Das Beste

Hier sind die besten Anekdoten, welche ich auf meinem alten Blog -finefood-(2007 bis 2014) veröffentlicht hab, dem geneigten Leser nochmals dargebracht.

 

2014

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Umbria

Hä? Wer kennt denn schon Umbrien, wo liegt denn das? Mir kam spontan diese Idee, da ein paar Tage zu verbringen. Uns hat das letzte Mal, als wir in den Toscanaferien waren, die etruskische Kultur so gut zugesagt. Das war ja vor den Römern- schade, dass wir in der Schule nicht dieses Volk genauer behandelten—stattdessen 3x die Römer, ächtz! Uns haben Pittigliano und die schönen Tuffsteindörfer extrem gut gefallen, und wollten diese wunderbaren Zeugnisse einer grossartigen Kultur etwas näher kennenlernen. Aber ausser Perugia (Perugia, aja??) der Hauptstadt Umbriens fiel uns nichts ein, was da im „grünen Herzen Italien“ noch sein soll. Nadisnah hab ich einige, wenn nicht sogar viele schöne Sachen entdeckt, welche zu einer Rundreise führen sollten. Dass Assisi auch da liegt- wow, prima. Da ist für unser Seelenheil ja gesorgt, höhö. Die Cascada del mulino in Saturnia und der Parco dei tarocchi von Niki de Saint Phalle wollten wir unbedingt nochmals angucken! Orvieto,die Cascata delle Marmore, und vor allem der Sacro Bosco in Bomarzo sind Eckpunkte der Tour und so habe ich ein hübsches Türchen zusammengestellt, mit vielen Beguggungen und intressanten Sachen, welche wirklich lohnenswert sind. Ungewiss waren wir noch, ob Womo oder Hubi. Da wir aber die teils engen Strassen in den Tuffsteindörfern kennen, fiel unsere Wahl auf unseren Hubi. Mit einer guten Kollegin haben wir uns dann aufgemacht, dieses unbekannte Revier Italiens zu entdecken. Und ich muss sagen, Umbrien steht für mich als Ursprung, als Ur-Italien mit seiner wilden Art. Viele, sehr viele schöne Dörfer, Städte, auch sotterrano haben wir entdeckt, Perugia mit seiner Minimetro war Hammer, Pittigliano wunderbar- vorallem in der Nacht. Der Park von Bomarzo war für mich ein Riesenhiglight, steht dieser doch schon seit 1560!!!!! Auch unsere zusätzlichen Erkundungen mit Orbetello, Arezzo, Volterra, Bagnoregio, Bolsena, Trasimeno, Todi, Pisa,…. waren einfach genial! Wir haben wieder einmal so viele Kirchen besucht, wie wir mochten. Es kamen alle nicht zu kurz. Am Nachhauseweg noch „schnell“ im Serravalle geschoppt, und in einem wunderbaren Landhaus übernachtet, wow. Es waren Ferien wieder einmal nach unserem Gusto, und auch wenn wir zu dritt waren- was ja ein Experiment für uns war- würden wir es gerne wieder machen. Es gibt da (auch in Umbrien) unzählige Örtchens, welche wunderwunderschön sind. Da lassen wir doch die Toscana den Touris, und bestaunen das wirkliche, echte Italia.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Wie wahr, wie wahr

Bereits ist‘s Juni, und das Sch… grrüst ist immer noch da Aber die Fenster sind drin, und wir müssen sagen: WAU! Ischt das eine geile Sache! 3fachverglast und kippbar, und schön und überhaupt!! Übel war nur, dass meine Busle zuhause war, als die Mannen kamen, und anscheinend sämtliche Fenschter auf einmal rausnahmen. So stand meine bessere Hälfte plötzlich arg im Durchzug- die Vierbeinige hat sich tief irgendwo verkrochen. So wurden halt die Küchenschränke entrümpelt, da in allen Räumen umgebaut wird. Am Abend waren die Handwerker bereits fertig- das ging superschnell- Danke auch ans Wetter- Für März war es frühlingshaft mild! Wir geniessen den zusätzlichen Komfort und freuen uns über fast bodenlange Fenster!! Und Balkonflügeltüren. Es wird ganz ganz schön. Gut hab ich von der Bude noch eine Rolle Plastik nach Hause genommen- es gab doch einigen Staub, trotz sorgfältigem Umgang! Dass wir nachher die Heizung um eine Stufe runterschalten konnten, hat uns sehr gefreut. Wie das wohl mit der Isolation rauskommt? Müssen wir auf minus stellen, hihihihi. So, die grösste Beeinträchtigung ist trotz allem zügig (!) vorangegangen, und wir wissen schon gar nicht mehr, wie die alten Fenster waren, smile. Das der neue Fernsehanschluss nicht gleichentags gemacht werden „konnte“, liegt an unserem geliebten Stallstromer, welcher nun wirklich nicht planen kann. So kam er halt 2 Wochen später, und unter Aufsicht wurde ein neues Loch gebohrt. Dann ging laaaaaaaaaaaaaaang nix mehr. Bis letzte Woche. Nun wurden Befestigungen an der Mauer mit Schienen versehen, hinter die nächstens die Isolation kommt. Dann wurden die Storenkästen zugemacht, abgedichtet und versiegelt. Nun kommen in zwei Wochen Leute, welche unseren Balkon kärchern, putzen, isolieren, streichen…. Das heisst für uns, den Holzboden rausnehmen- huh- das war ein lohnender Krucks. Da uns versprochen wurde, dass bestehende Aussensteckdosen behalten werden können, freut uns besonders. Auch hier wieder der gewohnte Stallstromer, mit der gewohnten Manie: Brauchen Zugang am … zu ihrer Wohnung. Bitte die Türe nicht verschliessen, oder hinterlegen sie den Schlüssel…., jaja… sind wir ja gewohnt.. Dass er an diesem Tag nicht kam- mit dem rechnet man mittlerweile auch automatisch. Aber nicht mal eine Info dazu- da war meine Busle wieder einmal souverän mit anpfeiffen- nun gibt’s einen FI-Schalter gratis dazu. So sind wir im Umbau, welcher uns aber nur am Rande berührt- wenn man sich vorstellt, es wäre eine Innenrenovation- oh! Nein danke!!! Wir freuen uns, wir sind sehr gespannt, wir findens toll!!

Dienstag, 11. März 2014

UMBAU!! umkipp!

Hülfe! Wir sind eingerüstet. Und das bis obenauf… Und es wird chaotisch.. Aber alles der Reihe nach.. Immer wieder gab‘s „Reklamationen“, durch unsere Hütte zieht‘s, es schifft immer rein, u.s.w., u.s.f. Auch war, und das war sich der Eigentümer bewusst, die Altersgrenze der Holzfenster erreicht, da nützt das beste Glas drin nix mehr.. An der GV vor knapp 2 Jahren den Kredit gesprochen- viel, viel Geld- Das sind sich die Bewohner ja gar nicht bewusst. Es soll im gleichen Zug auch isoliert werden, um den 41-Järigen wieder up-tu-date zu bringen. Nun gut, es gab Infos, wann wir mit dem Einbau der Fenster rechnen können, und einigen spärlichen Fussnotizen dazu. So warteten wir gespannt, wann‘s denn endlich losgeht.. Nun, das Gerüst war im Aufbau und kam unserem Dehei immer näher. Das ganze hat so um die zwei Wochen gedauert. Wahnsinn, was da aufgezogen wird. Nun hat eine besorgte Bewohnerin (ich meine, es war ihr Mann- sie musste es organisieren) eine Versammlung anberufen mit dem Eigentümer und der Bauleitung. So kamen wir in den Genuss, auch mal die miefige Luft unseres Quartierversammlungsraums zu inhalieren und zu begutachten. Ja gut, es wurde Red und Antwort gestanden, meiner Meinung nach mehr dürftig wie genügend. Viel zu vieles war noch ungewiss, und wird uns auch alle noch überraschen, da bin ich mir sicher. Was mir echt chli zum denken gab, war die teils Eigentümmler-Gebaren einzelner Mieter. Ansprüche stellen, können sie. Aber dass sie günstig wohnen, das ist doch eh selbstverständlich. Aber der grössere Teil unsererseits- und es kamen fast die Hälfte der Bewohner- hat die Infos, welche es gab aufgenommen. Was interessiert mich der Heizkörper, wenn’s doch um eine Aussenfassadensanierung geht… Aber äbe.. Es war wieder mal schön, alle zusammen zu haben, chli ploiderlen und dann schnell wieder aus dem Lokal zu düselen. Nun war sie da, die vor einem halben Jahr angekündigte Woche, in welchem die Fenster ausgewechselt werden. Gemäss Plan waren wir Mittwoch/Donnerstag dran, und meine allerliebste Busle hat extra freigenommen, für alle Fälle. Wir sind gespannt, wie sehen die Fenster aus? Was für ne Farbe kriegen die Sonnenstoren, wie genau ist das nu mit dem Duschfenster…? Am Montag ist ein Zettel an der Tür, der Storenmann informiert dass am Dienstag die Storen demontiert werden… Höh? Da war sie, die erste Überraschung. Die Sonnenstore war bereits auf dem Gerüst deponiert. Ein Telefonat meines Liebsten hat jetzt schon aufgezeigt, dass schon beim Start Koordinationsschwierigkeiten gibt, und die guten Mannen nicht aufs Gerüst können, weils noch nicht abgenommen ist. Wie sollen die denn die Store demontieren? Und die neuen Fenster montieren? Wir dürfen gespannt sein, was geht, und jeder Abend, an welchem wir nach Hause kommen, bringt sicher einige Überraschungen. Eigentlich warte ich noch auf ein Telefon betreffs Feinplanung wegen dem Fensterausbau, würde mich jedoch überraschen. Dass unser Stallstromer noch in die Wohnung muss, das wird sicher auch nicht klappen…

2013

Dienstag, 12. November 2013

Wir flittern!

