Traditionell beginne ich mit dem Znachtessen, wir sind ja im Hafen von Strahlsund unterwegs.

So kriegen wir Top-Plätze mit 1A-Hafensicht.

Da drauf gibt’s n’ Sarti Spritz, der scheint uns zu gefallen.

Ein „Grüsschen aus der Küche“- waaas? Das gibt’s hier??

Selbstgemachtes Tsaziki mit warmen Brot. Wow!

Danach folgt der Burger mit Pommes:

Und bei mit versteckt sich das Schnitzel unter der Sauce Hollandaise-Sauce (was für eine geile Idee!) und Serranoschinken und Ananas-Stückchen sowie Käse. Und Kartoffeln als Beilage.

Wenns Spargeln statt Schnitzel drunter gehabt hätte, wäre es fast eine Wiederholung von gestern gewesen…

Der Ouzo zum Schluss war noch ein weiterer Gruss- Wohl bekomms.

Es ist so schön aufgeräumt überall, keine überfüllten Abfallkübel, es ist sauberer wie in der Schweiz.

Sogar sie isst aus der Box, hihi.

Es sind die wunderschönen Fassaden, die uns hier so gefallen, und mir stechen die alten schön erhaltenen Türen und Tore ins Auge.

Auf dem alten Markt ist der Nachtwächter mit seiner Gruppe unterwegs.

Es beginnt zu regnen, aber wir sitzen unter dem grossen Schirm.

An der ältesten Hafenkneipe (seit 1332) vorbei.

Pumpenvoll.

Es ist Freitag.

Und die WM läuft.

Wunderschön. Auch nachts.

Das Hotel ist sehr schön und die Angestellten extrem nett. Man hat noch ein paar technische Mängel, aber ey- für das das es erst seit gestern wieder unter neuem Namen eröffnet hat. Schon noch ganz gut.

Auch wenn’s jetzt nicht sooo übermässig aussieht, das Frühstück war extrem reichlich.

Der Frühstücksraum ist in einer alten Kutschenhalle.

Mega!

Fertig!

Nun tuckern wir zufrieden auf die Insel Rügen.

Also das Hotel Scheelehof können wir umbedingt weiterempfehlen.

Hmmm- Wenn eine Brücke die Insel mit dem Festland verbindet, ist es denn noch eine Insel?

Wir queren die Insel bis ganz nach Norden, immer bitz ausschauhaltend, öbs ächt da noch spontan was Spannendes hätt, was uns interessieren könnte.

Normalerweise haben wir im Vorfeld einige Fixpunkte recherchiert, die dann aber tatsächlich nach Lust und Laune angelugt werden. Und so haben wir durchaus auch Zeit für Spontanes, Ungeplantes.

Erster Fixpunkt: Der Märchenwald an der Nordseite Rügens.

Hier mussten wir dem Navi vertrauen, der Weg war etwas gewöhnungsbedürftig.

Dafür war das parken umsonst, und der Märchenwald verschluckt uns im Nu.

Wie beim Geisterwald ist auch hier eine mystische Stimmung, die Vogelschar ist zahlreich und pfeift aus allen Kräften!

Herrlich!

Wenn du genau schaust kannst du einzelne Märchengestalten in den Bäumen erkennen.

Probier‘s aus, lass deiner Phantasie freien Raum.

Wir gehen zum Strand runter,

WOW!!! Das ist ja herrlich hier!

Und da wo der Sand aufhört, und viele Steine den Strand bilden, beginnen wir spontan mit Bernsteinfischen.

Man kann nicht anders hier, hihi.

Das Wetter zeigt sich wechselhaft, da kommt Regen auf.

Also hü! Wieder rauf und zum Auto.

Gerne hätten wir noch das Kap Arkona mit den Leuchttürmen besichtigt, aber man musste mit einem Touristischen Zug kilometerweit fahren, der Regen war im Anmarsch, und es hatte- weil Samstag- doch schon eine ganze Tschuppelete Leute. Nun, egal. Ist nicht so wichtig.

Auch den ach so berühmten Königsstuhl (die weisse Klippe) lassen wir sausen, da hat die Normandie schöneres. Auch hier wieder ein Touri-Hotspot, der völlig überteuert ist.

Wir gondeln im Regen nach Sassnitz, durch die Serie „Praxis mit Meerblick“ kommen uns einige Orte bekannt vor.

Am Hafen gefällt es uns sehr gut, hier scheint was los zu sein.

Weil es aber leicht schiffte, waren derer Leute nicht viele.

Besser für uns.

Zu mehr als einem Stopover scheint es nicht zu reichen, passt!

Auf dem Weg nach Binz, unserem heutigen Nachtlager, kommen wir an einem komischen, interessanten Bau vorbei.

In Prora steht die Ostseemauer, eine gigantische Wohnsiedlung aus der NS-Zeit. Uns bleibt der Zugang versperrt, erst ganz am Schluss können wir den GlossyCrossy parken.

Man sieht das Gebäude kaum, was da verfällt…

Am Strand dann bleibt uns die „Mauer“ ebenfalls verborgen.

So geht’s weiter nach Binz.

Das Hotelzimmer hat einen koolen Balkon!

Ab in die Innenstadt, aso die Promenade.

Megaschön, die Häuser.

Hätten wir echt nicht erwartet. Also Binz ist viel viel schöner wie Sassnitz.

Wie sollten wir das auch wissen, waren ja noch nie an beiden Orten.

Auf der Seebrücke erwartet uns Sonnenschein und ein Regenbogen.

Schön hier zu stranden.

Kategorien: Ostsee

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