Traditionellerweise treiben uns die Stadterkundungen ins Restaurant- Sprich: Wir haben dann mal Hunger!

Wir finden am Platz mit dem lustigen(?) Möven-Brunnen (?) ein Lokal, das voll im Trend ist und wir grad drauf Lust haben.

Das Interieur ist recht stimmig, noch hat’s wenig Leute.

Wir bestellen einen Apero.

Aperol Sprizz ist gestern- Mann trinkt Sarti Spritz.. Tztz.

Nun gut. Dazu ein kleiner Apero, denn auf den Hauptgang sind wir gespannt:

Pizzabrot mit Knoblauch-/Pesto-/Trüffeldip. Megafein!

Wie du sicher bemerkst, wir befinden uns im Pizzaland.

Eine Pizza „Burrata Bomb“ mit Nduja, Parmiggiano, Tomatensauce, Cherrytomätli, Chiliöl und einer Burrata.

Sowie eine Pizza „Bacon ’n Cheese“, Provolonekäse, Mangaliza Speck, Champignons, Zwiebeln und Pfeffer.

Gehypt werden (auch bei und daheim in Zug) diese „Napolitanischen Pizzen“, weil man den Teig zwei Tage aufgehen lässt, und nur sehr wenige Minuten im Ofen bäckt. Der Teig wird dadurch extrem fluffig und voluminös.

Es ist ein würkli leckerer Genuss!

Die Bude ist nun recht voll, der Geräuschepegel entsprechend hoch.

Der Verdauungsspaziergang tut grad gut.

Wir möchten noch zum Stadthafen runter.

Hier braucht es noch ein wenig Zeit, aber das wird gewiss ein Hotspot. Alles in Renovation und im Aufbruch.

Der Hafen wird salonfähig.

Ein kleiner Absacker auf dem Neuen Markt

Ist übrigens auch ein „Alex“. Wie auf den Landungsbrücken in Hamburg.

Wir geniessen die Ruhe, den Abend, die Zufriedenheit.

Guet Nacht!

Das Frühstück am nächsten Morgen ist reichlich, wir werden aufmerksam bedient.

Bevor wir gehen, besuchen wir noch die nahe Marienkirche.

Ich bin zwar Gegner von Glaubenshäusern, die Eintritt verlangen, aber diese vier Euro haben sich gelohnt.

Das absolute Highlight ist die Astronomische Uhr.

Wahnsinn, was sich da seit 1472 für Technik dahinter versteckt, und heute noch funktioniert!

Wer sich mehr für diese faszinierende Zeitmessung interessiert—> hier ein erklärender Link.

Wir packen unseren GlossyCrossy und fahren unser nächstes Ziel.

Die Ostsee ist ja bekannt für ihren Bernsteinschmuck. Das Bernsteinfischen ein vergnüglicher Zeitvertreib am Strand.

Nun gibt es eine Schau-Manufaktur, welche sich dem Bernstein als Schmuck widmet.

Wahnsinnig viele Exponate auf drei Etagen in allen möglichen Gelbtönen.

Man kann den Arbeitern zugucken, oder selber eine Kette zusammenstellen.

Leider finden wir nichts passendes für uns. Obwohl der Wille durchaus da gewesen wär. Aber sehr viel hat noch den Oma-Touch, und auf ein Bernsteinbäumchen, da hab ich echt keine Lust drauf.

Macht nix.

Interessant wars trotzdem.

Weiter geht’s nach Ahrenshoop. Diesen kleinen Geheimtipp kriegen wir von meiner lieben Cousine, die auch ab und zu hier reinliest.

Danke dir Claudia!

Ein hübsches Dörfchen mit vielen Häuschen mit Reetdach.

Wir schlendern zum Strand.

Wunderschön!

Immer wieder faszinierend!

Uns fallen Parallelen zu einem anderen Dorf auf:

Kampen auf Sylt.

Auch so bitz teurer Inselschigg, möchtegern Künstler-Paradies und Wohlstandsurlaubsort.

Wie‘s Kupferkännchen auf Sylt, so die Kaffeemühle hier in Ahrenshoop.

Trotzdem schnusig.

Wir tuckern weiter durch Dörfer, lugen in gepflegte Vorgärten und wundern uns über die schön gepützelten Rasenflächen.

In Zingst suchen wir vergeblich ein Zentrum, die Strandstrasse scheint die Einkaufs-/Food-/Flaniermeile zu sein.

Nun gut.

Flanieren wir.

Hier gibts ne Rast.

Dann geht’s raus auf die Seebrücke, ein besonderes Schmankerl wartet da auf uns:

Eine Tauchglocke!

Da möchten wir mit!

In dieser knappen Stunde, in der wir etwa auf vier Meter runter tauchen, werden wir sehr gut unterhalten, kriegen viel Info über die hiesigen Meeresbodenbewohner, und können nun „böse“ Quallen von „guten“ Quallen unterscheiden.

Also das hat sich echt gelohnt.

Wieder zrugg durch die Schlendermeile.

Machen wir noch einen Souvenir-Stopp.

Übernachten tun wir hier:

Morgen geht’s weiter.

Kategorien: OstseeUncategorized

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