Es war lange schon ein Wunsch, mal Pompeij anzukucken, und wenn wir schon drei Wochen Ferien haben, wäre doch noch mehr drin So haben wir im Reisebüro den Flug und das Hotel in Napoli plus das Mietauto organisiert. Der Rest ergibt sich- wir fahren schon mehrere Male sehr gut mit dem Hotel-Such-App direkt in den Ferien. Grob umrissen wollten wir nach Napoli, dann die Amalfiküste runter und bis nach Reggio di Calabria- Dann rüber nach Sizilien. Und da es doch eine Stadt Namens Ragusa geben soll, behalten wir das im Hinterkopf.. und das Ganze wieder zurück nach Napoli. Es ging alles glatt, haben Napoli sehr schön gefunden- Nix da mit Mafia, Abfall, Smog und endloses Gehupe. Bettler, welche uns um Geld anhielten, bedankten sich sogar, wenn wir ablehnten was zu geben. Es war eine sehr spezielle Stadt, Mann muss einfach auf sie zugehen, damit sie sich einem öffnet. Napoli sotterana war sehr eindrücklich, und auch die Stimmung am Abend am lungomare fantastisch. Die Leute sehr freundlich und kannten einem bereits nach dem ersten Vorbeigehen, aber eben, wenn Mann auf die Leute zugeht und nicht grad den Touri raushängt, gibt’s ganz herzliche Momente in der pulsierenden Metropole. Ein Ereignis bleibt noch gut in Erinnerung: Der cameriere: „Aaaaah svizzera!! Il paese della Rolex!“ -Jaja, immer diese Clichées-meine Antwort (auf mein leeres Handgelenk tippend) „Vedi, non c’é lo più, me l’anno rubato a Napoli!“ Ein kurzes (ungläubiges?) „Da vero??!“ und das Eis war gebrochen! Wir hatten das vergnüglichste Abendessen.. ÄÄÄh, was genau gabs jetzt schon wieder? Pompeji war noch zerfallener als wie vor 20 Jahren, sehr vieles war abgesperrt und nur sehr schlecht konserviert- vor allem für meine Busle eine grosse Enttäuschung. Nun, das Auto gepackt und mal ab an die Küste- Amalfitana war angesagt. Als Tüpfli aufs i hatte ich noch den Ausflug nach Capri im Hinterkopf, welchen wir von Positano aus nahmen- ist viel näher als von Napoli. Gut, die Amalfiküste und Capri lässt sich mit „Naja, geht so,ziemlich ok“. Wir haben halt höhere Standards, und wir haben noch einige erleben dürfen, welche die beiden „Highligts“ blass aussehen liessen… Paestum war sicher eines davon (mussten wir 2mal hin, es war so schön!), dann Siracusa und natürlich Ragusa! Wir habes genossen, sehr viel erlebt, und waren bei zwei Hochzeiten und zwei Beerdigungen, auch hatten wir eine sehr eindrucksvolle Messe mitgeschnitten- Geesu-Geesu!! Und in Catania haben wir die IKEA gefunden, hihihihi. Ercolaneo war (wie vorgängig in Erfahrung gebracht) viel schöner wie Pompeji, wir haben sogar angekokeltes Holz bestaunt. Und dass Einbahnverkehr herrschte. Und Zubringerdienst! Wahnsinn. Sogar die Panne mit unserem Hiundai (EPS defekt!!) wurde schnell und unbürokratisch erledigt, Hertzlichen Dank. Allumfassend wars wieder eine sehr tolle Reise, es haben sich wunderschöne Tage ergeben, in welchen wir die Ferien richtig geniessen konnten!

Montag, 11. November 2013

sposi bagnati- sposi fortunati!

Uff! Schon 80 Tage verheiratet! Aber Hammer war‘s, Hammer ist’s immer noch. Es hat alles wunderbarstens geklappt- die Extralimousine (Jesses, in sowas würd ich NIE einsteigen!!) war gut organisiert, und der Empfang mit den vielen Ballons und Leuten einfach wunderbarschtens!! Wir haben’s so richtig geniessen können, ämel als der Gratulationszug vorbei war… ufff!! Es war so wunderschön, dass auch der Platzregen nichts machte, er war ja nur kurz. Hammer war wirklich der Chilbiwagen, und auch die Steelband hat dazugepasst. Traditionsgemäss hat das Brautpaar nicht viel gegessen, ausser einem goldigen Cakepop und ein Stück Hochzeitstorte war da nix. Macht nix. Aber es war wundervoll, so viele und so liebe Leute um uns zu haben! Die Dessertbar war die reinste Augenweide, jedenfalls bis wir die Schleife durchgeschnitten haben. Auch das Catering war fantastisch, haben sich die zwei Frauen supper um unsere Gäste gekümmert, und auch Jungbürger „von oben“ souverän retourniert.. Die Darbietung der Lingerietenöre war so richtig schön schräg Viel zu schnell ging’s Festchen vorbei, das Aufräumen war schnell erledigt- die Vase auch so dass wir um 3 in der Heia lagen- und von wegen Hochzeitsnacht, höhöhöhö! Samstags gemütlich nach Lugano getuckert, eingetscheggt, und schon war es Zeit für den Aperitivo im Zoo. Was sich da das Zooteam abgerackert hat- einfach Hammer!! Ich hatte auch eine kleine Ansprache, in dem ich erklärte, warum hier ein Apero stattfindet, und ich hatte mit den Tränen zu kämpfen! Auch hier stürmte ein starkes Gewitter durch- gleichzeitig das Startzeichen zum Aufbruch. Ich hätte glaub sonst noch viiiiiiiiiiiiiiiiiel länger den Zoo genossen. Also wieder ins Hotel, frisch machen, und ab an die Piazza. Das Resti und vorallem die Kellner waren trotz Vollbetrieb sehr aufmerksam, und das Essen wie gewünscht. Wir waren draussen unter den Schirmen und konnten das Geschehen auf der Piazza grande beobachten. Irgeneinmal hatts wieder angefangen zu schütten- Mann kennts ja aus dem Ticino. Was uns nicht davon abhielt, sitzen zu bleiben und weiterzugeniessen. Ich hatte eh das Gefühl, es intressierte keinen, wenn ein Fluss neben ihm entstand Die Kellner haben sogar Holzharassen bereitgestellt, für die Handtaschen! Auch hier wieder ein voller Erfolg- wir haben uns rundum wohl gefühlt. Nadisna leerte sich die Beiz, es hörte auch auf zu regnen. Und wir waren die letzten, welche Richtung Berg wanderten. Im Zimmer noch auf dem Balkon die Flasche Litschisekt gekillt, und das ganze Geschehen Rösümee ziehen lassen.. Am nächsten Morgen (und lasst euch sagen, das mit der Hochzeitsnacht ist und bleibt eine Legende..!) haben wir uns aufs Buffet gefreut, und wurden nicht enttäuscht! Es gab reichhaltig und viel! Zufrieden und froh, müde aber häppy wieder daheim in unserer mit Geschenken gefüllten Wohnung angekommen. Wir müssen auch erwähnen, dass sich die Leute extrem kreativst die Mühe nahmen mit der Auswahl der Geschenke. Haben wir doch lediglich 4 Flaschen Wein bekommen- und das bei ca 180 Leuten! RESPECT!! Wir haben nichts bekommen, welches wir mit, „naja, dann halt“ abhaken mussten. Und freuen uns auf s `Einlösen diverser Gutscheine! Und als Zuckerschicht der Greemschnitte folgendes im Vorab: Die Flitterwochen konnten ganz aus den Geschenken finanziert werden. Fantatisch!! Die Garderobe von meinem Mann (!) und auch meine war von ihm selbst gemacht, und ich hab mich von Anfang an drin wohlgefühlt. Fazit: Klar, hätte Mann da und dort etwas schrüübelen können, logisch wäre hie und da eine andere Gegebenheit auch passend gewesen. Aber für mich, und ich spreche sicher auch für meinen Angeheirateten war die Sache perfekt. Traumhaft. Der schönste Tag im Leben. Und nochmals der schönste Tag im Leben. Toll.

Freitag, 21. Juni 2013

Die Zeit tickt…..

