Es braucht immer es bitz bis ich meinen Rhythmus zum schreiben wieder finden tu, will ich doch selber nachlesen was ich so getan habe, was ich gesehen, wo ich denn überall war.
Es leidet dann meist unsere Zweisamkeit, und zwei Männer im Ristorante, die nach dem Essen nur auf ihren Bildschirm vom Händy gucken….
Eigentlich ist mir dies voll der Graus.
Ich versuche hier mal was Neues:
Möchte gerne meine Ferien noch mehr geniessen mit meinem Liebsten, aber trotzdem interessierte mitlesen lassen.
Also gibt es mehr Bilder und dafür weniger Text.
Doch nun genug geplaudert, los geht’s, s gibt nämmli viel und schön zu berichten:
Wir fahren gemütlich am Morgen Richtung Italien los- denn hierhin möchten wir gerne. Eine unbekannte Region entdecken, von Ort zu Ort hüpfen.
Mit unserem treuen Hubi, dem RonRon und seit ganz neu: Unser Sunny & Share, die neue portable Solarzelle und der Stromakku, mit dem man nun unser all elektronischen Mitnehmers (Händy/Uhr/Zigi/etc…) mobil laden lässt.
Wir sind noch ganz am Anfang dieser Energiegewinnung, mal sehen, wie ökonomisch/ ökologisch das wird..
Hier unsere «Share».
Sunny hängt an der Sonne rum.
Wir starten also gen Italien, nehmen aber nicht den üblichen Stauweg über den Gotthard. Sondern gondeln gemütlich via Chur und Davos über den Flüelapass.
Hier hat’s doch noch rächt e Bitz Schnee.
Trotzdem lassen wir es uns nicht nehmen, den Snöbern zuzugucken wie sie mit der selbstgebauten Schanze nahe der Strasse Kunststückli vorführen. Trotz Schnee überall stehen wir im T-Shirt hier bei 18 Grad Celsius auf 2384 Meter über Meer. Crazy!
Der Weg weiter ins Engadin ist wunderschön und wir durchqueren den Schweizer Nationalpark ohne auch nur eine Pfote des Bären zu erspähen.
Übers Val Mustair verlassen wir plötzlich die Schweiz und sind im Südtirol.
Ich weiss, ich stehe da etwas alleine, aber ich finde das Südtirol- vorallem das Vintschgau, also das Tal vom Reschensee bis nach Meran
LANGWEILIG!
Nur Monokultur, einen überfüllten coolen Veloweg, sowie die Autostrasse, die ein Horror ist. Kann mir gar nicht vorstellen, wenn man da durch die Apfelplantagen hötterlet, und die 10’000 von Traktoren die Apfel über die Strasse zur Sammelstelle bringen.
Aber ja, wenn alles blüht- sicher toll….
Ich empfehle, das Haupttal möglichst schnell zu verlassen- sorry oder bin ich noch zu jung? Muss ich das schön finden??- und auf die wunderschönen Seitentäler auszuweichen.
Da hatts nämmli unzählige Perlen, vor zwei Jahren haben wir hier das Valle di Non entdeckt.
Wunderschön!
Nach Bozen fahren wir über die Südtiroler Weinstrasse, passieren Kaltern, Kalterer See und Tramin.
Fühlen uns wie im Burgund und lernen, dass Kopfwehwein auch aus Italien kommen kann.
Aber die Gegend ist wunderschön! Echtetz!
Langsam verlassen wir die deutschsprachige Region, und überlassen Meran den stöckelnden Wellblechen. Dann stürcheln sie uns nicht über den Weg.
Unser heutiges Ziel heisst Trento, die Hauptstadt der Region Trentino.
Hat uns vor zwei Jahren schon uguet gefallen.
Und tut es heute noch.
Das Hotel ist recht cool-hier waren wir vor zwei Jahren auch schon mal.
Nun aber ab in die Stadt!!
Guck selber- Hier ein paar Impressionen:
Nun ruhen wir uns auf unserer Terasse aus mit der Giraffe.
Morgen geht’s zu den Mocheni’s.
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