
Da unser heutiges Ziel bloss rund 300 Kilometer von Deheime entfernt sein wird —>Ja, du liest richtig!- Können wir die Sache ruhig angehen. Es werden eh ganz gemütliche Ferien, mit wenigen Kilometern zum abspulen, eher e bitz Genussferien.
Aber die haben wir beide uns so richtig echt verdient. Nicht dass wir die weiten Reisen nach Calais/Hamburg/Trieste nicht mehr wollen. Diese Art von Ferien, bei denen man von Ort zu Ort hüpft, und sich die schönen Sachen angüxlen kann, ist immer noch unsere bevorzugte Reiserei. Erst mit unserem Büchsli, dann mit Hubi und nun mit GlossyCrossy.
Stimmt für uns im Moment besser wie Flugzeug oder Schiff.
Wer weiss, vielleicht denken wir in ein paar Jahren anders. Aber wir sind im Hier und Jetzt. Drum wartet ein gut gepackter GlossyCrossy in der Tiefgarage.

Ein Kaffi vom Sürchler- auch der kommt mit- auf unserem sonnigen Balkon. So lässt es sich doch starten.
Bald schon sind wir unterwegs, heute ist herrliches Wetter!

Wir rasten ein paar mal, haben es ja nicht pressant.

Lac de Gruyère
Und dann runter an den Lac Léman. Wunderschön!

Weiter geht’s Richtung Martigny- also Wallis.

Im zweieinhalb Stunden biste hier. Martigny lohnt sich nicht so, viele Hochhäuser und grüselige Bauten. Wir verlassen die Strasse zum Grand Saint-Bernhard- Da hoch möchten wir dann schon auch mal. Aber nicht heute. Die Strasse schlängelt sich eng durch die Weinberge wir sind schnell hoch über dem Tal.

Feine Trauben

Der Col de Forclaz ist dank des Sonntags voll Ausflügler mit Motorrädern und Autos- wir tuckern weiter.
Vor der Schweizer Grenze- Es gibt ein Walliser Dorf das Trient heisst, finden wir, dass es schon ganz französisch aussieht hier.
An einem Ort mit Bänkli und Schatten rasten wir unter Nadelbäumen.


Eine Bahn?? Echt?

Jahaa- es verbindet Martigny mit Chamonix. Wau!! Wer hätte das gewusst?
Was nun kommt:

Wunderschön!

Mega!
N‘est-pas?
Und schon sind wir in Chamonix!
Im Nu parkiert, und ab ins Zentrum!









Gar nid so wüst, hm?








Das Wetter ist formidable, die Berge sind gewaltig beeindruckend! Hier bleiben wir für zwei Nächte. Es lohnt sich!!






Schnell einchecken, und wieder los Richtung Olympia-Gelände.







Die erste Winterolympiade fand nämlich genau hier statt. Und das war im Jahr 1924. Verrückt! Und wir stehen e bitz mehr wie hundert Jahre später hier, und gucken fasziniert auf die geschaffte Anlage!
Auf dem Platz vor dem Eingang ist noch Chilbi.



Scho no speziell mit dieser imposanten Bergkulisse!!
Wir schlendern der lauten Arve nach zurück in das erstaunlich hüpsche Zentrum.






Immer wieder diese Bergkulisse!
Dramatisch schön.
Unbeschreiblich toll!
Zum Greifen nah!
WOW!
Wir finden ein hüpsches Restaurant und bestellen erst mal einen Monaco.

Die Kellnerin strahlt uns an.
Plus eine Zitronenlimo.

Wir haben Hunger und bestellen eine Boite chaud mit Kartoffeln und Salat, was da wohl kommen mag?
Kommen tut erst ein Lachstartar, welches wir retournieren.
Dann eine Zwiebelsuppe- wir vermuten dass man dem hier „boite chaud“ sagt. Aber ich merke, das ist nicht der Käse, den wir erwarten. Oh nein- Schon wieder falsch geliefert!
Wir haben bereits davon gekostet, nun kann es nüm weitergegeben werden.
Unser Nachbartisch (englischsprachig) fühlt sich langsam verarscht, weil ihr Essen zu uns statt zu ihnen kam und verlangt harsch die Rechnung ohne zu warten, denn ihre Suppe ist bereits unterwegs. Nützt auch nichts, wenn sich die Bedienung tausendmal für den Fauxpas entschuldigt, sie bestehen drauf, das Restaurant hungrig zu verlassen.
Hätte da schon bitz Verständnis erwartet von der Kundschaft. Kann doch wohl mal passieren, oder?
Wir können die Suppe behalten und löffeln sie mit etwas schlechtem Gewissen weiter….

Zum Dessert gabs eine Glacekugel Marron. Ohne Rahm.
Dass erstmal die Bestellung mit Chantilly kam, haben wir eigentlich eh schon erwartet. Wurde aber anstandslos ersetzt.



Bezahlen mussten wir die Suppe nicht. Wir konnten ja nix dafür.
Kann ja würkli nur uns passieren…
Der Verdauungsspaziergang durch das abendliche Chamonix ist sehr tschillig, die Bergkulisse leuchtet nochmals bevor sie im Dunkel der Nacht verschwindet.









Auf dass sie morgen wieder strahle, wir haben nämmli ganz was Besonderes vor…
Guet Nacht- bonne nuit!
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