Unsere Hochzeitsvorbereitungen laufen- das Datum rückt immer näher. Wir haben uns bewusst viel Zeit genommen- ein Jahr sollte wirklich reichen- weil es für UNS ein wunderwunderschöner Tag werden soll. Und wir immer wieder viele gute Ideen haben.. Inzwischen haben wir wunderwunderschöne Einladungskarten verschickt- welche auf eine eigens von uns gestalteten Homepage leitet. Eine Homepage drum, weil viele Fragen auftauchen werden übers wo-wie-wiso- undüberhaupt. Wir sind sehr zufrieden mit der Page, bekommen auch wunderbare Komplimente.. Was nicht so schön ist, dass sich 10% der angeschriebenen nicht meldeten. Und wir nachfassen musten, teils mehrmals… Aber damit müssen wir wohl leben, unsere Gesellschaft ist oberflächlich geworden… Immerhin haben sich 120 ! Leute angemeldet für die Dessertbar, und 40 für den Zoo und Nachtessen im Ticino!! Wunderbar!! Der erste Tag formiert sich: Der Saal ist reserviert, Deko und Blumen auch. Nun kommt noch die Serviceleute vom Catering. Und die Dessertbar!! Als absoluter Clou kommt noch ein Chilbiwagen vorbei, und verwöhnt unsere Gäste!! (Dass an diesem Wochenende Dorfchilbi ist, war anfangs-hihihi-nicht geplant)… Am Samstag geht’s dann in unseren Zoo. Da sind die Leute meeeeeeeegahärzig. Sie organisieren uns einen Apéro. Und dies gleich neben Max „meinem“ Löwen. Das kommt supper!! Znacht gibt’s am Hauptplatz in Lugano, wir hatten ein ausgezeichnetes Probeessen, und sind überzeugt, gut aufgehoben zu sein!! Das 5gegen5 Hotel musste uns die Suite ganz oben rechts mit Aussicht geben- Mann gönnt sich ja sonst nix.. Freuen uns!! Nun steht schon das Gröbste, einige Details sind noch offen. Aber das kommt gut. Ich bin aber überzeugt, dass wir unser Fest geniessen können! Und wir offiziell zusammengehören! Ja,ja,ja! Und Chräbi organisiert was mit den Leuten- Wasauchimmer- wir feruen uns drauf!!

Donnerstag, 2. Mai 2013

L’Alsace

Wollte noch „schnell“ berichten, über unseren Ausflug zum Flammchueche und Wiistube-Land Ende April.

Wie wir wussten, war die Wetterprognose nicht allzugut, aber trotzdem wollten wir es wagen, das Gebiet zwischen Rhein und Vogesen zu erkunden. Am Freitag gemütlich nach dem Berufsverkehr losgetuckert, waren wir schon nach gut einer Stunde Fahrzeit am Flughafen Europort Mulhouse vorbei, und nahmen die erste Ausfahrt Richtung Dannemarie. Ich wollte den Rhein-Rhone-Kanal begucken-ich finde die Franzosen haben‘s mit ihren Kanälen genial getrieben, ist immer wieder ein Staunen wert. In Dannemarie also querten wir den Kanal, und oh! Da war auch eine Schleuse!! Also, Anker werfen, und begutachten.. Leider haben wir sie nicht in Aktion gesehen, und war es „nur“ eine einzige Schleuse. Aber beim umherwandern entdeckten wir was (glaub ich) ganz spezielles: Unmittelbar vor der Schleuse musste der Kanal über den Fluss „La Largue“. Das heisst, er wird über eine Brücke geführt (Gibt doch im Loiretal auch so was…). Das fanden wir sehr speziell, und habens auch ausgiebig beguckt!! Weiter gings dann Richtung Thann- Weinstrasse. Irgendwie hat uns diese aber im Moment nicht angezogen, sondern eher ein Pass.. Und so hybrideten wir mit unserem Prius über den „grand Ballon“. Auf über 1400 Meter hatte es noch Schnee, und man hätte einen vue des alpes sehen können.. wenns schön gewesen wär… Aber nichtsdestotrotz haben wir die Natur bewundert, und beim runterfahren kam uns der Frühling immer mehr entgegen- blühen da unten doch schon die Rapsfelder..

Doch noch auf der Weinstrasse angelangt, staunten wir ab der Weitläufigkeit der Weinberge, ist ja wirklich hüpsch da.. In Rouffach einen Stopp eingelegt, da war die Strassenführung sehr speziell, und haben die Kirche von innen und aussen begutachtet. Auch da haben wir die ruhige Atmosphäre sehr genossen. Unser weiterer Weg führte uns nach Colmar- wollten wir das Städtchen doch begutachten, von dem so viele schwärmten. Ganz ohne Navi und Internet haben wir am Rand der Altstadt ein Nachtlager für uns und eine Garage für unser Auto gefunden. Leider hat es gerade jetzt begonnen zu regnen- ausgerechnet, als wir uns voller Vorfreude die Statt erkunden wollten. Egal- in der einen Hand den Paraplü, der anderen den Fottiapparat gings durch die wunderschönen Gassen von Colmar. Natürlich musste „petit Venice“ beguckt werden, und so im Schiff sah es wirklich aus wie’s Original. Ausser dass da Fachwerkhäuser und keine Palazzi standen. Die Markthalle war auch sehr schön, und vor der Halle parkte ein uralter (ca.1930) Peugeot auf dem Behindertenparkplatz. Das lass ich jetzt mal so stehen, hehehe.. Ich wurde langsam etwas grantig vom Schirmhalten und föttelen, und so steuerten wir ein Lokal an, welches uns gefiel, und wir auch draussen sitzen konnten. Wir haben geschlemmt, und hatten eigentlich schon nach der Vorspeise genug… Es ist halt schon die deutsche Küche, welche da Spuren hinterlassen hat- sprich: Deftige Kost. Nach einem Schlummi an der Bar freuten wir uns aufs Bett, und horchten die ganze Nacht den Geräuschen der Stadt.. Am Morgen kam mit dem sich nicht bessernden Wetter der Entscheid: Nein, esoo möchten wir nicht weiter das Elsass begucken, macht doch keinen Spass!! Als Zückerli „leisteten“ wir uns noch einen „chauffeur mobile“, welchen ich am Vortag im Katalog eines Einrichtungshauses gesehen hab. Wir stöberten stundenlang im Laden, und lasen uns nun diesen Heizpilz nach Hause liefern (Hülfe, froonzösisch…!). Die Heimfahrt führte über Carrefour (….) Richtung Basel, wir gaben den schnellsten Weg nach Hause ein. Irgendwie führte uns unser Hubi aber über Laufenburg, durch tiefste Täler des Aargaus, eine Gegend, welche keiner von uns dreien je schon gesehen hat. Positiv an diesem „Schlungg“ war, dass am Zoll kein Schwein stand. Negativ habe ich für einen Dämpfer gesorgt, als ich auf einer Ausweichstelle wo wir Pause machen wollten, mit dem Auto unten an Steinen angeschlagen habe. Die lange Fahrzeit hat mich doch etwas müde werden lassen, und nicht mit der nötigen Vorsicht dieses Hindernis umschiffen lassen. Aber es ist nichts passiert, nichts leckt- uff!!! So kamen wir nach Hause, trafen eine überausglückliche Maunze-Katze an, und hatten das Gefühl, mehr wie einen Tag unterwegs gewesen zu sein. Es war richtig erholsam- trotz des garstigen Wetters. Und wir gehen wieder mal ins Elsass, mais bien sûr!!!

2012

 

Dienstag, 28. August 2012

Und ewig lockt das Wohnmobil..‎

Was war das diesmal ein Krucks bis wir stehen wo wir stehen. Erst grad noch in der Toscana ‎sollten sich unsere Gedanken schon an die Septemberferien gewöhnen- Nein- so sagten sich ‎meine wundervollste Busle und ich! Das wär ja wie Europa in 7 Tagen. Mit Stopover in 243,6 ‎Destinationen…‎ So haben wir von den wundervollen Frühlingsferien gezehrt- Sie waren wirklich wundervoll, ‎und sämtliche Fussgängerzonen in Lucca, Siena, Etzettera sind nun in unser Repetoire ‎aufgenommen. Auch Nicki de Saint-Phalles Parco dei tarocchi war absolut sehenswert. ‎Scettinos Nusschale haben wir auch von fern beguggt. Von den Tuffsteinstädten ‎Pittigliano/Sorano sind wir begeistert. Und das Terassenbaden in Saturnia war der Burner…‎Eben- ich schweife ab…‎Aus eben genannten Gründen wollten/konnten wir nicht schon wieder mit Ferienplänen um ‎uns schmeissen… So war lange Zeit nur die Feriendaten gefixt. Aber auch diese standen kurz ‎davor, ersatzlos gestrichen zu werden.‎ Unsere Denkwende (knapp 1 Monat vor Ferienbeginn) bei einer Zugfahrt zum Kanzleiflomi ‎in Züri kam etwas heftig, aber es hat’s anscheinend gebraucht…‎Aber was nützt der beste Flugplan, die gültigsten Pässe, wenn doch noch nicht klar ist ‎WOHIN die Ferien führen sollen???‎ Klar, Pompeij steht schon lange auf unserer Liste. Auch Finnland, da sollten wir schon lange ‎hin…. Da waren sie wieder, unsere Probleme: Nicht fliegen, aber auch nicht 10’000Km ‎hinfahren und 100’00km zurück… (siehe frühere Ferieneinträge).‎Meine allerliebste Busle äusserte den Wunsch, wiedermal mit dem Wohnmobil zu verreisen. ‎Ohja! Gefällt mir! Gefällt mir! Diese Reiseform ist für uns sehr ideal- es können unsere ‎eigenen Sachen mittgeschleppt werden- es hat einigermassen genug Platz für dies (Kerzen) ‎und das(Kafimaschine). Auch können wir so von Camping zu Camping hüpfen und uns von ‎der Lust und Laune treiben lassen. Es wäre schon das vierte Mal reisen mit Bett.

