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	<title>Freizeit &#8211; Remos.blog</title>
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	<description>Das Leben ist viel zu unterhaltsam, um gewisse Anekdoten nur für sich zu behalten.</description>
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	<title>Freizeit &#8211; Remos.blog</title>
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		<title>Auftakt zu unseren Ferien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2022 19:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Dies wird der Auftakt zu unseren Herbstferien, welche wir voraussichtlich im Norden Frankreichs verbringen werden. Voraussichtlich? Ja, weil wir nonig ganz schlüssig sind, öbs Wetter ächt hält. Denn wenn es Bindfäden pisst, pisst es uns auch gehörig in den Nacken. Danke, non merci. Das Wetter ist chli ungewiss, und eigentlich<a class="moretag" href="https://remos.blog/auftakt-zu-unseren-ferien/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/09/img_3485-scaled.jpg" class="size-full wp-image-14822" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/09/img_3485-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/09/img_3485-scaled-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/09/img_3485-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/09/img_3485-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/09/img_3485-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/09/img_3485-1536x2048.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Dies wird der Auftakt zu unseren Herbstferien, welche wir voraussichtlich im Norden Frankreichs verbringen werden.</p>
<p>Voraussichtlich? Ja, weil wir nonig ganz schlüssig sind, öbs Wetter ächt hält. Denn wenn es Bindfäden pisst, pisst es uns auch gehörig in den Nacken. Danke, non merci.</p>
<p>Das Wetter ist chli ungewiss, und eigentlich möchten wir uns noch gar nicht mit Nordfrankreich beschäftigen.</p>
<p>Denn wir haben im vorab noch ein ganz leckeres Zückerli, das wir nun endlich einlösen können: Ein verlängertes Weekend mit Kind und Kegel, das heisst vier Erwachsene, drei Kinder, diese zwischen elf und vier Jahren alt. Wir haben das Wochenende zum runden Geburtstag den beiden Eltern geschenkt und freuen uns alle rüdig drauf!</p>
<p>Aber in dieser mengenmässigen Konstellation reicht halt kein Doppelzimmer im Hotel mehr, und auch ein Zelt auf dem Campingplatz ist nicht würkli das was wir wollen. Gut gibt es Internet, gut gibt es Airbnb. So kommen wir in den Genuss, ein wunderschönes Häuschen im Tessin mieten zu können.</p>
<p>Rückblickend gesehen hat sich das auf jeden Fall gelohnt- sieben zufriedene Gesichter kehren wieder nach einem wunderschönen Weekend in ihr gewohntes Habitat zurück.</p>
<p>Wir übernehmen das Häuschen am Freitag zu zweit, denn wir möchten in Ruhe schnell gucken, was es auf den drei Stöcken so alles hat, was noch dazugekauft werden soll. Drum machen wir mit der Familie erst zwei Stunden später bei der Migros in Agno ab. Denn wir sind in der Region Lugano, in Serocca d&#8217;Agno, in dieser Gegend fühle ich mich wohl, hier habe ich dazumal auch gelebt und gearbeitet.</p>
<p>Schnell merken wir- Oh, das Haus hat ja alles! Auch Gewürze, Öl, Mehl, etz. (Nicht abgeloffen). Es hat sogar eine Nespresso-Kaffee-Kapselmaschiene. Und im Keller eine Waschmaschine, welche man benutzen darf. Die Stube und Küche sind räumlich sehr grosszügig, und mit Panoramablick auf das Tal und den See. Draussen eine wunderschöne Terasse, teils gedeckt und mit Schminee. Plus ein wunderbar verwunschener, terrassierter Garten mit Schaukel und zuoberst einer Pergola.</p>
<p>Im Obergeschoss drei Zimmer und zwei Bäder. Und vom Balkon aus eine wunderschöne Aussicht bis nach Lugano!</p>
<p>Unser Nest und Wohlfühlort für die nächsten Tage- Wir freuen uns extrem.</p>
<p>Die eingeladene Familie vergnügt sich noch im Swiss Miniature in Melide, da soll endlich der staubige Mief chli abhanden gekommen sein.</p>
<p>Auf unser Zurufen steigen sie ins Auto und fahren zum Treffpunkt, dem Parkplatz vom Migros Agno. Wir nutzen die Zeit, um noch Holz und Anzündhilfe sowie etwas Wein zu organisieren.</p>
<p>Gross war das Hallo, und los ging das Abenteuer Einkaufen mit vier Erwachsenen und drei Kindern.</p>
<p>Kinder, Kinder- Also alle Tage möchte ich das nicht tun, es war recht hektisch und chaotisch. Aber dank unserer Koordination haben wir auch das Brot nicht vergessen, und Nutella hatte auch noch Platz. Mit Essen reichlich eingedeckt (Hab noch nie eine so hohe Geldsumme für Lebensmitteln eingekauft), sind wir im Nu am Häuschen, wo sich die Familie nun einrichten kann. Die Better sind schnell belegt, und alle recht häppy- Es ist würkli ein schönes Haus an einem schönen Ort (und sei die Auffahrt noch so steil!), das wird genussvoll.</p>
<p>Am Abend gibts frische Costine (1,8 Kilo) und wir geniessen draussen unter einem Juliabaum zwar etwas dunkel aber umso mehr die leckere Grillade.</p>
<p>Der nächste Morgen war noch recht christlich von der Zeit her, bis etwa um Sieben war es mucksmäuschenstill, die Wildtiere draussen (Waldkauz und Siebenschläfer) sind nun auch am schlafen.</p>
