella</a>, was diese Stadt mit seiner Ringmauer uns wohl zeigen kann?</p>
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		<title>Pergine</title>
		<link>https://remos.blog/pergine/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2022 20:38:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trentino]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie gestern versprochen, gehts heute bitz auf die Suche nach den Urahnen meines Liebsten. Wir wissen, dass vor einigen hundert Jahren der Familienname Fruet sich im zürcherischen Glattfelden niederliess. Man hat herausgefunden, dass diese Familie ursprünglich aus Italien stammt, aus dem Valsugana, genauer aus dem Städtchen Pergine. Das Tal liegt<a class="moretag" href="https://remos.blog/pergine/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1522-scaled.jpg" class="size-full wp-image-13966" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1522-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1522-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1522-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1522-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1522-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1522-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Wie gestern versprochen, gehts heute bitz auf die Suche nach den Urahnen meines Liebsten.</p>
<p>Wir wissen, dass vor einigen hundert Jahren der Familienname Fruet sich im zürcherischen Glattfelden niederliess. Man hat herausgefunden, dass diese Familie ursprünglich aus Italien stammt, aus dem Valsugana, genauer aus dem Städtchen Pergine.</p>
<p>Das Tal liegt zwischen Südtirol und Padua, im Trentino.</p>
<p>Trentino? Genau, hier sind wir momentan auch. Die Suche nach dem Familiennamen hat uns unter anderem auch hierhin in diese wunderschöne Gegend gebracht. Es stand schon länger auf unserer Anguck-Liste.</p>
<p>Mein Schwiegervater wollte schon immer einmal das Städtchen besuchen. Ob er er je geschafft hat, das werden wir leider nie erfahren.</p>
<p>Aber erst gönnen wir uns ein reichhaltiges Frühstück, welches keine Wünsche offen liess. Also das Hotel können wir echt weiterempfehlen (Solltest du es schaffen, nach Trento zu kommen, gebe ich die Adresse gerne weiter).</p>
<p>Ein Besuch des Castellos del Buonconsiglio stand auf dem Programm- anscheinend ein MUST!!! in Trento. Die Räumlichkeiten waren sehr schön, bunt bemalt und enorm hoch. Der <a href="https://www.discovertrento.it/de/citta-di-trento/eventi/dettaglio/-/dettaglio/569149#.YqDN1xabG_Y">Aquilaturm</a> muss zwar separat bezahlt und mit einer Führung besichtigt werden. Der Jahreszyklus, die kräftigen Farben und die Detailgenauigkeit der Fresken ist recht beeindruckend.</p>
<p>Die Ausstellung im Schloss (Eiszeit/Bronzezeit/ Römerzeit/etc) ist chli staubig und pädagogisch sicher ne Schulreise wert. Aber hat mich nicht so vom Hocker gerissen. Als Ganzes ist die Anlage mega schön, und im Garten kann nach Lust gewandelt werden.</p>
<p>Wir verlassen Trento und passieren die enge Klus ins Valsugana. Bevor wir nach Pergine gondeln, ist noch ein <a href="https://www.santuariodipine.it/einfuumlhrung.html">Santuario</a> einen Abstecher wert. Hoch oben auf dem Hügel in mitten von nichts trohnt eine sonderbare Kirche, gleissend weiss strahlt ihre Fassade ins Tal.</p>
<p>Hier soll sich die Jungfrau Maria mehrere Male einem Hirtenmädchen (die Story kennen wir doch aus dem französischen Lourdes??!) gezeigt haben, und wird seit bald 300 Jahren als heiliger Ort und Pilgerstätte aus der ganzen christlichen Welt verehrt.</p>
