Ich muss ehrlich zugeben- ich kannte dieses «Rothenburg ob der Tauber» nicht.

Weshalb auch.

Das einzige Rothenburg, das ich kenn›, liegt im Kanton Luzern, und da auch bloss das AMP, ein Armeelogistikzenter aus meiner Militärzeit. Aber hier bin ich auf dem Holzweg.

Eine liebe Nachbarin fährt regelmässig in die Stadt südlich von Würzburg. Schwärmte immer von der hüpschen Stadt, und kam auch mit vollen Taschen wieder nachhause.

Als wir unsere ungefähre Route zusammenstellen, liegt dieses Rothenburg irgendwie auf dem Weg. Und wir sind neugierig, ob uns diese Stadt auch fasziniert, oder eher gähnen lässt.

Der Morgen beginnt im Autobahnhotel von Engen, nördlich von Singen. Hier haben wir übernachtet, hier im Vulkangebiet Süddeutschlands. Der Ausblick aus dem Fenster ist fantastisch, und das will bei uns Aussichtsverwöhnten was heissen. Wir können das Hotel uneingeschränkt weiterempfehlen, sehr sehr ruhig, modern eingerichtet, und das Frühstückbuffet- Whooooah!!

Nach einer längeren Autofahrt kommen wir gespannt in dieser wohlgelobten Stadt Rothenburg ob der Tauber an, stellen unser Auto ab, beziehen unser Zimmer und laufen los um diese Stadt zu entdecken.

Rothenburg ist wirklich sehr sehr hüpsch, und grösser als gedacht. Es sind auch recht viele Touristen hier. Vorallem aus Amerika oder Asien- möchten nicht wissen, was hier zur high Season abgeht… Wir waren auch bei Frau Wohlfahrt, einer wahrlich glitzernden Institution hier in der Stadt. Haben aber, im Gegensatz zu unseren lieben Nachbarin, nichts hüpsches gefunden.

Dafür die Stadt auf dem Wehrgang umrundet, und etwas Zeit im Burggarten verbracht.

Als dann die Läden schliessen und die grossen Horden abziehen, wird es wirklich hüpsch in Rothenburg. Wir schlendern durch die eindunkelnde Stadt, wunderschön! Und probieren Schneebälle , eine hiesige Spezialität. Speziell und kalorienreich.

Das spätere Nachtessen war so, wie man es an einem solchen Touristenort erwartet, aber die Schönheit und Grösse der Stadt entschädigt uns für die Massenabfertigung des hüpschen Restaurants.

Wir werden diese Stadt in sehr guter Erinnerung behalten, und sehr gerne an unseren heutigen Ausflug zurückdenken.

Kategorien: Ostdeutschland

0 Kommentare

Lo · September 17, 2018 um 13:20

Ich habe vor einigen Jahren in Rothenburg o.d.T. einen Kurzurlaub verbracht.
Tagsüber bevölkerten gefühlte MIllionen Touristen die Stadt, besonders kamerabewehrte Reisende aus Japan.
Gegen Abend dann wurde es angenehm ruhig, und wir hatten Rothenburg beinahe ganz für uns.
Ach ja: das Weihnachstgeschäft von Käthe Wohlfahrt im Sommer…. schon komisch, aber eine Institution.
🙂

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