‎‎1.‎ Womo: Italia, Rimini/Venedig/Valtellina ‎2.‎ VW Bus: France, Südfrankreich/Cote d’azur/Piemonte ‎3.‎ Womo: France, Loiretal/Bretagne/Paris

Und nun eben das nächste Abenteuer… Ich hab vom ehemaligen IT-Scheff mal den Tipp ‎bekommen, an die Westküste Frankreichs zu düsen (er selber ist ein riesen France-Fän, von ‎ihm kam auch der Loiretal-Tipp). Da uns beiden dies gefällt, war der Entscheid schnell ‎gefällt: Wui, wir wohnmobilen nach Westfrance.‎ Irgendeinmal fiel auch die Stadt Carcassonne in unser Reiseplan. Und ich möchte den Canal ‎du midi, welcher den Atlantik mit dem Mittelmeer verbindet (!) beguggen! Als Schmankerl ‎auf dem Hinweg (hihi) sollte eigentlich Lourdes noch drinnliegen – Dort holen wir uns den ‎Segen, ora pro nobis, haha!‎ Gespannt sind wir auf die cote d’argent, diese birgt sicher jede Menge Interessantes für uns. ‎Bordeaux ist sicher auch ein Etappenziel, bevor wir quer nach Reclère tuckern (ich liebe diese ‎‎(grüne) Grenze, smile).‎Gut das Gerüst steht, Feingeplant wird vor Ort! Die erforderlichen Reisebücher sind nun ‎zuhause, und eine Packliste ist auch ausgedruckt. Was fehlt denn noch??‎Das WOHNMOBIL! ‎ Mensch! Also ab zu unserem Stammvermieter am Autobahnende. Wir trafen da auf die Qual ‎der Wahl. Sicher geschlagene 4 Stunden hüpften wir von Modell zu Modell, beguggten das ‎Änteriöör, nahmen die Womo’s in die Favoritenliste, strichen wieder, nahmen wieder auf, ‎strichen wieder……. Alkofen-integriert- teilintegriert, Bett so, Bett anders, Dusche mit WC, ‎WC in Dusche, Stauraum für Tisch, Menschmenschmensch!!! .‎ Irgendwie vermochte uns keines restlos zu überzeugen. Das welche, welches uns überzeugt ‎hätt, ist nicht vermietbar (nom d’un pipe!!). Unser Kreis wurde nach etlichen Erweiterungen ‎wieder kleiner. Als Resultat blieben drei Stück offen:‎ ‎1.Ein Alkovenford mit Küche nach hinten raus ‎2. Ein Alkovenford mit extrem viel Staufächern, und super Einteilung (Favorit schon beim ‎letzten Mal)‎ ‎3. Ein teilintegrierter Fiat mit getrennen Betten auf Podest.‎Nummer 2 war raus, weil zu dieser Zeit schon vermietet (schad, hätt mir extremscht gefallen, ‎aber Alkoven, da haben wir nicht so gute Erinnerungen…)‎ Nummer 1, da war eigentlich nur die Küche kool…‎Tataaa, dann kam doch nur Nummer 3 in Frage.. Hätte man ja von Anfang an nehmen ‎können… Pfffff… Teilintegriert, das ist Hammer! Ich bin noch etwas skeptisch gegenüber ‎den Betten, aber das passt schon!‎

ATTENCION FRANCE! NOUS ARRIVONS, YYYYYYHA!‎

Donnerstag, 3. Mai 2012

Dunkelbunt, ringelgrün und kugelrot

Wie doch wieder die Zeit davoneilt…. Husch und es ist Frühling Menschmensch… Als glorioses ‎Highlight in diesem Abschnitt war sicher der 60gischte Geburi vom Mami. Diesen werde ich mit ‎Bestimmtheit NIE vergessen…‎ Bereits ein Jahr zum Voraus wurde festgelegt, dass vom 16.-18.März 2012 keine Termine abgemacht ‎werden dürfen, es war Mamis Weekend. ‎

Wohin-was-wie- wo- Das sei eine Überraschung!‎

Als dann eine Anmeldung in Form eines Papierflügerlis kam, hab ich eigentlich nicht an das gedacht, ‎was da kommen wird. Erst als mein Bruder erzählte, dass seine Kleinen noch ‎ein Buch mit „Flugzeugtipps“ bekamen, da verstand ich- Oh, das wird was Grösseres…!!!‎ Da sind wir gespannt. Die zweite Einladung war ein Zipgrip, mit Mannsgöggeli drin, welche die Packliste enthielt: Bequeme ‎Sachen zum Wechseln, Nessessaire, 2 Badhosen, Euros fürs chröömlä.‎ Ich und meine Busle waren seehr gespannt, haben aber die Ueberraschung auf uns zukommen ‎lassen (Und das soll doch was heissen, hihihihi).‎

So gings frisch gepackt und frohen Mutes zum Treffpunkt, und wir fuhren zum Flughafen. Da konnten ‎wir unsere Autos abgeben, sie wurden sicher verwahrt. Eine prima Idee…‎ Am neu umgebauten Zoll vorbei wurden wir als Familie in eine spezielle Schlaufe geschickt, wo wir ‎nicht warten mussten (ausser die diversen (zufallsgeneratorabhängigen?) Leibesvisitationen)- Es war ‎alles prima organisiert-Wow, Mami, smile.‎

Mittlerweile war auch unser Ziel bekannt: Frankfurt. Frankfurt???? Äppelwei? Banken? Hää?‎ Nungut, der erste Flug überstanden, Alle Ratereien (s gaat sicher uf Ööschtriich..!) wurden damit ‎zunichte gemacht.‎

Auch meine…‎

Nun hat Mami alle beim Imbiss abgeladen, und mich und meine Busle mitgenommen, wir mussten ‎auskundschaften wo der Weiterflug (!) weiterfliegt.‎ Graz, äääähä, äbe doch Austria. Und Graz-kuul- da waren wir noch nie.. Gut, Weiterflug. ‎

Der zweite Flug hinter uns, Graz ist ein ganz kleiner Flugplatz (10 Schritte, und du bist vom Rollfeld ‎am Taxistand, hihihi), besammelten wir uns in der Ankunftshalle, wo ein paar Leute mit Täfelis ‎rumstanden.‎

Jetzt klickte es bei mir, und ich musste heulen!!

Ich hab das Logo vom Rogner Bad Blumau erkannt, ‎und wusste, wo uns Mami hinbringen würde. Ich war so was von häppy und überrascht- mir hat da s ‎Mami das schönste Geburigschenk gemacht!!! Ich hab dann meiner Busle den Grund meines ‎Weinens erklärt, und auch er war sprachlos.. Mittlerweile wussten glaub’ alle wohins geht, und wir ‎wurden in Büsslis verfrachtet, wos nochmals 45 Minuten weiterging.‎ Gierig schauten wir nach Farben, runden Formen, grossartiger Architektur, als wir mitten in der Pampa ‎ein goldenes Türmchen entdeckten, welches zum Bad gehört.‎ Mein Herz ging auf und ich hab von da an nur noch aufgesogen, begriffen und genossen. Aber ‎guggimüed wurde ich nie!

Die drei Tage inmitten dieser wunderbaren Welt ungerader Linien waren so was von schön, dass es ‎fast keine Steigerung mehr geben kann. Wir hatten nach Mamis Erklärungen beim Aperö freie Hand, ‎konnten tun und lassen, was wir wollen, entdecken begucken, entspannen.‎ Und dies haben wir ausgiebigscht gemacht.‎

Wirklich.‎

Ich frage mich heut noch, ob sich Mami mit diesem Geschenk an uns ihr ein Geschenk machen ‎konnte. Ich denke schon, aber denke auch, dass das den wenigsten bewusst ist.‎

In weiser Voraussicht hab ich meine Spiegelreflex mitgenommen, es gäb sicher das eine oder andere ‎Sujet für vor die Linse… Haha- über 300 Fottis hab ich geknipst, und es reut mich kein einziges!‎ Den ersten Tag waren wir vor allem um und auf den Häusern, und haben uns die Gegend angeguckt. ‎Nach dem Nachtessen mit Fämily lag ein Bad alleweil drin, hatte es doch bis 23.00 Uhr offen!! Und im ‎Dunkeln ist die Therme nomolsoschön!‎ Den nächsten Morgen um 7 Uhr mit der Sonne im Bad tümpelnd verbracht- Hammer!! Zmorge wieder ‎mit allnen- Inkl. HäppyBirthday für Mami, und schnell hindrapierten Geschenken..‎‎ Ein zweiter Rundgang- diesmal etwas intensiver, bescherte wiederum viele Bildeli im Speicher. Und ‎grüne Filzpilze haben wir auch noch gesehen- die möchten wir haben…!‎

Eine Führung durchs Bad wurde angeboten- Während die einten sich in der Salzgrotte lang-äh verweilten, ‎erhielten wir etwas zuwenig Infos am Rundgang.. Er war enttäuschend, und trotzdem immer wieder ‎ein Hingucker da und dort… Im Anschluss sind wir dann nochmals rumgetschalpt- Inkl. Kafi und ‎Cookie..‎‎

