Das Hotel hier ist so ein riesiger Baukomplex aus den siebziger Jahren. Völlig überdimensioniert und es liegt auch teilweise brach, respektive ist es fix vermietet an Private und Geschäfter. Weil als Hotelkomplex ist es viel zu gross.

Wir hatten ein Doppel-Einzel-Zimmer mit zwei Duschen/WC/Bidets. Und zwei Doppelbetten.

Hä?

Wir schmunzeln.

Nach dem wir das dritte Mal an der Rezeption vorbeigingen und der Empfang uns jedesmal mit «Buongiorno» begrüsst, als sei man das erste Mal hier, wird uns bewusst, dass auch hier in Italien ein Fachkräftemangel herrscht…

Im Keller ist der Frühstückstaum mit recht viel Auswahl an Essen. Die Frische der Waren war etwas knapp an der Grenze, die Ränder von Mortadella und Schinken weisen bitz Trockenheit auf.

Dafür haben wir was echt Einmaliges entdeckt:

Einen Pancake Maker.

Das muss ich doch ausprobieren!

Drückst den Knopf..

Dann kommt ein Klacks Teig aufs Förderband.

Dieser wird gebacken und kommt nach gut einer Minute hinten wieder raus.

Platsch!

Haha!

So guet!

Musste ich grad nomol probieren.

Und nomol.

So fertig etz….! Smile.

Wir packen Hubi und fahren gemütlich los. Diesmal Richtung Portogruare.

Trotz dem «Porto» im Namen war da weit und breit nix von Hafen zu eruieren. Aber die Stadt war echt auch hüpsch!

Die Kirche, oder eher der Turm war echt schräg!

Und es läuten auch keine Glocken von oben mehr, sondern ein MP3- Ton tönt recht künstlich mit einem Geläut. Hat man wohl Angst von den Schwingungen? Das der Turm einstürzt?

Keine Ahnung.

Auch im Innern entdecken wir kurliges:

Du ja.

Komische Kirche.

Wir geniessen die Stadt. Es ist trocken und angenehm warm.

Das vorbeigezogene Gewitter lässt die Gewässer braun anschwellen, es wäre sonst auch zuviel Idyll auf den Fotos:

So!

Genug historisches- nun wollen wir was ganz Anderes:

Wir besuchen das Palmanova Village. Ein Outlet Center à la Serravalle. Und hüpfen wie Bienen von Blume zu Blume, äh, Laden zu Laden.

Herrlich!

Fast keine Leute. Und das Personal hat uns so liebevoll umgarnt….

Das hat mal wieder gut getan.

Wir buchen ein Hotel im ganz speziellen Städtchen Palmanova, welches man im 16. Jahrhundert als Sechseck mit neun Sternen sternförmig um einen grossen Platz geplant und gebaut hat.

Natürlich liegt das Hotel an dieser Piazza, und wir können dieses hüpsche Städtchen zu Fuss erkunden.

Eine Trouvaille aus der Kirche:

Wer weiss, was das ist??

Wir setzen unsere Erkundigung in dieser sechseckigen Stadt fort. Und steigen auf den Stadtwall.

Von hier aus sieht man in die Weite.

Die Auswahl an Restaurants ist bitz schmal.

Auch die Preise, da müssen wir zwöimal hinluegen:

Die Pizza ist recht fein, der Pizzaiolo hat echt alle Hände voll zu tun, das Ristorante ist gut besucht.

Pizza mit Gorgonzola, getrockneten Tomaten und Nüssen.

… und eine quattro formaggi.

Leider ist chli viel Ambiente in diesem Lokal abhanden gekommen- Es wird sehr unangenehm laut in diesem Raum.

Fluchtartig -und ganze 24 Euro ärmer- verlassen wir den etwas kühlen, ungemütlichen Ort.

Den Kaffee genehmigen wir uns auf der Piazza Grande.


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