Jösses! Das war ein uhgwaltiges Gewitter welches hier in der Nacht auf die Stadt niederging. Irgendwann zwischen vier und fünf am Morgen hatts geschüttet wie unter den Niagarafällen (…oderso). Und ein Blitz hat sogar den PC des Hotels lahmgelegt, als er einschlug.
Irgend eine Autoalarmanlage ging los.
Schnell fest unter die Bettdecke kuscheln und dem beruhigenden Regen zuhören.
Und ein Gewitter ist ja kein Weltuntergang wie uns in den Wetterapps unnötigerweise Panik gemacht wird.
Am Morgen erinnern nur wenige kleine platschvolle Pfützen, das es überhaupt geregnet hat.
Wolkenlos und tiefblau erwartete uns der neue Tag.
Das Frühstück war recht schigg und italienisch- Das Buffet ist eröffnet:
Was für ein feiner Start!!
–>Hab noch was für Mami.
Hätt‘s um ein Haar mit nach Hause gebracht:
Voll frischen Mutes, aber ohne Standuhr gings dann Richtung Treviso.
Und ich sage dir, kannst Verona/Gardasee und das ganze Vintschgau gratis und franko haben.
Denn mein Herz- oder ein Teil davon- widme ich dieser herzigen Stadt mit ihrem Stilmix und den Wasserkanälen unter und neben den Häusern.
Ganz speziell und echt liebenswert!
Aber nun erst mal einen Kaffee!
Und dann zu unserer Belustigung zu einem antiken Brunnen.
Der soll mal Wein ausgeschenkt haben.
Nun, öb wahr oder nicht, spielt keine Rolle, witzig ists alleweil.
Treviso ist echt ein Stop wert! Und die Kanäle unter den Häusern, das haben wir also echt auch noch nie gesehen.
Uns ziehts weiter ostwärts- aber nicht ohne Pause und Kaffee aus dem Sürchler.
Wir finden ein herrlich schattiges Plätzli unter grossen Lindenbäumen, die herrlich duften, und voller Bienengesumm sind.
Dass dieser Platz an einem Friedhof ist, stört uns keineswegs- wir stören ja nicht!
Und es ist schon so- die schönsten Plätze zum verweilen sind schon meist bei Friedhöfen.
Ist quasi ein Geheimtipp- Wir sind ab und zu an söttigen Orten.
Segui la freccia…
Als wir zum nächsten spontanen Ziel gondeln (Sacile), führen uns grosse Schilder zum Fabrikladen von Bauli!
Da gehen wir doch hin, und shoppen wärmeunempfindliche Biscotti und Brioches. Gerne hätten wir noch eine Colomba für 1.90 Euro mitgenommen, aber wir trauen der Wärme im Auto nicht ganz.
Nicht dass wir noch Durchfall von den verwendeten Eiern bekommen.
Haben einen grossen Karton voll mit Leckereien für knapp 17 Euro geshoppt! So guet!
Nun gehts ab nach Sacile. Es sei wie Venedig, mit den Kanälen und so.
Und tatsächlich ists hier recht hüpsch. Klein und recht überschaubar.
Aber urteile selbst:
Unser Nachtlager ist in Pordenone.
Hier verdunkelt sich der Himmel und hinter der Stadt scheint die Welt unterzugehen. Ganz dunkel ist der Himmel, und der Campanile einer Kirche in der Altstadt leuchtet gespenstisch weiss.
Bewaffnet mit Schirm wagen wir uns trotzdem vom Hotel in die wenige Minuten entfernte Altstadt zu spazieren.
Wir sollten es nicht bereuen. Die von wunderschönen Lauben gesäumte Hauptgasse vermag uns sehr zu gefallen. Hier lebt was, hier geht was.
Zeit für einen Aperitifo.
Auch der eintreffende Platzregen stört niemanden, schnell sind die Tropfen verdunstet.
Wir geniessen es sehr.
Dass auch Regen sehr schön sein kann will folgendes Foto erreichen:
Zum Znacht mal ein feiner Wok
Und auch dieses Menu war echt lecker
Gemütlich und vorallem trocken schlendern wir wieder zurück durchs abendliche Pordenone.
Was für Glückspilze wir doch sind!
1 Kommentar
Mama · Juni 11, 2024 um 08:00
Soooo schön, mit de viele Fotos bin ich voll debi und chas gnüsse! Wieterhin viel Spass und Freud.