Ich weiss, ich weiss, es gibt schönere Plätze zum frühstücken, als quasi im Einkaufscenter. Aber im Moment passt das so.

Ich finds kool.

Unten Shopping- oben Hotel.

Frage: Bei welchen zwei Fenstern waren wir einquartiert?

Wer mich kennt, kann das schnell beantworten.

Bitte einkreisen.

Zu gewinnen gibt’s den Tamiékäse, den du mir schuldest- Wirst dich doch wohl noch daran erinnern, hm?

Heute geht’s raus aus Strasbourg, wir tauchen in eine berühmte Festung ab, welche für den zweiten Weltkrieg gebaut wurde. Aber da die Festung erst am Nachmittag auftut, machen wir am Morgen einen Ausflug zur Bretzelfabrik.

Au kool oder?

Wir können spielerisch lernen, wie man brezelt, wie der Teig gerührt wird, wie die Form gelegt, und so weiter. Erhalten durch Schläue sogar den Bäcker-Stempel. Das gab ein Pack Salzstängeli. Juppi!

Durchs Fenster sehen wir in die Produktion. Alles läuft automatisch ab.

Da bekommt man grad Luscht, gä?

Wir kriegen eine kleine Auswahl zum degustieren.

Und eine Plastikbüchse voll Salzzeug.

J’ peux pas- j’ai Apéro!

Finden wir einen gelungenen Slogan!

Wir decken uns mit Salzbrezeln und weiterem Aperogebäck ein. Mmmmmmmh

Das Zmittag holen wir in dieser feinen Bäckerei in diesem hübschen Ort:

Wir sind eine Stunde zu früh am Eingang des Forts. Macht nix.

Wir gönnen uns das leckere eben gekaufte Mittagessen.

Das Fort Schoenenbourg in Hunspach – 2020 zum Lieblingsdorf der Franzosen gewählt – ist eine große Artilleriefestung der Maginot-Linie, die zwischen 1931 und 1935 erbaut wurde. Es befindet sich 30 Meter unter der Erde und erstreckt sich über fast 3 Kilometer unterirdischer Stollen, die vollständig mit ihrer ursprünglichen Ausstattung erhalten sind: Stromerzeugungsanlage, Küche, Kaserne, Maschinenraum und natürlich die beeindruckenden Kampfblöcke. Als am stärksten bombardierte Festung der Maginot-Linie blieb sie unbesiegt und ergab sich erst auf Befehl des Oberkommandos. Seit den 1980er Jahren von einem Team begeisterter Freiwilliger restauriert, bietet die Anlage heute einen einzigartigen Rundgang, auf dem man alle Einrichtungen eines vollständigen, erhaltenen und lebendigen Militärbauwerks entdecken kann. Das Fort de Schoenenbourg wurde 2022 zum zweitbeliebtesten Denkmal der Franzosen gewählt.

Also los gehts.

Wahnsinn, was hier alles drin steckt!

Man kann sich durchaus hier drin verlaufen, die Signalisation ist bitz mangelhaft.

Ein riesig langer Gang!

Die Kommandozentrale.

Das WC rechts, schau genau.

Die „heimelige“ Kommandantenstube.

Nun sind wir am Geschützturm. Wir sind nüm so tief unter der Erde, es ist deutlich wärmer.

Das ganze tonnenschwere Trum kannste anheben, damit der Deckel sich hebt, und oben gefeuert werden kann. Und der Koloss kannste auch noch drehen! Wahnsinn!

Nach gut über zwei Kilometer und zweieinhalb Stunden Aufenthalt sind wir doch wieder froh, jetzt wieder nach draussen treten zu können.

Es gibt Kaffee und einen Potato. Ein mit Vanillesauce und Briocheteig gefüllter Marzipankartoffel mit Kakaopulver.

Da wir noch mit der Kassiererin plaudern, und ein Buch über die Magniot-Linie kaufen, bekommen wir einen gratis Tipp. Mit dem Auto fünf Minuten fahren, am Kreisel zwei mal links.

Es soll sich lohnen.

Ok, machen wir doch!

Hier sehen wir den Geschützturm, in dem wir grade drin waren. Der mit der Hebetechnik.

Schon gwaltig, das mal von draussen zu sehen.

Drinnen verlierst du schnell mal den Überblick.

Umbedingt tun!!!

Wir rasten in Rastatt- Da gibt’s morgen ein schönes Schloss zum anlugen.

Ruhig und sauber.

Da es hier keinen Monaco (weil Deutschland) gibt, gibts Colabier.

Und Fantabier.

Ist halt nicht das Gleiche.

Pizza und Gnocchi runden den Tag ab.

Wir schlendern noch zum Schloss hoch. Wunderbar ruhig hier.

Bonne Nuit- Bisou!

Ps: Den muss ich dir zeigen, das hatten wir noch nie:

Eine Wärmelampe im Badzimmer des Hotels. Wie für die Hühner, hahaha.

Bonne nuit à tous!


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