Wir waren zwar in einem italienischen Restaurant, und die Bedienung hat echtes Italienisch gesprochen, aber dass da nicht mehr Apero zelebriert wurde als ein fragwürdiger Glasständer, gibt uns zu kurz denken.

Henu, wir ziehen zum Znacht weiter.

Zur Hafenmole raus und wieder zurück.

Zur Belohnung gings diesmals ans Asia-Buffet im China-Restaurant.

Lauter feine und frische Sachen- voll lecker, guck:

Das war äusserst fein!

Ein kleines Dessert

Und das offerierte Schnäppsli.

Und das für unter 50 Euro für beide.

Fein!

Ein ausgiebiger Hootsch durch die Altstadt, nochmal an den See.

Ist das nicht kitschig- schön?

Kannst du den Holunder riechen?

Gemütlich geht’s mit Extraschlaufe zurück zum Hotel.

Zufrieden schlafen wir ein.

Zzzzz…

Zzzack, und der Wecker ruft.

Was? Wecker? In den Ferien? Spinnt ihr?

Neinein, aber wenn wir keinen Wecker stellen nugeln wir bis 11.00 Uhr. Und dann sind die feinen Frühstückssachen weg.

Hihi.

Es ist also schon so, wenn man gut 11 Autostunden von zuhause ist, man rechtzeitig aufsteht, um ein Stück Autofahrt zurück zu schaffen.

Heute steht Leipzig auf dem Tourplan- Das sötte machbar sein.

Ein besonderes Schmankerl haben wir heute im Auge, denn das liegt schön an der Strecke von Waren nach Leipzig.

Der Baumkronenpfad von den Beelitz-Heilstätten.

Ich hatte schon ab und zu mal was von diesem Baumkronenpark gehört, der sich um ein verlassenes Sanatorium winden soll. Aber extra dahin fahren, so weit von Berlin? Nöö.

Aber heute auf dem Weg nach Leipzig fahren wir dran vorbei.

Wäre schon toll.

Machen wir doch. Dafür sind ja Ferien da, smile…

Unterwegs den Kaffeespeicher füllen, er war auf Reserve, im Hotel (?) gabs nur Kännchen.

So. Wieder voller Energie erreichen wir kurz später den Parkplatz des Baumwipfelpfades.

Nun sind wir gespannt!

In einem riesigen Föhrenwald liegt die 1902 eröffnete Beerlitzer Heilstätte für Tuberkulosekranke.

Riesige Bauten sorgten damals dafür, dass die Kranken sich „wohlfühlen können“.

Auf dem 2015 eröffneten Baumkronenpfad hat man eine fantastische Übersicht übers Gelände und das unverbaute Land rundum.

Wald bis zum Horizont!

Ab auf den 1. Pfad.

Zurück zum Turm und den zweiten Pfad auch noch begangen.

Mittagsrast!

Einen Gemüsequiche!

Den teilen wir uns.

Ebenfalls den Apfelkuchen.

Unter den Bäumen könnte man tagelang liegen und ausspannen. Es ist so herrlich entschleunigend!

Wir spazieren noch um die alte Chirurgie.

Schön gemütlich!

In die Gebäude rein kannst nur mit einer Führung, und wir wussten, dafür fehlt uns heute die Zeit. Aber diesen Ort kann man mehrmals besuchen, es werden ganz interessante Führungen angeboten.

Zum Beispiel.

Wir gehen noch ins Wäschehaus, ganz toll renoviert, echt kool!

Also diese Stippvisite (immerhin drei Stunden waren wir hier, war mega toll. Es wird so viel geboten. Und die Gastronomie ist topp!

Falls du mal in der Nähe sein solltest- Unbedingt tun!!

Wir haben wärend des Quiches- Essens entschieden- Nö, wir gehen nicht nach Leipzig.

Ist uns zu gross.

Haben aber was herziges gefunden, das schon seit Jahren auf unserer Tagging-Map ruft.

Ich lasse dich raten.

Es wird auch dir gefallen.

Glaub.

Kategorien: Ostsee

1 Kommentar

christahartwig · Juni 18, 2026 um 12:02

Fühle mich ganz mitgenommen von den schönen Fotos.

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