Obwohl es in der Stadt recht ruhig war, lies mich irgendwas unbekanntes nicht wirklich ruhen. Immer wieder bin ich aufgewacht- Wieso weiss ich auch nicht.

Das Frühstück war recht üppig, der Käse mega fein und die Croissants riesig.

Amüsiert lauschen wir einer älteren Gruppe Schweizer, welche lautstark lamentieren , dass die eigene Regierung (die Schweizer Regierung, Anm. d. Redaktion), dies und das besser machen müsste. Was der Brunner doch für ein glatter Cheib sei, bei dem man auch schnupfen kann (selbstverständlich kannte einer der vier den Toggenburger persönlich). Sie erhob laut ihre Stimme wie sie jahrelang am Marsch fürs Leben teilnahm, und Parolen krakeelte.

Auch diese Aktion scheint wenig erfolgreich gewesen zu sein- wen wunderts…

Ich finde, das jeder seine Meinung haben sollte, und dies auch in der Diskussion einbringen darf.

Aber so eine einseitige Proklamation- Man müsste unbedingt, Die da oben sollten.

Dieses Finger-poking, geht mir -vielleicht auch weils aktuell beim Projekt in der Bude auch derart eskaliert- sowas auf den Wecker.

Das ist wie sich über den Ausgang einer Abstimmung zu ernervieren, aber selber nicht stimmen gehen.

Meine lieben Landsleute, da seid ihr keinen Apfelschuss besser wie die linke Jounalistenbande, die ihr so lauthals (und das im Frühstücksraum des Hotels Million in Albertville) verabscheut und abgrundtief schlechtmacht.

Man notiere, der Journalist passt sich nur seiner Leserschaft an.

Merkst du was?

Eben.

Bist halt intelligenter wie diese vier laut proletenden flachinformierten Zeitgenossen.

Hätte ich nur ein Wort eingeworfen- auch wenn es gestimmt hat- ich wäre dermassen mundtot gemacht worden. Ohne nachzudenken oder mal eine andere Meinung zuzulassen.

Was solls? Ist nicht mein Leben.

Ich geniesse lieber das Frühstück.

Mjam.

Apropos mjam: Der Käse hier ist grad echli fein, und lässt mich als Mann aus dem Käseland grad echli alt aussehen. Wer behauptet, dass die Schweizer die beste Schoggi, den besten Käse hat, war echt noch nie im Ausland.

Belgische Schoggi ist um Welten besser, und nur schon hier in Savoyen finde ich 50 Sorten Käse, der aromatischer und besser ist, wie der Einheitsbrei aus der Käsefabrik in der Nähe von Luzern.

So! Genug geknötert!

Wir fahren über den Col de Tamié.

Der erste Halt in Plancherine war aussichtslos in Bezug der Kirche. Die war äben zu.

Dafür war das Kloster bilderbuchmässig hingebaut.

Hier gäbe es den feinen Tamié-Käse zu kaufen- also los zu der Käserei.

Leider war die im Umbau. Und wegen zu geschlossen.

Das Kloster war leider auch nicht zum besichtigen, man hat nur den Rasenmäher ännet der höchen Mauern summen gehört.

Dan begüxeln wir halt die Kirche.

Echt gut im Schuss, denen scheint es gut zu gehen.

Da wir nicht über die hohen Klostermauern reinlugen durften, ist das nächste Fotti auch nicht wirklich hier.

Bitte nicht anschauen.

Ha! Erwischt!

Du musst nun einen dieser feinen Käse mir bringen. Ätschi-bätsch.

Wir finden doch noch einen Käse im Shop.

Nun gehts weiter ins Haut-Savoie.

Wunderschön!

Einmal mehr.

Nun geht’s hoch zum Fontany Wasserfall.

Irgend ein wildes Tier hat auf dem Parkplatz noch ein Huhn gerissen, sowas….

In Clefs die wurde die Kirche besichtigt.

Licht gabs auf Knopfdruck.

Hinter der Kirche gibts noch eine Tränke/Brunnen zu kaufen.

Mal ein anderes Souvenir wie Kuckucksuhren, n-est-pas?

Ich lass auf alle Fälle die Telefonnummer da.

Feel free.

In Thônes dann die Käserei leergekauft.

Mmmmmh!

Ab zur Boulangerie, ein Nussbrot posten, und an ein lauschiges Plätzli dislozieren.

Lueg:

Und mit Apero:

In Annecy schliesslich holt uns die Menschenmenge ein. Hier wuselt es nur so von Leuten. Alle wollen diesen Insta-Hotspot selber sehen, ich möchte mir nicht ausmalen, was für eine Menschenmenge an den Weekends und in den Ferien so hier durchwälzt.

Aber guck, das Hotel ist doch rächt hüpsch:

Der Frühstücksraum

Der Gartenbereich

Hier bleiben wir für zwei Nächte.

Hier die ersten Eindrücke aus Annecy.

Und weils so passt zu heute:

Du weisst, was jetzt kommt…

Mmmmmmh!

Das war formidable!

Der Spaziergang durchs abendliche Annecy ist wunderschön und etwas, auf das ich mich extrem gefreut hab.

Bisou.

Bonne nuit.

Kategorien: Savoyen

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