Nach dem Essen im Wintergarten (incl. Clan) haben wir noch ein Abendbad genommen.‎

Auch der dritte Tag war „Sonnenaufgangbad“ um 7 Uhr angesagt- Klasse das!! Dann haben wir noch ‎‎„Guckaugen“ gekauft, die kommen ans Balkongländer. (Ich hätt gerne den Kindern auch eins gekauft, ‎aber sie waren schneller…)‎ Dann haben wir die Aufgabe des Retourbuchens des Fluges für uns 14 Nasen übernommen.. ‎Zusammengefasst: 2 Stunden vor dem Internet verblödet, 3 Cüppli offeriert bekommen, Pilze gekauft ‎zwischenzeitlich. Aber sonst, tipptopp.‎ Es wurde auch ein Lokaltermin organisiert, bei dem alle im Badmantel zum Photoshooting erscheinen ‎mussten. Dies gab dann die obligaten gestellten Fotos. Ausser die einen vom Mami, wie sie meiner Busle ‎hinterherrennt, hihihhi.‎

Viele Aufnahmen vom Innern des Bades gemacht, mit der Familie gewesen, das war das ‎Sonntagsprogramm.‎

Aja, nach dem Frühbad im Morgenmantel gefrühstückt, obendrauf! Hammer! Unbedingt ‎empfehlenswert!!!‎

Irgendwie war die Aufenthaltsdauer genau richtig für uns alle- oder ich hatte mich von Anfang an auf ‎diese Dauer eingestellt, und war drum rundum zufrieden so.‎

Am Flughafen hatten wir noch ein Intermezzo mit dem Scanner… Der Einte musste seine ‎Flüssigkeiten noch verpacken (das habe ich noch nie, das geht schon…), hihihi. Der andere sein ‎Sackmesser inkl. Tasche als Gepäck aufgeben (das habe ich noch nie, das geht schon…). Lösten eine halbe Panik beim Bordpersonal aus, weil teils unserer Loits noch im Dutyfree shoppten, wärend der Vogel schon fast abhob…Na aber hallo, jetzt seid nicht so pinggelig.  Ach es ‎war echt unterhaltsam!‎ Schlussendlich xund und munter dehei aachoo. Dass Mann soooviel schönes in so kurzer Zeit erleben ‎darf- ist ein riiiiiesen Geschenk!!!!

2011

Donnerstag, 7. Juli 2011

Srii Wiiks in Saufingländ

Und schon wieder Ferien!?! Och nö, so wild ist’s auch wieder nicht, wir kriegen nicht mehr und nicht ‎weniger wie andere… Oder äben doch? Ich frag mich immer noch, wie ich zu dieser zusätzlichen ‎Woche komm. Im 2009 wurde ich doch nach zwei Wochen aus der Côte d’azur retourgeholt, hatte von ‎da also noch eine föörig. Diese nahm ich jedoch, als es letztes Jahr an die Loire ging. So sollte der ‎Saldo ausgeglichen sein. Auf meiner aktuellen Präsenzliste steht jedoch: Ferienguthaben 20.5 Tage. ‎Und eine Woche waren wir ja im Juni im Südtirol. Und die zuvorschaffende Zeit nach Weihnachten ist ‎nicht unter Ferien abgebildet. Das heisst also tatsächlich, ich hab noch gute 4 Wochen bis Ende Jahr. ‎Kool!‎ Ich weis nicht, entweder mach ich einen Überlegungsfehler- oder meine Bude. Egal. Ich habs schwarz ‎auf weiss. Soviel zur Einleitung.‎London ist schon lange ein Wunsch meiner Busle, und die dazugehörigen „Rosamunde Pilcher“ ‎Gegend- sprich Südengland- könnte uns noch reizen wollen. Schottland hat uns extrem zugesagt, und ‎England könnte es genauso. So reservierten wir zwei Wochen im September in unseren Agenden, ‎stürzten uns ins Jahr und stellten dieses Projekt mal beiseite.‎ Es kamen viele Highligts (Siehe Blog), das Jahr zischt in einem Schnurz vorbei. Nun, Mitte Juli haben ‎wir endlich den Kopf frei für unsere diesjährigen „grossen Ferien“. ‎Halbherzig und zäh waren die ersten Vorstösse. Gins dabei um die Wahl, wie wir dahinkämen….‎ ‎1. Flugi ist öd, und wir verabscheuen aufs Tiefste dieses Neanderthalerprozedere!‎ ‎2. Zug wär eigentlich no geil: Gartenstrasse einsteigen- umsteigen in Rotkreuz, Zürich und Paris. ‎Fertig!! Aber 9h, das ist auch schon über Limit, kämpften wir doch schon mit den 4 Stunden nach Genf ‎‎(auch hier, siehe Blog). Aber als Idee faszinierend.‎ ‎2. Auto, ja das wär auch was. 1000km bis nach Dover. 1000km zurück. Und nomol mindestens zwoimalsöfu in ‎Southengland. Meine bessere und liebe Hälfte wäre diesem Vorschlag gefolgt, ich muss aber sagen ‎für 2 Wochen 3000km fahren- nein, das mag ich also schon nicht so (allein die Reise dahin wären ‎sicher 4 Tage draufgegangen)…Zumal s’ Büchsli ja auch schon 220’000 km hat..‎Da war es- das Dilemma. Was tun?‎ Hier stehen wir echt vor einem Problem, welches uns sicher in Zukunft wieder und wieder begegnen ‎wird, falls wir mal wieder über den 800km-Radius vom Zuhause Ferien machen wollen…‎So kam es gestern zum Showdown, weil ich die Ferien definitiv fixen wollte, da mein Steefau ‎ansonsten wieder einen Strich durch die Rechnung macht (Geht er nu in Rente, oder nicht?) ‎Irgendwärend des Tages hatte ich die Blitzidee- Wie wärs mit drei (!) Wochen Ferien? ‎ Hä? Hm? ‎ Das musste jedoch am Tisch zuhause besprochen werden- die Vorsondierung in der Bude verlief ‎positiv.‎Der Zug fiel relativ schnell weg- Eng, lange unterwegs- Das ist ok. Obwohl ich für mich immer noch ‎fasziniert bin: 3 mal umsteigen, dann bist in London. Und der Eurotunnel wär auch dabeigewesen.. ‎Nein! Einen ganzen Tag Tschutschu fahren- das hab ich in meiner Interrailzeit gemacht, das ist passé.‎Also bleibt Auto oder Flugi. Für uns ist das Auto zwar das kleinere Übel, aber wenn wir rationell ‎denken, nicht allzusinnvoll (London, Strassenzoll, Eurotunnel ca. 200Euro, und eben das ‎fortgeschrittene Alter unseres geliebten Büchslis.).‎Nu, da beissen wir in den sauren Apfel, und fliegen dahin. Ist ja nur eine Stunde und etwas ‎zwequetschte Minuten dahin… Wir übernehmen das Konzept Schottland wieder, d.h: Flug, 3 Tage ‎Stadt, Miete eines Autos, Fahrt auf die gewünschten Ziele, B&B’s, Rückflug.‎Also, ab in unser Lieblingsreisebüro- BUCHEN!!!‎P.s: Ich liebe meine Busle!

Mittwoch, 29. Juni 2011

Nachtrag

Ein abschliessender Bericht über das Abenteuer Fernseh steht ja noch aus.. Nun gut:‎ Ich hab mich da Betreff Reise echt ins Zeug gelegt, was eigentlich nicht gedacht, aber schlussendlich ‎schon besser war.‎ Aber von Anfang an:‎ Was tun wir mit den 3000.—vom Fernsehen? Schnell war klar- auf meinem Pushen hin- dass wir das ‎Geld mit einem Weekend mit der ganzen Band verjubeln wollen. War ja mal wieder nötig, eine ‎zusammenführende Aktion durchzuführen, hatten doch die zwei letzten Jahre viele Veränderungen ‎gebracht. Tut gut, mal wieder gemeinsam miteinander was zu machen- Auch mal ohne Musig…‎