<p>Das Wetter verheisst heute nicht ganz das Gewünschte, es tröpfelt immer wieder und es ist recht nass. Also nichts mit Lugano, Parco Ciani, Openairprogramm.</p>
<p>Aber in einen Indoorspielhallenpalast, das wollten wir zwei ja auch nicht. Uff!</p>
<p>Schlussamänd entscheiden wir uns fürs Shopping in Grancia, da solls einen lässen Spielplatz im Center haben. Nun gut- nix wie los, das Frühstück war sehr lecker und alle etwas ungeduldig. Das Center -und es ist recht gross- war recht voll, wir hatten chli Mühe mit Parkplätzen zu finden.</p>
<p>Aber es war ja Samstag.</p>
<p>Und wüstes Wetter.</p>
<p>Egal.</p>
<p>Wir steuern auf das Spieleparadies zu, es scheint recht kool zu sein mit Röhren (Tubi) und vielen Farben und viel zum entdecken. Die Kinder natürlich hibbelig und mit glänzenden Augen schon am Ausziehen der Schuhe und Anziehen der abgegebenen Antirutschsocken. Der Vater war noch nicht fertig mit Ausfüllen der Formalitäten, sind die Kiddies schon in den unergründlichen Tiefens des Spielplatzes verschwunden! 5.- pro Kind und Stunde. Völlig in Ordnung.</p>
<p>Nun stehen wir vier Erwachsenen aber etwas verloren da. Denn wir dürfen hier nicht rein (Schad, wäre gerne durch die Tubi gerutscht!), und müssen uns nun selbst beschäftigen. Plötzlich so alleine ist es schon noch recht komisch. Aber auch wir können so unsere gemeinsame Zeit geniessen.</p>
<p>Angespornt durch das kühle und nasse Wetter wird ein Raclette zum Znacht gewünscht. Ok- kein Problem. Im Haus hätte es sogar einen Racletteofen-yay! Die Pfänndlis jedoch sind in einem so desolaten Zustand, das Teflon löst sich teilweise, ääääh- nein danke.</p>
<p>Im Elektrofachgeschäft suchen wir drum für Ersatzpfänndli. Die sind jedoch teurer wie ein ganzer Ofen mit Pfänndlis, also verlassen wir das Geschäft mit einem nigelnagelneuen Achter-Raclettegrill. Inklusive normaler Platte und Steinplatte und Pfänndli und Schaber.</p>
<p>Nach Käsekauf -No Emmi!- noch gemütlich die Leute durchgehechelt bei einem Kaffee. Wir geniessen unsere Zeit sehr.</p>
<p>Die Kinder scheinen es auch zu geniessen, wir staunen, wie lange sie es in diesem Spieleparadies aushalten. Als sie dann schliesslich kommen, haben sie Hunger, und wir zwei beschliessen, noch etwas alleine spazieren zu gehen, hat die Bewegung schon etwas gelitten -sprich Sitzarsch- uff.</p>
<p>An der frischen Luft dann genügt ein Blick zueinander- Wir gehen in den nebendran gelegenen IKEA, einfach zum stöbern und bewegen.</p>
<p>Wir haben eben die Ausstellungsebene durchschritten und sind im unteren Stock- wo der Einkauf von Unnötigem dann würkli beginnt.</p>
<p>Da ertönt die Ansage, dass das Einkaufszentrum sofort evakuiert werden muss und man auf dem schnellsten Weg nach draussen gehen soll.</p>
<p>Huh!</p>
<p>Das Personal reagiert ruhig und besonnen- macht mir recht Eindruck! Wir stehen wenige Minuten später auf dem Sammelplatz, einzig ein Gewusel der davonhetzenden Autos ist chli befremdlich. Aber sonst echt vorbildlich.</p>
<p>Auch unsere Familie musste aus dem Gebäude, obwohl der Alarm von der gegenüberliegenden Seite kam.</p>
<p>Leider mussten die hungrigen Kinder ihr eben bestelltes Essen stehen lassen, zum bezahlen hat&#8217;s aber doch gereicht. Und das Glas mit Essiggurken ging auch flatü.</p>
<p>Uuh, das war ein Geheul!</p>
<p>Kurz später -es war ein technischer Defekt-wurde bereits wieder Entwarnung gegeben, und als wir kurze Zeit darauf das Center querten, war alles wie wenn nix gewesen wäre. Unserer Familie war das jedoch etwas zuviel, wir haben sie zum Ferienhaus geschickt, sollen dort etwas entspannen und wir besorgen nochmals Essiggurken fürs Raclette.</p>
<p>Dieses war genau richtig bei diesem unfreundlichen Wetter, wir haben es alle genossen, und konnten so friedlich den Abend ausklingen lassen.</p>
<p>Der Sonntag, da war sogar bis halb acht Stille im Haus. Nach dem Frühstück gings ans aufräumen, und wir konnten pünktlich den freundlichen Reinigungskräften das Haus wieder überlassen.</p>
<p>Eine rüüdig tolle Sache. So unkompliziert, so bequem, so problemlos!</p>
<p>Sonntag- heute besuchen wir &#171;meinen&#187; Zoo, die Sonne drückt etwas durch. Wunderschöne Stunden verbringen wir hier, staunen ab dem Gebrüll von Alex und seinen Geschwistern, sehen einem Uhu beim Baden zu, begüxeln den süssen Nachwuchs bei den Schildkröten und begutachten die nüm so scheuen Nasenbären. Im Zoo wird immer wieder etwas erneuert, wir sehen das erste Mal das neue Häuschen, das man für Geburtstage und Events buchen kann, und das kenyanische Willkommensschild, das uns zum schmunzeln bewegt.</p>
<p>Leider ist keiner der Besitzer da zum plöiderlen, aber wir geniessen es dennoch.</p>
<p>Der Bub liegt uns schon seit Stunden in den Ohren- Wann wir nun endlich ins Schoggimuseum gehen, das gleich ein Dorf weiter liegt.</p>
<p>Jaja- was soll das Ghetz- wir kommen ja&#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/263a.png" alt="☺" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Das Museum und der Shop haben die dringend benötigte Renovierung bekommen und jetzt ist es wieder echt eine schöne Sache!</p>