<p>Sogar die <a href="https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2019-04/scala-santa-rom-erfahrung-stimmung-heilige-stiege.html">heilige Treppe</a> des Vatikans hat man originalgetreu hier nachgebaut, das spezielle an dieser 43-stufigen Treppe ist, dass man sie nur auf den Knien hoch gehen soll.</p>
<p>Sowas Cheibs.</p>
<p>Aussen an der Kirche hat es eine normale Treppe, müssen also unsere Kniescheiben nicht kaputt pilgern. Aber schon imposant, was man hierhergepflanzt hat. Auf der Wiese, neben der Metallplastik der Maria und der Hirtin steht ein grosses Zelt mit mehreren Bänken, zuvorderst ein Altar. Scheinbar finden hier die Messen statt. Hätten ja drinnen eh kein Platz, da steht ja eben diese Treppe&#8230;</p>
<p>Wir besuchen im Dorf auch die Kirche und staunen, wieviele Dankestücher, Dankes-Blechherzen, Dankesstickereien undsoweiter hier hängen. Man ist ungewiss, ob die Betroffenen das erwähnte Unglück (Autounfall/Heilung einer Krankheit/ oder ähnlichem) überlebt haben, oder man mit diesen Dankesmemorien halt sein Gewissen beruhigt.</p>
<p>Zurück im Tal besuchen wir nun endlich Pergine. Auf den ersten Blick eine typische italienische Stadt mit Autos/Bauten aus den 70ern/Einkaufszentren. Nix schönes.</p>
<p>Wir möchten der Ahnenforschung bitz auf den Grund gehen, und was eignet sich besser als der Friedhof, um festzustellen, öb das Namensgeschlecht hier vorkommt, und wie populär es ist. Wir finden doch einige Gräber mit dem passenden Namen, und auch auf den Gedenktafel zu den Kriegsgefallenen findet sich der Namen Fruet immer wieder.</p>
<p>Aber genug auf dem Gottesacker herumgewühlt, möchten noch das Schuhgeschäft Calzature Fruet und den Piazza Fruet sehen, und das bekommen wir auch. Pergines Altstadt ist überraschend hüpsch- uns gefällts hier. Ganz hoch oben über der Stadt thront noch ein Castello- für das Einsternhotel verlangen sie über 250.- pro Nacht. Das ist uns dann äben schon noch chli zuviel, obwohl wir so eine Übernachtung im Castello sehr gerne gemacht hätten. Aber nicht zu dem Preis, no, grazie!</p>
<p>Wir holen noch in der Bäckerei den leckeren <a href="https://lacucinadimonica.com/2021/03/05/treccia-mochena/">trecchia mochena</a>, und weichen, da es hier in Pergine keine passenden Hotels für uns hat, ins 20 Minuten entfernte <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Levico_Terme">Levico Terme</a> (Löweneck). Dieser Badeort, an einem Hang am schönen Caldonazzosee gelegen gefällt uns auch, das historische Zentrum wurde gut restauriert, den Bach hat man offengelegt, und Bars, Gelaterias und Restaurants säumen die Fussgängerzone.</p>
<p>Ein Episödeli, was echt nur uns passieren kann, möchte ich noch veröffentlichen: Wir gehen in den Tabacchi-Store, der Iqos braucht Nachschub. Wir möchten mit Karte bezahlen, aber das Terminal will nicht. Es akzeptiert weder Bank- noch Prepaidcards, schlussamänd liegen fünf verschiedene Plastikchärtli auf dem Tresen.</p>
<p>Non accetta!</p>
<p>Ach- und das Bargeld ist im Hotel- Und der Store ist eigentlich seit zehn Minuten zu.</p>
<p>Wir sollen die Zigaretten mitnehmen, und morgen bezahlen, sagt der Besitzer.</p>
<p>Gibts denn sowas überhaupt noch? Und das in der heutigen Zeit?</p>
<p>Kann echt nur uns passieren! Grazie per la sua fiducia!</p>
<p>Wir besuchen noch den wunderschönen <a href="https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g194793-d2508490-Reviews-Il_Parco_Secolare_degli_Asburgo-Levico_Terme_Province_of_Trento_Trentino_Alto_Adi.html">Parco degli Asburgo</a>, ein idealer Platz um zu spazieren und geniessen.</p>