Nun gut, ich nahm die Sachte etwas an meine Hand- weil ich ja weiss, dass unsere Loit’s zwar gerne ‎mitmachen, aber nicht führen wollen.. Ich bat jedes Sternchen des Fernsehteams, sich zu ‎überlegen, wohin es gehen könnte, was man tun könnte, und so weiter.‎ Unsere Präsidentin war die erste (und einzige), welche sich detailliert mit dem Ausflug beschäftigte. ‎Sie teilte uns asobald ein Proggi mit, welches uns an den Genfersee (incl. Filet de Pérche) führen ‎sollte. Uh dieser Stress… ‎ Tönte schon mal gut. Die andern waren sparsam mit Tip’s: „Wos schöön warm ist, und gemütlich“, „ich ‎wüsst ein günstiges Hotel“, „ooch, hmmm“ „Tessin?“ u.s.w /u.s.f. ‎ Ich merkte schnell, dass erstens niemand (ausser der Präsidentin) so richtig Gedanken drüber ‎machte, und zweitens, dass ich mit einem Aufenthalt in LUGANO auftrumpfen kann..‎ Ich liess das Ok schmoren und grüblen. Und erst als die Idee kam mit dem Kleinbus, welcher uns ‎schon nach Lenzerheide begleitete, in die Romandie zu fahren um den Fisch zu essen, wusste ich: ‎Nun kann ich (MUSS ICH) meinen Plan schleunixt an die Frau bringen…‎ Etwas überzeugender Auftritt, konktete Angaben, und ein durchdachtes Konzept- Ich weiss doch, wie ‎ich unsere Hausfrauenhobbybänd rumkrieg Gut, dafür lege ich mich auch ins Zeug! Es waren doch ‎‎3000.—für 13 Personen. Mit Übernachtung und Bahnfahrt und Essen..‎ Das soll mir noch einer nachmachen.‎ Die Tickets waren durch „Gemeindetageskarten“ mit 30-40.—pro Tag unwahrscheinlich günstig. ‎Mancheiner staunte. Ha!‎ Und das Hotel direkt am Bahnhof war auch günstig. Es reichte weiter für ein gemeinsames ‎Nachtessen und den Ausflug auf den San Salvatore. Plus einem geführten Stadtrundgang am ‎Sonntag in Bellinzona, inkl. Castelgrande!‎ Ich hab eine sensationelle Einladung geschrieben, sämtliche Züge und Abfahrtszeiten organisiert. Die ‎Besichtigung in Bellinzona bestellt, und schlussendlich Reiseführer gespielt („Chömed ier Hüener, ‎bibibibibibibi, hehehe“). ‎ Anstrengend wars für mich, aber ich hab das gut und gerne gemacht (Wie heisst der Berg da? Ist das ‎jetzt Italien deet?, Was keisst kochendes Wasser auf italienisch, wo müemer etz dure, etc.etc.)‎ Es war ein sehr gelungenes Weekend, ich brachte alle Schäfchen gesund wieder heim, und wir ‎waren voll der guten Eindrücke und genossen ausgiebig die spendierten Ferien.‎ Ich noch ein mü mehr, denn durch eine Absage eines Mitgliedes konnte ich meine Lieblingsbusle ‎mitnehmen- Nei, die Idee war nicht von mir!!‎ Den Abschluss bildete ein Znacht beim Chinesen im Bahnhof Zug, in welchem wir auch noch unser 6. ‎Sternchen trafen, welches wegen einer OP nicht mitreisen konnte.‎

Somit ist das Kapitel auch abgeschlossen.

Mittwoch, 13. April 2011

Attika-Maisonnette

Ach, was haben wir gewitzelt über die Wohnung, von welcher der Eingang sich auf unserem Boden ‎‎(11.Stock) befindet, und sich aber über zwei Stockwerke ausbreitet. Von Hausbewohnern haben wir ‎die Info, dass sie teuer und unbequem sei- „Nei, die wett ich nid“ war der allgemeine Tenor. Obwohl ‎vom 12. Stock auf der Terrasse eine weltweit unvergessliche Aussicht geboten wird, und fast ‎Rundumsicht genossen werden kann (Die Aussicht, welche wir besitzen (!), ist ja durch unseren ‎Obermieter belegt, hihihihi). Die Küche soll auf dem oberen Stockwerk sein, und nur durch eine enge ‎Wendeltreppe vom 11. Stock zu erreichen sein. Auch soll sie vor dem Umbau im 2002 renoviert ‎worden sein.‎ Mein Schatz hat mal der Verwaltung den Wunsch geäussert, mal inezuguggen zu dürfen. Durch die ‎doch sehr kurligen Bewohner der Wohnung -mal grüssen sie- mal nicht- mal sind wir per du- ‎manchmal eben nicht- hatten wir visuell nur spärlich Kontakt, waren somit auch nie in der Wohnung. ‎Umsomehr waren Geruchsemissionen, welche vom Schuhschrank, welcher sich im Treppenhaus befindet, ‎echt belastend, würg! Alsodann haben wir halt die Brandschutztür zu ihnen immer geschlossen, um diesen ‎Käse nicht immer zu schmöcken. ‎ Genervt haben wir uns, wenn die Tür nicht ganz zu war- durch den Luftzug öffnete sich die Tür immer ‎etwas, und mehr wie einmal hat sie beim Auftun der Lifttür dagegengeschlagen- Ich erinner mich noch ‎sehr gut, als ich der Brandschutztür- nachdem sie gegen die Lifttür geschlagen hat, so einen kräftigen ‎Tritt gegeben hab, dass das ganze Treppenhaus zitterte! ;-)‎ Soweit-sogut.‎

Als wir erfuhren, dass die lieben Nachbarn auf den 1.4.2011 gehen, rief das uns bloss in Erinnerung, ‎danach die Verbindungstüre wieder öffnen zu können. Unsere Verwaltung hat zwar wiederholt Briefe ‎zirkulieren lassen, in welchem die Räumung des Treppenhauses (feuerpolizeilich) verlangt wird. Aber ‎durchgesetzt hat sie anschliessend nichts… Pfff…‎

Somit plangten wir auf den Auszug besagter „Stinker“ und schlossen weiter brav die Tür..‎ Ein Nachmierer hat sein Begehren, diese Wohnung zu mieten zurückgezogen- Somit steht die ‎Wohnung leer…!! Der Zins beläuft sich auf 3500.–, inkl. 500.—Nebenkosten. Es ist seit 2 Monaten ausgeschrieben, aber unsere geliebte Verwaltung arbeitet da erstaunlich stümperhalt- das Inserat ‎ist echt übel geschrieben:‎

‎„Möchten Sie in Hünenberg eine sensationelle Panoramasicht erleben? Wir vermieten eine 5 ‎‎1/2-Zimmer-Maisonette-Wohnung im 11./12. Obergeschoss. Auf der Eingangsetage befinden ‎sich vier Zimmer, ein Zimmer mit Balkon, Bad/WC und Waschraum mit Waschmaschie. Auf ‎der oberen Etage des Wohnzimmers mit Cheminée, Esszimmer, Küche und WC. Grosse ‎Terrasse, teilweise gedeckt und mit Abstellraum für Gartenmöbel. Mitbenützung des ‎Hallenbades. Parkplatz in der Autoeinstellhalle à Fr. 120.00 und Parkplätze im Freien à Fr. ‎‎50.00 vorhanden.“‎

Ja. Und Anfangs hatte es nur einen Plan der Wohnung aus dem Jahre 1973. Heieieiei! Diese ‎Wohnung lebt doch von der Aussicht, der Originalität… und überhaupt… Aber äben- ich bin ‎mir das von der Verwalterin gewohnt, was solls… Mittlerweile sind 5 (!) Fottos vom oberen ‎Stock drauf, aber so lässt sich kein Nachmieter finden… tztztztzt.‎

Nun, eines Freitags packt meine Busle die Gelegenheit am Schopf, als er die ‎Teppichentfernmaschine rattern hört, und klingelt bei der Wohnung. Die Verwalterin zeigt ‎gerne die Wohnung, und lässt Fottis machen. Diese wiederum landen brühwarm bei mir…..‎

Tamisiech-!! Ist ja voll die geile Wohnung!!!! Wo haben die andern nur die enge ‎Wendeltreppe gesehen???? Die Treppe ist breit und schön!! Es stimmt, dass alles in den ‎oberen Stock „gfuuget“ werden muss, was in die Küche gehört, aber sonst… HUAU! Den ‎Grundriss der unteren Etage kennen wir aus den darunterliegenden Wohnungen- Nur eben, ‎da wo die Küchen sind, ist ein groosses Bad!! Und eine Waschmaschine hatts auch noch… ‎Und jetz grad ist Parkett verlegt worden, im ganzen unteren Bereich… Also grosszügig, ‎obwohls kleine Zimmer hat..‎ Und der obere Stock… Doppel-HUAU!!!! Echt de Hammer! Ist ein einziger grosser Raum. Mit ‎anschliessender Küche. Im Raum hats ein Schminee, und auch hier Parkett!! Hat mir sofort ‎gefallen….! Die Terasse ist sehr grosszügig- und durch das, dass man rundrum gehen kann- ‎bis eben der Grundfläche unseres Obermieters ;-)- sehr speziell auch von der Aussicht her…‎ Nu, die Wohnung kriegt ein Facelifting, neu malen, Parkett schleifen /verlegen, Ersatz der ‎Küchengeräte- Mann, die müssen gewirkt haben!!- sochli ähnlich wie bei uns. Da kriegt der noie ‎Mieter was hüpsches!!! Der Preis ist moderat, für diese Leistung echt gerechtfertigt….‎

Abschliessend: Wir haben das Angebot bekommen- „rüber“ zu zügeln, und wir haben ‎laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange diskutiert (10 Minuten): Uns beiden gefällt an der Maisonette der 12. ‎Stock, der 11. ist nicht so unser Ding… Viel zu fest hängen wir an unserer Aussicht, den ‎grossen Räumen, dem günstigen Zins und überhaupt…‎

Aber ab und zu erwischen wir uns: ‎ „OOch, DAS hätte Platz in der Maisonette, wenn wir die Wohnung hätten!‎“ „Würde sich DAS sicher noch gut machen auf der Terrasse?“ ‎ „Auch ein Pool hätte Platz…!“

Träumen darf Mann ja, oder???‎

Wir hoffen auf liebe Nachbarn, mit welchen man amix ein Glas Wein auf der Terrasse trinken ‎darf- auf unserer, sowie auf ihrer….‎

2010

Dienstag, 23. November 2010

füfgägefüf das Abenteuer

Ha. gibts ja nicht! Ich war im Fernsehen (Das weis noch „niemand“, erst am 14.2.2011 wird die Sendung ausgestrahlt).

