Das war heute fascht schon bitz wie heimkommen.

Vieles hier kennen wir von unserer letzten Tour vor ziemlich genau zwei Jahren.

Das Frühstück- Ich sage dir, das Frühstück, war aso grad gar nid so, wie man in der Schweiz es in Italien erwartet. Nix da mit Cappuccino und trockenem Panettone. Nix mit Kännchenkaffee und Staubzwieback.

Ich lasse dich nun via Foto an unserem Frühstück weiden, das war nur die einte Hälfte unseres Buffets, Müesli/Früchte/Kaffee etc. hatten gar kein Platz mehr auf dem Fotti.

WHOAH!!!

Echt kool. So starten wir overeated aber häppy über den Pass ins Val Sugana (da wo die Mocheni herkommen).

Hier in Pergine (Fersen zu Deutsch) da stammen ja schiinz die Fruet’s her, letztes Mal haben wir hier ja chli Ahnenforschung betrieben, als wir über den Friedhof schlenderten. In einer Bäckerei fanden wir den feinen Treccia dei Mocheni, welcher uns vorzüglich geschmeckt hat.

Den möchten wir wieder. Und tatsächlich finden wir diese Pasticcheria wieder und posten uns einen der feinen süssen Nachspeisen.

Man sieht ihn im Hintergrund, eine Hälfte ist nun unseres.

Weiter das Val Sugana rauf geniessen wir die Gegend, gondeln durch die Dörfer und freuen uns, weil es immer noch nicht überschwemmungsmässig schifft wie im Wetterapp uns Angst gemacht wird.

Bullshitt! Echtetz!!

Wir folgen nun dem Fluss Brenta.

Wunderschön wild und mit viel Natur- uns gefällt es hier.

Wir ziehen einen Schlungg in Valstagna dort solles eine Cascate, also ein Wasserfall geben. Nix wie hin, dafür ist unsere Zeit ja ummen.

Am Zielort steht sogar eine neue Aussichtsplattform, der Blick auf die Wasserfälle ist nett…

Wir tuckern weiter und sehen bitz weiter Werbung von einer Grotte.

Oh! Komm, güxeln wir da mal hin- wieso nicht.

Valstanga ist noch rächt hüpsch, und als Kanu-Mekka bekannt.

An der Grotte di Oliero angekommen, betreten wir das Gelände und müssen erst den Hügel mühsam erklimmen um wieder danach runter zum Eingang der Grotte zu gelangen.

Hier tritt ein Fluss aus dem Felsen, wir müssen also in ein Boot steigen. Mit Helm und Weste, was für ein Abenteuer.

Hinten am See wird wieder ausgestiegen, und uns werden zwei kleinere Höhlen gezeigt.

Natürlich kein Vergleich zur Höllgrotten in Baar, oder den Grotten im französischen Jura.

Aber immerhin.

Und das mit dem Boot war noch rächt cool!

Das waren zwei Sachen, die wir nicht geplant hatten heute.

Aber wunderbarstens ins Ferienprogramm gepasst haben.

Wir lieben es so, und werden hoffentlich noch viel so erleben.

Unser nächstes Ziel ist Bassano del Grappa. Auch diese Stadt kennen wir vom letzten Mal, unsere Begierde gilt dem «Acqua di Cedro», dem süsslichen Likör aus dem Hause Nardini. Die vor zwei Jahren hier gekaufte Flasche war schon wieder leer, also gab es zwöi Neue…

Der Stadbummel und der 1.Aperitifo waren gut:

Nun wollen wir nüm allzuweit, heute ist doch rächt viel passiert.

Padua/Treviso ist zu gross, und Montebelluna da wird nix los sein.

Wir finden ein herzig schnüsiges Städchen Namens Castelfranco Veneto.

Da schlagen wir unser Nachtlager auf.

Um einen historischen Kern ist eine quirlige, lebendige Stadt, und wir können unter den Lauben gemütlich spatzifizotteln.

So guet! Den 2. Aperitifo gibts auch bald

Mit dem «besten Aperol Spriz Italiens» Man habe im Jahr 2022 den besagten Preis gewonnen. Nun, gut war er, echt!

Dann gerieten wir noch in einen Umzug, die Blaskapelle spielte «Triller» von Michael Jackson, die Majoretten schütteln ihre Plastikwausels kräftig.

Was das Ganze sollte, wissen wir nicht, vorne und Hinten wurde der Festzug von der Polizei begleitet, und eine Art Olympiafackel war auch dabei.

Egal, es war unterhaltsam.

Ein weiterer Schlendergang durch das herzige historische Zentrum wird mit Aperitifo drei stimmig beschlossen.

Was für ein wunderbarer Tag!


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