<p>Mit Schoggibauch und vollem Einkaufswagen verabschieden wir uns voneinander- Es war echt toll und lässig miteinander, ganz herzlichen Dank!</p>
<p>Wir tuckern über die neue Separatspur von Quinto nach Airolo (wer denkt sich so Sch&#8230;. bloss aus?), und fahren wieder über den Gotthard nach Hause.</p>
<p>Morgen gehts früsch bepackt Richtung Frankreich.</p>
<p>Mal gucken, öb wir unser Ziel, die Normandie erreichen. Wenns dann nur regnet, kehren wir halt wieder um.</p>
<p>Das sind wir.</p>
<p>Ferien nach unserem Gusto.</p>
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		<title>Das Mobiltelefon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2022 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich mich an einer bel(i)ebten Stelle in der Stadt umsehe, fällt mir schnell auf: Wir laufen ja alle mit unserem Mobile vor dem Kopf rum und mancher kann sich gar nüm vorstellen, ohne Handy überhaupt aus dem Haus zu gehen. Wie haben wir Kinder der 70er/80ger/90ger Jahre (&#8230;oder gar<a class="moretag" href="https://remos.blog/nuetzlich/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/04/img_0662-scaled.jpg" class="size-full wp-image-13622" width="1920" height="2560" srcset="https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/04/img_0662-scaled.jpg 1920w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/04/img_0662-600x800.jpg 600w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/04/img_0662-225x300.jpg 225w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/04/img_0662-768x1024.jpg 768w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/04/img_0662-1152x1536.jpg 1152w, https://remos.blog/wp-content/uploads/2022/04/img_0662-1536x2048.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Wenn ich mich an einer bel(i)ebten Stelle in der Stadt umsehe, fällt mir schnell auf: Wir laufen ja alle mit unserem Mobile vor dem Kopf rum und mancher kann sich gar nüm vorstellen, ohne Handy überhaupt aus dem Haus zu gehen. Wie haben wir Kinder der 70er/80ger/90ger Jahre (&#8230;oder gar älter&#8230;!) es nur geschafft, ￼ohne Mobiltelefon in der grossen Welt zu überleben? Wie konnten wir das bloss&#8230;?</p>
<p>Ich frage mich manchmal echt selber, wie wir selbstverständlich am vereinbarten Ort zur vereinbarten Zeit aufgetaucht sind, oder beim Nachbarn klingelten, und fragen öb echt der Marcel/ die Jolanda noch zum spielen rauskommen dürfe.</p>
<p>Dies ist heutzutage gänzlich unvorstellbar und völlig antiquiert. Es reicht eine kurze Textnachricht auf dem Handy, im allergrössten Maximum ein Doodle, und wer dann da erscheint,muss rechnen dass er alleine ist, weil die anderen unverbindlich zusagen, aber dann doch nicht auftauchen. Weil sie was besseres gefunden haben, oder keine Lust oder was auch immer.</p>
<p>Unverbindlich, unser heutiger Lifestyle.</p>
<p>Mit dem &#171;Knochen&#187; kann ja heuzutage wirklich alles gemacht werden, ob Covid Zertifikat hinterlegen, Flüge buchen, Vespa&#8217;s kaufen, Restaurants bewerten, fotografieren/filmen, und unzähliges Bearbeiten von digitalen Lichtbildern. Und das noch in recht erstaunlicher Qualität!!!</p>
<p>Ah- übrigens: Telefonieren kann das Ding dann auch, mfall.</p>
<p>Es ist halt schon noch gäbig, vorallem wenn man unterwegs ist, Mithilfe des Internets auf dem Händy die gesuchten Informationen über einen Zielort in no-time zu holen.</p>
<p>Wer mag sich noch an die grossen Anzeigetafeln an Bahnhöfen erinnern, mit Stadtplan und Hotels inklusive Telefon, wo man direkt mit dem gewünschten Hotel verbunden wurde. Ein damals technisches Meisterwerk.</p>
<p>Aber heute schlicht und einfach überflüssig.</p>
<p>Einerseits finde ich das Tausendsassa-Teil Mobiltelefon würkli gäbig, anderseits verlieren wir viel Sozialkompetenz, und müssen dann wieder virtuelle Social Media Accounts eröffnen, um der ganzen Welt mitteilen zu können, welche Konsistenz das Kinder-A-A vom Sprössling heute hat.</p>
<p>Ich finde, man soll die Vorzüge des Händys durchaus geniessen und brauchen. Aber wenn bei einem wunderschönen Naturereignisses die Händys hochschnellen, und so nur konzentriert auf den Bildschirm gestarrt wird, um die Farben oder Farben möglichst &#171;realitätsgetreu &#187; auf die Speicherkarte zu pixeln, finde ich das schade.</p>
<p>Wie wäre es denn, das Händy wegzustecken, einem lieben Menschen den Arm um die Schultern zu legen und den Sonnenuntergang verliebt gemeinsam zu geniessen?</p>
<p>Live und unplugged?</p>
<p>Ohne Filter oder Kommentar?</p>
<p>Letzthin- Wir sind in Aarberg unterwegs, den neu akquirieren Drucker zu holen, gondeln wir auf dem Rückweg bei durchzogenem Wetter der Aare nach über Olten- Gösgen-Aarau-Auenstein-Veltheim. Wunderschöne Gegend, halt einfach chli trostlos, weils schiffet. Ist nicht die <a href="https://www.linnaargau.ch/linner-linde/">Linde von Linn </a>hier irgendwo, dieser wunderschöne Kraftort mit der alter Linde und mit viel Weitblick?</p>