Seit uns unsere Präsidentin vor über zwei Jahren (!) angemeldet hat, sind wir frohen Mutes: „jaja, wir gehen dann mal, irgendwann..“ Kommt Zeit, kommt Geduld- Mehrmals haben wir die ganze Schoose vergessen…

Plötzlich wurden wir zum –>Casting!!! aufgeboten, HUH! Uinei! Also tuckerten wir zu sechst in die Nähe des Fernsehstudios… Die WM lief (Juni), und wir waren eine Gruppe unter Hunderten…! Wahnsinn, die Resonanz- für eine Vorabendsendung, welche doch niemand mehr guckt….

Es war alles gut organisiert, wir haben uns trotz Nervosität wohl gefühlt. Ein kurzer Trocken-Probelauf – „Leider kann der Sven heute nicht da sein.“ Hahaha- wir standen die erste Partie zwar zitternd, aber gut durch. Was da aber für andere Truppen sich bewarben- da war das ganze Pottpurri der Schweiz da. Und diese Schnepfen aus dem Wallis-„Ha! wir waren besser als die da von der Steelband, wir sind sicher weiter!“ blieben uns kopfschüttelnd in Erinnerung. wir nahmen das ganze auf die Spassschulter, das Ziel, mal hinters Studio zu sehen, wird angepeilt.

Wieder verging einige Zeit, als unsere Präsidentin verkündete: „Hey Loits! Wir sind dabei!!!“

Hä? Was? Wie? Wo?

Es waren Unmengen von Papieren zu unterschreiben- Fragebögen auszufüllen, und das ganze Pipapo.. Speziell an unsere Anmeldung war, dass wir uns als Pikett-team meldeten. Also aufgeboten werden können, und innerhalb 1 1/2h im Studio sein zu müssen.

Wir haben zu allem JA gesagt, die Konsequenzen gehen dann schon irgendwie…

Nun werden ja mehrere Wochen Sendung auf einen Rutsch produziert, und so bekamen wir 2 Daten, an denen wir mit 5 Outfitts in den Startlöchern sein mussten.

Der erste Termin (Freitag) war für mich ziemlich übel- jede Stunde bekamen wir ein „no-go“… Pffff… Die Schangse war ja 50 zu 50, dass jemand rausfault, und wir reinfallen..

Am 4i gabs  Entwarnung- Unser Einsatz war auf Montag vertagt. Somit auch Gelegenheit, die Sendungen zu guggen, und etwas den Ablauf zu üben. Wobei: Allzuviel ist ungesund- Irgendeinisch musste ich stoppen, und harrte der Entscheidung, ob wir Montags noch zum Einsatz kommen oder nicht.

Da ich nicht sagen darf, wies gelauffen ist- folgt der zweite Teil der Erzählung nach dem Valentinstag

Aber soviel im Voraus: Hat Spass gemacht!!!!!

 

2.Teil

Etzt ist es ja raus- Wir haben 3000.– gewonnen und 2 Runden gespielt. Jubbbiiiii!!!!Nachdem unser Präsi gesmslet hat: Loite aasuuge- fiel das GO! für unser Fernsehabenteuer. Ich hatts noch relativ einfach von Volki aus. Mit der neuen Glattalbahn schwupps vors Studio (da war eine ganze Klasse, welche als Zuschauer fungierte, und ehrfürchtig zu mir raufschaute, als sie erfuhr, dass ich ein Kandidat werden tu). Die Präsidentin kam auch relativ schnell, und wir wurden professionell geführt von den Mitarbeitern. Die andern

wir essen, und warten, ob die anderen vor uns rausfallen, oder nicht. Wenn nicht, wars das- und wieder nach Hause… Aber sie fielen nicht raus- so dass wir und eine Berner Band als Neulinge gegenüberstanden. (Wir haben erfahren, dass unsere Vorgänger 5X gespielt haben, aber ohne Gewinn…) Das ganze ging sehr schnell, ein „Trockenlauf“, damit wir alle wussten, wies läuft. Und schon gings los… ja, auch viel zu schnell ging das zu Ende- Mir blieb folgendes Ereignis im Kopf: Nach der Sendung stürzten die Knirpse zu Sven, er verteilte Autogramme und unterschrieb auch (Brigitte musste für ihre Kinder auch zum Epiney). Danach kamen ein paar zu mir und wollten ein Autogramm von MIR!! Jessas… Ich hab gesagt, ich hätte keinen Schreiber dabei, sie mussten enttäuscht davonzotteln… Aber ich konnte doch nicht auf Svens Karte unterschreiben….Jajaja- Jetzt würde ich es auch tun- aber ich war so verdattert in dem Moment…. Es war eifig ein wunderbares Erlebnis! Wir sind dann nach Steinhausen ins Rössli znachtessen gegangen, und haben euphorisch alles nomol durchgespielt..Lässig!!!!!!

Die zweite Sendungsaufnahme war einen Tag später- also sahen wir uns bald wieder.

Dies folgt in Folge drei.

Nun ein Zeitsprung:

Gut, dass das Sendedatum an einem Montag war- da ist doch Probe.. Ich hab alle ins Alterszentrum zu Andrea beordert. Da hats nen Beamer. Das war eine gute Idee, und der Schämpis passte ausgezeichnet. Wir Mitspieler, und der Rest der Truppe gingen nochmals voll mit, und froiten uns rüüdig über den Gewinn. Ich hatte vorgängig im Facebook, per mail und SMS sämtliche Bekannte informiert- Es haben viele geschaut, und sich auch bei mir wieder gemeldet- Das war megaschön!!!

die Pizzen wurden nahtlos nach der Sendung geliefert- 5 Flaschen Goggi gratis dazu. Und es haben alle genossen- Extrem. Zum Dessert gabs noch ein Kafi und ein Wermissell. WAU! Da bin ich nomol stolz- das war für alle glungen!!

Das Geld wird für ein Reisli ausgegeben, welches wir im Frühling machen werden. Auch da organisier ich mit

3.Teil

So. Jetzt isch das Ganzi fertig Nachdem wir am Tsiischtig um 8.00 Uhr abgefahren sind und nach Neun im Studio waren, kamen wir uns schon wie alte Hasen vor. Umziehen-schminken… warten…. Hätten wirs gewusst, wir wären erst auf Mittag da gewesen, denn wir konnten uns noch an Spaghetti (!) erfreuen, bis es um 13.00 endlich losging. Irgendwie wars nüm daselbe, weis auch nich warum. Dafür waren die „alte Schruube“ sackschnell, und haben uns im letzten Moment den Finaleinzug weggeschnappt… Klar waren wir etwas enttäuscht, aber irgendwie auch froh. Habens den anderen mögen gönnen..

Wir haben eine stolze Leistung erbracht, und 3000.– nach Hause gebracht!! Langsam machten wir uns auf den Heiwäg- ich hatte weiserweise einen foichten Lumpen mitgenommen, weil die Makeupkruste kratzte sch e bitzeli… Die Frauen haben mich benieden… Na ich frag mich, wer sich da öfter schminkt, und die Utensilien auch dabei haben sollte..

Nach einem Kafi mit Desser war das Aufnahmebrimborium definitiv vorbei.

Das Härteste ab jetzt war, niemandem über das Resultat zu informieren. Dazu wurden wir vertraglich festgenagelt.

Aber seit gestern- Alles Hafächääs.

Was bleibt, sind viiiiiiiiiiiiiiiiiiele gute Erinnerungen, ein sehr intessanter Blick hinter die Kulisse viele Rückmeldungen per SMS und nicht zuletzt die 3000.–

Schön xi! Aber ja nümmm ;-))

Mittwoch, 5. Mai 2010

Podescht

Huh! Ich bi voll nervös!! hütt gömmer em Royal Beast sis Podescht go hole!!! Han us mdf es 60cm grosses Podescht gfertigt. Und da mer aber kompromisslos es Klavierlackoptik händ wele, und mier das nid herebringe- hämmer das inere Bootslackiererei (!) us Kilchberg ZH gää.. 850.– Choscht de Schpass, es heg für 500.– Lack druff….

I bin megagschpannt.

S zwoitä Podescht, das underem Bett, hed jo en kosmetischi Uufbesserig bechoo.. De Raseteppich hed eigentli scho lang gnärft.. und mini Busle hed sich en goldige (!) Aaschtich gwünscht…

Aaschliifä 2 x grundierä 2 x Gold 2 x Lack

Läck, dasch en Aarbet xii… Händ si no uf em Teppech im 5i gmacht- wänd jo nid scho alls versaue

S isch uschön usechoo- s hed sech glohnt!!!

Dienstag, 13. April 2010

Dobe!

