Die Einten oder Anderen kennen die Seite Polarsteps. Man kann auf der Reise direkt seine Fotos und Berichte auf einen eigenen Account hochladen, das GPS -Signal zeigt automatisch an wo man sich grad befindet, und zeichnet den Weg dahin selbstständig auf. Eine praktische und einfache Art, der geneigten Mitleserschaft zu zeigen, wo man is(s)t, was man tut, und überhaupt.

Ich hab den Tipp, dieses App zu installieren von zwei Schweizer «Auswandern» gekriegt, welche sich kurz vor Erreichen des Rentenalters ein Wohnmobil kauften, und nur noch das absolut Nötigste hier in der Schweiz einlagerten (Möbel/Utensilien/Familie/Arztrezepte), und nun auf vier Rädern unterwegs zuhause sind.

Ich konnte (und kann) ihnen folgen, gucken was sie so tun, und sogar im Reisebericht selber kommentieren.

Find’s irgendwie noch eine gute, kommode Sache.

Neugierig wie ich bin, möchte ich das mit Polarsteps auch selber mal probieren. Kosten tut’s ja nichts, der Haken kommt erst später…

Bis dato habe ich auf diesem Blog von unseren Ferienreisen berichtet, und auf vielseitigem Wunsch auch mehr Fotos von unseren Reisen gezeigt, die mit Texten nunmehr sozusagen unterstrichen werden.

Das bedeutete für mich schon eine grössere Umstellung- Vorallem kann ich die Ferien nun besser geniessen.

Smile.

Mich nun ganz vom Blog mit dem coolen Namen zu verabschieden das kann ich irgendwie grad nicht, es sind zuviele wunderschöne Ereignisse, die ich hier über die Jahre notiert habe.

Und auch ab und zu noch nachlesen tu.

Wöchentliche Schreib-Einträge, die ich lange Zeit machte, das schaff› ich nach Herausgabe meines zweiten Buches beim besten Willen nicht mehr. Im Gegenteil- Man wünscht sogar eine Fortsetzung des Krimis «Das Haus an den Klippen».

Und ich merkte auch, meine Leserschaft war von der Fülle der Berichte mengenmässig schon bitz überfordert.

Ich hab da schon noch ein paar Ideen und werde sicherlich wieder mal was Handfestes wie ein weiteres Buch herausgeben- Ich bitte die liebe Leserschaft nur um biz Geduld.

Aber seid gespannt, das nächste Werk hat’s echt in sich…

Ich habe nun viele Reisen, die wir in der Vergangenheit gemeinsam gemacht haben, eingespiesen.

Nun ist mein Kind, der Blog hier auch noch da. Er möchte nicht vernachlässigt und verstaubend im Nirvana versinken.

Trotzdem probiere ich dieses Polarsteps mal aus, es sortiert eigenständig alle meine Fotos aus dem Ausland entsprechend zu den Reisen. Verhängt die Standorte, und macht so eine Art Reisebuch von jedem Auslandaufenthalt mit Fotos und Text. Roaminggebühren brauchts für s› GPS nicht. Für’s Hochladen gibts heute genügend Free WLan’s.

Toll- einfach und intuitiv bedienbar.

Man kann die Berichte privat halten, oder öffentlich sichtbar machen- ganz einfach und gäbig.

Bin mir aber immer noch unsicher, ob das echt was für mich wäre, und öb da so mein Blog nicht auf der Strecke bleiben würde.

Ich hab das Experiment Anfangs Jahr mal ausprobieren wollen- Wir haben da meine Mama in Malta ein paar Tage besucht.

Ideal als Versuch.

Dieser Bericht erschien nie auf diesem Blog, und dümpelte bis dato nur auf Polarsteps rum.

Und das gefiel mir nicht so gut. Aber so einfach transferieren -da liegt halt eben erwähnter Haken- good ned…

Nun habe ich’s endlich geschafft, Bilder und Text hier doch noch auf meinen Blog zu kopieren.

Für mich ist Polarsteps zwar eine ugäbige und intiutive Art schnell unterwegs Reiseberichte zu schreiben und Bilder zu posten.

Man könnte sogar Reisebücher zusammenstellen und kostenpflichtig bestellen.

Das möcht ich jedoch nicht.

Gefällt mit nicht so gut.

Stimmt nicht für mich.

Mein Zuhause ist dieser Blog.

Drum habe ich mir die Mühe gemacht, den Beitrag über unseren Besuch in Malta hier zu veröffentlichen.

Es war ein rechter Chnoorz, die ganze Schoose rüberzuholen. Ich habe die Berichte chli angepasst (der Text bleibt jedoch original!) , und auch mehrere Fotos hinzugefügt.

Ausgangslage für diese Reise war meine Mama, die im Januar 2024 für einen Monat unserem Winter entfloh, um auf der Mittelmeerinsel Malta in eine Schule zu gehen, und die Sprache Englisch besser zu lernen. Wohnen tut sie in Victoria, dem grössten Ort auf der Insel Gozo.

Auch sie probiert Polarsteps aus. Für uns mal hilfreich zum gucken wo sie nun ist und wie es dort in Malta aussieht, wies Mama geht…

Der Start von Mama’s Reise lief gelinde gesagt verhalten. Nach der Verabschiedung in Kloten rief sie uns auf dem Heimweg an, der Flug sei gecancelt, und sie wisse nicht, wie sie nun nach Malta komme. Wir sofort schnurstracks zurück zum Flughafen.

Ein einziger Flug wurde annulliert-Rate mal welcher…

Sie hatte jedoch Glück, einen Platz auf dem Nachmittagsflug zugewiesen zu bekommen. Andere mussten auf andere Flugrouten mit Zwischenhalt, etc. ausweichen.

Was für ein Start. Wir zwei können einigermassen beruhigt wieder nach Hause tuckern.

Im zweiten Anlauf hat der Hinflug von Mama zwar geklappt, war aber nicht nur für sie sehr unangenehm, auch wir wussten nicht wo sie genau nun war.

Der Blick auf das Flugradar bedeutete nichts Gutes.

Wegen starkem Wind war eine Landung in Valetta nicht möglich- Durchstarten nach mehreren Schlaufen und dann Zwischenlandung auf Sizilien (Catania) mit kurzer erlösender Info

«Es geht mit gut!».

UFF!

Bange, ganz unangenehme Gefühle waren an diesem Abend vorherrschend.

Schlussendliche Landung auf Malta und kein Bus, der wie versprochen warten sollte da. Ein Taxi gepackt und nochmal gut eine Stunde an den Hafen im Norden der Insel Malta gefahren worden.

Hier keine Überfahrt zur Insel Gozo möglich (Stürmisches Meer)!

Was für ein Krimi!!!

Mama hat aber souverän in einem Hotel am Hafen am frühen Morgen ein Zimmer bezogen, und sich mal von den Strapazen erholt.

Bezug des Hauses in Victoria am neuen Tag und erste Erkundungs-Schritte ins Zentrum.

Langsames Einleben in der schlecht heizbaren Wohnung und Besuch der Schule und verschiedene Ausflüge an die Küste.

Für uns daheimgeblieben war man durch Polarsteps quasi live dabei…

Nach zwei Wochen waren dann meine Cousine und ihr Mann bei ihr ein paar Tage zu Besuch. Auch sie liessen uns via Polarsteps an der Reise teilhaben.

Bevor wir es dann endlich auch eine Woche später in Angriff nehmen–> weiterlesen hier!

Kategorien: Coole Sache

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