<p>Das Handy zeigt via Google sieben Minuten Weg an, und wir sind im Nu auf dem Bözbergpass. Cheibe gäbig. Wir machen einen Kurzhalt, gucken ins Fricktal runter, wo wir in Kürze zu einem Besuch mit meinem Buch und Überraschungspastete erwartet werden, sowie hinunter Richtung Brugg, die Habsburg, der Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat. Wunderschön, auch bei Regen. Schnell noch ein Erinnerungsfötteli Richtung Fricktal geschickt, gondeln wir nun gemütlich ins Tal zurück runter.</p>
<p>Wir sind beide eigentlich gerade nicht ganz so entspannt, denn es drückt uns die Blase. Uff, weit und breit kein offenes Restaurant, und Richtung Fricktal fahren, das sparen wir uns für den Ausflug auf.</p>
<p>Hmm- wo ist ächt das nächste WC? Denn es drängt schon mittlerweile recht übel.</p>
<p>Aber keine Angst, auch hier existieren Programme, respektive ein App. Kann man problemlos und kostenlos aufs Händy runterladen, und es zeigt einem das nächste verfügbare öffentliche Klo an.</p>
<p>Gäbig, das testen wir gleich mal aus!</p>
<p>Mittlerweile sind wir auf dem Waffenplatz Brugg, zringseltum ein Haufen Militärlastwagen, militärische Einrichtungen, und weit und breit kein Mann im Tenue Camouflage in Sicht. Krieg ist halt hier nur unter der Woche, warscheinlich sieben bis achtzehn Uhr.</p>
<p>Höhöhö.</p>
<p>Hier irgendwo zeigt es eine Toilette an- aber wo ist sie denn bloss?</p>
<p>Lappi mach d Auge uuf, da steht es ja, ein WC-Häuschen für die Truppe. Zmitzt im Gelände. Hoffentlich ist es nicht geschlossen. Nein, es ist offen, und ein erstanlich grosser und relativ sauberer Raum empfängt uns.</p>
<p>Ah- der Gang hierhin (Beitragsbild) brachte die dringend nötige Erleichterung, die Blase ist nun geleert.</p>
<p>Ein äusserst praktisches App. Kanns nur weiterempfehlen. Wir tuckern nun na e bitz weiter, denn hier ist noch ein ganz spezielles <a href="https://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/ein-denkmal-das-der-armeefuehrung-nicht-gefiel">Soldatendenkmal</a>. Es setzt sich erstaunlicherweise recht kritisch mit der Schweizer Kriegsführung im zweiten Weltkrieg auseinander. Ich finde, man muss die Geschichte der Schweiz im Krieg kennen, nicht verherrlichen. Dank Händy und dem Gedächtnis des Schreibers finden wir dieses einmalige Zeitzeugnis problemlos.</p>
<p>Nun ist aber Zeit, nach Hause zu fahren, aber auch hier geniessen wir- trotz Regen- den Ausblick auf die grüne Gegend, das neue Bad in Baden, die wüsten Bauten von Spreitenbach.</p>
<p>Glücklich und zufrieden mit einem neuen Drucker kommen wir zuhause an.</p>
<p>Das wäre sicher auch ohne Mobiltelefon gegangen, aber es unterstützt äben schon sehr. Wichtig ist der ausgewogene Gebrauch dessen, und halt ein gesunder Menschenverstand.</p>
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		<title>Erwartet aber unerwartet</title>
		<link>https://remos.blog/erwartet-aber-unerwartet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2018 15:16:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie einige aus meinem näheren Umfeld wissen, spiele ich Musik bei einer Schweizer Steelband. Das sind die karibischen Ölfässer, welche einem zum Sandstrand unter Palmen tragen, und schwelgen lassen. Harry Belafonte und so. Also spielte. Also kein sogenanntes Steelpan oder Fass, sondern in der Perkussion, sprich Rhythmus. Also von vorn:<a class="moretag" href="https://remos.blog/erwartet-aber-unerwartet/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://reisezug.files.wordpress.com/2018/10/img_1191.jpg" class="wp-image-3581 size-full" height="4032" width="3024"></p>
<p>Wie einige aus meinem näheren Umfeld wissen, spiele ich Musik bei einer Schweizer Steelband. Das sind die karibischen Ölfässer, welche einem zum Sandstrand unter Palmen tragen, und schwelgen lassen. Harry Belafonte und so.</p>
<p>Also spielte.</p>
<p>Also kein sogenanntes Steelpan oder Fass, sondern in der Perkussion, sprich Rhythmus.</p>
<p>Also von vorn:</p>
<p>Ich hab 1998 angefangen, bin dann bis 2005 geblieben. Ein -sagen wir mal- Sabatical eingeschaltet bis 2007, und dann nochmals bis 2013.</p>
<p>Danach war für mich endgültig Schluss.</p>
<p>Mit dieser Steelband verbinde ich sehr schöne Ereignisse, das Weekend auf dem &#171;Yellow&#187; Schiff, die Reise ins Zillertal, die CD-Aufnahme, Züri Fäscht, Coudrefin&#8230;. Die eigens kreierte Homepage, das Gestalten professioneller Flyer/ Plakaten/ Broschüren, und, und, und.</p>
<p>Irgendwie wachsen einem die Leute auch ans Herz, mancheine Begebenheit haben wir zusammen erlebt. Viele gute Lieder geübt und gespielt.</p>
<p>Nun sagt ja einjeder der im Verband spielt, dass seine Band die Beste sei. Das ist auch gut so. Was uns meiner Meinung nach von anderen Steelbands unterschieden hat, war, dass wir bekannte Lieder spielten.</p>
<p>Ich probiere es mal mit einem Vergleich: Ist es für Einige ein Hochgenuss, wenn ein klassisches Orchester ein sehr anspruchsvolles Stück von Brahms gut spielt. Aber es erreicht nur eine kleine Elite, die das feine Gehör hat. Wenn das Orchester aber &#171;The Lions sleeps tonight&#187; interpretiert, dann kommen alle, und mit allen auch die Stimmung. Und das haben wir uns auf die Fahne geschrieben: Bekannte Stücke, mit Wiedererkennungseffekt. Was aber nicht heisst, nur Bierlieder im Repetoire zu haben, wir wagten uns mit der Ouvertüre der Oper Willhelm Tell durchaus auch an klassische Klassiker. Und das kam gut an.</p>
