Jessas- Seit August 2007 bin ich nun am bloggen. Damals, aus Langweile am Arbeitsplatz begann ich niederzuschreiben, was mich so irgendwie beschäftigt. Auf dem twoday Portal, welches immer wieder totgesagt wurde, wieder aufersteht bis es wieder stillgelegt wird um danach doch noch (nicht) zu überleben. Es war einfach, sich dort eine Page aufzubauen, neue Beiträge raufzuladen, vorallem war es gratis. Es reichte mir, für mich Sachen aufzuschreiben, wollte eigentlich gar nicht gelesen werden. Eigentlich ein digitales Tagebuch nur für mich. Eher lose habe ich da für mich allerhand notiert. Sei es die Zeit im Militär als Bundesrocker, Ferien in Umbrien, Der Auftritt beim Schweizer Fernsehen, das wunderschöne Weekend in Bad Blumau, oder unsere lässige Heirat.
Die Zwischenzeit ist im 2016 angekommen, irgendwie möchte ich mein Schreiben etwas professioneller gestalten, und auch den Schritt wagen, findbar zu werden. Wurde aber auch dazu animiert. Hat es Ziitli bruucht, ein nicht ganz einfacher Schritt für mich.
Jetzt gibt es ja mittlerweile Zehntausende von Anbietern, welche mein Geschreibsel veröffentlichen möchten- gegen entsprechende Gebür natürlich, wo kommen wir denn sonst dahin? Ich finde meinen Provider- einigem Unkenrufen (Jimdojüngern) zutrotz eröffne ich bei WordPress eine Homepage, grad für Schreibende eine beliebte Hostingadresse. Das Design ist chli ein Umengeknübel- die CCS-Codes sind für mich Ungeduldigen zu kompliziert. Aber naafisnah finde ich meine Page irgendwie noch recht schigg.
Immer wieder nehme ich Anlauf, den Aufbau anders zu gestalten, mehr zu individualisieren, sogar den Anbieter zu wechseln. Aber da wäre das ganze Gewürgel wieder von vorne losgegangen. Keine Lust. Also versuchen wir das Optimale und arranchieren uns.
Also wenn jemand meiner Leser sich ans Abenteuer Homepage wagt- Ich wär sonst sehr gerne ein Versuchskarnickel.
Als ich dann eine Internet Domain finde, welche zu mir passt (aus Reisezug wird Remos.blog) greife ich zu.
Cool.
Meins.
So fange ich an, jeweils für die Zuhause gebliebenen von unseren Ferien zu berichten, eine jeweils täglich Berichterstattung ist mir wichtig. Mit allen Unannehmlichkeiten, weil es ist doch chli aufwendig, zu schreiben. Egal- Ich tu’s auch, weil ich so auch später noch nachlesen kann, was ich denn so genau gemacht habe in den Ferien (du weisst ja, man vergisst ja so gerne..).
Auch flügeln wir sehr gerne aus, und gucken uns diverse Sachen (z. B. das Freilichtmuseum Ballenberg, Olten, Freiburg im Breisgau, die Gotthardfestung,…) an. Hier war der Antrieb, den Leser chli gluschtig zu machen, es uns nachzutun. Denn das Einfache ist am Schönsten zu entdecken. Das befriedigenste Kompliment ist das Feedback- «Hab› deinen Bericht gelesen, da muss ich auch hin».
Mir liegt fern, irgendwelche Belehrungen zu verteilen, oder Sachen zu tun, welche andere tun, weil mans tut. Ich möchte dir die Augen öffnen, damit du lernen kannst, auch das auf den ersten Blick Unscheinbare gnauer zu begucken, und dann mit dem guten Gefühl zu reüssieren, doch was ganz Interessantes entdeckt zu haben.
Das draus entstehende Zufriedenheitsgefühl zu geniessen.
Ischt nämmli toll!
Ich geh meinen eigeten Weg, und verzelle hier halt das, was ich getreu dem Motto: Das Leben ist viel zu unterhaltsam, um gewisse Anekdoten für sich zu behalten, zu wissen vermag.
Eigentlich warte ich auf den Moment, an dems mich -sorry der Ausdruck – ankackt, weiter zu schreiben, und mein Experiment hier kündige und beende.
Aber bis dato finde ich wöchentlich was zum berichten, und solange es mir Spass macht, mache ich weiter
und weiter
und weiter.
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