Hach! Hurraa! Es ist vollbracht!!! Wir sind ab sofort im 11. Stock zuhause! Nach anfänglichen Störungen- scheiss Iraki- Putzinstitut- und der ganzen Malerei/ Bodenlegerei kommt so langsam das dehei- Feeling wieder. Der Parkett ist wunderschön, die Laminate und der neue Teppich akzeptabel- und die frisch gestrichenen Wohnung eifig genial!! Es gibt da schon das einte oder andere Nebengeräusch- also putzen über Ostern- das musste nicht wirklich sein! Aber wir kriegen das schon hin! Eine Sat-Schüssel steht auf dem Balkon- das hab ich meiner Busle versprochen- und das mit der Verglasung sollte im Sommer montiert sein… Juhuuuuu! Das Bettpodest ist jetzt goldig, und das Royal Beast- Podest in Klavierlackschwarz sollte jeden Tag abholbereit sein… Nein, da richten wir uns wieder gemütlich ein, es ist meegaschön!Unsere Wohnung im 5i bekommt ja Gusä Martin- da sind sie auch am renovieren, Wohnung schtreichen, Laminat verlegen, Türen ersetzen…. Wir haben beide quasi eine neue Wohnung!! Kuul! Herzig ist, das Feedback vom Block- es freuen sich alle für uns- also das ist schon Hammermässig, der Zusammenhalt in dieser Mietskaserne! wow! ZUHAUSE!!!

2009

Montag, 12. Oktober 2009

Nachtrag

huh!

Das war ne strube Zeit (isches immer no). Churze Abriss: Ferien haben sehr gut gestartet, anch einer Woche waren wir bereits am Meer, und guckten, wo die Rhône ins Meer fliesst. Bei Schiff (!) das Zelt in St. Tropez augestellt- wurde ich von der Wipf zurückgerufen- Mein Stellvertreter hatte einen Kollaps, und liege im Spital!! SUPER! Taminomal! Da will man mal 3 Woche Ferie- ä-ääh nix da! Nach längerer Diskussion mit meiner liebsten Busle stellten wir um und waren nach 2 Wochen wieder dehei. Die Ferien waren Hammer, das Büssli zuverlässig- und wir uns einig, dass es ein Schönwetterreisen ist, bei Regen kriegt man de Cholleri.. Es waren schlussendlich über 4000 km neue Eindrücke, die wir gierig aufsaugten, inkl. Besuch bei unserem Haus-Agriturissmo im Piemont. Ich habe mir gesagt, dass es einfacher sei nach 2 Wochen das Puff in der Wipf zu ordnen, wie noch eine Woche zuwarten, und dann nochmehr zu heuen- Ich wusste ja nicht, wie lange Guido weg war- Toll! Hat er wieder gut gemacht, grummel. So war ich 2 Wochen alleine, und am rudern.. eins nach dem anderen… In dieser Zeit kam mein Nachfolger für einen Schnuppertag.- Er fängt am 1.11. bei uns an! Meine Nachfolge ist gesichert, so dass ich ab Neujahr den Stock wechseln kann. Immerhin! so gehts dem Ende zu, ich seh’s viel gelöster, obwohl es ein Tohuwabohu ischt im Moment.

Freitag, 8. Mai 2009

Val-de-Travers

Dass ich die romandie lieb, ist ja kein Geheimnis. aber als wir am bremgartener ostermärt absinth-guetsli kauften, und von dem netten herrn auch einen absinth offeriert bekamen, regte sich bei meiner busle der wunsch, das pays des fées zu erkunden. das 1.maiweekend bot sich ideal dafür an, 3 tage, sollte doch reichen ich hab ne strecke mit eckpfeilern zusammengestellt, die koffern wurden gepackt, das muschi „versorgt“, und ab gehts. von meiner militärzeit kannte ich den jura einigermassen, und hab immer wieder vorgeschwärmt, grins. über biel gings dann nach sanceboz und courtelary… courtelary? häää? was für ein kaff ist dass denn?? es ist die heimat von torino, ragusa und co, also camilleBloch. schade! wirklich schade hatte der shop zu, nachdem wir ihn so souverän angefahren sind… über st. imier gings zu unserer nächsten etappe: la-chaux-de-fonds. hier nach einem croque- monsieur, dem marionnaud, und dem migrocenter zu unserem nächsten ziel: la semeuse!! da muss doch ein gelbes fabrikationsgebäude sein leider hatte die firma zu (!), ein aussendienstler verkaufte uns aber trotzdem mokka-kaffe zum saugünstigen preis für 10.–/ pfund. lässig! über la brévine erreichten wir das val de travers, wo uns ein berg ins aug stach, der châpeau de napoleon zeigte seine magischen anziehungskräfte..nach der sehr interessanten erkundung der karstquelle der areuse, nahmen wir den anstieg- mit dem büchsli- auf den hut, um das tal mal anzuguggen und nen kafi zu schlürfen. kuul, wir kriegen sogar ein zimmer hoch oben- wir sind häppy!! am abend nach saint croix in einer pizzeriea eröffnung feiern, und vorallem luege, luege, luege. den obligaten absinth genossen und ab ins heiabettli. leider fing ich nen hexenschuss ein, an dem ich eine ganze woche zehren durfte.. heut stand creux du van und asphaltmine in travers auf dem programm. beides war einmalig- gerne erinnern wir uns auf 1450 m.ü.m. an den regen– kniefall- und den schinken in asphalt!! lässig! leider fanden wir keine übernachtungsgelegenheit mehr, neuchâtel und murten–passte nicht, und in avenches, da war die tour de romandie– merde!!!!!!!! so gings zurück nach hause, ein von beiden ungewollter schluss aus dem weekend.trotzdem, hat sehr gefallen! ev. tun wir uns ne fontain de absinth zu?

2008

Dienstag, 16. Dezember 2008

CADEMARIO

ha! so guet! dass ich mal in dem hotel übernachte- hätts mir mie vorstellen können. wir haben via coop supercard ein angebot angenommen, das es uns erlaubte 100.– günstiger zu übernachten! geil! so waren wir am freitag,28.11. bei grösstem schneetreiben (!) ins tessin underwegs. nach anstrengender, jedoch freudiger fahrt auf dem hügelkamm angekommen, kam der kippschalter auf geniessen!! hab mich noch für ein zimmer mit seesicht eingesetzt (erst hatten wir eins hindenuse), und wir mussten zugeben: das lohnt sich!!!zum geburi meiner busle durfte sie mich mitschleppen- manor in lugano, es isch eifig immer wider speziell!! am abend noch baden gegangen im hotel wellnesbereich- sehr fein gegessen, und en chlöpfmoscht mit panettone auf dem balkon genossen.am sonntag müedete mein allerbester–> ab in den iper nach varese. die „carta vantaggiosa“ und eine weihnachtskrippe mit solarzelle(!) sind unsere grössten errungenschaften vom ausflug. dass ich mal wieder mühe mit dem zöllner hatte- selbstredend.. wi….er!!das weekend war uschön, mein tiggi hat mal den tessin mit schnee gesehen, und die lage des hotels ruft bei mir heute noch freudige erinnerungen hervor! grazie per tutto.

Dienstag, 10. Juni 2008

drupa

drupa! drupa? drupa!!!

ich glaubs ja nicht… damals (1990) schwärmte unser gewerbeschullehrer (hofer) von dieser monsterausstellung, dem stelldichein für offsetdruck!!! ich hatte nie die gelegenheit, oder das intersse, und die ausstellung ist ja nur alle 4 jahre. doch nun hab ich die gelegenheit gepackt, dem scheff eintrittskarten abgeluchst, unserem „alten“ kollegen thorsten wegen einem bett angefragt, und bei germanwings für 200.– flüge gebucht.

och, wie lange haben wir gespannt auf anfangs juni gewartet……

jetzt wars da!

die messe war so, wie ich sie mir vorgestellt habe, ausser dass der offsetdruck immer noch nicht weiter in der evolution ist–>erschreckend! trotz meiner abwesenheit von immerhin 14 jahren, hatte ich das gefühl, erst 2-3 jahre vom beruf weg zu sein… nene, leute- das verfahren hat keine rationelle zukunft mehr!! trotzdem wars sehr interessant- geschwindigkeit beim automatischen plattenwechsel (10färber=1.05 min!), das design der Maschinen (mit led-lampen), echt coole sachen. obwohl uns gestört hat, dass die asiaten auch hier dominieren möchten, und tun..

 

Montag, 19. Mai 2008

bettpodest

wir haben uns einen lang gehegten wunsch erfüllt: das bett ist ab sofort 20cm höher.. ich hab die pläne dazu entworfen, skizzen gemacht, eine stückliste erstellt. der coop bau und hobby schnitt uns die schose zu. das ganze kommt auf 400-450 franken, inkl. rasenteppich.. geht ja noch. die konstruktion ist wirklich geil: aus vier quadern setzt sich das podest zusammen, um bei einem allfälligen umzug (!) die sache auch händeln zu können. das ganze mit grünem rasen teppich überziehen- und dann kommt der clou: in die seitenwände werden steckdosen eingelassen für lampe und wecker.! geil. und am fuss werden wir noch 2 schubladen reinmechen.. da bin ich noch am hirn zermartern, wie ich das ganze lösen soll… *grübel*die sache ist überzeugend! es brauchte einige schweisstropfen und aufgeladene akkus, aber jetzt steht’s! unsere fresh hat auch schon jeden winkel ausgeschnuppert. im moment ist nur mdf, aber bald liegt rasen, und unser kleines, schwarzes kann sich wieder unter dem bett räkeln…ich bin stolz auf uns beide!

2007

Mittwoch, 15. August 2007

Ich will auch!

nachdem ich durch endlose blogs geleitet bin, hat mich der hunger gepackt, und hab mir einen eigenen blog zugelegt! los gehts!

 

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