<p>Wir wurden als Hausfrauen-Hobby-Band mit stehenden Ovationen bedacht, damals an meinem Geburtstag in Coudrefin, dem jährlichen Stelldichein Schweizer Steelbands. Und das echt verdient.</p>
<p>Logo, waren wir nicht perfekt, haben verpatzte Einsätze und vergessene Auftakte irgendwie gradegebogen. Logisch nervten uns die schrägen Töne der Nebenspielerin. Aber wir haben querbeet aus allen Genres Lieder gespielt, welche uns und den Leuten gut gefiel.</p>
<p>Und irgendwie hat&#8217;s Spass gemacht.</p>
<p>Das hat man gemerkt.</p>
<p>Mein Rücktritt war da, weil mir die Lust am Perkussionieren chli vergangen war. Zu besten Zeiten waren wir zu sieben (!) in unserem Register und konnten uns sogar mehrere Rhythmusstimmen leisten.</p>
<p>Die Zahl der Gruppe nahm immer chli ab, bestand die Band in den umfangreichsten Zeiten mal aus über dreissig Musikbegeisterten!</p>
<p>Ich fühlte mich etwas leer, und brauchte eine Pause. Ein Fass zu spielen, hat mich da zuwenig gereizt, aber den Takt angeben, und die Truppe durchs Lied führen, das gefiel mir eigentlich gut.</p>
<p>Auf Drängen habe ich meinen Rücktritt zum Sabatical umgewandelt, und nach knapp zwei Jahren war ich wieder in meiner liebgewordenen Umfeld mit meinen Leuten. Mittlerweile half auch mein Liebster tatkräftig mit, die besten Fotos aus allen möglichen Blickwinkeln sind so entstanden.</p>
<p>So gingen Jahre und Jubiläen ins Land, die Truppe redimensionierte sich immer wieder und pendelte sich so um die zwölf Nasen ein. Irgendwie habe ich jedoch die in der ersten Halbzeit gefühlten Spielfreude nicht mehr so richtig finden können, trotz interessanten Projekten wie zum Beispiel gemeinsamen Auftritten mit einem rätoromanisch singendem Chor in der Kirche, oder die Teilnahme an einer Quizshow (inkl. Casting/Schminke/Fangroupies) im Schweizer Fernsehen.</p>
<p>So kam vor fünf Jahren mein definitiver Entscheid, den Paukenschläger, die Rasseln, den Schellenring zur Seite zu legen.</p>
<p>Und nur noch als Passivmitglied zu figurieren.</p>
<p>War auch mal toll, nur zuhören, und schmunzeln, wenn mal wieder ein Ton chli schräg tönt. Und sich von den Tönen tragen zu lassen.</p>
<p>Mit meinem Abgang war die Band perkussionslos, dies hat meinen Entscheid auch grad nicht erleichtert. Aber irgendwie gings immer. Zu &#171;Notfällen&#187; half ich gerne aus, hielt mich jedoch im Hintergrund.</p>
<p>Alljährlich fand in gewohnter Umgebung die Generalversammlung statt, meist innerhalb weniger als einer Stunde durchgepaukt, war das anschliessende Nachtessen parat.</p>
<p>Nicht so diese GV.</p>
<p>Mittlerweile sind die sogenannten Register sehr dünn besetzt, und lässt keine Absenzen mehr zu. Und die von mir vermisste Spielfreude greift auch bei anderen.</p>
<p>So dass die GV unisolo entschied, den Verein aufzulösen.</p>
<p>Jetzt könntest du sagen, was kratzt es dich, bist ja seit fünf Jahren weg.</p>
<p>Aber das kann ich nicht. Mir ist die Band ans Herz gewachsen. Und ich mag die Leute extrem. Ich war ja lange ein Teil davon. Und zweimal im Vorstand.</p>
<p>Und trotzdem, realistisch gesehen ist die Auflösung richtig.</p>
<p>So sitzen alle chli gschockt in den Stühlen, weil sie alle zugestimmt haben.</p>
<p>Wäre das nächste Jahr ein Jubiläum fällig gewesen&#8211;25 Jahre. Wow!!</p>
<p>Aber ist gut so. Wir beginnen mit der beschlossenen Auflösung. Gibts da doch schon noch zwei drei organisatorische Massnahmen zu treffen.</p>
<p>So auch das Künden des Proberaums. Dieses wurde uns sicher 20 Jahre unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Und die bandeigenen Instrumente wie der Bass und die Perkussion konnten in einem Schrank neben dem Probenraum gelagert werden. Dieser Lagerraum sollte geräumt werden. Drum kamen wir diese Woche zusammen, um gemeinsam den Schrank zu räumen, den Inhalt dieses zu besichtigen, das Verwertbare von Abfall zu sondern.</p>
<p>Irgendwie sind wir alle in die gemeinsame Vergangenheit geschwelgt- hat es doch noch Outfits von den Anfängen. Und jedes Outfit war noch als Reserve vorhanden, vom selbstgenähten Gilet über marmorierten Hosenträgern bis zur aktuellen Softshelljacke.</p>
<p>Kongas, Pauke, Timbales, Keyboard, sowie zwei Kisten mit Kleinperkussion wurden unter den Anwesenden verteilt.</p>
<p>Wir haben gestaunt, viel blieb schlussamend nicht mehr übrig, jeder hat noch eine Erinnerung behalten wollen. Der Rest, eine Kiste mit Kleinperkussion, der Pauke sowie der Sechserbass wird an Intressierte zum Abholen angeboten. Am Flomi verkauft. Oder halt entsorgt.</p>
<p>Auch ich hab meine liebsten Musikinstrumente mit nach Hsuse nehmen dürfen.</p>
<p>Plus die Fotoalben, von unseren gemeinsamen Auftritten und Ausflügen. Ein Zeitdokument, welches niemand horten wollte.</p>
<p>Als Erinnerung an eine wunderschöne Zeit.</p>
<p>Time to say goodbye (Tambarrias Version).</p>
<p>Sniff.</p>
