Und wieder einmal reihelet sich ein wundervoller Tag in mein Gedächtnis (und hoffentlich auch in das der zwei liebsten Menschen in meinem Umfeld). Ich unternehme -wenn irgendwie möglich- meist einen kleinen Ausflug an meinem Geburtstag. Nichts abnormal grosses, eher etwas, was man gemütlich an einem Tag besichtigen und viele gemeinsame Stunden zäme verbringen kann. Ich finde, das passt zu mir, und ich seh drum viele schöne Sachen, die ich ohne Geburtstag niemals gesehen hätte.

Dass mein Judihui-Tag Ende Juli ist, gibt mir einerseits das Privileg, dass es meist warm und sonnig ist, und man draussen sein kann. Anderseits sind viele Leute in den Ferien, Sachen anlugen, ohne grad den Ellbogen zehntausender drängelnder Leute in den Rippen zu haben, ist doch viel angenehmer.

Bin drum ganz zufrieden mit meinem Geburtstagsdatum.

Nachdem es sich eingespielt hat, dass wir meist zu dritt was Kleines unternehmen, ist auch dieses Jahr ein Ausflug reserviert. Und zwar möchten wir den Kräutergarten im Kloster zu Allerheiligen in Schaffhausen angucken.

Um zehn Uhr am Morgen sind wir alle abfahrbereit, vor uns liegt eine gute Stunde Autofahrt. Problemlos parken wir unseren GlossyCrossy mit Hilfe von Guugel in Schaffhausen im Parkhaus und stehen bald zmitzt in der wunderschönen Altstadt von Schaffhausen.

Und schon stehen wir auf dem Münsterplatz.

Und vor dem Münster. Durch den Torbogen gehts rechts in den Kreuzgang.

Der Kreuzgang zu Allerheiligen ist der grösste Kreuzgang der Schweiz und umschliesst einen stillen, historischen Garten mitten in der Altstadt. Er stammt aus dem 12. und 13. Jahrhundert und vereint romanische und gotische Bauelemente. Der Kreuzgang umschliesst einen idyllischen Hof, den sogenannten «Junkerfriedhof». Hier wurden zwischen 1582 und 1874 bedeutende Schaffhauser Persönlichkeiten wie Bürgermeister, Ratsherren, Pfarrer sowie weitere verdiente Bürgerinnen und Bürger beigesetzt.

Wir wandeln gemütlich in den ruhigen, schattigen Gängen, lugen Grabplatten an den Wänden an und gehen durch ein Tor in einen weiteren Innenhof zum Kräutergarten.

Was für eine Pracht!! Der Garten ist zwar nicht allzugross und wird leicht übersehen, aber es tut wirklich gut, sich die Zeit zu nehmen und die Kräuter und Blumen genauer anzuschauen. So eine Vielfalt findest du sehr selten, vorallem so gepflegt. Es blühen die Passionsblumen, der Birnbaum und der Feigenbaum tragen reichlich Früchte, der Meerrettich spriesst, die Goldmelisse duftet….

Es ist paradiesisch hier, wir fühlen uns in der kleinen Oase sehr geborgen und gut aufgehoben.

Und das zmitzt in der Altstadt.

Ich kann den Abstecher (alles frei zugänglich mfall) allen sehr empfehlen!

Die japanische Schnurbäume auf dem Junkersfriedhof standen in Vollblüte, es summte und brummte nur so von fleissigen Bienen in den Baumkronen- Herrlich!

Ein kurzer Rundgang im grossartigen Münster.

Denn nun wollten wir ins Getümmel.

Was ist denn das für ein Pfeil?

Ein Streetfoodfestival?

Oh kool! Was für ein Glück, dass es an diesem Wochenende auch hier war. Und grad an den Aussenmauern des Münsters. Also bloss einmal umkippen und eintauchen.

Hier konnten wir ausgiebig und nach Herzenswunsch uns durch die ganze Welt schnabulieren.

Vorallem die Waffelfische, gefühlt mit Nutella haben es uns angetan.

Sind die nicht sweet??

Nun genug des Essens- wir erkunden no bitz die würkli schöne Altstadt Schaffhausen‘s.

Und da meine lieben Begleiter noch nie auf dem Munot waren, gehts hier rauf zum Wahrzeichen der Stadt.

Der Aufstieg war recht steil, umso lohnender der Ausblick oben.

Der Abstieg war dann eher altersgerecht, und er führte am Rosengarten vorbei.

In der kühlen St.Johannkirche haben wir auf den bequemen Sitzkissen im Sitzbank noch über Gott und die Welt sinniert.

Zeit für ein Dessert!

Was für ein feines Glace!!!

Der Tag ging viel zu schnell vorbei, es ist schon 18.00 Uhr.

Ein kurzer Blick zurück, die Stadtkirchen läuten wie zur Verabschiedung- Kommt doch bald wieder!

Was für ein schöner Tag in dieser nicht allzu übervölkerten Stadt! Es gäbe noch viel zu entdecken, seien doch gewisse Kaffees mega hübsch und einen Blick wert. Auch sonst ist die erstaunlich grosse Altstadt von Schaffhausen richtiggehend herausgeputzt und mit ihren zahlreichen Erkern echt ein Hingucker.

Da es ein wunderschöner Abend werden wird entschliessen wir uns spontan, an den Rheinfall zu gehen.

„Wenn wir schon mal in der Gegend sind.“

Wir haben es nicht bereut!

Voller wunderbarer Eindrücke und einem Muskelkater in den Beinen am nächsten Tag fahren wir gemütlich nach Hause.

Dankä! Dankä! Euch zwei Lieben!

Ein wunderwunderschöner Geburtstag!

Kategorien: Angeguckt

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