<p>Wieder zurück im Zentrum genehmigen wir uns einen Gin Malfy und eine Pinsa. Plus als Zückerli ein Mignon- Mmmmmmmmh!!!</p>
<p>Wo&#8217;s morgen hingeht??</p>
<p>Sei gespannt- ich bins auch.</p>
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		<title>Castel Thun</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2022 20:59:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trentino]]></category>
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<p>Nach der echt märchenhaft schönen Hinfahrt gestern (lassen wir das Südtirol denen, denen es gefällt), klingt unser Abend wunderbar mit Gnocchi und Spaghetti Carbonara und einem Vino frizzante aus. Wir sind in einem Hotel an einer sehr belebten Kreuzung, und der Bahnhof ist grad vis-à-vis. Perfekt für uns, zum gucken und geniessen. Die Nacht war ruhig, bis um etwa drei Uhr morgens ein gewaltiges Gewitter aufzieht. Blitz und Donner ziehen über das Nonstal, der einsetzende Regen hat eine ungemein beruhigende Wirkung.</p>
<p>Am Morgen sind die Wolken zwar noch da, aber regnen tuts nicht.</p>
<p>Perfekt!</p>
<p>Wir entscheiden nach Cappuccino und Brioche, das <a href="https://www.trentino.com/de/highlights/burgen-schloesser/castel-thun/">Castel Thun</a> anzugucken, ein herrschaftliches Schloss mit wunderschöner Aussicht über das bereits erwähnte verliebenswerte Nonstal.</p>
<p>Die Anfahrt durch Obstplantagen ist schon die Reise wert, und immer wieder kommen wir an Unwetterschäden von letzter Nacht vorbei. Im Schloss werden wir trotz einigen negativen Rezensionen im Internet würkli sehr freundlich begrüsst (wies in den Wald rufst, so tönts halt auch retour&#8230;). Es hat viele Arbeiter hier, das Unwetter hat auch hier die Strasse arg in Mitleidenschaft gezogen. Wir lassen das mit dem Audioguide, da gibts zwar viel Info. Aber auch viel Info. Die Wandmalereien sind recht hübsch, die Zimmer zimmli nobel. Die Anordnung der Zimmer erinnert uns an Versailles. Und das berümte Zirbelholzzimmer aus dem 16. Jahrhundert (!) strömt immer noch seinen natürlichen Duft aus. Also nicht nur mit den Augen gucken, auch die Nase offen halten.</p>
<p>Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall, mir hats vorallem die Küche (Titelbild) angetan.</p>
<p>Sowas wünsche ich mir doch auch&#8230;</p>
<p>Nach ausgiebigem Lustwandeln durch die adligen Gemächer (Bis 1980 war das Schloss noch von den Eigentümern bewohnt) und die wunderschön gepflegten Gärten, entschliessen wir uns, Trento zu besuchen. Den Hauptort des Trentino. Unbekannt, aber unbedingt tun.</p>
<p>Das neu renovierte Hotel bietet uns quasi im Schatten des <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Castello_del_Buonconsiglio">Castello del Buonconsiglio</a> ein Nachtlager, und ist ein idealer Ort zum Entdecken der uns bis dato gänzlich unbekannten Stadt.</p>
<p>Und ich kann diese Stadt jedem empfehlen! Die Häuser sind bunt, bemalt und strahlen den Stil norditalienischen Städte aus, den man auch in Brescia, Bergamo, und touristenfremden Zonen von Verona findet. Wir fühlen uns sofort wohl, und schlendern durch die farbenfrohe Altstadt, ginöffeln durch hüpsche Passagen und geniessen das trockene Wetter.</p>
<p>Wir begüxeln den Duomo, finden, er sei chli kahl und trist, bis wir rausfinden, dass der &#171;schöne Teil&#187; vorne in Restauration steht, und mit schwarzem Sperrholz abgesperrt ist. Werden aus der Sakristei verwiesen, dies sei nicht öffentlich. Phüh- dann macht doch eine Kette dran? Zägg- schon ist die Kette dran- Öh?</p>
<p>Trento ist echt eine wunderschöne, noch von Touristen nicht so entdeckte Perle, und auch der Altstadt- Teil mit den erstaunlich vielen Palazzis ist recht bevölkert- Hier läuft was, es lebt!</p>