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		<title>Limerick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2018 14:56:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Da gabs zwei Herren aus dem Ort Nie ging’n sie bei 30 Grad fort Der Sommer ist heiss Es trieffet der Schweiss «Ich brauch Kühlung- und das sofort»! * Ins Strandbad? Uh Nein-welch ein Garaus Da ist’s mit der Ruhe doch aus üble Gerüchse Sardinenbüchse Da bleib ‘ma doch lieber<a class="moretag" href="https://remos.blog/limerick/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisezug.files.wordpress.com/2018/08/img_0284.jpg" class="wp-image-3217 size-full" height="3024" width="4032"></p>
<p><em>Da gabs zwei Herren aus dem Ort</em></p>
<p><em>Nie ging’n sie bei 30 Grad fort</em></p>
<p><em>Der Sommer ist heiss</em></p>
<p><em>Es trieffet der Schweiss</em></p>
<p><em>«Ich brauch Kühlung- und das sofort»!</em></p>
<p><em>*</em></p>
<p><em>Ins Strandbad? Uh Nein-welch ein Garaus</em></p>
<p><em>Da ist’s mit der Ruhe doch aus</em></p>
<p><em>üble Gerüchse</em></p>
<p><em>Sardinenbüchse</em></p>
<p><em>Da bleib ‘ma doch lieber Zuhaus.</em></p>
<p><em>*</em></p>
<p><em>Ein Gummibot, gekauft ganz neu</em></p>
<p><em>Liegt lange im Keller- so treu</em></p>
<p><em>Noch niemals benutzt</em></p>
<p><em>Tipptopp und geputzt</em></p>
<p><em>Dies packt in sein Auto der Leu.</em></p>
<p><em>*</em></p>
<p><em>Das Ziel ist der Fluss- oh so klar</em></p>
<p><em>Keine Kraftwerke- wunderbar</em></p>
<p><em>Die Luft im Boot</em></p>
<p><em>Es ist gelb, nicht rot</em></p>
<p><em>Ach, lange ich nicht mehr hier war.</em></p>
<p><em>*</em></p>
<p><em>So im Wasser- kaum zu fassen</em></p>
<p><em>Tun alle Sorgen verblassen</em></p>
<p><em>Hier winkt ein Einhorn</em></p>
<p><em>Da grüsst das Maiskorn</em></p>
<p><em>Auf dem Fluss sich treiben lassen.</em></p>
<p><em>*</em></p>
<p><em>Es ist hier sehr heiss, ist ganz klar</em></p>
<p><em>Nach einer Stunde oder paar</em></p>
<p><em>Ein Sprung in die Reuss</em></p>
<p><em>Fast nackig wie Zeus</em></p>
<p><em>Gut, dass die Hose noch an war.</em></p>
<p><em>*</em></p>
<p><em>Nun am Ziel- Geht es zurück zum Start</em></p>
<p><em>Mit Sonnenbrand- rötlich, ganz zart</em></p>
<p><em>Ein herrlicher Tag</em></p>
<p><em>An dem ich mich frag:</em></p>
<p><em>Weshalb erst jetzt diese Flussfahrt?</em></p>
<p>Was ist ein <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Limerick_(Gedicht)">Limerick </a>, welches schon Mani Matter mit <a href="http://www.web-kuchi.ch/Schule/download/coole_songs/texte/Dr%20Sidi%20Abdel%20Assar%20vo%20El%20Hama%20Songtext.pdf">Dr Sidi Abdel Assar us El Hama</a> oder <a href="https://m.youtube.com/watch?v=qCBvppLpU-g">Ces</a><a href="https://m.youtube.com/watch?v=qCBvppLpU-g"> Keiser</a> so trefflich beherrschten?</p>
<p>Ein Klick auf die Links helfen weiter. Viel Spass!</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Flashback à gogo</title>
		<link>https://remos.blog/flashback-a-gogo/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2018 16:28:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Irgendwie schmeisst mir das alles über den Haufen. Ich kann&#8217;s nicht einordnen, bin chli ratlos. Weis nicht, ob ich lächeln oder lachen soll- Aber ich muss sagen: Einmalig wars&#8230; Hmm-Eigentlich hätte ich für diese Woche an dieser Stelle ein Rätsel geplant, mit Allem und so. Glaub. Aber dies muss ich<a class="moretag" href="https://remos.blog/flashback-a-gogo/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisezug.files.wordpress.com/2018/03/img_7888.jpg" class="size-full wp-image-2121" height="4032" width="3024"></p>
<p>Irgendwie schmeisst mir das alles über den Haufen. Ich kann&#8217;s nicht einordnen, bin chli ratlos. Weis nicht, ob ich lächeln oder lachen soll- Aber ich muss sagen: Einmalig wars&#8230;</p>
<p>Hmm-Eigentlich hätte ich für diese Woche an dieser Stelle ein Rätsel geplant, mit Allem und so.</p>
<p>Glaub.</p>
<p>Aber dies muss ich auf später verschieben- Zu sehr wühlt mich der vergangene Samstag Abend auf. Ich muss das Erlebte irgendwie hier verarbeiten&#8230;</p>
<p>Also, ich probiers: Angefangen hat&#8217;s mit einer Einladung- Wir sollen an eine Turnerunterhaltung, sagen wir ins Hinterthurgau, es könnt durchaus auch Obertupfingen/Zwischendörflikon/also anywhere in Switzerland sein. Zwei Kleinkinder geben da ihr Bestes und turnen uns was vor. Die Eltern der Beiden sind stolz auf die Zwei, und laden dazu zur gemütlichen Runde in die Dorfturnhalle.</p>
<p>Wir und Turnerchränzli&#8230; Uff. Man stellt sich drunter doch eine alte muffige Turnhalle vor, wo auf der Bühne mehrere kurlige Gerätschaften- Bauschenpferd, Reckstangen, Trampolin, etc. stehen. Und kecke Mannen und Frauen, welche harmonisch Turnvorstellungsübungen zeigen. Magnesiumstaub, Schweiss und Polyesterkleider.</p>
<p>Hmm, hat mir da die Erinnerung an meine Schulzeit was aus der Versenkung geholt? Ist sicher heut&#8216; ganz anders- sind 30 Jahre her- wird heut sicher zeitgemäss sein.</p>
<p>Gut- wir sitzen an langen Tischen auf Schulzimmerstühlen, der Tisch ist mit einem Papierset gedeckt, welches den Verein auf verschiedenen Gruppenfotos zeigt.</p>
<p>Im Geräteraum zwischen Turnmatten und Medizinbällen wird gekocht, Braten Kartoffelstock und Rüebli. Mit wunderschönem Saucenseeli.</p>
<p>Das war damit bereits schon der 3. Flashback an diesem Abend.</p>
