Was man hier amigs verpasst, weil man normalerweise an anderen Orten im Einsatz ist, merkt man erst bewusst, wenn diese «regelmässige Ordnung» mal chli durcheinander gerät.

Und man äben hier ist.

Das klassische Beispiel erlebe ich aktuell, weil ich ja wegen dem Nierenstein zuhause weilen muss. Da fällt mir auf, dass ich hier Sachen sehe welche ich sonst gar nicht so zu Gesicht bekomme, weil ich ja eben nicht da bin.

Wie diesen Sonnenaufgang heute morgen im Nebel.

Eine regelrechte Suppe wabert auf und ab, manchmal sehe ich drüber, manchmal bin ich auch zmitzt in der Nebelsosse. Die Sonne strahlt warm und zuversichtlich durch den Nebel- Sie wird bis am Mittag kämpfen müssen, der Nebel ist heute ganz schön hartnäckig. Dafür ist es nun umso schöner. Wir freuen uns auf den Herbst. Mit seinen bunten Blättern, die doch noch warmen Tage, das Geniessen saionaler Früchte. Eine schöne Zeit.

Zum Nachdenken, und Kräfte speichern.

Das brauche ich nun.

Denn diese kurze unfreiwillige Auszeit zeigt mir Einiges.

Noch immer wühlt mich mein Spitalaufenthalt auf, und mir graut vor der zweiten OP in drei Wochen.

Ich habe wieder einmal gemerkt, wer zu mir hält, und doch viele schöne Feedbacks gekriegt («Wir vermissen dich!» – «Wann kommst du wieder?» – » Es ist so öde ohne dich!»…)!

Isch doch noch irgendwie schön, mal chli zum Rhythmus raus zu fliegen!

Kategorien: Persönliches

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Avatar placeholder

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

error: Content is protected !!