<p>Aperitivo gabs mit Rave-Mix aus den Neunzigerjahren, dafür direkt auf der Piazza del Duomo. Es hat doch noch einige Gässchen zum Entdecken, autofrei. Und das in Italien&#8230;</p>
<p>Zum Znacht gabs später feine Melanzane, und ein Vitello tonnato. Den Wein gabs von hier, und wir wären ja nicht wir, denn unser Wein konnte auch die Teutonen am Nachbartisch überzeugen. Obwohl sie kein Italienisch, und wir kein deutsch können. Ein Amüsemang, sondergleichen.</p>
<p>Der Abend ist dermassen mild, wieder können wir draussen essen, unter klarem Himmel.</p>
<p>Herrlich!</p>
<p>Morgen gehts dann auf die Spur des Stammbaumes meines Liebsten- Man darf gespannt sein, was wir wieder vorhaben. Es würde mich rüüdig freuen, dich morgen hier lesen zu sehen.</p>
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		<title>Andiamo!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2022 16:18:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trentino]]></category>
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					<description><![CDATA[Endlich ist&#8217;s soweit- Wir zwei Hübschen gönnen uns zwei Wochen Ferien im Frühsommer, bevor alle Ich-muss-wegen-den-Kindern-in-die-Sommerferien-Kampf-Buffet-Hascher sich endlich wieder am Strand von Rimini/Sylt/Seycellen/anywhere bräteln lassen können, nur um leicht schadenfreudig den Daheimgebliebenen dann stolz im Familien-WhatsApp-Chat den Liegestuhl, das Zmorgenbuffet, oder -Ei wie gelungen- einen Schweizer Abend in KohSamui per<a class="moretag" href="https://remos.blog/andiamo/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1292-1-scaled.jpg" alt="" width="1920" height="2560" class="alignnone size-full wp-image-13882" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1292-1-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1292-1-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1292-1-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1292-1-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1292-1-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/06/img_1292-1-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Endlich ist&#8217;s soweit- Wir zwei Hübschen gönnen uns zwei Wochen Ferien im Frühsommer, bevor alle Ich-muss-wegen-den-Kindern-in-die-Sommerferien-Kampf-Buffet-Hascher sich endlich wieder am Strand von Rimini/Sylt/Seycellen/anywhere bräteln lassen können, nur um leicht schadenfreudig den Daheimgebliebenen dann stolz im Familien-WhatsApp-Chat den Liegestuhl, das Zmorgenbuffet, oder -Ei wie gelungen- einen Schweizer Abend in KohSamui per Fotoalbum um die Ohren zu schlagen.</p>
<p>Statt den Carnevale di Venezia,</p>
<p>den quatorze Juliet in Paris,</p>
<p>oder das Platin Jubilee in London</p>
<p>zmitzt im Gedrängel und Gewürgel zu absolvieren, machen wir halt lieber was Abseits des Trubels. Lassen den Europapark links liegen. Das Fliegen sowieso, und gönnen uns nicht minder schöne Ferien, halt eifach einfach.</p>
<p>Es wäre gedacht gewesen, ein paar Tage im Wallis zu verbringen, den Aletschgletscher würde ich liebend gerne wieder einmal sehen. Auch das Matterhorn ist immer wieder faszinierend. Der Stockalperpalast, die Steinpyramiden, Hugo Reitzel, all dass wäre mit einem Road-trip gut machbar. Und wir wären eigentlich parat für den Rhone-Kanton.</p>
<p>Da aber das Wetter wieder einmal extrem unstabil ist, und wir nicht im Wallis in Zermatt vor Regenwolken statt dem Tobleroneberg stehen wollen, verschieben wir diese Pläne- Sorry, wenn wir Ferien haben, sollen uns nicht die Regenwolken plagen.</p>