<p>Den Ersten gabs beim Betreten der Turnhalle, &#171;So!&#187; könnt ich meinen fiktiven Enkelkindern sagen, &#171;So hat euer Grossdädi früher turnen müssen, die Ringe, die Sprossenwand- und wo sind die Kletterstangen aus Metall, die man schräg stellen kann?&#187; Ich bin voll zurück in meiner eigenen Zeit als 10-Jähriger, es hinterlässt mir hier echt ein kurliges Gefühl.</p>
<p>Den zweiten Flashback gabs beim Anblick der Tenues der Turner: Sind wir bäck to the 80ties? Oder machen die auf Revival? Nein, die groislich bunten synthetischen Dresses sind so, Hier kennt man kein Vintage, höchstens Vin.</p>
<p>Aha. Nun gut.</p>
<p>Die Vorführung beginnt, die Kleinsten sind megahärzig, auch die zwei Kinder wegen denen wir da sind machen gut mit. Fantasievoll, werden Muki und Jugendriege gezeigt.</p>
<p>Momol, nid schlächt.</p>
<p>Bin gespannt was die &#171;Grossen&#187; zeigen.</p>
<p>Oh- Und da war Flashback Nummer vier:</p>
<p>Barrenturnen! Wie zu Schulzeiten wird geschwungen, in Augenkrebs verursachenden schröcklich bunten Polyestertrainern. Mit den selben Übungen, welche wir damals auch machten: Schwingen, hochziehen, auf einen Holmen sitzen, rechtes Bein gestreckt, linkes Bein angewinkelt mit dem Fuss aufs rechte Schienbein- Brust raus.</p>
<p>Äh. Ja.</p>
<p>Durch die strickte Trennung von Frauen (links) und Männern (rechts) entstehen immer wieder ungewollt recht homoerotische Bilder, welche angestrengt und mit verbissenem Ernst missachtet werden. Mir wirft das ein Lächeln auf die Lippen.</p>
<p>Oder wie soll ich das werten, wenn zwei Frauen sich mit gespreizten Beinen gegenüber auf dem Barren sitzen, sich dann einander zwischen die Beine den Holmen greifen, und sich übereinander schwingen? Aber da denke ich sicher wieder zu weit. Denn die Moderation von Lassmiranda Densiwillja und Rammsi Hartmann (Den Namen haben sicher Männer gegeben&#8230;) zeigt mir, dass da echt die Zeit stillgestanden ist. Und nix mit Erotik oder verstecktem feinen Humor zu tun hat. Tumbes Schenkelklopfen, derbe einfache Sprüche, dies und jenseits der Gürtellinie &#8211; Nichts was Hirnzellen abartig beanspruchen soll.</p>
<p>Das Publikum macht mit. Die Halle tobt (?!), es wird Zugabe geschrien wie an einem Konzert der Back Street Boys &#8211;&gt;Flashback! Wo bin ich nur gelandet? Wann fliegen Plüschbärchen/ Rote Spitzentangas?</p>
<p>So wird nach dem tosenden Applaus die gesamte (!) Darbietung der Männer 1 und Männer und Frauen wiederholt- Ha, ist ja wie bei den Teletubbies, die zeigen ja auch jeden Beitrag zweimal hintereinander&#8230; Wobei die Vorführung der Männer 1- Im Dunkeln mit LED- Lichtern als hüpfende Strichmännchen auf ihren Trainern (das ist doch saumässig heiss!!) noch witzig gemacht ist, stürze ich bereits ins x-te Zeitfenster. Denn zum Lied &#171;Flieg nicht so hoch mein kleiner Freund&#187; von Nicole schwingt ein weiterer Turner winkend hin und her über der Bühne&#8230; Yaps! Und die eben nicht homoerotische Zurschaustellung am Barren&#8230; puuh!</p>
<p>Und das in der Wiederholschleife! YapsYaps!</p>
<p>Zeit für Kaffee und Kuchen- Die Kuchen sind fein und von Turnermamis grosszügigst selbstgemacht, gigantisch gross.</p>
<p>Nun kam der gemütliche Teil, es wird ein Laientheater gezeigt, welches auch von Mitgliedern des Turnvereins gespielt wird. Ein unterhaltsames, herrlich einfaches Stück- also hier hätt ICH gerne eine Zugabe gesehen. Aber die Groopies von der Turnveranstaltung sind bereits nach Hause gegangen&#8230; So sitzen wir noch gmüetli beieinander, füllen noch die Lööslinieten mit unseren Namen aus- Weil da gibts um Mitternacht noch eine Nietenverlosung. Mit einem Kilo Zopfmehl und einem zu kurzem Ledergurt verlassen wir zufrieden die Halle und machen uns auf den Heimweg.</p>
<p>Eigentlich hats mir gefallen, es war unterhaltsam.</p>
<p>Eigentlich hat mich die Hauptattraktion, das Vorzeigen der Turnübungen der Erwachsenen grüslig enttäuscht.</p>
<p>Eigentlich habe ich eine enorme Überdosis Flashback&#8217;s.</p>
<p>Flashback: Zuviel des Guten.</p>
<p>Flashback: Viel zu viel.</p>
<p>Flashback: Echtetz.</p>
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		<title>Lugano im Januar </title>
		<link>https://remos.blog/lugano-im-januar/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Remo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2017 16:31:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben das Weekend in Lugano verbracht. Tessin? Im Januar? Spinnst du? Ist ja alles zu? Hääää? Sind das die ersten Gedanken, welche dir durch deinen Kopf schiessen? Falsch- falsch- falsch- und namal falsch! Grad eben der Januar ist die wundervollste Zeit, in welcher es sich hier herrlichst geniessen lässt.<a class="moretag" href="https://remos.blog/lugano-im-januar/"> Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-596 size-full" src="https://reisezug.files.wordpress.com/2017/01/img_3233.jpg" width="4032" height="3024" /></p>
<p>Wir haben das Weekend in Lugano verbracht.</p>
<p>Tessin?</p>
<p>Im Januar?</p>
<p>Spinnst du?</p>
<p>Ist ja alles zu?</p>
<p>Hääää?</p>
<p>Sind das die ersten Gedanken, welche dir durch deinen Kopf schiessen?</p>
<p>Falsch-</p>
