Ich hab letztens wieder mal den Beweis festgehalten, wies bei uns deheimen tut wenns windet..Dass sich unser Wohnsilo, seit 1973 exponiert auf einem Hügel dem Wettern ausgesetzt, hin und her bewegt. Gut sichtbar durch zum Beispiel dem Kronleuchter auf dem Cheminée: Fast schon rhytmisch bewegt er sich, die Kristalle klimpern.
Guckschtdu.
Weil, immer wenn ich verzelle, dass wir schaukeln wenns windet, schauen mich immer vergnügte Gesichter an. «Jaja, verzell du nur…».
Drum das Video.
Dass es hier oben früher Tag und später Nacht wird, die Sonne echt länger scheint. Wir Schnee schaufeln, und es im EG regnet. Glaubt mir ja eh keiner.
Mir egal.
Das nächste Mal poste ich ein Bild, wie das Nebelmeer sich unter uns ausbreitet, und wir drüber sind, und uns sonnen. Jawoll. Das kann nicht nur s› Ägerital. Pff!
An die Schaukelei gewöhnt man sich. Auf den Balkonen wird alles angebunden und windsicher festgezurrt, wenn sich mal wieder ein Sturm bemerkbar macht. Wir sind noch froh, gibt der Block e bitz nach, wäre er starr, wärs längst ein Cabrio ab dem achten Stock.
Und das wär für uns im elften Stock leicht suboptimal.
Die Kräfte der Windgewalt sind gewaltig, der Respekt unsererseits auf alle Fälle da.
Aber deshalb umziehen?
Iwo!
Angst haben, die Decke fällt auf den Kopf?
Äba!
In einen unteren Stock zügeln?
Chabis!
Viel zu schön ist’s hier oben im Adlerhorst.
Und entsorgt ist so auch im Hui.
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Beat Gretener · März 20, 2019 um 17:39
So guet glaubes fast nicht. 😊 muss man erleben.