<p>Nun gut- Wohin denn dann? In den Norden- Da ist&#8217;s uns noch zu kalt&#8230;</p>
<p>Nach Südfrankreich? Das können wir Mami doch nicht antun.</p>
<p>Aber nicht allzuweit fahren, chli Sonne und ab und zu was intressantes angucken, wär halt schono kuul. Was kennen wir nani so gut in Italien? Blumenküste, Toskana, Umbrien, Piemont, und die ganze Westküste bis runter nach Sizilien kennen wir recht gut. Auch Bologna, Parma, Venedig, Bergamo, Brescia.</p>
<p>Aber da hatts noch einen weissen Fleck auf unserer Karte, gleich nach dem geriatrisch-wellnessigen No-mans Land Alto Adige, oder zu Deutsch Südtirol. Wir waren vor gut elf Jahren mal hier. Unser Bedarf an Apfelplantagen ist gesättigt.</p>
<p>Aber das Trentino, der unbekannte Bezirk südlich von Bolzano. Der würde uns noch reizen.</p>
<p>Und da die Vorfahren meiner besseren Hälfte auch von hier kommen, wäre ein &#171;Weg zu den Wurzeln&#187; doch eine gute Alternative.</p>
<p>Wir warten den Pfingstmontag ab, denn da gehen viele wieder heim. Die richtige Entscheidung. Wir haben auf unserer Fahrt wenig Verkehr, gondeln gemütlich über den Flüelapass und geniessen die wunderschöne Fahrt. Machen einen Kafihalt nach dem Ofenpass.</p>
<p>Herrlich!</p>
<p>In Mustair sehen wir dann das Kloster, von welchem die Kollekte der Messe meines Schwiegervaters damals hingingen- ein Tropfen auf den heissen Stein. Heute ist das Kloster von der UNESCO zu Tode renoviert.</p>
<p>Dass das Südtirol, genauer das Vintschgau öde sein wird wussten wir, da müssen wir halt durch. Erst nach Meran fing uns die Sache langsam an zu gefallen.</p>
<p>Ich hatte einen ersten Ausflugspunkt ergoogelt, das Kloster <a href="https://www.trentino.com/de/highlights/sehenswuerdigkeiten/wallfahrtskirche-s-romedio/">San Romedio</a>, das heutige Titelbild.</p>
<p>Also nur schon der Weg, am besten über den Gampenpass mit extrem schönen Häuschen, Kirchen, Dörfer, und teils grandioser Aussicht. Paradiesisch zum gondeln.</p>
<p>Am Zielort angekommen folgen wir der Beschilderung. Wir nehmen die schmale, zirka vier Kilometer lange Strasse durch eine Klus, die Wände erheben sich bis weit nach oben. Schlussamänd parkieren wir unseren Hubi auf dem Kiesplatz, und erkämpfen die steile, mit Rundkopfpflaster befestigte Treppe hoch zur Wallfahrtskirche. Es muss ja gelitten werden , sonst ist es ja keine Pilgerei. Oben dann stehen wir bitz ratlos, denn es wäre drin Maskenpflicht. Nur die unsere, die liegt unten im Auto. Da aber sowieso niemand den Lumpen im Gesicht trägt, wagen wir die Besichtigung dieses christlichen Ortes ohne Maske.</p>
<p>Wir wurden nicht enttäuscht, mehrere Kapellen (fünf) sind übereinander aufgebaut, und wunderschöne farbige Fresken schmücken Decken und Wände. Es findet sogar eine Messe statt. Vergelts Gott, wir geniessen lieber den Ausblick, in dieser von der Natur so grossartig geschaffenen Schlucht.</p>
<p>Im Gehege unter dem Kloster habe es noch einen Bären, aber leider bekommen wir den nicht zu Gesicht.</p>
<p>Also dieser Ausflug hat sich echt gelohnt- sollen sich andere auf Sissis Wanderwegen begeben und langweilen- Das hier macht uns viel mehr Eindruck. Wir merken auch, seit wir die Grenze Südtirol-Trentino kurz vor dem Kloster überschreiten- Ah jetzt sind wir im echten Italien. Nix mehr in Deutsch angeschrieben- und die Picknick- Rastplätze sind einfach der Hammer.</p>
<p>Fühlen uns hier sehr wohl- und übernachten in einem nahen Ort Namens Dermulo.</p>
<p>Und freuen uns erst mal auf ein gutes Nachtessen.</p>
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