<p>falsch-</p>
<p>falsch-</p>
<p>und namal falsch!</p>
<p>Grad eben der Januar ist die wundervollste Zeit, in welcher es sich hier herrlichst geniessen lässt. Ist der Migros nicht von &#171;Zucchinis&#187; (nichtganzsofreundliche Bezeichnung für Deutschschweizer) überfüllt- nehmen sich die Cameriere in den Bars und Restaurants Zeit für dich, plaudern mit dir. Hat sogar die Dosenbach-Verkäuferin ein ehrlich gemeintes Lob an ihren Arbeitgeber parat.</p>
<p>Und es ist sonnig.</p>
<p>Und warm.</p>
<p>Und nebelfrei.</p>
<p>Und trocken.</p>
<p>Eigentlich bin ich ganz schön blöd, dier dies zu erzählen, weil wenn das nun zuviele machen, mit &#171;Januar im Tessin&#187;, dann ist das Ganze umsonst gewesen. Dann war&#8217;s das mit Insidertipp&#8230;</p>
<p>Da meine Follower aber sehr (SEHR) überschaubar sind, kann ich es sehr wohl riskieren, hier aus meinem Nähkästchen zu plaudern.</p>
<p>Eigentlich will ich dich hier sogar animieren, unsere Sonnenstube im Winter zu besuchen, es lohnt sich! Schön wäre, wenn du durch meinen Bericht angeregt wirst, die Sonnenstrahlen da unten selber einzufangen, und mir dann davon erzählst. Ich kann- bei Bedarf- auch ein ganzes Repetoire von Sachen zum Angucken, Grotti&#8217;s oder sonstige spezielle Plätze dir vorschlagen. Ich garantiere dir, langweilig wird es dir nie werden.</p>
<p>Sei es <a href="http://www.bergfex.ch/nara-leontica-cancori/">Skifahren</a>, <a href="https://www.zooalmaglio.ch/">mein Zoo</a>, oder der <a href="http://www.navigazionelaghi.it/file2/Traghetti_Inv_16_17.pdf">Fähre</a> nach Verbania (der AlessiShop ist nüm weit), das Tessin bietet für alle was, und ist mehr wie Boccalino, Merlot und Osolemio. Auch kulturell kann hier durchaus mitgehalten werden. Und auch Grösseres ist möglich: In einer Stunde und neun Minuten fährt ein Zug nach Mailand. 16 mal am Tag. Wie gesagt, ein reiches Sammelsurium abwechslungsreicher Aktionen hätte ich in petto. Musst nur fragen.</p>
<p>Und lass dir gesagt sein- da kann man auch deutsch- also das mit Sprachbarriere, kannste knicken.</p>
<p>Aber zurück zum Weekend:</p>
<p>Eher spontan entschieden wir uns, das Wochenende in Lugano zu verbringen. Das Wetter verhiess Gutes, Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Yess!! In unserem <a href="http://www.continentalparkhotel.com/">Lieblingshotel</a> ein Zimmer gebucht war schnell. Ebenso schnell war gepackt. Die Fahrt verlief ruhig- kein Stau am Gotthard- zwei Stunden später haben wir bereits eingecheckt. Usinnig Freude hatten wir, weil wir ein Upgrade kriegten, und unser Zimmer eine Suite im obersten Stock wurde. Juhuu! Unerwartet, aber umso toller.</p>
<p>Nun schnell in die Stadt, sie schien uns schon heftigst zu erwarten . Ich wollte unbedingt die neue <a href="http://www.ticino.ch/de/commons/details/Drahtseilbahn-Lugano-Bahnhof-SBB/92040.html">Standseilbahn</a>, welche knapp vier Wochen vorher eröffnet wurde, testen. Da wir dank dem <a href="http://www.ticino.ch/de/ticket.html">offerierten GA!</a> freie Fahrt auf dem ÖV- Netz hatten, wollten wir das auch benützen- Koole Idee echt!! Lugano by night ist grad nochmals so schön, es ist einfach friedlich und gemütlich hier. So genossen wir nach einem Spaziergang in der Altstadt ein wunderbares Essen in unserem <a href="http://www.tango-ti.ch/">Heiratsrestaurant</a> direkt an der Piazza della Riforma. Immer noch (!) werden wir erkannt, und es wird nach unserem Empfinden gefragt.</p>
<p>Die Samstagsfahrt mit dem FLP nach Ponte Tresa war auch in besagtem Ticket inklusive- toll! Der Markt war sehr schön- fast schon einheimisch!! Dass ich dies einmal sagen würde, unvorstellbar.</p>
<p>Wir haben Lugano genossen, und uns treiben lassen, von Laden zu Laden. Sogar ein &#171;Beine hoch&#187; in unserer Suite lag drin, bevor wir abends wieder in die Stadt runtergingen. Fantastisch! Genau unsere Wellenlänge.</p>
<p>Am Sonntag stand ein Ausflug in unser geliebtes <a href="http://it.club-onlyou.com/Belforte/Mappa-del-Centro">Belforte</a> in Varese an- ja, haben wir das genossen! Das ging sogar soweit, dass wir die schöne Strecke von Varese über Capolago nach Ponte Tresa nahmen.</p>
<p>Ponte Tresa! Die mit dem Ekelzoll!</p>
<p>Wir wurden durchgeignoriert- pff!</p>
<p>Den Besuch bei der <a href="http://www.alprose.ch/de/">Schoggifabrik</a> in Caslano nutzte ich für einen Brunzhalt. Irgendwie wäre hier ein gewaltiges Facelifting dringend nötig. Überall machen sie Werbung- und <span id="selectionBoundary_1485276201366_6582195465088241" class="rangySelectionBoundary" style="line-height:0;display:none;"></span>dann so ein schäbiger Laden.. tztttz. Nun gut, wir wissen was wir wollen- drum war der Besuch kurz.</p>
<p>Das Weekend hat uns sehr gefallen, wir konnten abstellen und geniessen. Und uns treiben lassen von spontanen Ideen und mal wieder tun, was wir so gerne tun.</p>
<p>Die Nachhausefahrt war ebenso problemlos und zügig- und ennet dem Gotthard- Wä!! Nebel! Gruusig! Chalt! Brrrr!</p>
<p>Ich freue mich aufs nächste Mal.</p>
<p>Und dir habe ich hoffentlich einen kräftigen Schubs gegeben: Benvenuto in Ticino!</p>
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